ANMELDUNG AM MARIENGYMNASIUM

Bild: Adobe Stock

Sehr geehrte Eltern der jetzigen Viertklässler,

das vierte Schuljahr hat inzwischen Fahrt aufgenommen, und langsam kommt die Frage in den Blick, wie es im kommenden Schuljahr weitergehen soll. Um die ersten Fragen zum MGW zu beantworten, haben wir Ihnen auf dieser Seite einige Infor­mationen zusammengestellt. Weitere Informationen finden Sie auf der ausführlicheren Anmeldeseite.

Wie können Sie und Ihr Kind sich noch vor der Anmeldung über das Mariengymnasium und seine Angebote informieren?

  • Das Mariengymnasium plant am Samstagvormittag, dem 27.11.2021, einen Tag der offenen Tür als Präsenzveranstaltung. Die genauen Informationen zur Ausgestaltung des Tags der offenen Tür unter Beachtung der dann geltenden Corona-Schutz- und Betreuungsverordnung, finden Sie ab dem 8. November hier auf unserer Homepage.
  • Viele Informationen finden Sie bereits unter den verschiedenen Menüpunkten und Beiträgen dieser Website.
  • Am Dienstag, dem 8. Februar 2022, wird abends eine Elterninformationsveranstaltung stattfinden. Nähere Informationen dazu finden Sie ab Mitte Januar, abhängig von den dann geltenden Corona-Schutzbestimmungen, auf dieser Homepage.

Wann sind die Anmeldungen am MGW für die Klasse 5 zum Schuljahr 2022/23 möglich?

 
Hinweis: Die Reihenfolge der Anmeldung hat keinen Einfluss auf die Annahme am MGW.

Wir freuen uns auf unsere neuen Schülerinnen und Schüler!

Mit herzlichen Grüßen

Uta Schmitz-Molkewehrum, Schulleiterin, und Petra Betting, Erprobungsstufenkoordinatorin

TAG DER OFFENEN TÜR

Das Mariengymnasium öffnet seine Türen zum Tag der offenen Tür

Von Gerold Paul


„Kein Kind muss eins dieser Module wählen –“ Schulleiterin Uta Schmitz-Molkewehrum machte deutlich, worin sich die verschiedenen Klassen innerhalb der Erprobungsstufe des Mariengymnasiums unterscheiden. Sowohl Bläserklassen- als auch das MINT-Modul verstünden sich als Wahlangebot. Sollte ein Kind eine besondere musikalische oder naturwissenschaftliche Neigung haben, könne es für eines dieser Module angemeldet werden. Darüber hinaus, erläuterte Schulleiterin Uta Schmitz-Molkewehrum zusammen mit Erprobungsstufenkoordinatorin Petra Betting, verfüge das Mariengymnasium über das breite Fächerangebot eines Halbtagsgymnasiums, das den Vormittag von der ersten bis zur sechsten Stunde abdeckt. In der siebten Stunde kämen bei Bedarf Förderunterricht oder Betreuung bei den Hausaufgaben hinzu.

Der Einführungsvortrag der Schulleiterin gehörte zu den zentralen Anlaufpunkten des diesjährigen Tags der offenen Tür am Mariengymnasium, der der gestiegenen Infektionszahlen wegen unter veränderten Bedingungen stattfinden musste. Eine Anmeldung war erforderlich, die Besucher wurden in geschlossenen Gruppen durch das Gebäude geführt, wobei ihnen eine repräsentative Auswahl der Angebote der Schule gezeigt wurde. Lehrerin Ulrike Lukassen beispielsweise führte ihre Besuchergruppe durch die in bunten Farben gestalteten Sprachenräume und erläuterte das Europa-Profil der Schule, zu dem Austauschprogramme, Sprachzertifikate und eine Europa-AG gehören. Viertklässlerin Larissa, die privat bereits E-Gitarre spielt, zeigte sich überrascht, dass in einer Bläserklasse auch E-Gitarren zur Besetzung zählen. Im Biologieraum wurden Mehlwürmer untersucht, die, wie Biologielehrerin Nadine Pohlhaus erklärte, doch keine Würmer, sondern Käfer sind. Das Mikroskop werde auch zur kriminalistischen Spurenermittlung im ersten Themenblock des MINT-Moduls benutzt, fügte Lehrerin Dr. Andrea Sendker hinzu.

Zwanzig Gruppen wurden an diesem, der Pandemie wegen kurzfristig neu gestalteten, Tag der offenen Tür durch die Schule geführt und mit zahlreichen Informationen versorgt. Fragen konnten direkt bei den zuständigen Lehrerinnen und Lehrern gestellt werden. „Fast informativer war es heute als bei einem regulären Tag der offenen Tür“, hob eine Mutter hervor. Kindern und Eltern, die, trotz ihrer Anmeldung, aufgrund einer Quarantäne kurzfristig verhindert gewesen sind, am Tag der offenen Tür des Mariengymnasiums teilzunehmen, wird nach erneuter Anmeldung die Gelegenheit gegeben, am 15. Dezember einen Ersatztermin wahrzunehmen. Am 8. Februar 2022 wird zusätzlich ein Elterninformationsabend angeboten. Weitere Informationen zum Programm der Schule und zur Anmeldung am Mariengymnasium finden sich auf der Website der Schule: mariengymnasium.org

AKTUELL: MASKENPFLICHT

Maskenpflicht am Sitzplatz wieder eingeführt

Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

heute Nachmittag erreichte uns die neue Schulmail, der zufolge ab Donnerstag, 02.12.2021, Masken auch wieder am Sitzplatz zu tragen sind.

Herzliche Grüße 

Uta Schmitz-Molkewehrum

SPORTHELFER IN DER SKIHALLE BISPINGEN

Sporthelfer des Mariengymnasiums bereiten sich in der Lüneburger Heide auf die Ausbildung der Neuntklässler im Skifahren vor

Von Rike Trüschler/Gerold Paul

Das linke Bein belasten, um nach rechts eine Kurve zu fahren? Annika, in der Pflugstellung, zeigt, wie es geht. Es ist eine Übung für Anfänger im Skisport und Teil einer Lehrprobe, die die sechszehnjährige Annika Meinert zusammen mit anderen Sporthelfern des Mariengymnasiums demonstriert. Wie ihre Mitschülerin Rike Trüschler berichtet, fuhren Mitte November achtzehn Schüler der elften Jahrgangsstufe des Mariengymnasiums, begleitet von den Sportlehrern Fabian Gill und Beate Krämer, zum Snow Dome Bispingen in die Lüneburger Heide, um den praktischen Teil ihrer Ausbildung zum Sporthelfer zu absolvieren. Ziel der Ausbildung ist die Betreuung und Anleitung der Neuntklässler des Mariengymnasiums auf der für Januar des kommenden Jahres geplanten gemeinsamen Skifahrt ins Skigebiet Nauders am Reschenpass in Tirol. Anfängern wie Fortgeschrittenen unter den jüngeren Schülern soll Einblick in professionelle Techniken des Skisports gegeben werden.

Aufgrund der fortbestehenden Coronavirus-Pandemie konnte die praktische Ausbildung allerdings nicht in Nauders selbst stattfinden, da die Corona-Vorschriften die Reise unmöglich machten. „Glücklicherweise gelang uns der Ausflug in die Skihalle, um unser eigentliches Vorhaben doch noch umsetzen zu können!“, kommentiert Rike Trüschler die kurzfristige Umbuchung. Zur Sporthelfer-Ausbildung im Skisport gehören Technikschulungen, Videoanalysen und die Lehrproben. Die Proben, d. h. die selbstständig erarbeiteten Unterrichtseinheiten, die verschiedene Methoden des Skisports zum Inhalt hatten, wurden von der gesamten Gruppe mit einer großen und angeregten Feedback-Runde beendet. Insgesamt entstanden in diesen Tagen Zusammenhalt und gemeinsames Verantwortungsgefühl, wovon die Schülerinnen und Schüler des Mariengymnasiums auch außerhalb der Skipiste profitierten.

TAG DER OFFENEN TÜR AM MGW

Herzlich willkommen zum Tag der offenen Tür am Mariengymnasium!

Sehr geehrte Eltern, liebe Viertklässler!

Damit Sie – und ihr eine fun­dierte Entscheidung für die Anmeldung an einer der weiterführenden Schulen im Februar nächsten Jahres treffen könnt, stellt sich das Mariengymnasium am

Samstag, dem 27.11.2021,

gerne allen interessierten Eltern und Schülerinnen und Schülern der 4. Klassen vor.

Angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie und der aktuell wieder steigenden Zahlen haben wir in diesem Jahr einige Änderungen beim Tag der offenen Tür vorgenommen, um alle beteiligten Personen bestmöglich schützen zu können.

So findet der Tag der offenen Tür am Samstag, dem 27. November 2021, als Präsenzveranstaltung in zwei Blöcken statt, für die eine Anmeldung erforderlich ist:

Block I: 9.00 – 10.45 Uhr

Block II: 11.00 – 12.45 Uhr

Bitte entscheiden Sie sich für einen Zeitblock und melden Sie sich bis spätestens Donnerstag, den 25.11.2021, per E-Mail (mariengymnasium@warendorf.de) oder telefonisch (02581 633271) im Sekretariat an, unter Angabe folgender Daten:

  • Name der Familie
  • Grundschule des Kindes
  • Telefonnummer für mögliche Rückrufe
  • Anzahl der teilnehmenden Personen

Der Informationsvortrag der Schulleiterin und der Erprobungsstufenkoordinatorin wird in diesem Jahr ausschließlich in digitaler Form angeboten, wobei die Möglichkeit besteht, sich diesen bereits im Vorfeld anzusehen. Der Vortrag wird aber auch am Tag der offenen Tür zu sehen sein.

Ergänzend dazu bieten wir ab dem 17.11.2021 weitere wesentliche Informationen auf einer eigenen Website an. Mithilfe der digitalen Ausgabe des Tags der offenen Tür des vergangenen Jahres, die inhaltlich weiterhin Gültigkeit hat, können sich alle Interessierten, die aufgrund der Corona-Situation nicht an der Präsenzveranstaltung teilnehmen können bzw. möchten, ausreichend informieren.

Mit herzlichen Grüßen

Uta Schmitz-Molkewehrum, Schulleiterin, und Petra Betting, Erprobungsstufenkoordinatorin

DIE CHEMIE DER MAGISCHEN STIFTE

Helena Breymayer, Ylenia Starke und Christina Uphoff erhalten Urkunden für ihre erfolgreiche Teilnahme an „Chem-pions“

Von Dr. Sabine Schöneich

Zaubermalstifte sind erstaunlich: Sie ändern die Farbe, wenn sie mit dem farblosen Magic-Pen übermalt werden, und führen wie durch Zauberei zu neuen Farberlebnissen. Aber steckt in diesen Stiften wirklich Magie? Natürlich nicht – handfeste Chemie!

Helena Breymayer, Ylenia Starke und Christina Uphoff aus der siebten Jahrgangsstufe des Mariengymnasiums nahmen im vergangenen Schuljahr, im Rahmen des MINT-Zweiges, am Landeswettbewerb „Chem-pions“ teil. Dafür experimentierten sie mit verschiedenen Sorten der sogenannten Zauberstifte. Im November bekamen die drei Mädchen jetzt für ihre Arbeit ihre Urkunden, die mit drei von möglichen vier Sternen bewertet wurden. Dies bedeutet, dass sie alle Beobachtungen notiert und ausgewertet haben, ihre Arbeit übersichtlich gestaltet und die Texte gut ausformuliert haben. Helena machten vor allem die praktischen Versuche Spaß: „Super war es, wie wir selber aus Zitronensaft, Backpulver und Co. einen Magic-Pen hergestellt haben, der auch funktionierte!“ Christina war begeistert davon, „wie wir mit einfachem Kaffeefilterpapier herausbekommen konnten, dass die meisten Zaubermalstifte aus verschiedenen Farben bestehen“. Laut Ylenia war es besonders spannend, geheime Nachrichten mit unsichtbarer Tinte zu schreiben.

Der Experimentalwettbewerb „Chem-pions“ ist für die Klassen 5 bis 8 aller Schulformen in NRW konzipiert worden. Erstmalig im Herbst 2017 angeboten, trat er in dieser Form die Nachfolge des Wettbewerbs „Chemie entdecken“ an, der die Experimentierfreude der Schülerinnen und Schüler seit seinem Start im Jahr 1998 immer wieder wecken konnte. Inhaltlich steht jeweils ein Alltagsprodukt oder ein Alltagsphänomen im Mittelpunkt, zu dem chemische Experimente durchzuführen sind, die mit einfachen Mitteln zu Hause oder in der Schule bewerkstelligt werden können. Diese Experimente sollen schriftlich dokumentiert werden. Für die höheren Jahrgänge gibt es Zusatzaufgaben, welche ebenfalls zu bearbeiten sind. „Chem-pions“ ist als Einzelwettbewerb gedacht, der zwar das Experimentieren im Team zulässt, aber von den Teilnehmer:innen einen selbstständig formulierten Versuchsbericht voraussetzt.

DIE LANGE REISE DER JEANS BIS ZUR LADENTHEKE

Sachbuchautor Frank Herrmann plädiert im Mariengymnasium für mehr Fairtrade im Bereich der Bekleidung

Von Emma Dinter/Gerold Paul

Die Kontroverse um den fairen Konsum ist nicht neu. Sachbuchautor Frank Herrmann, der in der vergangenen Woche als Referent der VHS, des Hauses der Familie und des Mariengymnasiums in Warendorf zu Gast war, hat in seinem Handbuch „FAIRreisen“ darauf hingewiesen, welche Folgen der Massenkonsum seit Jahrzehnten für die von Touristen überfüllte Erde hat. Ob es um Outdoorbekleidung für Trekkingurlauber oder Kreuzfahrtschiffe, ob es um Energie, Wasser oder Nahrung geht, immer verbraucht der Reisende mehr als der, der zu Hause bleibt. Eine entscheidende Frage laute daher: Wie viel Tourismus verträgt die Erde? Besonders der Küstentourismus gehe zu Lasten der biologischen Vielfalt.

Am Vormittag des 9. November 2021 sprach sich Frank Herrmann in Vorträgen vor der siebten und der zehnten Jahrgangsstufe (EF) des Mariengymnasiums für mehr Fairtrade im Bereich der Bekleidung aus. Dabei habe der Autor, berichtet die Siebtklässlerin Emma Dinter, den Blick vor allem auf die Produktion der Kleidung in Ländern außerhalb Europas gerichtet. So wurde zum Beispiel die Frage gestellt: Wie viele Kilometer legt eine Jeans vom Baumwollfeld bis zum Laden zurück? Am Ladentisch angelangt hat eine Jeans bereits eine Reise von über 50.000 km hinter sich gebracht! Auch ging es, berichtet Emma Dinter weiter, um unseren Modekonsum und um das, was Menschen in anderen Ländern für unsere T-Shirts alles leisten müssen, dass sie zu wenig Lohn erhalten oder sogar durch unsicher gebaute Fabriken sterben! Dabei kann China derzeit die höchsten Produktionszahlen seit Jahren vorweisen. Frank Herrmann sei es vor allem darum gegangen, dass Konsumenten ihr Verhalten ändern, zum Beispiel kaputte Kleidung reparieren, anstatt sie wegzuwerfen, Kleidung weitergeben, dass sie keine Billigware, sondern hochwertige Ware kaufen. Auch könne man neue Kleidung zurückgeben, denn in einigen Läden gibt es Gutscheine für falsch gekaufte Ware.

Kaum Sicherheitsstandards, keine fairen Löhne

Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich zum Teil empört, zum Teil überrascht über die Produktionsbedingungen in der Textilindustrie. „Fünfzig Prozent von dem, was eine Hose im Laden kostet, bekommt der Leiter einer Textilfabrik, nur ein Prozent davon geht an die Näherinnen selbst!“, äußerte sich ein Schüler kritisch in einem Beitrag des Lokalsenders Radio WAF, der nach dem Vortrag ausgestrahlt wurde. Allen aus dem Publikum im Mariengymnasium waren die Folgerungen aus dem Vortrag klar, so wie Emma Dinter: „Botschaft war meiner Meinung nach, dass alle Menschen, auch du, auf die Umgebung und die Umwelt achten und bewusst einkaufen gehen müssen!“

Beitrag in Radio WAF vom Dienstag, 11. November 2021

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