Herzlich willkommen!

Grußwort der Schulleiterin

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler!

Ich freue mich, Sie und Euch hier auf der Homepage unserer Schule begrüßen zu dürfen!

Als Gymnasium mit Übermittagsbetreuung und Nachmittagsangeboten bieten wir unseren Schülerinnen und Schülern ein vielfältiges Programm neben dem regulären Unterricht.
Als Europaschule fördern wir in besonderer Weise europaorientierte Kenntnisse und interkulturelle Kompetenzen.
Als G8-Gymnasium fordern und fördern wir unsere Schülerinnen und Schüler individuell nach ihren Stärken und Schwächen. So bieten wir Module in den Bereichen MINT, Bilingualität und Musik (Bläserklasse) an, aber auch Förderungen in den Kernfächern Deutsch, Englisch und Mathematik.
Ich wünsche allen Besuchern der Homepage viele anregende Eindrücke von unserem vielfältigen Schulleben! Fragen beantworten wir Ihnen und Euch jederzeit gerne (Kontakt).

Mit freundlichen Grüßen

Uta Schmitz-Molkewehrum, Schulleiterin

Grußwort zum Schuljahr 2016/17

Lernen durch Engagement

Präsentation des Projektes „Engagement erleben – Lernen durch Engagement“ am Mariengymnasium Warendorf

Bericht von Cordula Mense-Frerich

Großer Andrang herrschte bei der Präsentation und dem Abschlussfest des diesjährigen Projektes „Engagement erleben – Lernen durch Engagement“ am Mariengymnasium. Viele Eltern zeigten großes Interesse an den Präsentationen ihrer Kinder, die in verschiedenen Räumen vorgestellt wurden. Nach abwechslungsreichen und interessanten Einblicken in die verschiedenen Tätigkeitsbereiche gab es als Belohnung für alle Eis vom Eiswagen auf dem Schulhof. Dabei zeigte sich sogar zaghaft die Sonne und ließ Freude über den Frühling aufkommen.
Im Folgenden einige exemplarische Erfahrungsberichte:

Franziska und ihre Entscheidung für den Caritas-Warenkorb in Warendorf:

Mir geht es gut! Ich muss nicht lange überlegen, um sagen zu können: Ich lebe in einer normalen Familie, werde jeden Tag satt, gehe in die Schule, darf sogar zwei Instrumente gleichzeitig lernen und bin bei den Pfadfindern in Warendorf aktiv. Unmittelbare Not ist mir eigentlich fremd. Dafür bin ich dankbar. Theoretisch weiß ich, dass es in Warendorf nicht allen so geht wie mir. Auch in Warendorf gibt es Armut. Allerdings sieht man davon wenig, wenn man nicht danach sucht. Bei den Pfadfindern habe ich von der „versteckten“ Armut gehört. So habe ich mit dem Caritas-Warenkorb Kontakt aufgenommen, der mir dann nach einem Vorstellungsgespräch einen Praktikumsplatz angeboten hat. Was ich vorher von der „versteckten“ Armut gehört habe, das hat sich dann in der Praxis bestätigt. ich habe Menschen getroffen, denen das Nötigste zum Leben fehlt und die oft nicht wissen, wie sie ihr Leben weiter planen können. Hier zu helfen und mich zu engagieren hat mich nachdenklich gemacht, aber auch froh, neben der Schule einen kleinen Beitrag zu leisten, dass es Anderen ein wenig besser geht. Auch wenn die Hilfe ja oft nur über den nächsten Tag hilft. Es ist aber der erste Schritt.

Paul zieht folgendes Resümee seines Engagements in der Handball-Abteilung der WSU:

Im Rahmen des Projekts „Lernen durch Engagement“ habe ich mich für die Arbeit bei der WSU in der Abteilung Handball entschieden. Diese Einrichtung habe ich gewählt, da ich selbst Handball in diesem Verein spiele und weil ich wissen wollte, ob diese Arbeit auch später neben dem beruflichen Alltag etwas für mich sein könnte. Die Menschen, die dort trainieren, sind sehr nett und lustig. Mit den Trainern habe ich mich besonders gut verstanden, wodurch diese Zeit natürlich auch nochmal zu einer sehr positiven Erfahrung wurde. Dadurch machte es noch mehr Spaß zu trainieren. Die D-Jugend, welche ich trainierte, war allerdings anfangs nicht sehr aufmerksam bei den einzelnen Übungen. Während des Engagements habe ich Tipps gegeben, Trainingseinheiten geplant, beim Auf- und Abbauen geholfen und bei Ligaspielen gepfiffen. Es hat mir in dieser Einrichtung sehr gut gefallen, da ich mich sehr wohl gefühlt habe. Das lag sicherlich auch daran, dass die Umgebung nicht wirklich fremd für mich war. Mein Verhältnis zu den sehr jungen Sportlern hat sich insofern geändert, als ich gelernt habe, mehr Geduld mit ihnen zu haben und zu verstehen, dass sie nicht alle mit dem gleichen Ehrgeiz trainieren, sondern zum Sport kommen, um viel Spaß zu haben. Das bedeutet im Endeffekt, dass sie auch mal Quatsch zwischen den einzelnen Übungen machen. Mit dieser neuen Erfahrung kann ich sowohl meine eigenen Trainer und ihre Motivation als auch die sehr jungen Sportler besser verstehen. Ich kann mir gut vorstellen, später selbst eine Mannschaft zu trainieren.

Karina schreibt über ihre Arbeit im Seniorenheim:

„Ich habe neue Erfahrungen gemacht, wie z. B. mich mit demenzkranken Menschen zu beschäftigen, wie ich es eigentlich noch nicht kannte. Ich habe gelernt, dass ich mich ruhig verhalte und mich nicht sofort aufrege, wenn mich jemand dreimal hintereinander etwas fragt, nur weil er oder sie es wieder vergessen hat. Kurz und knapp kann ich nur sagen, dass es eine Abwechslung war, und ich froh bin, dass wir die Möglichkeit hatten, ein soziales Praktikum zu machen.“

 

Juniorwahl 2017 – das MGW hat mitgewählt

Über 300 Schüler und Schülerinnen des MGW lernten bei der Juniorwahl den Wahlvorgang für die Landtagswahl in NRW besser kennen

Bericht von Johanna Oortmann

Wer hat eigentlich gesagt, dass Wahlen und Politik nur etwas für Erwachsene sind? Bei der Juniorwahl wählen ausschließlich Jugendliche ab dreizehn Jahren und lernen so den tatsächlichen Wahlvorgang besser kennen. Die Ziele der Juniorwahl liegen unter anderem in der politischen Sozialisierung der Jugendlichen, in dem Einüben der eigenen Meinungsbildung und schließlich darin, das Interesse der jungen Menschen dafür zu wecken, sich an der Demokratie zu beteiligen. Die Juniorwahl in Nordrhein-Westfalen fand anlässlich der Landtagswahlen statt, und auch wenn diese Wahl natürlich nicht gewertet wird, ist es doch äußerst interessant zu sehen, wie die Ergebnisse einer Wahl aussehen, wenn nur Jugendliche wählen. So hat die SPD im Landesdurchschnitt 25,6%, die CDU 22,7%, die Grüne 15,2%, die FDP 8,5%, die Piraten 5,2% und die Linke 5,4% erreicht. Die Wahlbeteiligung lag bei 83,7%.

Auch am Mariengymnasium Warendorf betraten 344 Schüler aus zehn verschiedenen Klassen die Wahlkabine und gaben ihre Stimmen ab, indem sie einen eigenen Wahlcode bekamen und online auf einem Stimmzettel ihre Kreuzchen machten. Im Vorfeld waren die Schüler schon in mehreren Lerneinheiten inhaltlich auf die Wahl vorbereitet worden. Herr Wening, Fachlehrer für Sozialwissenschaften, der die Juniorwahl am Mariengymnasium organisiert hat, freute sich über das große Interesse der Schüler und berichtete, dass er sogar noch Wahlcodes habe nachbestellen müssen, da so viele Schüler ihre Stimme hätten abgeben wollen. Das zeigt, dass die Jugendlichen durchaus ein Interesse an Politik und eine eigene Meinung haben. Eine Schülerin des MGW sagte: „Ich finde die Möglichkeit, an einer Wahl teilzunehmen, sehr gut. Es ist toll, so etwas kennenzulernen und sich mit dem Thema Politik in diesem Zusammenhang auseinanderzusetzen“.

Es steht fest, dass die Juniorwahl Schüler und Lehrer gleichermaßen begeistert hat.

Klassenpaten gefunden

Die beiden Lehrkräfte Fr. Kurpiers und Hr. Kayser freuen sich gemeinsam mit ihren 16 Klassenpaten auf den ersten Startschuss im nächsten Schuljahr und die damit beginnende Testphase.

Das neue Klassenpatenkonzept „Paten-Mary“ steckt in den Startlöchern

Bericht von Christina Kurpiers

Ab dem kommenden Schuljahr 2017/18 wird am MGW ein neues Klassenpatenkonzept mit dem Namen „Paten-Mary“ umgesetzt. Schon seit diesem Schuljahr arbeiten die Kollegen Christina Kurpiers und Harald Kayser daran, ein Konzept auszuarbeiten und Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 als Paten zu gewinnen. Die Klassenpaten für das nächste Schuljahr wurden bereits gefunden und freuen sich nun auf ihre Aufgabe, für die sie im Juni durch eine Fortbildung der Jugendhilfe „Mindful“ vorbereitet werden. Die beiden betreuenden Lehrkräfte wurden bereits auf einer speziellen Fortbildung auf ihre Aufgabe vorbereitet. Dank dieser werden die zukünftigen Patengenerationen direkt an der Schule ausgebildet werden können.

Die Schüler werden in der Jahrgangsstufe EF und Q1 die Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 – jeweils vier Paten pro Klasse – begleiten und ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen, gerade in ihren ersten Monaten an der für sie neuen und großen Schule. Die Paten und ihre Klassen sehen sich regelmäßig einmal in der Woche und arbeiten zusammen an einem konstant guten Klassenklima, an Ideen für Klassenaktivitäten oder auch an der Lösung von auftretenden Problemen. Die Paten wiederum treffen sich regelmäßig einmal im Quartal – und je nach Bedarf – mit ihren betreuenden Lehrkräften und bekommen nicht nur Tipps, sondern auch konkrete Materialien an die Hand, die im Laufe der nächsten Zeit in einem Materialordner zusammengestellt und im Laufe der kommenden Schuljahre immer wieder ergänzt werden.

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