HERZLICH WILLKOMMEN!

Grußwort der Schulleiterin

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler!

Ich freue mich, Sie und Euch hier auf der Homepage unserer Schule begrüßen zu dürfen!

Als Halbtagsgymnasium, ab dem Schuljahr 2019/20 als G9 geführt – das gilt bereits rückwirkend für die Fünftklässler des Schuljahres 2018/19 –, bieten wir unseren Schülerinnen und Schülern ein vielfältiges Programm neben dem regulären Unterricht.
Als Europaschule fördern wir in besonderer Weise europaorientierte Kenntnisse und interkulturelle Kompetenzen.
Als Gymnasium mit Übermittagsbetreuung und Nachmittagsangeboten fordern und fördern wir unsere Schülerinnen und Schüler individuell nach ihren Stärken und Schwächen.
Ich wünsche allen Besuchern der Homepage viele anregende Eindrücke von unserem vielfältigen Schulleben! Fragen beantworten wir Ihnen und Euch jederzeit gerne (Kontakt).

Mit freundlichen Grüßen

Uta Schmitz-Molkewehrum, Schulleiterin

SCHÖNE FERIEN!

Letzter Schultag vor den Ferien wurde zum Tag der Anerkennung

Von Gerold Paul

Der letzte Schultag war auch der Tag der Anerkennung. Schülerinnen und Schüler des Mariengymnasiums, die im zurückliegenden Schuljahr besondere Leistungen erbracht hatten, wurden im Rahmen einer offiziellen Feier gewürdigt. Das konnten besondere Leistungen im sportlichen Bereich sein, Erfolge bei mathematischen oder sprachlichen Wettbewerben oder auch Verdienste im sozialen Bereich. Facharbeiten im Schülerwettbewerb „Begegnung mit Osteuropa“ wurden beispielsweise ausgezeichnet, zwei davon sogar mit einem Preisgeld. Die Diplômes d’Etudes en Langue Française, die Zertifikate über französische Sprachkenntnisse, wurden überreicht. Ein Schüler hatte beim Sportfest der fünften und sechsten Klassen über 40 Meter weit geworfen, eine Schülerin blieb beim 50-Meter-Sprint unter 8 Sekunden. Besonders gute Zeugnisse wurden gewürdigt. Der Tag der Anerkennung wurde eingerahmt von musikalischen Darbietungen und erwies sich aufgrund der gelösten Atmosphäre kurz vor Ferienbeginn als gelungener Abschluss des Schuljahres.

PLASTIKABRIEB BEI AUTOREIFEN

Erfolgreiche Finalisten am MGW beim Chemiewettbewerb „Dechemax macht mobil“

Von Dr. Sabine Schöneich

Neun Schülerinnen und ein Schüler des Mariengymnasiums aus den Klassen 8A und 9A haben erfolgreich die letzte Runde des Chemiewettbewerbs DECHEMAX abgeschlossen! Das Team von Maybritt Peitz, Marie Peters und Leonie Weitkamp aus der 8A schaffte sogar den Sprung unter die besten 15 Teams in Deutschland und wurde neben einer Urkunde zusätzlich mit einem Buchpreis für jeden geehrt.

Die Schülerinnen und Schüler der beiden Klassen haben in dieser zweiten Wettbewerbs-Runde Experimente rund um das Thema „Mobilität“ eigenständig durchgeführt, protokolliert und ausgewertet, wobei die heimische Küche zum Labor wurde. Die Teams führten Experimente durch zum Thema „Mikroplastik Adieu?“ Dabei stellten sie eigenständig biologisch abbaubare Kunststoffe her, die sie dann auf ihre mögliche Verwendung als Autoreifen testeten. Ausgangspunkt war hierbei die Tatsache, dass der Reifenabrieb der Autos die bei Weitem häufigste Quelle von Mikroplastik darstellt. Der kaum sichtbare Abrieb enthält leider oft Weichmacher und andere gefährliche Stoffe. Diese können über die Umwelt in die Nahrung von Tier und Mensch gelangen. Langzeitfolgen sind kaum absehbar, da Gummi durch die Vulkanisation bei der Produktion der Reifen nicht mehr natürlich abbaubar ist. Eine großartige Idee zur Verringerung von Mikroplastik wären also biologisch abbaubare Kunststoffe, wenn sie nicht schon während des Fahrbetriebs abgebaut würden. „Uns haben die Experimente viel Spaß gemacht“, beschreibt Tabea Haack ihre Erfahrungen. „Wir fanden die Experimente sehr spannend, besonders, als wir die selbstgemachten Reifen ausprobieren konnten. Wir waren überrascht, was man aus Quark und Milch herstellen kann und dass aus solchen Zutaten etwas so Stabiles herauskommt. Und nächstes Jahr wollen wir wieder mitmachen.“

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LEBENDIGES ERINNERN

Vladslo (Belgien) Deutscher Soldatenfriedhof,
Plastik Käthe Kollwitz, © Dieter Blase

100 Jahre Vertrag von Versailles – Geschichtsleistungskurs des Mariengymnasiums setzt sich mit der Erinnerung an den Ersten Weltkrieg und dessen Ende auseinander

Von Florian Hesemann und Stephanie Taube

Warendorf. Am Freitag, dem 5. Juli 2019, fand am MGW eine Erinnerungsveranstaltung der besonderen Art statt. Die Ausstellung „Das europäische Gedenken“ des Fotografen Dieter Blase bot 19 Schülerinnen und Schülern die Chance, über Fotografien von Friedhöfen und Denkmälern des Ersten Weltkrieges dem Erinnern an diesen Krieg näher zu kommen. Der Künstler gab im Gespräch und in Diskussionen den Teilnehmern wertvolle Hintergrundinformationen zu den historischen Orten und seine Intentionen bei der Motivfindung und Bildgestaltung. Dabei arbeiteten die Schülerinnen und Schüler im Wesentlichen zwei verschiedene Arten des Erinnerns heraus – eine sich am Leidende der Soldaten orientierende und eine den Soldaten heroisierende. Während z. B. Käthe Kollwitz in ihrer Skulptur „Trauerndes Elternpaar“ dem Leiden Ausdruck verlieh, heroisierten die meisten Denkmäler den Soldaten des Ersten Weltkriegs als Helden. So konnten die Jugendlichen in einem ersten Schritt nachvollziehen, dass sich mit den Intentionen des Senders und dem avisierten Empfänger auch die Erinnerungskultur verändert. In einem zweiten Schritt entwickelten die Mädchen und Jungen eigene Ideen, wie heute Gedenken an den Ersten Weltkrieg aussehen könnte. Dabei war es ihnen besonders wichtig, das Gedenken so zu gestalten, dass nicht das Leid einer Nation, sondern das Leiden aller Soldaten unabhängig von ihrer Nationalität sichtbar wird.

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APWOYO! WILLKOMMEN AM MGW

Das Entwicklungsprojekt Uganda-Hilfe St. Mauritz e.V. wechselt vom Augustin-Wibbelt-Gymnasium zum Mariengymnasium

Von Inka Coppenrath

9868 km sind es mit dem Auto von Warendorf nach Obiya Palaro. Ganz schön weit weg ist das kleine Dorf im Norden Ugandas. Dort hat sich das Entwicklungsprojekt Uganda-Hilfe St. Mauritz e.V. etabliert, mit dem das Augustin-Wibbelt-Gymnasium schon seit 29 Jahren eine partnerschaftliche Beziehung pflegt. Ganz traurig sei sie, sagt Sabine Schmitz-Hövener, Gründungsmitglied des Vereins, dass mit dem AWG eine so aktive Schule für das Uganda-Projekt wegfalle. Zum kommenden Schuljahr beginnt nun ein neuer Abschnitt: Die Kooperation mit dem Verein Uganda-Hilfe e.V. wechselt vom Augustin-Wibbelt-Gymnasium zum Mariengymnasium. Die Übergabe fand in offiziellem Rahmen am Montag, dem 8. Juli 2019, mit Delegationen von Schülern und Lehrern beider Schulen statt.

Sabine Schmitz-Hövener erklärte, warum es so wichtig sei, eine Warendorfer Schulpartnerschaft mit dem Entwicklungsprojekt in Uganda weiterzuführen: Noch bis 2010 habe in Norduganda ein gewaltsamer Bürgerkrieg geherrscht, sodass sich auch heute noch viele Dinge im Aufbau befänden. Der Verein Uganda-Hilfe e.V. setzt sich für sauberes Trinkwasser, medizinische Versorgung und Bildung in Schule sowie Ausbildung ein. Gefördert werden auch Kinderheime, Kindergärten und Einrichtungen für Kinder mit Behinderung und deren Eltern. Neben nachhaltiger Entwicklung geht es ebenso um Austausch, gegenseitiges Lernen und partnerschaftliche Zusammenarbeit über die Grenzen Europas hinaus.

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WORAUF ES ANKOMMT

Justine Weskamp (Technotrans), Daniel Füchte (LVM), Sandra Leinkenjost, Sofie Lütke-Frie und Tim Ansorge (Barmer GEK) und David Feldkämper (Mariengymnasium). Foto: Gerold Paul

Marienschüler trainieren Kontaktaufnahmen mit Unternehmen

Von David Feldkämper

Warendorf. Forsch oder zurückhaltend? Fest oder Waschlappen? Fein oder Casual? Beim ersten Gespräch, dem ersten Händedruck oder der Auswahl der Kleidung ist es häufig der erste Eindruck, der über Erfolg oder Misserfolg entscheidet. Richtig bewerben will gelernt sein. Die richtigen Knigge-Kniffe haben die Marienschüler am vergangenen Donnerstag aus erster Hand von Experten aus regionalen Unternehmen mit auf den Weg bekommen.

Justine Weskamp, Technotrans, Daniel Füchte, LVM, Sandra Leinkenjost, Sofie Lütke-Frie und Tim Ansorge, Barmer GEK, simulierten in einem dreistündigen Programm mit allen vier 9. Klassen – anknüpfend an den Deutschunterricht – die optimale Gestaltung von Bewerbungsschreiben, die erste Kontaktaufnahme, Auswahlgespräche und allgemeine Verhaltensregeln in Betrieben. Das Bewerbungstraining bildete zusammen mit dem Besuch der Berufsorientierungsmesse (BOM) den Abschluss Berufsorientierungsmaßnahmen in der Jahrgangsstufe 9 und gleichzeitig den vorbereitenden Auftakt zur Bewerbungsphase für das zweiwöchige Berufsorientierungspraktikum am Ende des kommenden Schuljahrs.

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SPORTFEST OHNE MÜLL

Beim Sportfest des Mariengymnasiums wird Müllsammeln zur neuen Disziplin

Von Gerold Paul

Zuerst ging es für die Klasse 5B, die Bläserklasse des Mariengymnasiums, zur 50 m-Sprintstrecke. Ein leichter Rückenwind sorgte bei manchen Sprintern für sehr gute Zeiten unterhalb von neun Sekunden. Insgesamt 213 Schülerinnen und Schüler traten an, um die besten Klassenteams in den Disziplinen Sprint, Weitwurf und Weitsprung zu ermitteln. Das Sportfest der fünften und sechsten Klassen des Mariengymnasiums, das jedes Jahr kurz vor die Sommerferien fällt, war in diesem Jahr sogar mit einem Müllsammelwettbewerb verbunden worden. Und so wurde die Müllzange zu einem weiteren Sportgerät, mit dem die Schülerinnen und Schüler dann im Gelände verschwanden. Kaum waren die Sieger aus diesem Wettbewerb ermittelt, traten die Klassen beim abschließenden Höhepunkt des Tages, einer Pendelstaffel der fünf schnellsten Mädchen und fünf schnellsten Jungen jeder Klasse, gegeneinander an.

Sportlehrer Fabian Gill, neben seinem Kollegen Merlin Marggraf Hauptverantwortlicher der Veranstaltung, teilte die begeisterten Klassen schnell in zwei Hälften, die außerhalb der Strecken Aufstellung nehmen mussten. Die in allen Disziplinen überragende Klasse 5A und die Klasse 6B erreichten bei der Pendelstaffel unter lauten Anfeuerungsrufen die ersten Plätze und wurden, nach der Berechnung der Klassenmittelwerte in den anderen Disziplinen, auch zu den Gesamtsiegern erklärt. Die zweiten Plätze erreichten die Klassen 5E und 6D, die Klassen 5C und 6A die dritten Plätze.

Am Ende hatten alle Teilnehmer sehr spannende Wettkämpfe erlebt und außerdem für ein komplett müllfreies Gelände rund um den Sportplatz gesorgt. Sportlehrer Fabian Gill dankte den Schulsanitätern und den zahlreichen engagierten Sporthelfern aus den neunten, zehnten und elften Jahrgangsstufen, schließlich auch der Fairtrade-Gruppe der Schule, die während der Pausen dank einer Spende des Fördervereins und der Warendorfer Fairtrade-Steuerungsgruppe fair gehandelte Lebensmittel anbieten konnte.

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