HERZLICH WILLKOMMEN!

Grußwort der Schulleiterin

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler!

Ich freue mich, Sie und Euch hier auf der Homepage unserer Schule begrüßen zu dürfen!

Als Halbtagsgymnasium bieten wir unseren Schülerinnen und Schülern ein vielfältiges Programm neben dem regulären Unterricht.
Als Europaschule fördern wir in besonderer Weise europaorientierte Kenntnisse und interkulturelle Kompetenzen.
Als Gymnasium mit Übermittagsbetreuung und Nachmittagsangeboten fordern und fördern wir unsere Schülerinnen und Schüler individuell nach ihren Stärken und Schwächen.
Ich wünsche allen Besuchern der Homepage viele anregende Eindrücke von unserem vielfältigen Schulleben! Fragen beantworten wir Ihnen und Euch jederzeit gerne (Kontakt).

Mit freundlichen Grüßen

Uta Schmitz-Molkewehrum, Schulleiterin

DIE FLUCHT IN DEN WESTEN

Eingangstor © Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen/Gvoon

Gespräch mit der Zeitzeugin Katharina Leendertse im Mariengymnasium Warendorf

Bericht von Gerold Paul

Warendorf. Die Grenze, die Deutschland teilte, ist aus dem Bewusstsein gerückt. Deshalb fällt es heutigen Schülern schwer, sich das Leben diesseits und jenseits der Grenze vorzustellen. Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien hat deshalb ein Koordinierendes Zeitzeugenbüro (KZB) als zusätzliches Angebot der politischen Bildung eingerichtet. Es dient als gemeinsame Servicestelle der Bundesstiftung Aufarbeitung, der Stiftung Berliner Mauer und der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. Das Büro ermöglicht es Schulen, DDR-Zeitzeugen in den Unterricht einzuladen. Eine dieser Zeitzeugen ist die Warendorferin Katharina Leendertse, geborene Lässig.

In Deutschlands Hauptstadt stößt man an vereinzelten Stellen noch auf Mauerreste, ehemals Bestandteile einer umfangreichen Grenzanlage, deren Sinn der Besucher nur mit zusätzlicher Hilfe erschließen kann. An dieser im Jahr 1961 errichteten Grenze wurde am Valentinstag des Jahres 1964 Katharina Lässig für ein halbes Jahr ihrer Freiheit beraubt – fast sogar ihrer Aussicht auf ein gemeinsames Leben mit ihrem damaligen Verlobten Albert Leendertse. Das Paar lebt heute im Warendorfer Süden.

Valentinstag 1964

Katharina Lässig wollte über die Grenze. Die große Liebe wartete. Doch die Flucht wurde vereitelt. Einer der Fluchthelfer war ein Stasi-Spitzel. Sie kam ins Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen, der heutigen Gedenkstätte, und wurde unter unmenschlichen Bedingungen festgehalten. Heute ist das alles Geschichte, doch Katharina Leendertse erinnert sich an jedes Detail. An diesem Donnerstag, dem 21. Juni 2018, wird sie den Schülerinnen und Schülern der neunten Jahrgangsstufe des Mariengymnasiums Warendorf davon erzählen. Ein erstes Gespräch mit der Zeitzeugin und einem Teil der neunten Klassen hat bereits am vergangenen Montag stattgefunden.

GROSSZÜGIGE SPENDE

Großzügige Spende für den Kunstunterricht am Mariengymnasium

Bericht von Sonja Behrens

Das Mariengymnasium freut sich über die großzügige Spende von EUR 800,00, die Frau Rosemarie Friederichs im Auftrag des Fördervereins des Museums Heinrich Friederichs am Pfingstsonntag an die Kunstlehrerin Sonja Behrens und Tobias Marx als Vertreter der Schülervertretung überreichte. Im Rahmen der gut besuchten Eröffnung der Ausstellung „Das Leben ist bunt“ der Münchner Künstlerin Ele Winkler betonte Rosemarie Friederichs in ihrer Eröffnungsrede die enge Verbindung zu ihrer „alten Penne“ und freute sich, durch die Spende einen weiteren Akzent zur Förderung des Kunstunterrichtes setzen zu können.

BIOTECHNIK HAUTNAH ERLEBEN

Der Q1-Biologieleistungskurs des Mariengymnasiums Warendorf hat das Mitmachlabor teutolab besucht.

Bericht von Dr. Rebecca Brebeck

„Es war sehr spannend, die Inhalte aus dem Unterricht selber praktisch durchführen zu können und einen Einblick in die Uni zu bekommen“, berichtet ein Schüler des Leistungskurses Biologie. Alle anderen nicken. Kein Wunder, denn der Q1-Biologieleistungskurs des Mariengymnasiums Warendorf war zur Universität Bielefeld aufgebrochen, um dort im Biotechnologielabor teutolab verschiedene gentechnische Verfahren praxisnah kennen zu lernen.

An diesem Labortag ging es darum, vier verschiedene Orchideenarten anhand eines Markergens unterscheiden zu können. Die Schülerinnen und Schüler hatten hierbei die Gelegenheit, ihre theoretischen Kenntnisse zu den Verfahren DNA-Isolierung aus Pflanzen, Gelelektrophorese, Polymerase-Chain-Reaction und zur bioinformatischen Auswertung von Sequenzierergebnissen praktisch anzuwenden. Am Vormittag des etwa sechsstündigen Praktikumstages lernte der Kurs zunächst, wie Orchideenarten, die sich zum Teil vom Aussehen her nicht sicher auseinanderhalten lassen, anhand ihrer DNA-Sequenz unterschieden werden können. Anschließend erhielt jede Schülergruppe ein Orchideenblatt mit dem Auftrag, auf der Grundlage der DNA-Sequenz die Art zu bestimmen. Dafür wurde die DNA erst extrahiert und anschließend mithilfe der Polymerase-Chain-Reaction vervielfältigt. Nach der Mittagspause erfuhren die Schülerinnen und Schüler dann noch, wie weit das Feld der Biotechnologie ist, welche beruflichen Perspektiven die Biotechnologie bietet und wie ein Studium in diesem Bereich abläuft. Am Ende wurden dann die vervielfältigten DNA-Proben zur Auftrennung mittels Gelektrophorese angesetzt. Alle Forschungsergebnisse werden im Rahmen des Unterrichts ausgewertet.

WIEDER GOLDMEDAILLE FÜR TIO THOBEN

Großer Erfolg für Marienschüler beim Regionalfinale des Pangea-Mathematikwettbewerbs in Köln

Tio Thoben aus der Klasse 7E des Mariengymnasiums belegt den ersten Platz seiner Jahrgangsstufe sowohl in Nordrhein-Westfalen als auch in ganz Deutschland.

Bericht von Gerold Paul

Köln. Ein Flüstern geht durch den Raum, als die Aufgaben verteilt werden, dann nur noch ein Atmen, das von den über ihre Zahlen und Zeichnungen gebeugten Schülerinnen und Schülern herrührt. Ungefähr 80 Schüler sind an diesem Samstag, dem 16. Juni 2018, im großen Hörsaal des Hauptgebäudes der Universität Köln versammelt, einem typischen Hörsaal, mit hohen Wänden, holzgetäfelt. In den oberen Reihen sitzt Tio Thoben. Am Morgen ist er aufgeregt gewesen, nach Abschluss der sechzigminütigen Prüfung hat er ein gutes Gefühl, am Ende ist er überglücklich, als die Ergebnisse am Nachmittag zur Preisverleihung bekanntgegeben werden. Es gilt, bis gegen 16.30 Uhr zu warten. Das Regionalfinale des Pangea-Mathematikwettbewerbs findet deutschlandweit an sechs Orten gleichzeitig statt. Von anfangs 99.140 Schülerinnen und Schüler im Wettbewerb sind insgesamt 554 übrig geblieben. Alle Teilnehmer erhalten Urkunden, T-Shirts und Sachpreise, die ersten zehn Plätze im Bund erhalten zusätzlich Geldpreise. Am Ende ist Tio überglücklich, da er in seiner Jahrgangsstufe sowohl den ersten Platz in Nordrhein-Westfalen als auch den ersten Platz in der gesamten Bundesrepublik erreicht hat. Das Mariengymnasium, das im vergangenen Jahr zu den zehn bundesweit erfolgreichsten Schulen des Wettbewerbs gehörte, beglückwünscht Tio zu seinem großen Erfolg.

ENGLAND, DAS LAND MIT DER SCHULUNIFORM

Ende April ist Franziska Betting aus der Klasse 9 B in Warendorfs Partnerstadt Petersfield gereist, um als Gast der Petersfield School England aus der Nähe zu erkunden. Susan Bock vom Vorstand des Freundeskreises Warendorf-Petersfield, ehemalige Lehrerin des Mariengymnasiums, hat maßgeblich dabei geholfen, den dreimonatigen Aufenthalt zu organisieren.

Bericht von Franziska Betting

Es ist Donnerstagnachmittag um halb vier. Ich freue mich, denn in ein paar Minuten bin ich wieder zuhause und kann endlich aus diesem unpraktischen Rock raus. Ich öffne die Haustür, und mir wird ein fröhliches „Hello! How was your day?“ zugerufen. Richtig, ich bin in England! Genauer gesagt in Petersfield, Warendorfs Partnerstadt. Ganze drei Monate verbringe ich hier, um mein Englisch zu verbessern.
Und diese Reise ist für mich ein echtes Abenteuer. Zum zweiten Mal bin ich mit meinen 15 Jahren von Warendorf für längere Zeit weg, ganz allein, ohne Eltern, ohne meine Schwester und ohne meine Freundinnen vom Mariengymnasium. Vor zwei Jahren war ich für zwei Monate in Bordeaux. Also in Frankreich. Mir hat diese Reise damals sehr geholfen, mein Französisch zu verbessern. Im letzten Jahr hat es mir dann wieder so in den Fingern gekitzelt, länger ins Ausland zu gehen. Und so kam diese Reise zustande.
Vieles ist anders als in Warendorf, nicht nur die Sprache. Aber darum geht es mir ja! Hier muss ich mich auf Englisch verständigen: Zuhause bei meinen Gasteltern, in der Schule und in der Freizeit. Aber ich habe gemerkt, nach einigen Wochen ging es immer leichter. Jeden Tag lerne ich Neues dazu, und vieles läuft jetzt schon ohne groß darüber nachzudenken: tägliche Konversation mit meinen Mitschülern und mit meinen Gasteltern. In einigen Fächern in der Schule muss ich jetzt noch sehr konzentrieren, um alles zu verstehen und mitzuarbeiten.

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TRAUER UM IRMGARD SCHULTZ

Das Mariengymnasium Warendorf trauert um Irmgard Schultz, die am 24.5.2018 verstarb. Sie war viele Jahre in verantwortlicher Position an dieser Schule tätig und hat Generationen von Schülerinnen und Schülern auf ihrem Weg zum Abitur begleitet.

Geboren wurde sie am 13.12.1932. Nach kriegsbedingten Wirren bestand sie ihr Abitur an der Emslandschule in Rheine. Anschließend studierte sie in Münster die Fächer Latein und Geschichte. In den Jahren 1959 bis 61 wurde sie am Mariengymnasium Warendorf und an der Marienschule in Münster als Referendarin ausgebildet. Schon bald danach kam sie an das Mariengymnasium Warendorf, an dem sie bis zu ihrer Pensionierung im Jahr 1992 als Lehrerin arbeitete. Eine wichtige Aufgabe war dabei die Koordination und Organisation der Mittelstufe der Schule, wobei sie viele Schülerinnen und Schülern dieser Jahrgänge begleitete und beriet.

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