CORONA-VIRUS: AKTUELL

Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

am 09.09.2021 erreichte uns eine neue Schulmail des Schulministeriums mit Informationen zu den Neuregelungen der Quarantäne und der Testungen an den Schulen. Das Wesentliche in Kürze:

Quarantäne und Freitestung
  • Ab sofort wird die Quarantäne grundsätzlich auf nachweislich infizierte Schüler und Schülerinnen begrenzt, d. h. die Anordnung einer Quarantäne von Sitznachbarn/Kontaktpersonen wird nur in sehr begrenzten Ausnahmen erfolgen. Bedeutsam ist in diesem Zusammenhang nach wie vor die Einhaltung der Hygienevorschriften.
  • Geimpfte oder genesene Schüler und Schülerinnen ohne Symptome sind von einer Quarantäne ausgenommen.
  • Das Gesundheitsamt entscheidet über die Anordnung einer Quarantäne.
  • Sollte das Gesundheitsamt ausnahmsweise doch eine Quarantäne für Kontaktpersonen anordnen, so ist eine Freitestung durch einen negativen PCR-Test möglich. Der PCR-Test kann frühestens am 5. Tag der Quarantäne durchgeführt werden – der Nachweis eines negativen Testergebnisses ist dem Gesundheitsamt vorzulegen.
  • Wir bitten in diesem Zusammenhang darum, das negative Testergebnis am ersten Tag der Wiederaufnahme des Unterrichts auch im Sekretariat vorzuzeigen, da wir vom Gesundheitsamt nicht über eine Freitestung informiert werden.
  • Eine Freitestung infizierter Schüler und Schülerinnen ist natürlich nicht möglich.
Testungen
  • Das Schulministerium ordnet vor dem o. g. Hintergrund eine dritte Testung pro Schulwoche an.
  • Ab kommender Woche werden diese Testungen am Montag, Mittwoch und Freitag jeweils in der 1. Stunde durchgeführt.
  • Schüler und Schülerinnen, die krankheitsbedingt nicht an den regulären Testungen teilnehmen können, bitten wir am Dienstag bzw. Donnerstag zur Nachtestung um 7:30 Uhr in die Cafeteria zu gehen.
Test- und Maskenverweigerung
  • Weiterhin gilt der Ausschluss vom Unterricht und dem Aufenthalt im Schulgebäude, wer sich weigert, eine Maske zu tragen (Ausnahme: Vorlage eines Attests) und/oder an den Schultestungen teilzunehmen.
  • Das Schulministerium führt hierzu weiter aus:

Rechtlich bleibt es bei der Feststellung, dass die Abwesenheit im Unterricht wegen eines Unterrichtsauschlusses/Betretungsverbots zunächst kein unentschuldigtes Fehlen darstellt. Die fortdauernde, nicht medizinisch begründete Verweigerung von Schutzmaßnahmen (Maske, Testung) kann jedoch den Verdacht einer Schulpflichtverletzung begründen, mit entsprechenden Folgen auch für die Bewertung nicht erbrachter Leistungsnachweise.

vgl. Schulmail vom 9.09.2021, S. 3

Herzliche Grüße aus dem Mariengymnasium

Uta Schmitz-Molkewehrum

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POTENZIALANALYSE: LOS GEHT’S!

Die Achtklässler des Mariengymnasiums starten mit dem Programm zur beruflichen Orientierung

Von Gerold Paul

Ein Schüler erklärt mir: „Also dieser Tennisball stellt ein Vogelei dar, das aus seinem Nest gefallen ist. Irgendwie ist das Ei an einem Felsvorsprung liegen geblieben und muss zurück ins Nest.“ Die Aufgabe muss von den Schülergruppen, die sich auf dem Hof der VHS aufgestellt haben, mithilfe von dünnen Schnüren bewältigt werden, die in Zweierbündeln unter das Ei gelegt werden. „Dabei müssen die Gruppen aber einen bestimmten Abstand zum Ei einhalten, damit es keinen Menschengeruch annimmt!“, erklärt mir der Schüler wieder. Die Aufgabe erfordert Absprache in den Teams, Fingerfertigkeit und Koordination der Bewegungsabläufe.

„Es kommt nicht darauf an, welche der Gruppen die Aufgabe am schnellsten löst oder welche den Tennisball womöglich fallen lässt!“, erläutert ein Mitarbeiter des Instituts für Bildungskooperation Münster die Übung, welche einen Teilbereich der Potenzialanalyse für Achtklässler abdeckt. Die Schülerinnen und Schüler des Mariengymnasiums werden nach jeder Übung gebeten, sich selbst zu beurteilen: Was sind meine Stärken? Was fällt mir leicht? Arbeite ich lieber allein oder in der Gruppe? Weitere Übungen wie das „XXL Memory“ und der „Brückenbau“ sowie ein computergestützter Check der eigenen beruflichen Interessen ergänzen das Tagesprogramm. Es wird in dieser Woche, im Gebäude der VHS, dem Kooperationspartner der Schule, von allen vier achten Klassen des Mariengymnasiums absolviert. Die vom Lehrer David Feldkämper koordinierte Potenzialanalyse bildet den Auftakt zur begleitenden Berufsorientierung. Die Ergebnisse werden in der Schule gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern erörtert, in dreißigminütigen Reflexionsgesprächen, zu denen auch die Eltern eingeladen sind.

FÉLICITATIONS AUX ÉLÈVES DIPLÔMÉS

DELF-Prüfungen am Mariengymnasium erfolgreich bestanden

Von Gerold Paul

Wer spricht am Telefon? Manchmal ist der andere nicht leicht zu verstehen, besonders wenn er schnell spricht. Diese Aufgabe, in französischer Sprache, zu meistern, ist ein typischer Teil der Prüfung, die sieben Schülerinnen und Schüler des Mariengymnasiums abgelegt haben, um das DELF-Zertifikat zu erhalten. Das DELF-Zertifikat dient dem Nachweis französischer Sprachkenntnisse an den Hochschulen und den Arbeitsstellen in den französischsprachigen Ländern und wird als standardisierter Nachweis international anerkannt. Auf einem höheren Niveau, dem DELF B1, waren längere Texte und längere Interviews vorzubereiten. Der Umstellung auf G9 und der später einsetzenden Fremdsprache wegen seien die Prüfungen auf dem unteren Niveau, dem DELF A1, in diesem Jahr am Mariengymnasium nicht vorgenommen worden, teilte Christiane Bergmann-Hinkel mit, die für die Prüfungen am MGW verantwortlich ist. Die Vorbereitung auf A2 und B1 sei teils in einer Arbeitsgemeinschaft – die von ihrer Kollegin Julia Koch geleitet wurde –, teils in Videokonferenzen geleistet worden. Unter anderem wurde dabei die mündliche Prüfungssituation simuliert. Das Mariengymnasium gratuliert Joseph Lütke Brintrup, Julin Lütke Laxen, Marilin Lütke Laxen und Tim Maximilian Möllers zum erfolgreichen Abschluss der A2-Prüfung und Peter Lütke Brintrup, Ingabelle Nikolitsch und Joel Westhagemann zum gleichen Erfolg auf dem Niveau B1. Félicitations à nos élèves diplômés du DELF scolaire!

SECHSTKLÄSSLER WIEDER AUF KLASSENFAHRT

Alle sechsten Klassen des Mariengymnasiums verleben aufregende Tage im Hochsauerland

Von Dr. Klaudia Casper

Für viele Schülerinnen und Schüler war die Klassenfahrt nach Winterberg die erste ihres Lebens, da wegen der Corona-Epidemie viele Klassenfahrten in den Grundschulen ausfallen mussten. So war die Aufregung besonders groß, und es flossen auch manche Tränen, als in der zweiten Schulwoche die Busse endlich Richtung Hochsauerland abrollten.

Die Klassenfahrt stand unter dem Motto „Team in Action“, um den Kindern für ein paar Tage wieder Gemeinschaft, Spaß und Abenteuer zu bieten.

Nach der Ankunft in Winterberg und dem Erkunden der Jugendherberge und der näheren Umgebung in einer Natur-Erlebnis-Rallye richtete sich der Fokus ab dem zweiten Tag auf die Stärkung der Klassengemeinschaft. Dazu haben Erlebnispädagogen von „360 Grad“ mit Ice-Breaker- und Kooperationsübungen zunächst für einen guten Einstieg ins Thema „Vertrauen“ gesorgt – denn das brauchte man beim anschließenden Klettern an der Kletterwand und an einer steilen Felsenwand in der Natur unbedingt. Zudem gab es eine Orientierungswanderung mit Karte und Kompass durch die wunderschöne Umgebung von Neuastenberg, gemeinsame Gesprächsrunden sowie eine spannende Nachtwanderung. Obwohl die Orientierung nur mit einer Karte und einem Kompass sich zuweilen als eine große Herausforderung herausstellte, braucht in der Zukunft keiner der Teilnehmer mehr Angst zu haben. Schließlich haben die Schüler aller vier Klassen mit ihren Lehrern ein Survival-Training absolviert.

Der Erfolg des Teamtrainings zeigte sich auch in den Aktionen, die von den Schülern die Lösung eines komplexen Problems verlangten, was nur durch die Zusammenarbeit der ganzen Klasse möglich war. Wie einer der Erlebnispädagogen bemerkte, waren die Sechstklässler des MGW einfallsreicher und schneller als manche Erwachsenengruppen.

Am Ende fiel es vielen Schüler schwer zu bestimmen, was ihnen am besten gefallen hatte. Für manche war es die Nachtwanderung, für andere waren es das Hüttenbauen im Wald oder die spannenden Spiele draußen. Vielleicht war es aber auch die ungewohnte Freude, die Klassenkameraden nach einem Schuljahr nur mit Maske und strengem Abstand in einer lockereren Umgebung neu kennenzulernen.

ENDLICH WIEDER AUF FAHRT!

Fünf Leistungskurse des Mariengymnasiums führen Studienfahrten nach Berlin durch

Von Felix Greiser, Tabea Haack und Gerold Paul

Warendorf. Am ersten Montag nach den Ferien traten insgesamt fünf Leistungskurse des Mariengymnasiums zusammen ihre fünftägige Studienfahrt nach Berlin an. Nachdem im letzten Jahr die Fahrten der Leistungskurse durch die Pandemie bedingt ausgefallen waren, freuten sich die Schülerinnen und Schüler der Fächer Deutsch, Erdkunde, Geschichte, Mathematik und Pädagogik umso mehr, dass es endlich losgehen konnte. Nach sechsstündiger Fahrt in Bussen kamen die Gruppen schließlich in der Mitte Berlins an, um am Brandenburger Tor einen ersten Eindruck von der Hauptstadt zu gewinnen. Danach fuhr man in die im Stadtteil Friedrichshain gelegene Jugendherberge weiter. Anschließend erkundete man die einzelnen Bereiche der Hauptstadtmitte genauer, wofür die Kurse in übersichtliche Gruppen aufgeteilt wurden.

Die nächsten Tage boten viel Programm. Einen Schwerpunkt bildete dabei der Gang durch ein Denkmal der DDR-Geschichte, das Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen. Die Führungen erfolgten zum Teil durch einen Zeitzeugen. Auch Erinnerungsorte der nationalsozialistischen Vergangenheit Deutschland wurden besichtigt, im Museum „Topographie des Terrors“, in dem eine Dauerausstellung ein Bild der NS-Zeit von der Machtübernahme 1933 bis zum Ende 1945 zeichnet. Eine Bootsfahrt auf der Spree führte zu den älteren und neueren Zeugnissen der Architektur Berlins. Ein Kurs besichtigte die Babelsberger Filmstudios. Manche Tour war durch die aktuellen Corona-Bestimmungen nur eingeschränkt durchführbar. „So konnten wir beispielsweise bei unserem Besuch in Hohenschönhausen die Innenräume nicht betreten und wurden ausschließlich über den Hof geführt, was sehr schade war“, berichtete eine Schülerin. Trotz des vollen Programms wurde allen Gruppen genug Freizeit eingeräumt und Gelegenheit gegeben, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Das dichte Verkehrsnetz Berlins verzweigt sich aus Warendorfer Sicht allerdings beträchtlich, und so manche Fahrt wurde dadurch zum Abenteuer. Zum Glück, berichtete ein Schüler, habe das Wetter meistens mitgespielt. Nach fünf Tagen ging es dann wieder nach Hause. „Insgesamt konnten wir die Fahrt trotz einiger Corona-Beschränkungen sehr genießen. Und auch wenn nicht immer alles nach Plan verlaufen ist, sind wir doch alle heil zu Hause angekommen“, fasste eine Schülerin die Fahrt der Leistungskurse des Mariengymnasiums stellvertretend für alle zusammen.

SCHREIBTALENT ENTDECKT BEIM ECKENROTHER NACHWUCHSPREIS

Charlotte Sophia Klein ist Preisträgerin des diesjährigen Literaturpreises der Eckenroth Stiftung

Von Gerold Paul

Warendorf. Nicht immer ergibt sich die Gelegenheit zum literarischen Schreiben im Unterricht. Ein Buch über das Leben des Jungen Pierre-Anton, die 2010 erschienene Parabel „Nichts“ der dänischen Schriftstellerin Janne Teller, hat für die heute fünfzehnjährige Charlotte Sophia Klein im Religionsunterricht am Mariengymnasium den Auslöser bedeutet, sich mit ihren eigenen Gedanken über die Bedeutung des Lebens in selbst erfundenen Geschichten auseinanderzusetzen. Wie leicht ihr das gelingt, macht die sprechende Elster aus ihrer ersten Erzählung deutlich. Der Ich-Erzähler entdeckt in einem Baum hinter sich eine Elster: „Ich blickte den Vogel lange an. Seine klaren Augen spiegelten die Sonne wider und schienen mich genauso zu mustern. Ich lächelte – der Vogel lächelte zurück.“ Krächzend argumentierend macht der schwarz-weiße Vogel darauf dem Ich-Erzähler klar, dass nichts im Leben eine Bedeutung hat, worauf dieser sich zu einem folgenschweren Schritt entschließt.

Gerold Paul, Charlotte Sophias Lehrer am Mariengymnasium, gefiel ihre Erzählung dermaßen gut, dass er der literarisch interessierten Schülerin ein halbes Jahr später vorschlug, einen weiteren Text als Beitrag für den bundesweit ausgeschriebenen Nachwuchspreis der Eckenroth Stiftung in Rheinland-Pfalz einzureichen. Die Vierzehnjährige wählte das Thema „Freundschaft kennt keine Grenzen“. Die Geschichte, die dabei entstand, ist kompliziert, denn erzählt wird von Gewalt, Missbrauch und psychischer Erkrankung, Erfahrungen, die eine Freundschaft auseinanderbringen können. Einhellig überzeugt zeigte sich die Jury der Eckenroth Stiftung von diesem Beitrag und erklärte Charlotte Sophia neben fünf weiteren Schülerinnen und Schülern zur Preisträgerin des Wettbewerbs. Die Preisverleihung fand am 28. August statt.

Förderung des literarischen Nachwuchses seit 1998

Inzwischen hat Charlotte Sophia Klein auf Einladung der Stiftung an einem literarischen Schreibtraining im idyllisch gelegenen Stiftungshaus in Eckenroth teilgenommen, bei welchem sie einige Kniffe professioneller Autoren kennenlernen und sich mit Gleichgesinnten austauschen konnte. Das intensive Schreibtraining kann die Marienschülerin nur empfehlen: „Es war eine unglaublich tolle Erfahrung, und dieser kleine Ort hat schon fast etwas Magisches an sich! Bei dem Training habe ich dann mit einer anderen Gewinnerin das Schreiben geübt und einige Tipps und Tricks gelernt – wir haben die Gedanken fließen lassen.“ Das Mariengymnasium gratuliert Charlotte Sophia herzlich zu ihrem ersten literarischen Preis. Die Geschichten der Preisträger sind auf der Internetseite der Stiftung zu finden:

https://www.eckenroth.art

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