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KEIN BREXIT AM MGW

Eleanor Doggart ist die neue Fremdsprachenassistentin

Bericht von Dr. Klaudia Casper

Es ist zwar nicht möglich, den Englischunterricht an unserer Schule nach England zu verlegen, doch man kann ein Teilchen der gar nicht so weit entfernten britischen Inseln nach Warendorf bringen.

So können sich viele Schülerinnen und Schüler des Mariengymnasiums auf Eleanor Doggart freuen, Studentin am bekannten Queens’ College der University of Cambridge in Großbritannien, die bis Ende Mai den Englischunterricht begleitet. Die Fremdsprachenassistentin bereichert die gemeinsamen Stunden mit wertvollen Einsichten in das Alltagsleben und in die Kultur des Vereinigten Königreiches. Und die Schüler haben viele Fragen: angefangen von dem Schulleben und Essgewohnheiten britischer Schüler bis hin zu Fragen über multikulturelle Vielfalt in den Städten.
Eleanor Doggart bietet auch individuelle Förderung für begabte Schüler an, etwa bei der Vorbereitung auf Wettbewerbe, wie auch für diejenigen, die etwas mehr Hilfe bei der Erschließung der Geheimnisse der englischen Sprache brauchen. Dank ihrer Erfahrung als Kursleiterin für Improvisationstheater wird Eleanor außerdem den neu eingerichteten „English Humanities“-Kurs kreativer Achtklässler unterstützen. Sie führt auch ein bisschen in die Welt des „Small talk“ in einer Fremdspache ein – eine Fähigkeit, die manche Türen auch im Berufsleben öffnen kann.

Das Mariengymnasium in Warendorf arbeitet seit vielen Jahren mit Fremdsprachenassistenten aus unterschiedlichen europäischen Ländern und den USA zusammen. Mag es noch so viele Unstimmigkeiten in der Politik geben, in unserer Schule ist Europa vereint und die Tür offen.

EIN LETZTES MAL DIE KOFFER GEPACKT

Schüler des Mariengymnasiums trafen sich in Bordeaux zum Abschlusstreffen des derzeitigen Erasmusprojektes

Bericht von Benedikta D‘ Aló

Zwei Jahre lang haben die Beteiligten neben dem regulären Unterricht Statistiken erstellt, Dokumente gewälzt, Interviews geführt, kurzum, sich auf unterschiedlichen Wegen mit dem Thema We make integration auseinandergesetzt. Anfang Juni trafen sich nun alle sieben teilnehmenden Nationen in Bordeaux, um das Ende des Projektes gebührend zu feiern. Die französischen Kollegen des Collège Alienor D’Aquitaine, allen voran Monsieur Franck Curely, hatten alles aufgeboten, um die Woche unvergesslich werden zu lassen. So besuchte man Saint Michel, eine dem Erzengel Michael geweihte Basilika, eine Station des Jakobswegs, seit 1998 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörig, und Saint Emilion, eine mittelalterliche Kleinstadt des Gironde – des Weiteren den Planète Bordeaux, hier gab es für alle eine Einführung in den Wein der Region, den Bordeaux. Natürlich durfte auch die größte Wanderdüne Europas, die Dune du Pilat bei Arcachon in dem Besuchsprogramm nicht fehlen. Neben diesen touristischen Zielen gab es aber auch vielfältige Veranstaltungen im schulischen Bereich. So nahmen die Schüler am Unterricht und an Sportwettkämpfen teil. Am Ende der gemeinsamen Woche gab es ein großartiges multikulturelles Fest an der französischen Mittelschule, mit der das Mariengymnasium in vielfältiger Hinsicht verbunden ist. Jede der beteiligten Nationen gab etwas zum Besten. So ging nicht nur eine unglaublich schöne Woche in Frankreich zu Ende, sondern auch ein Projekt, in dem das Herzblut von allen Beteiligten steckt. Aber, in jedem Ende lieg bekanntlich ein Anfang. Ein neues Erasmusprojekt ist bereits in Arbeit.

INTERVIEWS MIT FLÜCHTLINGEN GEFÜHRT

Abschluss des Erasmus-Projekts: „Day of Flight and Migration“

Bericht von Adrian Grimpe (WN vom Dienstag, 10.07.2018)

Warendorf. In der Aula des Mariengymnasiums veranstalteten das MGW und das Paul-Spiegel-Berufskolleg gemeinsam den „Day of Flight and Migration“. Organisiert von den Lehrkräften Benedikta D’Aló, Inka Coppenrath und Thomas Ormeloh, galt der Tag als Abschlussveranstaltung des zweijährigen Erasmus-Europaprogramms. Von 2016 bis 2018 nahmen daran Schüler aus sieben Nationen (Deutschland, Frankreich, Schweden, Italien, Portugal, Litauen und Ungarn) auf freiwilliger Basis teil.
Kaum ein Thema beherrschte die öffentliche Debatte in den vergangenen Jahren so sehr wie die Flüchtlingsfrage. Mittlerweile hat die Thematik auch Einzug in die Schulen gehalten: Es gibt Klassen, in denen Flüchtlinge unterrichtet werden, und es gibt Projekte, um den Austausch mit Flüchtlingen zu fördern. Eines dieser Projekte, das auch europaweit in Schulen angeboten wird, ist das „Erasmus +“ Programm, das am Montag seinen Abschluss fand. Im Rahmen des Projektes gestalteten sie eigene Beiträge zum Thema „We Make Integration“. Am Montag wurden die Arbeiten präsentiert.

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FÜR ACHT WOCHEN IN WARENDORF

Schüleraustausch „Brigitte Sauzay“ am MGW

Marianne Cadot aus Rouen, Ines Chiron, Enzo Dallière und Rosalie Piat aus Bordeaux besuchen im Rahmen des Austauschprogramms „Brigitte Sauzay“ für acht Wochen das Mariengymnasium Warendorf. Der vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) getragene Austausch zeichnet sich dadurch aus, dass die Schüler sich auf eigene Initiative um einen Austauschplatz bewerben und ins Nachbarland fahren.

Bericht von Gerold Paul

Herzlich willkommen haben sich die vier französischen Austauschschüler gleich in Warendorf gefühlt. Fremd sollten ihnen die Stadt und die neue Umgebung nicht lange bleiben. In der ersten Woche stand Unterricht auf dem Programm: In Begleitung ihrer deutschen Gastgeberinnen Cora Horstmann, Leony König, Annika Meinert und Indira Wicke besuchten sie den Unterricht am Mariengymnasium und wurden mit den Besonderheiten des deutschen Schulsystems vertraut gemacht. In den anschließenden Pfingstferien wurde den Gästen ein vielseitiges Programm geboten: Deutschlandweite Fahrten führten einige von ihnen sogar bis in die Alpen. „Der erste Eindruck voneinander war sehr gut, und ich freue mich schon sehr auf die nächsten zwei Monate!“, bekannte Cora Horstmann am ersten gemeinsamen Schultag. Für alle Beteiligten ist der Austausch eine wichtige und schöne Erfahrung: Die Achtklässler bekommen die Chance, Kontakte mit Nachbarn in Europa zu pflegen und echte Freundschaften entstehen zu lassen. Das Mariengymnasium, bei der Begrüßung der Gäste vertreten durch die den Austausch betreuende Französischlehrerin Sabine Schwedhelm und Schulleiterin Uta Schmitz-Molkewehrum, wünscht den Schülern dazu viel Erfolg.

ÜBERWÄLTIGENDE GASTFREUNDSCHAFT IN LITAUEN ERFAHREN

Gruppe des Mariengymnasiums reist im Rahmen des Erasmus+-Projektes nach Litauen

Bericht von Benedikta D’Alò

Manchmal übertrifft die Realität alle Erwartungen. Die unglaubliche Gastfreundschaft der Litauer hat uns am meisten beeindruckt, formulieren Franziska und Dorothee begeistert ihre Eindrücke von dem einwöchigen Aufenthalt in dem baltischen Land im Rahmen des Erasmusprojektes „We promote integration“. Eine Delegation des Mariengymnasiums hat sich auf den Weg zum Panevezio Kazimiero Paltaroko Gimnazija in Panevezys gemacht, um sich dort mit den fünf an dem Projekt teilnehmenden Nationen zu treffen.

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LEBENDIGER AUSTAUSCH MIT FRANKREICH

Drei Schülerinnen berichten vom Frankreichaustausch des Mariengymnasiums

Bericht von Gerold Paul

Das Mariengymnasium ist stolz darauf, von vielen Schulen anderer Städte und Länder besucht zu werden. Die Freude darüber bräuchte nicht weiter erwähnt zu werden, wäre der Europagedanke nicht integrativer Bestandteil des Schulprogramms. Insbesondere die seit vielen Jahren gepflegte Tradition des Schüleraustauschs kommt der Schule dabei zugute. Mit mehreren Schulen in Frankreich und Italien, mit dem renommierten Churcher’s College in Warendorfs Partnerstadt Petersfield bestehen langjährige, feste Beziehungen. Für die Schüler, die Französisch als weitere Fremdsprache gewählt haben, ist in der achten Klasse ein Austausch mit Etrépagny vorgesehen, einem kleinen Ort im Département Eure in der Normandie. Nachdem die französischen Schüler im März Warendorf besucht hatten, erfolgte im April der Gegenbesuch der deutschen Schüler in Frankreich. Für Karla Brinkmann, Mira Eggersmann und Luise Garthe war dieser Austausch – so das einhellige Urteil nach ihrer Rückkehr – „auf jeden Fall absolut empfehlenswert und ging viel zu schnell um.“

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