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Mathematik

Die Mathematik hat sich über Jahrtausende als gemeinsame Kulturleistung der Menschheit entwickelt. Sie erfasst Aspekte der Wirklichkeit und erarbeitet Begriffe, Theorien, Strukturen und Modelle. Sie bietet Ideen und Methoden zur Lösung von Problemen aus unterschiedlichsten Disziplinen an; sie liefert daher wesentliche Beiträge zur Beschreibung und Gestaltung unserer Welt. Mathematik ist traditionell Teil der Sprache der Naturwissenschaften und der Technik. Aber auch in Wirtschaft und Politik sowie in den Sozialwissenschaften bilden mit mathematischen Methoden gewonnene Aussagen häufig die Grundlage für Entscheidungen von weitreichender Bedeutung.

Die Aufgabe des Mathematikunterrichts am Gymnasium ist es daher, den Schülern neben konkreten mathematischen Kenntnissen und Arbeitsweisen auch allgemeinere Einsichten in Prozesse des Denkens und der Entscheidungsfindung zu vermitteln, die für eine aktive und verantwortungsbewusste Mitgestaltung der Gesellschaft von Bedeutung sind. Dabei wird den jungen Menschen deutlich, dass Mathematik ein hilfreiches Werkzeug zur Analyse und zur Erkenntnisgewinnung sein kann, das letztlich auf menschlicher Kreativität beruht, und dass die Mathematik so gesehen einen Wert an sich darstellt.

Umgang mit dem Taschenrechner

Dokumentation von Lösungswegen bei Einsatz des GTR

Themengebiet: Analysis

Lehrerinnen und Lehrer im Fach Mathematik an unserer Schule

Frau Aschrafi

Frau Bellingen

Frau Betting

Herr Cormann

Herr Czichon

Frau Dr. Fischer

Herr Gärtner

Frau Krämer

Herr Niemann

Frau Pohlhaus

Frau Predatsch

Frau Schleep

Frau Schwedhelm

Lehrplan und Leistungskonzept

Internes Curriculum und Leistungskonzept

Mathematik aktuell

Foto: Eduard Horn

Mathematikprofessor Prof. Dr. Matthias Löwe hält Probevorlesung im Mariengymnasium
(20. März 2019)

Bericht von Merle Heitmann und Gerold Paul

Dass „seine“, später nach ihm benannten Zahlen, Primzahlen seien, konnte der französische Mathematiker Pierre de Fermat, ein Zeitgenosse René Descartes’, nur für die ersten fünf von ihnen nachweisen. Ob Primzahlen und Fermat-Zahlen überhaupt zusammenhängen und ob es darüber hinaus bei den Primzahlen bisher unerforschte Gesetzmäßigkeiten gibt, war Thema der Probevorlesung, die im Mariengymnasium Warendorf vor rund 30 interessierten Schülern aller Gymnasien Warendorfs gehalten wurde. Prof. Dr. Matthias Löwe, Mathematikprofessor der Universität Münster und im Nebenberuf Krimiautor, entwickelte sein Thema mit einer Begeisterung, die sich rasch auf die Schüler übertrug. Unterschiedliche Beweisverfahren, unter anderem mithilfe der Fermat-Zahlen, kamen zur Sprache. Mit den Zahlen 3, 5 und 7 wurden Primzahlendrillinge vorgestellt, die einzigen Drillinge unter den Primzahlen – und die Möglichkeit weiterer Drillinge mit einer einfachen Überlegung verworfen. Die Schüler gewannen so einen sehr guten Eindruck von dem Ablauf einer Mathematikvorlesung.

Carolin Dobbelhoff, studentische Hilfskraft am Fachbereich Mathematik, übernahm nach der Vorlesung den Part, die Zuhörer über den Aufbau des Mathematikstudiums an der Universität Münster in Grundsätzen zu informieren. Sie hob hervor, dass in der Fahrradmetropole sich vielfältige Möglichkeiten der individuellen Studiengestaltung ergäben. So gebe es zahlreiche Neben- und Vertiefungsfächer, mit denen das Fach Mathematik verbunden werden könne. Mathematikstudenten würden an der WWU sehr gut betreut und arbeiteten häufig in Gruppen zusammen. „Der Mathematikstudent rechnet nicht im stillen Kämmerlein vor sich hin!“, rief Carolin Dobbelhoff den Schülerinnen und Schülern ins Bewusstsein. Mathematiklehrerin Katharina Schleep, die die Veranstaltung am Mariengymnasium organisiert hatte, schloss sich den Dankesworten der Schüler an. So interessant kann es sein, Mathematik zu studieren!

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