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WURSTBAUM UND BLASKAPELLE

Freiwillige des Bistums Münster berichten im Mariengymnasium Warendorf von ihrem Auslandsjahr in Uganda

Von Peter Behrens/Inka Coppenrath

Die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen kamen kurz vor den Weihnachtsferien in den Genuss eines besonderen Vortrags. Ida Rose und Johann Osewold haben nach ihrem Abitur im Rahmen des Austauschprogramms „Weltwärts“ ein Jahr in Obiya Palaro (in Norduganda) verbracht und konnten aus erster Hand von der Partnerschule des Mariengymnasiums berichten.

Dank vieler selbst geschossener Fotos konnten sich die aufmerksam lauschenden Sechstklässler ein Bild von der Situation vor Ort machen und interessante Dinge erfahren: zum Beispiel, dass die Grundschule von der 1. bis zum Ende der 7. Klasse dauert. Und dass die einzelnen Klassen nach Farben unterteilt werden. So heißt eine Klasse beispielsweise „Die grüne Klasse“. Neben der Schule gibt es ein kleines Internat, in dem ein Teil der Lernenden wohnt. Doch für einige Kinder führt der Schulweg z. T. eine Stunde zu Fuß durch die Savanne, weil es keine befestigten Straßen, geschweige denn Schulbusse gibt.

Die Zuhörer erfuhren, dass die Früchte des „Wurstbaums“ zwar schön aussehen, aber für Menschen ungenießbar sind. Dann erzählten Ida Rose und Johann Osewold von Freizeitaktivitäten, die an den Schulen Ugandas populär sind: Blasmusik und Fußball. Es gibt vor Ort eine eigene Blaskapelle, deren Konzerte in der ganzen Region bekannt sind. Und auf einem großen Fußballplatz neben der Schule wird häufig leidenschaftlich Fußball gespielt. Aber auch schwierige Aspekte des Lebens vor Ort kamen im Vortrag der beiden jungen Erwachsenen zur Sprache, wie der durch die Pandemie bedingte sehr lange Unterrichtsentfall.

Die Uganda-Gruppe des Mariengymnasiums hofft, dass Ida Rose und Johann Osewold bald noch einmal die Zeit finden, ihren spannenden und lebendigen Vortrag vor Schüler:innen anderer Klassenstufen zu wiederholen.

EIN TAG FÜR AFRIKA AM MGW

Schülerinnen und Schüler des Mariengymnasiums organisieren Spenden für Afrika und aktuelle Entwicklungsprojekte der „Uganda-Hilfe St. Mauritz e. V.“

Von Simon Niemann

Über verschiedenste ehrenamtliche Tätigkeiten haben engagierte Schülerinnen und Schüler der zehnten Jahrgangsstufe des Mariengymnasiums (EF) an einem „Tag für Afrika“ Spenden für einen guten Zweck gesammelt. Dabei kam ein Betrag von EUR 763,69 zusammen. Zur Hälfte werden damit wohltätige Projekte in Afrika durch die Aktion Tagwerk unterstützt. Die andere Hälfte kommt aktuellen Entwicklungsprojekten der „Uganda-Hilfe St. Mauritz e. V.“ zugute.

Der „Tag für Afrika“ wird jedes Jahr zur finanziellen Unterstützung von Hilfsprojekten auf dem afrikanischen Kontinent durch die „Aktion Tagwerk“ organisiert. Auch wenn durch die Coronasituation die Teilnahme des Mariengymnasiums an dem dafür festgelegten Tag, dem 15. Juni 2021, nicht möglich war, der ehrenamtliche Einsatz im Rahmen des „Uganda-Projekts“ am Mariengymnasium bedeutete den Schülerinnen und Schülern eine Herzensangelegenheit. Denn große Teile der afrikanischen Bevölkerung leiden stark unter den Folgen der Pandemie und sind dringend auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Mit viel Engagement und originellen Einfällen leisteten die Schülerinnen und Schüler darum am 10. November 2021 durch Haus- und Gartenarbeiten, Babysitting, betriebliche Buchführung, Musizieren in der Fußgängerzone und vieles mehr ihren Beitrag und erzielten dabei gemeinsam eine Spendensumme von EUR 763,69. Wer an der Aktion teilnahm, durfte dabei die Tätigkeit, die Dauer des Einsatzes sowie die Sponsoren selbst bestimmen. Die Spendensammlung hat eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wie das Schulmotto des Mariengymnasiums „Menschlich-Gemeinschaftlich-Weltoffen“ konkret umgesetzt werden kann.

Das Team der „Uganda-Hilfe St. Mauritz e. V.“ am MGW bedankt sich herzlich für den selbstlosen Einsatz der Schülerinnen und Schüler, die mit dieser Aktion die Verbundenheit zwischen der Schule und den Menschen in Afrika gezeigt haben.

ABITURIENTEN UNTERSTÜTZEN UGANDA-HILFE

Abschlussjahrgang 2020 gibt Abiturkasse an Hilfsvereine weiter

Von Gerold Paul

Die Corona-Bestimmungen hatten den Abschlussjahrgang 2020 des Mariengymnasiums dazu gezwungen, den üblichen feierlichen Abiturball ausfallen zu lassen. Eine beträchtliche Summe war dadurch übrig geblieben, Geld, das die Abiturienten in den Monaten zuvor in vielen Aktionen gesammelt hatten. Die ehemaligen Schülerinnen und Schüler des Mariengymnasiums haben sich darauf entschlossen, das Geld wohltätigen Zwecken zu spenden. Verschiedene Hilfsvereine in Warendorf und Umgebung wurden dafür ausgewählt. Für das Entwicklungsprojekt „Uganda-Hilfe St. Mauritz e.V.“, mit dem das Mariengymnasium seit 2019 partnerschaftlich verbunden ist, sind EUR 900,00 vorgesehen. Peter Behrens, als Vertreter der Schule, nahm das Geld für das Partnerschaftsprojekt mit großem Dank entgegen.

SPENDENSCHWIMMEN FÜR UGANDA

Sechstklässler des Mariengymnasiums haben über 2000 Euro für die Uganda-Hilfe St. Mauritz e.V. erschwommen.

Von Beate Krämer

Seit Beginn des Schuljahres 2019/2020 arbeitet das Mariengymnasium Warendorf mit der Uganda-Hilfe St. Mauritz e.V. zusammen. Neben vielen anderen Projekten ist wie geplant zum Ende des Jahres ein sogenanntes Sponsorenschwimmen durchgeführt worden. Hierzu gehen die Schülerinnen und Schüler aller 6er-Klassen an den Start und sind im Vorfeld auf der Suche nach großzügigen Spendern, die bereit sind, für jede innerhalb von 20 Minuten geschwommene 50m-Bahn einen bestimmten Betrag zu spenden.

Vor Weihnachten fanden die engagierten Sechstklässler dafür großzügige Unterstützung in ihrem Verwandten- und Bekanntenkreis. Der Sportunterricht in der Bundeswehrsporthalle wurde klassenweise genutzt, um das Sponsorenschwimmen durchzuführen. Jede Schwimmerin, jeder Schwimmer wurde angefeuert und gab, was er konnte. Es war wunderbar, mitanzusehen, wie begeistert die Marienschüler sich für den guten Zweck anstrengten. Mit den Spenden werden besonders Mädchen in dem Dorf Obiya Palaro in der Nähe von Gulu unterstützt, welche sonst keine Chance auf Bildung hätten, Mädchen, denen nach einem brutalen Bürgerkrieg geholfen werden soll, den Horizont für andere Lebensrealitäten zu erweitern. Sowohl Stärkung der Autonomie der Bevölkerung durch Bildung und Ausbildung als auch medizinische Versorgung sind Bausteine des Entwicklungsprojektes der Uganda-Hilfe St. Mauritz e.V.. Zurzeit steht der Ausbau der Medizinstation zu einem Hospital mit möglicher stationärer Behandlung im Fokus. Insgesamt kamen über 2000 Euro durch das Sponsorenschwimmen zusammen, eine beträchtliche Summe. Ein besonderes Dankeschön geht an alle Schwimmer und großzügigen Spender.

ENGEL ZU VERKAUFEN

Charlotte Behrens, Tim Maximilian Baumgartner, Jannes Schwering, Fee Leuer, Anna Lutterbeck und Samira Ghanizadeh übernahmen eine Schicht beim Kindertrödel (v. links).

Siebtklässler des Mariengymnasiums organisieren Spenden-Trödel für die „Uganda-Hilfe St. Mauritz e.V.“ auf dem Sassenberger Allerheiligenmarkt

Von Gerold Paul

Sassenberg. Auf der Schürenstraße beim Kindertrödel stand der blaue Marktwagen der „Aktion Kleiner Prinz“, auf dessen Verkaufsfläche neben unzähligen Plüschtieren, Kinderbüchern, CDs und Kinderkleidung auch handgemachte Engel aus Uganda zu finden waren. Den Wagen hatte sich das Entwicklungsprojekt „Uganda-Hilfe St. Mauritz e.V.“ ausgeliehen. 22 Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen des Mariengymnasiums in Begleitung ihrer Lehrer Susanne Kamann und Peter Behrens hatten sich bereitgefunden, die Ziele des Entwicklungsprojektes durch einen Spenden-Trödel beim Sassenberger Allerheiligenmarkt zu unterstützen. „Diese selbstgebastelten Engel stammen direkt aus Obiya Palaro, dem Dorf, in dem der Verein ‚Uganda-Hilfe‘ tätig ist!“, erklärte Anna Lutterbeck, Schülerin der Klasse 7B, die sich zusammen mit ihren Freundinnen und Freunden vom Mariengymnasium die Verkaufsschichten teilte. „Wir verkaufen heute alle möglichen Dinge. Ein Crosstrainer ist auch dabei, meine Turnschläppchen, die ich nicht wegwerfen wollte. Es macht sehr viel Spaß, diese Dinge für den guten Zweck zu verkaufen“. Eltern, Kinder und Lehrer leisteten damit tatkräftig Hilfe für ein Projekt, das seit Juli dieses Jahres mit dem Mariengymnasium Warendorf partnerschaftlich verbunden ist, nachdem es beinahe dreißig Jahre lang, betreut durch Sabine Schmitz-Hövener, am Augustin-Wibbelt-Gymnasium Teil des Schulprogramms gewesen ist. Der Verein „Uganda-Hilfe e.V.“ setzt sich für sauberes Trinkwasser, medizinische Versorgung und Bildung in Schule sowie Ausbildung ein. Gefördert werden auch Kinderheime, Kindergärten und Einrichtungen für Kinder mit Behinderung und deren Eltern. 504,40 Euro kamen durch den Verkauf beim Sassenberger Allerheiligenmarkt zusammen.

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