TAG DER OFFENEN TÜR

Tag der offenen Tür – Digitale Präsentation

Aufgrund der Corona-Pandemie wird der Tag der offenen Tür zu unserem großen Bedauern in diesem Jahr nicht als Präsenzveranstaltung stattfinden können.

Stattdessen werden wir ab dem 18.01.2021 eine digitale Präsentation auf unserer Homepage veröffentlichen.

Diese richtet sich an die Eltern und die Kinder der vierten Jahrgangsstufe der Grundschulen, die sich für die Aufnahme an unserer Schule interessieren.

Neben den allgemeinen Informationen zu unserer Schule, die auf unserer Homepage zu finden sind, wird die digitale Präsentation zum Tag der offenen Tür insbesondere die Erprobungsstufe in den Blick nehmen, um Ihnen , liebe Eltern, und euch, liebe Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen, einen möglichst bunten und vielfältigen Einblick in unser Schulleben zu ermöglichen.

In Abhängigkeit von den Infektionszahlen planen wir zurzeit dennoch die Durchführung eines Elterninformationsabends im Januar/Anfang Februar sowie Schulführungen für die Viertklässler. So hoffen wir darauf, einen weiteren Eindruck unserer Schule vermitteln zu können und Ihnen und euch die Möglichkeit zu geben, in einen persönlichen Kontakt zu uns zu treten.

Ein genauer Zeitplan sowie konkretisierende Hinweise zum Ablauf der Anmeldungen, die in der Zeit vom 17.02.-19.02.2021 erfolgen, werden spätestens im Anschluss an die Weihnachtsferien auf unserer Homepage veröffentlicht.

Herzliche Grüße aus dem MGW

Uta Schmitz-Molkewehrum, Schulleiterin           

Petra Betting, Erprobungsstufenkoordinatorin

CORONA-VIRUS: AKTUELL

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ADVENTSWÜNSCHE

Der Advent ist angekommen. Wir wünschen Ihnen und euch, obwohl in diesem Jahr alles anders ist, eine frohe, besinnliche Adventszeit.

LERNEN DIGITAL AM MARIENGYMNASIUM

Das Kollegium des Mariengymnasiums macht sich fit für den Digitalen Unterricht

Von Sonja Behrens


„Unterrichten unter den Bedingungen der Digitalität, nicht nur in Zeiten von Corona“ – so lautete das Motto des Pädagogischen Tages für die Lehrerinnen und Lehrer des Mariengymnasiums am 19. November 2020. Eine Arbeitsgruppe befasste sich mit Konzepten für verschiedene Szenarien einer möglichen Schulschließung in unterschiedlicher Form. Workshops leiteten Kolleginnen und Kollegen dazu an, wie das Digitale Lernen im Online- und Präsenzunterricht praktisch umgesetzt werden kann.
Das Themenspektrum war breit gefächert. Das Kollegium erhielt Unterstützung bei der sicheren Bedienung der Austauschplattform „Teams“ und der Nutzung von iPads. Des Weiteren konnte sich das Kollegium des MGW darüber austauschen, wie der Unterricht mit hilfreichen Apps und Programmen gestaltet werden kann. Auch die Erstellung eines Lehrvideos wurde vorgeführt.

Digitale Bausteine für den Unterricht

Der Pädagogische Tag kam mit seiner Praxisorientierung gut an. Die Meinungen reichten von „Gut war, dass wir alles direkt ausprobieren konnten, mal in der Lehrerrolle, mal in der der Schüler – das gibt mir Sicherheit, falls wir wieder zum Distanzunterricht übergehen müssen“ von „Mir hilft jetzt eine weitere App, über die ich mit einem digitalen Stift direkt in den Dokumenten der Schüler korrigieren kann“ bis „Endlich fanden wir mal die Zeit, uns in Ruhe auszutauschen! Gemeinsam besitzen wir schon viel Erfahrung, jetzt kennen wir aber auch die Ansprechpartner, die in der einen oder anderen Sache besonders fit sind“.
Darüber hinaus bekamen die Lehrerinnen und Lehrer des Mariengymnasiums die Gelegenheit, sich im Rahmen kostenloser Online-Fortbildung über digitale Bausteine für den Unterricht zu informieren und sich praktisch weiterzubilden.
Am Nachmittag dieses Fortbildungstages nahmen dann die Fachschaften fachspezifische Aufgabenformate, Leistungsmessungskonzepte und Unterrichtsreihen in den Blick, um Strategien für den Einsatz der neuen Medien für den Fall einer erneuten (Teil-)Schließung zu entwerfen.

WISSENSCHAFT MACHT SCHULE

Wissenschaft macht Schule – die Uni Münster am MGW

Die Wanderausstellung „(Mikro-)Plastik in der Umwelt“ am Mariengymnasium

Von Dr. Sabine Schöneich

Mitten in der Eingangshalle des Mariengymnasiums liegt auf dem Boden ein besonderes, sehr feines Planktonnetz. Die Landschaftsökologin Frau Dr. Friederike Gabel erläutert den Schülerinnen und Schülern des Leistungskurses Erdkunde aus der Q2 inmitten der Wanderausstellung ihr interdisziplinäres Forschungsvorhaben „MikroPlaTaS“ der Uni Münster (unterstützt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, BMBF). Für die Schüler bedeutet dies Wissenschaft hautnah, aus erster Hand und regional, denn es geht auch um die Ems und darum, wie man dort den Eintrag von Plastik und Mikroplastik untersuchen und die Risiken abschätzen kann. Im Biologiefachraum wird zeitgleich dem Biologie-Leistungskurs der Q2 in einem Vortrag durch die Biologin Diana Michler das Projekt nähergebracht. Wie wirkt sich Mikroplastik in der Nahrungskette aus? Hieran wird noch intensiv geforscht, an Nematoden, kleinen Würmern, deren Fortpflanzung durch Mikroplastik eingeschränkt wird, und auch an sogenannten Biofilmen auf den kleinen Plastikteilchen. Plastik ist mittlerweile in vielen Gewässern der Welt, den Meeren, Flüssen und Seen allgegenwärtig, und dies ist für die Schülerinnen und Schüler beeindruckend. Zum Teil sind sie erschüttert über die Mengen an Mikroplastik, die täglich in die Umwelt gelangen, und staunen darüber, dass der Abrieb von Autoreifen die Haupteintragsquelle für das „primäre“ Mikroplastik bildet. Dies ist auch das erste Anliegen der beiden Wissenschaftlerinnen – sie möchten für dieses Umweltproblem sensibilisieren, da es dank der enormen Stabilität von Plastikmüll noch viele Generationen belasten wird.

Was ist wissenschaftliches Arbeiten?

Ihr zweites Anliegen richtet sich speziell an die Biologie-, Erdkunde- und Chemiekurse der Oberstufe. Ihnen möchten sie am Beispiel ihres Forschungsvorhabens MikroPlaTaS (Mikroplastik in Talsperren und Staubereichen) die wissenschaftliche Vorgehensweise näherbringen. Es geht um die Fragen, wie Daten gesammelt, aufbereitet, ausgewertet und bewertet werden. An der Universität wird in Teams und interdisziplinär geforscht, soll heißen: Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen arbeiten zusammen – hier insbesondere Landschaftsökologen, Biologen und Chemiker. Und dies ist nicht nur für die kurz vor dem Abitur stehenden Schüler mit ihren sich langsam herauskristallisierenden Berufs- und Studienwünschen spannend. In Zeiten der Corona-Pandemie ist der Besuch einer Hochschule zur Berufsorientierung nur virtuell möglich. Umso wichtiger ist es, dass die Hochschule in die Schule kommt – am MGW wurden solche Schnupperstunden für drei Wochen möglich.

SICHERE FAHRRÄDER AM MGW

Fahrradkontrolle am Mariengymnasium Warendorf

Von Petra Recker

Am Montag, dem 16.11.2020, führten die Polizeihauptkommissare Theodor Pier und Richard Rauer am Mariengymnasium in den Klassen 5 und 6 eine Fahrradkontrolle durch. Dabei zogen sie zusammen mit Petra Recker, die am MGW für die Verkehrserziehung zuständig ist, eine insgesamt positive Bilanz. Von 75 kontrollierten Fahrrädern wurden bei nur 14 Rädern Mängel festgestellt. Hauptgrund der Beanstandungen waren fehlende Reflektorstreifen an den Rädern oder Speichenreflektoren. Die Polizei Warendorf und das Mariengymnasium wollen mit dieser Aktion auch für das Thema „Sichtbarkeit im Straßenverkehr“ sensibilisieren.

Polizei, Verkehrswacht und ADAC empfehlen zudem für Radfahrer Reflektoren an der Kleidung, Warnwesten oder das Tragen bunter statt dunkler Kleidung. Besonders in der dunklen Jahreszeit trägt dies zusätzlich zur besseren Sichtbarkeit im Straßenverkehr und damit zur Verkehrssicherheit bei.

Laut der polizeilichen Verkehrsunfallstatistik 2019 ereigneten sich im Kreis Warendorf im Jahr 2019 insgesamt 392 Verkehrsunfälle mit Radfahrerbeteiligung, bei denen 3 Radfahrer getötet, 79 schwer und 312 leicht verletzt wurden. Betrachtet man die Verkehrsunfallstatistik im Hinblick auf Kinder unter 14 Jahren verunglückten in dieser Altersklasse von 104 Kindern immerhin die Hälfte mit dem Rad und 17 auf dem Weg zur Schule.

Das ist Grund genug, auch in Zukunft Fahrradkontrollen am MGW zu etablieren und zudem auszuweiten: Ein sicheres Fahrrad, mit einer guten Beleuchtung und Reflektoren, dient der eigenen Sicherheit und rettet Leben.

BRIEFE AUS EUROPA UND DER WELT

Das Mariengymnasium beteiligt sich am bundesweiten Vorlesetag 2020

Von Gerold Paul

Im Vergleich zum Vorlesetag des letzten Jahres hat sich viel getan: Die Corona-Bestimmungen haben die Schulen dazu gezwungen, viele Veranstaltungen außerhalb des Unterrichts ausfallen zu lassen. Der Vorlesetag am 20. November 2020 ist jedoch erhalten geblieben. Das Mariengymnasium Warendorf hat sich der bundesweit ausgetragenen Aktion mit einem eigenen Thema angeschlossen, indem es der digital vernetzten Schulgemeinde der schnellen Posts und E-Mails ein altmodisches Format wie den Brief entgegensetzt. Lehrerinnen und Lehrer unterschiedlicher Fächer haben sich an der Aktion beteiligt. Neben literarischen und dokumentarischen Briefen werden heute auch private Briefe berücksichtigt: Biologielehrerin Sandra Benteler trägt in ihrem Leistungskurs aus Charles Darwins Korrespondenz mit seiner Frau Emma vor, passend zum Abiturthema „Evolution“. Deutschlehrer Mark Hettwer präsentiert den Brief Hermann Hesses an eine deutsche Studentin aus dem Jahr 1954, die Schülerin Sophia Mersmann, Klasse 8 B, wiederum liest aus den Briefen der Söhne Hermann Hesses an ihren Vater vor. Nach dem Vortrag soll die Gelegenheit genutzt werden, über die Geschichten der Briefe ins Gespräch zu kommen und mehr über die Hintergründe zu erfahren. Viel Spaß beim Zuhören!

Weitere Informationen:

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