HERZLICH WILLKOMMEN!

Grußwort der Schulleiterin

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler!

Ich freue mich, Sie und Euch hier auf der Homepage unserer Schule begrüßen zu dürfen!

Als Halbtagsgymnasium, ab dem Schuljahr 2019/20 als G9 geführt – das gilt bereits rückwirkend für die Fünftklässler des Schuljahres 2018/19 –, bieten wir unseren Schülerinnen und Schülern ein vielfältiges Programm neben dem regulären Unterricht.
Als Europaschule fördern wir in besonderer Weise europaorientierte Kenntnisse und interkulturelle Kompetenzen.
Als Gymnasium mit Übermittagsbetreuung und Nachmittagsangeboten fordern und fördern wir unsere Schülerinnen und Schüler individuell nach ihren Stärken und Schwächen.
Ich wünsche allen Besuchern der Homepage viele anregende Eindrücke von unserem vielfältigen Schulleben! Fragen beantworten wir Ihnen und Euch jederzeit gerne (Kontakt).

Mit freundlichen Grüßen

Uta Schmitz-Molkewehrum, Schulleiterin

ZEIT DER GEISTER

Der Kurs „Kunst-Musik-Darstellen“ der Stufe 9 des Mariengymnasiums unter der Leitung von Sarin Aschrafi hat seit den Sommerferien das Stück „Amber Hall“ von Lars Lienen einstudiert. Die Vorstellungen fanden am Dienstag, dem 12. November, und Mittwoch, dem 13. November, in der Aula der Schule für Musik statt.

„Amber Hall“ handelt von zwei Schwestern, deren Leben von Schicksalsschlägen geprägt ist, dann aber eine Wendung zum Guten zu nehmen scheint. Emily und Alanna Roslin können ihr Glück kaum fassen, denn sie erben unverhofft von ihrer verstorbenen Tante ein beträchtliches Vermögen. Nun können sie sich ein luxuriöses Leben auf dem Land leisten und ihre Freundin und Anwältin Faith kauft in ihrem Namen ein Anwesen: „Amber Hall“. Es scheint alles zu schön um wahr zu sein – das höfliche Personal, das wunderbare Haus und ein sorgenfreies Leben. Schon bald holen Emily die Geister der Vergangenheit ein. Zu tief sitzt der Schmerz über den grausamen Tod der Eltern, als dass sie jemals wieder ruhig schlafen könnte. So hört sie in dem Haus nachts die Stimme eines Kindes und von irgendwoher klingt ein Klavier, obwohl es in dem Haus kein Klavier gibt. Ihre Schwester Alanna befürchtet, Emily habe wieder Halluzinationen und hofft auf die Unterstützung ihrer Freundin Faith. Doch die ist ganz anderen Dingen auf der Spur und erfährt Einiges über das Schicksal der Hausherren von Amber Hall. Weiß die Haushälterin Sonia Milani mehr, als sie zugibt? Es entspinnt sich ein Kampf, den die gewinnen wird, die die Schlüssel von Amber Hall in ihrem Besitz hat.

DIE EU – EIN ERFOLGSMODELL?

Der Brexit und die Zukunft der Europäischen Union

Von Stefanie Kusche

Lange Zeit galt die Europäische Union als Erfolgsmodell, das seinen Mitgliedern zahlreiche Vorteile wirtschaftlicher und politischer Art versprach. Vielfach war sogar die Rede davon, dass der europäische Integrationsprozess unumkehrbar sei. Diese Wahrnehmung änderte sich im Sommer 2016 schlagartig als die Bürgerinnen und Bürger Großbritanniens in einer Volksabstimmung mit knapper Mehrheit für das Ausscheiden ihres Landes aus der EU stimmten. Auch mehr als drei Jahre nach dieser historischen Entwicklung ist bei Weitem nicht absehbar, welche konkreten Auswirkungen ein Ausscheiden Großbritanniens aus der EU hat bzw. hätte. Deutlich erkennbar ist allerdings, dass die Gesellschaften in vielen EU-Mitgliedstaaten hinsichtlich der Frage nach der weiteren Ausgestaltung des Integrationsprozesses ebenfalls tief gespalten sind.

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ENGEL ZU VERKAUFEN

Charlotte Behrens, Tim Maximilian Baumgartner, Jannes Schwering, Fee Leuer, Anna Lutterbeck und Samira Ghanizadeh übernahmen eine Schicht beim Kindertrödel (v. links).

Siebtklässler des Mariengymnasiums organisieren Spenden-Trödel für die „Uganda-Hilfe St. Mauritz e.V.“ auf dem Sassenberger Allerheiligenmarkt

Von Gerold Paul

Sassenberg. Auf der Schürenstraße beim Kindertrödel stand der blaue Marktwagen der „Aktion Kleiner Prinz“, auf dessen Verkaufsfläche neben unzähligen Plüschtieren, Kinderbüchern, CDs und Kinderkleidung auch handgemachte Engel aus Uganda zu finden waren. Den Wagen hatte sich das Entwicklungsprojekt „Uganda-Hilfe St. Mauritz e.V.“ ausgeliehen. 22 Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen des Mariengymnasiums in Begleitung ihrer Lehrer Susanne Kamann und Peter Behrens hatten sich bereitgefunden, die Ziele des Entwicklungsprojektes durch einen Spenden-Trödel beim Sassenberger Allerheiligenmarkt zu unterstützen. „Diese selbstgebastelten Engel stammen direkt aus Obiya Palaro, dem Dorf, in dem der Verein ‚Uganda-Hilfe‘ tätig ist!“, erklärte Anna Lutterbeck, Schülerin der Klasse 7B, die sich zusammen mit ihren Freundinnen und Freunden vom Mariengymnasium die Verkaufsschichten teilte. „Wir verkaufen heute alle möglichen Dinge. Ein Crosstrainer ist auch dabei, meine Turnschläppchen, die ich nicht wegwerfen wollte. Es macht sehr viel Spaß, diese Dinge für den guten Zweck zu verkaufen“. Eltern, Kinder und Lehrer leisteten damit tatkräftig Hilfe für ein Projekt, das seit Juli dieses Jahres mit dem Mariengymnasium Warendorf partnerschaftlich verbunden ist, nachdem es beinahe dreißig Jahre lang, betreut durch Sabine Schmitz-Hövener, am Augustin-Wibbelt-Gymnasium Teil des Schulprogramms gewesen ist. Der Verein „Uganda-Hilfe e.V.“ setzt sich für sauberes Trinkwasser, medizinische Versorgung und Bildung in Schule sowie Ausbildung ein. Gefördert werden auch Kinderheime, Kindergärten und Einrichtungen für Kinder mit Behinderung und deren Eltern. 504,40 Euro kamen durch den Verkauf beim Sassenberger Allerheiligenmarkt zusammen.

DDR – DEMOKRATIE ODER DIKTATUR?

Rainer Eppelmann referiert vor 120 Oberstufenschüler über SED-Regime

Von David Feldkämper

MGW. Freie Meinungsäußerung, freie Entfaltung der Persönlichkeit, eine Wahl zwischen Alternativen. Das Gut der Freiheit ist für viele – vor allem junge – Menschen heute selbstverständlich. Der ehemalige Pfarrer, Bürgerrechtler, Minister und Bundestagsabgeordnete Rainer Eppelmann hat diese gegenwärtige Selbstverständlichkeit den größten Teil seines Lebens vermisst. Eppelmann ist in der DDR aufgewachsen und hätte das repressive System beinahe nicht überlebt. Anlässlich des 30. Jahrestages des Mauerfalls erinnerte Rainer Eppelmann im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit der Volkshochschule Warendorf vor 120 Oberstufenschülern des Mariengymnasiums an das unfreie Leben unter dem SED-Regime – für den heute 76-Jährigen eine Herzensangelegenheit.

Immer wieder konfrontierte der Überzeugungspolitiker die gebannte Zuhörerschaft im Zuge seiner Erzählungen über seine ganz persönlichen biografischen Erfahrungen mit der Frage: „Demokratie oder Diktatur?“ – ein roter Faden, aber zugleich auch die Anklage eines politischen Systems, das nach außen vermittelte, demokratisch zu sein, dieses Versprechen jedoch in der Praxis konsequent brach. Den Mauerfall hat Eppelmann vor dem Schlagbaum an der Bornholmer Straße in Berlin erlebt. Dass die Grenzsoldaten diesen später öffneten, führt Eppelmann auch darauf zurück, dass immer mehr Menschen vor Ort die zuvor verkündete Reisefreiheit einforderten. Für den Bürgerrechtler ein ergreifender und lange ersehnter Moment.

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MIT SPANNUNG ERWARTET

Mit Spannung erwartet – Neue Referendare am MGW

Von Ursel Bakker

Den ersten Schritt in den schulpraktischen Teil ihrer Lehrerausbildung machten gestern, am 05. November, fünf neue Referendarinnen am Mariengymnasium. Ihre Ausbildungsschule erfährt damit für die kommenden 18 Monate fachliche Ergänzung in den sprachlichen, gesellschafts- und naturwissenschaftlichen Fächergruppen.

Die Lehramtsanwärterinnen starten nach einigen Tagen intensiver Seminarausbildung am 15. November mit dem Ausbildungsunterricht, bevor sie im zweiten Schulhalbjahr mit dem bedarfsdeckenden Unterricht betraut werden. Das Foto zeigt zwischen den Ausbildungsbeauftragten Ursel Bakker und Sandra Ott von links nach rechts die neuen Lehramtsanwärterinnen Isabell Twyrdy (Deutsch/evangelische Religion), Nadja Kalwa (Biologie/Sport), Marina Pienkowski (Sozialwissenschaften/katholische Religion), Larissa Menke (Latein/ Mathematik) und Annika Herrmann (Deutsch/Geschichte).

BERUFSFELDER ERKUNDEN

Berufsfelder erkunden – ein Test im Echtbetrieb

Ab der Jahrgangsstufe 8 lernen alle Schülerinnen und Schüler Unternehmen und Berufe in drei verschiedenen Berufsfeldern kennen – zwei Berufsfelder im Rahmen des „Girls‘-Boys‘-Day“ und des Projekts „Lernen durch Engagement“, ein drittes am Berufsfelderkundungstag. Durch Berufsfelderkundungen bekommen sie eine Vorstellung davon, was sie in Berufswelt, Betriebsalltag und Ausbildung erwarten könnte. Schülerinnen und Schüler besuchen Arbeitsplätze, erleben Tätigkeiten und Betriebsabläufe. Sie sprechen mit Ausbildern, Auszubildenden und Mitarbeitern und bekommen selbst kleinere Arbeitsaufträge.

Die Berufsfelderkundung findet an folgenden Tagen statt:

Organisation:

Weitere Informationen, das Kontaktformular für die Betriebe und Antworten auf organisatorische Fragen erhalten Sie im beigefügten Elternbrief.

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