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GESPENSTERJÄGER BEIM VORLESEWETTBEWERB

Großer Erfolg für Fridolina Lilienbecker beim bundesweiten Vorlesewettbewerb

Von Gerold Paul

Der 23. April ist der Welttag des Buches, und zu diesem Tag passt gut das folgende Ereignis: Fridolina Lilienbecker, Schülerin der Klasse 6A des Mariengymnasiums Warendorf, ist es gelungen, in den ersten vier Durchgängen des bundesweiten Vorlesewettbewerbs derart genau der Intention der literarischen Vorlagen zu entsprechen, dass sie die Juroren in jeder Runde zur Siegerin erklärt haben. Im jüngsten Wettbewerb auf der Bezirksebene hat die Zwölfjährige aus Cornelia Funkes Kinderbuch „Gespensterjäger in großer Gefahr“ vorgelesen. Bewertet wurden die Vorträge des Bezirks Münsterland Ost von Juroren der Europäischen Märchengesellschaft Rheine.

Fridolina Lilienbecker versteht es offenbar nicht nur präzise vorzulesen, sondern auch einen Teil ihrer schauspielerischen Talente in die verschiedenen Stimmen des Textes einfließen zu lassen. So tritt Gespensterjäger Tom Tomsky in diesem Fall beispielsweise recht selbstbewusst auf, wie es Professor Schleimblatt, das neue Mitglied im Prüfungsausschuss der Gespensterjäger-Vereinigung, in der vorgelesenen Passage eingestehen muss: „So, so“, sagte der Professor. „An Selbstbewusstsein scheint es dir ja nicht zu fehlen.“

Herzlichen Glückwunsch, Fridolina, und viel Erfolg bei der Vorbereitung der vorletzten Runde, dem Landeswettbewerb!

LATEINISCH SPRECHENDE RABEN UND ANDERE VORLESEGESCHICHTEN

Lateinischer Vorlesewettbewerb am Mariengymnasium eingeführt

Von Gerold Paul

Im Mariengymnasium Warendorf werden seit Kurzem Wettbewerbe im Vorlesen angeboten, und zwar nicht in der deutschen oder der französischen Sprache – diese Wettbewerbe gibt es bereits –, sondern in der lateinischen.

Latein wird also laut und lebendig gelesen, und damit die Stimme klar und verständlich wird, versammeln sich Zuschauer, Jury und Teilnehmer im Freien. Dort gibt es neben dem Sportplatz der Schule ein kleines Theater, um das im Halbkreis die Zuschauerränge gebaut sind. Besonders kräftig kommt die Stimme zum Ohr, wenn der Platz in der Mitte der Bühne eingenommen wird. Wir wissen, dass die Römer den Hall, der an dieser Stelle entsteht, bei der Planung ihrer Theater bedacht und durch Hohlräume und Schallgefäße im Zuschauerraum verstärkt haben.

Latein als Lingua Viva

Heute treten vier Schülerinnen und Schüler der siebten Jahrgangsstufe gegeneinander an. Sie haben ihr Können in punkto Lesetechnik und Interpretation der vorgelegten Textauswahl in der Vorrunde schon unter Beweis gestellt. Als sie vorgelesen haben, bespricht die Jury sorgfältig, welche Unterschiede sich zwischen den Vorträgen ergeben haben. Den ersten Platz belegt schließlich Mert Albers, ihm folgen Daniel Laumann, Charlotte Gaida und Bosse Ast.

Der Vorlesewettbewerb der achten Jahrgangsstufe Anfang März ist ebenso spannend verlaufen. Aus ihm ging Linnea Bergen als Siegerin hervor, gefolgt von Jonathan Kock, Jasper Paul und Florian Bäumker. Das Mariengymnasium Warendorf gratuliert allen Teilnehmern zu ihren sehr guten Vorträgen in lateinischer Sprache. Sogar ein lateinisch sprechender Rabe, der in einer der Vorlesegeschichten eine Nebenrolle spielte, ist durch sie lebendig geworden.

ERSTER PLATZ BEIM VORLESEWETTBEWERB

Fridolina Lilienbecker ist eine Runde weiter

Fridolina Lilienbecker aus der Klasse 6A hat das Mariengymnasium Warendorf beim Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels auf Kreisebene (Warendorf Nord) vertreten und mit ihrem Vortrag aus Tolkiens Klassiker „Der kleine Hobbit“ den ersten Platz belegt.

„Sie gehört zu den 555 besten Vorleserinnen Deutschlands, die nun auf Bezirksebene weiter um die Wette lesen werden“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.

Für die nächste Runde beim Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels wünscht ihr das Mariengymnasium viel Erfolg!

LEKTÜRE ZUM VERGNÜGEN

Zum neunzehnten Mal bereits wird der deutsch-französische Lesewettbewerb ausgetragen

Von Gerold Paul

An den Élysée-Vertrag, das Symbol deutsch-französischer Freundschaft, erinnerten Valérie Gammal und Esther Rotermund als Verantwortliche des diesjährigen deutsch-französischen Lesewettbewerbs, der, wie immer am letzten Januarwochenende, in diesem Jahr zum ersten Mal in der Bischöflichen Realschule ausgetragen wurde. Schulleiterin Claudia Tennstedt betonte die Bedeutung lebenslanger Lektüre, einer „Lektüre zum Vergnügen, die sich von der Alltagslektüre unterscheidet“. „Sprache verbindet –“, hob Bürgermeister Axel Linke im Hinblick auf die deutsch-französische Aussöhnung hervor und lobte den großen Wert, den der ehrenamtliche Austausch zwischen Warendorf und seinen Partnerstädten Barentin und Pavilly seit über fünfzig Jahren ausmacht. Auch der Lesewettbewerb wird seit vielen Jahren durch Maria Kunstleve, die Geschäftsführerin des Vorstandes der Deutsch-französischen Gesellschaft Warendorf, hervorragend betreut und von vielen Mitwirkenden mit großem Einsatz getragen. Im jährlichen Wechsel fahren die Partner für ein Wochenende einmal nach Warendorf oder nach Barentin und Pavilly, um den Schülerinnen und Schülern der französischen und deutschen Schulen Gelegenheit zum fremdsprachigen Lesen vor Publikum zu geben.

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KLASSE GELESEN!

Sieger des Vorlesewettbewerbs 2019 stehen fest

Von Benedikta D‘Alò

Genau einen Tag vor Nikolaus fand der diesjährige Vorlesewettbewerb für die Sechstklässler des Mariengymnasiums statt. Um bei der Jury, die aus Mitgliedern der Schülervertretung bestand, zu punkten, musste man die richtige Lesetechnik, eine überzeugende Interpretation und natürlich auch eine gute Textauswahl vollzogen haben. Kompetenzen, die zuvor auch im Deutschunterricht trainiert worden sind. Insgesamt zehn Schülerinnen und Schüler aus fünf Klassen traten an, um den besten Vorleser, die beste Vorleserin auf der Schulebene zu ermitteln. Um dieses Ziel zu erreichen, mussten zwei Runden überstanden werden: In der ersten konnten die Teilnehmer aus einem Buch ihrer Wahl vorlesen, in der zweiten war die Lektüre vorgegeben. „Es war unglaublich schwer, dieses Jahr eine Entscheidung zu finden, da sehr viele Teilnehmer ganz hervorragend gelesen haben!“, äußerte sich die engagierte Jury der Schülervertretung. Alle Teilnehmer hatten sich ausnahmslos gut vorbereitet und gingen mit Elan und Begeisterung ans Werk bzw. Buch. Nach zwei Stunden standen die Sieger dann fest. Dieses Jahr stellte die 6A gleich zwei der besten Leser. So belegte Lando Köster (6A) den 3. Platz; er las aus Todd Calgi Gallicanos „Der Fluch des Greifen“; der 2. Platz ging an Hedda Werner (6A), sie entschied sich für einen Ausschnitt aus dem Buch „Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär“ von Walter Moers. Leni Keller (6B) mit einer Lesung aus dem bekannten Jugendbuch „Auf der Arche um acht“ von Ulrich Hub erreichte die höchste Bewertung und wird so als Siegerin auf der Schulebene an den Stadt- bzw. Kreisentscheiden im Januar teilnehmen. Vielleicht sehen wir sie im Finale im Juni in Berlin. Wir als Schule und die den Vorlesewettbewerb koordinierenden Deutschlehrerinnen Frau D‘Alò und Frau Wöstmann drücken fest die Daumen.  

NATASCHA AERDKER IST DIE BESTE VORLESERIN

Lesung von „Erebos“ überzeugte die Jury

Bericht von Benedikta D‘Alò

Am Dienstag, dem 4. Dezember 2018, fand am Mariengymnasium Warendorf für alle sechsten Klassen der alljährliche Vorlesewettbewerb statt. Um bei der Jury, die aus Mitgliedern der Schülervertretung bestand, zu punkten, musste man die richtige Lesetechnik, eine überzeugende Interpretation und natürlich auch eine gute Textauswahl vollzogen haben. Die Sechstklässler mussten also Kompetenzen unter Beweis stellen, die zuvor im Deutschunterricht trainiert worden sind. Insgesamt acht Schüler aus vier Klassen traten an, um den besten Vorleser, die beste Vorleserin auf Schulebene zu ermitteln. Um dieses Ziel zu erreichen, mussten zwei Runden überstanden werden: In der ersten konnten die Teilnehmer aus einem Buch ihrer Wahl vorlesen, in der zweiten war die Lektüre vorgegeben. „Ihr habt alle viel Mut bewiesen und großartig gelesen. Uns ist die Entscheidung alles andere als leicht gefallen!“, war die einhellige Meinung der engagierten Jury der Schülervertretung. Alle Teilnehmer hatten sich ausnahmslos gut vorbereitet und gingen mit Elan und Begeisterung ans Werk.

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