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SPENDENSCHWIMMEN FÜR UGANDA

Sechstklässler des Mariengymnasiums haben über 2000 Euro für die Uganda-Hilfe St. Mauritz e.V. erschwommen.

Von Beate Krämer

Seit Beginn des Schuljahres 2019/2020 arbeitet das Mariengymnasium Warendorf mit der Uganda-Hilfe St. Mauritz e.V. zusammen. Neben vielen anderen Projekten ist wie geplant zum Ende des Jahres ein sogenanntes Sponsorenschwimmen durchgeführt worden. Hierzu gehen die Schülerinnen und Schüler aller 6er-Klassen an den Start und sind im Vorfeld auf der Suche nach großzügigen Spendern, die bereit sind, für jede innerhalb von 20 Minuten geschwommene 50m-Bahn einen bestimmten Betrag zu spenden.

Vor Weihnachten fanden die engagierten Sechstklässler dafür großzügige Unterstützung in ihrem Verwandten- und Bekanntenkreis. Der Sportunterricht in der Bundeswehrsporthalle wurde klassenweise genutzt, um das Sponsorenschwimmen durchzuführen. Jede Schwimmerin, jeder Schwimmer wurde angefeuert und gab, was er konnte. Es war wunderbar, mitanzusehen, wie begeistert die Marienschüler sich für den guten Zweck anstrengten. Mit den Spenden werden besonders Mädchen in dem Dorf Obiya Palaro in der Nähe von Gulu unterstützt, welche sonst keine Chance auf Bildung hätten, Mädchen, denen nach einem brutalen Bürgerkrieg geholfen werden soll, den Horizont für andere Lebensrealitäten zu erweitern. Sowohl Stärkung der Autonomie der Bevölkerung durch Bildung und Ausbildung als auch medizinische Versorgung sind Bausteine des Entwicklungsprojektes der Uganda-Hilfe St. Mauritz e.V.. Zurzeit steht der Ausbau der Medizinstation zu einem Hospital mit möglicher stationärer Behandlung im Fokus. Insgesamt kamen über 2000 Euro durch das Sponsorenschwimmen zusammen, eine beträchtliche Summe. Ein besonderes Dankeschön geht an alle Schwimmer und großzügigen Spender.

ENGEL ZU VERKAUFEN

Charlotte Behrens, Tim Maximilian Baumgartner, Jannes Schwering, Fee Leuer, Anna Lutterbeck und Samira Ghanizadeh übernahmen eine Schicht beim Kindertrödel (v. links).

Siebtklässler des Mariengymnasiums organisieren Spenden-Trödel für die „Uganda-Hilfe St. Mauritz e.V.“ auf dem Sassenberger Allerheiligenmarkt

Von Gerold Paul

Sassenberg. Auf der Schürenstraße beim Kindertrödel stand der blaue Marktwagen der „Aktion Kleiner Prinz“, auf dessen Verkaufsfläche neben unzähligen Plüschtieren, Kinderbüchern, CDs und Kinderkleidung auch handgemachte Engel aus Uganda zu finden waren. Den Wagen hatte sich das Entwicklungsprojekt „Uganda-Hilfe St. Mauritz e.V.“ ausgeliehen. 22 Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen des Mariengymnasiums in Begleitung ihrer Lehrer Susanne Kamann und Peter Behrens hatten sich bereitgefunden, die Ziele des Entwicklungsprojektes durch einen Spenden-Trödel beim Sassenberger Allerheiligenmarkt zu unterstützen. „Diese selbstgebastelten Engel stammen direkt aus Obiya Palaro, dem Dorf, in dem der Verein ‚Uganda-Hilfe‘ tätig ist!“, erklärte Anna Lutterbeck, Schülerin der Klasse 7B, die sich zusammen mit ihren Freundinnen und Freunden vom Mariengymnasium die Verkaufsschichten teilte. „Wir verkaufen heute alle möglichen Dinge. Ein Crosstrainer ist auch dabei, meine Turnschläppchen, die ich nicht wegwerfen wollte. Es macht sehr viel Spaß, diese Dinge für den guten Zweck zu verkaufen“. Eltern, Kinder und Lehrer leisteten damit tatkräftig Hilfe für ein Projekt, das seit Juli dieses Jahres mit dem Mariengymnasium Warendorf partnerschaftlich verbunden ist, nachdem es beinahe dreißig Jahre lang, betreut durch Sabine Schmitz-Hövener, am Augustin-Wibbelt-Gymnasium Teil des Schulprogramms gewesen ist. Der Verein „Uganda-Hilfe e.V.“ setzt sich für sauberes Trinkwasser, medizinische Versorgung und Bildung in Schule sowie Ausbildung ein. Gefördert werden auch Kinderheime, Kindergärten und Einrichtungen für Kinder mit Behinderung und deren Eltern. 504,40 Euro kamen durch den Verkauf beim Sassenberger Allerheiligenmarkt zusammen.

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