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MARIENGYMNASIUM WIEDER ALS EUROPASCHULE AUSGEZEICHNET

Europäische Werte bewahren und Freiheit stärken

Von Benedikta DʼAlò

Nach einem aufwendigen und anspruchsvollen Auswahlverfahren freut sich die Schulgemeinde des Mariengymnasiums über die erneute Rezertifizierung als Europaschule. Zum dritten Mal in Folge hat das Gymnasium nun diese Auszeichnung erhalten.

Was aber macht eine Europaschule aus? Sie darf diesen Titel tragen, wenn sie sich besonders um die europäische Verständigung kümmert. Europaschulen setzen es sich als Aufgabe, ihre Schülerinnen und Schüler auf ein Leben im europäischen Miteinander vorzubereiten und die Bereitschaft für persönliche Kontakte durch schulische und außerschulische Aktivitäten zu fördern. Hierbei müssen sie einen strengen Kriterienkatalog erfüllen. Europaschulen erstellen ein „Europa-Curriculum“, das für alle Jahrgangstufen Themen mit europäischer und interkultureller Dimension aufweist. Unterrichtsergänzende Aktivitäten zur Umsetzung der Europabildung gehören als fester Bestandteil zum schulischen Leben dazu. So gibt es am Mariengymnasium regelmäßig Angebote, an europaorientierten Wettbewerben teilzunehmen. Europaschulen bieten zudem ein Fremdsprachenprofil, welches über das reguläre Fremdsprachenangebot der Schulform hinausgeht. Am Mariengymnasium haben die Schülerinnen und Schüler u. a. die Möglichkeit, im Rahmen eines bilingualen Kurses, English Humanities, wichtige Elemente der angelsächsischen Kultur wie Theater und Filmkunst, Debattieren und Wirtschaftsenglisch kennen zu lernen. Des Weiteren wird auf den Erwerb international anerkannter Sprachdiplome und -zertifikate vorbereitet.

Im persönlichen Kontakt mit Europa

Die Schule führt regelmäßig länderübergreifende Projekte, wie das Erasmusprogramm, durch. Europäische Gemeinschaft wird in diesem Programm seit fast 20 Jahren gelebt. Portugal, Frankreich, Litauen, Ungarn und Italien – in früheren Jahren auch Schweden und die Türkei – nehmen als Partnerländer daran teil. In persönlichen Kontakt mit Europa können die Marienschüler auch bei Schüleraustauschen treten, z. B. mit Petersfield in England, Etrépagny in Frankreich und Pesaro in Italien. Als wichtiges Kriterium für die Zertifizierung als Europaschule wird schließlich gefordert, Individualaustausche und Berufspraktika im Ausland zu unterstützen und zu begleiten. Menschlich – gemeinschaftlich – weltoffen, dies ist das Leitbild, dem sich das Mariengymnasium verpflichtet hat. Die erneute Rezertifizierung als Europaschule bietet der Schule eine schöne Bestätigung dafür.

EUROPA – DA MACHE ICH MIT!

Bild: Bezirksregierung Münster

Begegnung mit Osteuropa – Schülerinnen des Mariengymnasiums Warendorf gewinnen Wettbewerb

„Europa – da mache ich mit!“.  So lautet der Slogan des diesjährigen internationalen Schülerwettbewerbs zur Begegnung mit Osteuropa, der jährlich von der Landesregierung Nordrhein-Westfalen und der Bezirksregierung Münster durchgeführt wird. Nach einer solchen Ansage war klar, dass sich auch das Mariengymnasium Warendorf als Europaschule mit einigen Schülergruppen an diesem Wettbewerb beteiligen wollte.  Teilnahmeberechtigt waren bei diesem Wettbewerb alle Schülerinnen und Schüler Nordrhein-Westfalens ab der Grundschule. Alle Teilnehmer wurden aufgefordert, sich auf kreative Art und Weise mit den Ländern Osteuropas auseinandersetzen, z. B. in den Bereichen Literatur, Politik oder Geografie. Thomas Ormeloh, Lehrer für Erdkunde, Sozialwissenschaften und Politik am Mariengymnasium Warendorf, kam der Aufforderung gerne nach und ermunterte seinen Grundkurs Sozialwissenschaften der elften Jahrgangsstufe dazu, Projekte zu diesem Thema in seinem Unterricht zu erstellen.

Legenden über Europas Vergangenheit

Die Schülerinnen Pia Flötotte, Sophia Hermsen, Nele Hopfner, Johanna Oortmann und Julia Vages-Schmitz erlebten jetzt eine freudige Überraschung. Mit ihrem Projekt „Traumtänzer“ gewannen sie einen ersten Preis, der für einen guten Zweck gespendet werden soll. In einer Geschichte, die die Welt der Illusion, mit Fabelwesen in dunklen Wäldern, Zauberei und vielen Geheimnissen mit der Wirklichkeit verbindet, erzählen die Schülerinnen von der schicksalhaften Begegnung zweier junger Menschen, deren Familien bereits durch ihre Vergangenheit verbunden sind. Im Hinterkopf immer die Frage: Wie viel Wahrheit steckt in den alten Legenden verschiedener Regionen und Länder – haben sie einen Bezug zur heutigen Zeit oder auch nur zur Realität? Quasi nebenbei enthält ihr Wettbewerbsbeitrag auch Spannendes über Europas Geschichte und Politik und, in einem besonderen Teil, etwas über den Eisernen Vorhang, der Europa einst geteilt hat. Kurz, die Schülerinnen des Mariengymnasiums engagierten sich mit Spaß und Fantasie bei einem Projekt, das ihnen noch lange in Erinnerung bleiben wird.


LEKTÜRE ZUM VERGNÜGEN

Zum neunzehnten Mal bereits wird der deutsch-französische Lesewettbewerb ausgetragen

Von Gerold Paul

An den Élysée-Vertrag, das Symbol deutsch-französischer Freundschaft, erinnerten Valérie Gammal und Esther Rotermund als Verantwortliche des diesjährigen deutsch-französischen Lesewettbewerbs, der, wie immer am letzten Januarwochenende, in diesem Jahr zum ersten Mal in der Bischöflichen Realschule ausgetragen wurde. Schulleiterin Claudia Tennstedt betonte die Bedeutung lebenslanger Lektüre, einer „Lektüre zum Vergnügen, die sich von der Alltagslektüre unterscheidet“. „Sprache verbindet –“, hob Bürgermeister Axel Linke im Hinblick auf die deutsch-französische Aussöhnung hervor und lobte den großen Wert, den der ehrenamtliche Austausch zwischen Warendorf und seinen Partnerstädten Barentin und Pavilly seit über fünfzig Jahren ausmacht. Auch der Lesewettbewerb wird seit vielen Jahren durch Maria Kunstleve, die Geschäftsführerin des Vorstandes der Deutsch-französischen Gesellschaft Warendorf, hervorragend betreut und von vielen Mitwirkenden mit großem Einsatz getragen. Im jährlichen Wechsel fahren die Partner für ein Wochenende einmal nach Warendorf oder nach Barentin und Pavilly, um den Schülerinnen und Schülern der französischen und deutschen Schulen Gelegenheit zum fremdsprachigen Lesen vor Publikum zu geben.

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DIE EU – EIN ERFOLGSMODELL?

Der Brexit und die Zukunft der Europäischen Union

Von Stefanie Kusche

Lange Zeit galt die Europäische Union als Erfolgsmodell, das seinen Mitgliedern zahlreiche Vorteile wirtschaftlicher und politischer Art versprach. Vielfach war sogar die Rede davon, dass der europäische Integrationsprozess unumkehrbar sei. Diese Wahrnehmung änderte sich im Sommer 2016 schlagartig als die Bürgerinnen und Bürger Großbritanniens in einer Volksabstimmung mit knapper Mehrheit für das Ausscheiden ihres Landes aus der EU stimmten. Auch mehr als drei Jahre nach dieser historischen Entwicklung ist bei Weitem nicht absehbar, welche konkreten Auswirkungen ein Ausscheiden Großbritanniens aus der EU hat bzw. hätte. Deutlich erkennbar ist allerdings, dass die Gesellschaften in vielen EU-Mitgliedstaaten hinsichtlich der Frage nach der weiteren Ausgestaltung des Integrationsprozesses ebenfalls tief gespalten sind.

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NORMANDIE IN SIEBEN TAGEN

Achte und neunte Klassen des Mariengymnasiums erleben eine Woche Schüleraustausch mit Frankreich

Von Felicia Schirk

Der Eiffelturm reckt sich in nur weniger Entfernung in den blauen, mit ein paar Wolken bedeckten Himmel. Die Schüler betrachten das stahlgraue Wahrzeichen von Paris staunend. „Wow, ist der hoch!“, erklingt es beim ersten Anblick aus mehreren Mündern. Ein Straßenmusiker singt in der Nähe, fast als wollte er diesen Ehrfurcht einflößenden Augenblick unterstreichen. Bald beginnen alle eifrig, Fotos als Andenken an dieses Monument zu schießen. „Es ist schon ziemlich beeindruckend!“, beschreibt Sonja passend diesen Ausblick auf eines der berühmtesten Bauwerke der Welt. Alle Schüler, 22 Acht- und Neuntklässler des Mariengymnasiums Warendorf, nehmen an einem Austauschprogramm mit Frankreich teil. Im März haben die Franzosen vom Collège Louis Anquetin Warendorf besucht, nun erfolgt der Gegenbesuch in Etrépagny. Am direkt der Ankunft folgenden Wochenende bieten die Gastfamilien ihren neuen Familienmitgliedern auf Zeit mehrere schöne Unternehmungen an. Vom Sightseeing in Paris bis zu einem Besuch im Disneyland ist alles dabei.

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FREUNDSCHAFTEN IN PESARO VERTIEFT

Italienischschüler des Mariengymnasiums besuchen Austauschschule in Pesaro

Bericht von Lara Kühl und Gerold Paul

Im Februar hatten die italienischen Austauschschüler Warendorf besucht, kurz vor den Osterferien kam es zum Gegenbesuch der deutschen Schüler in Italien. Pesaro liegt an der Adriaküste. In Bologna endete daher die von Köln aus gestartete Flugreise, an Imola und Rimini vorbei ging es dann für die Warendorfer Gruppe, unter der Leitung der Lehrerinnen Benedikta D’Alò und Ulrike Lukassen, in östlicher Richtung nach Pesaro, wo die Gäste bereits erwartet und herzlich empfangen wurden.

Die Gastfamilien hatten für das der Ankunft folgende Wochenende ein umfangreiches Besuchsprogramm vorgesehen. Auch wenn einige Schülerinnen und Schüler, wie es an italienischen Gymnasien üblich ist, am Samstag zur Schule gehen mussten, ergab sich für viele von ihnen die Gelegenheit, nicht nur die Gegend von Pesaro, sondern auch Städte wie Rom und Venedig zu erkunden.

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Zur Anmeldung am MGW

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