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Tag Archives: Französisch

EUROPA IN 4D

Die Französischkurse der Jahrgangsstufe 8 verbrachten die Woche vom 2. – 6. September auf den Spuren der deutsch-französischen Geschichte im Elsass.

Von Andrea Tussing

Von der Jugendherberge in Kehl nur durch eine Brücke von Straßburg getrennt startete die Gruppe am Dienstagmorgen der zweiten Schulwoche, um die schöne Stadt Straßburg, ihre beeindruckende Kathedrale und das Altstadtviertel „La Petite France“ mit seinen malerischen Fachwerkhäusern zu erkunden. Von den Referaten am Abend der Anreise her wussten alle, dass die Region eine bewegte Geschichte hat: mal deutsch, mal französisch gewesen war, ein fortdauerndes Hin und Her erlebt hatte. Außer Straßburg begeisterte die Schülerinnen und Schüler das Städtchen Colmar mit seinen malerischen, romantischen Kanälen, den blumengeschmückten Fenstern, verwinkelten Gassen und leckeren Flammkuchen – eine echte Alternative zu den Mahlzeiten in der bekannten Fast-Food-Kette! „Manche nutzen die Zeit in Colmar auch dazu, sich den Kleiderschrank oder die Souvenirschublade zu füllen, mit dem Petit Train durch die Innenstadt zu fahren oder das schöne Viertel Petite Venise mit dem Boot zu durchschiffen“, erzählten Marla und Tabea aus der Klasse 8B.

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INTERNATIONAL ANERKANNTE ZERTIFIKATE

Erfolgreiche DELF-Kurse im Mariengymnasium durchgeführt

Bericht von Gerold Paul

Alle Zertifikate tragen das Siegel des französischen Bildungsministeriums. Sie bescheinigen dem Empfänger Sprachkenntnisse im Umfang von einer der vier Niveaustufen des europäischen Referenzrahmens, welche für Schüler der weiterführenden Schulen vorgesehen sind. Auf den zweiten Blick scheinen die zweiundzwanzig Schülerinnen und Schüler, welche sich in der Aula des Mariengymnasiums Warendorf vor den Sternen der europäischen Fahne aufgestellt haben, doch ein bisschen stolz zu sein, das Zertifikat „DELF scolaire“ erhalten zu haben. Die jüngsten von ihnen, dreizehn Schüler aus den siebten Klassen, haben sich ein halbes Jahr lang einmal wöchentlich unter der Leitung von Französischlehrerin Julia Koch auf die zweiteilige Prüfung vorbereitet. Es sind Jerome Baumann, Sarah Bütfering, Noomi Dück, Pia Handing, Sebastian Himler, Tubanur Kilic, Lara Klüsener, Elsa Lietmann, Peter Lütke Brintrup, Ingabelle Nikolitsch, Charlotte Paul, David Senger und Joel Westhagemann, welche die Niveaustufe A1 bescheinigt bekommen haben. „Die Mühe hat sich auf alle Fälle gelohnt“, ist aus ihren Reihen zu hören, „der Vorbereitungskurs hat sehr viel Spaß gemacht.“

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IN STRASSBURG UNTERWEGS

Straßburgfahrt der Französischkurse der Jahrgangsstufe 8

Bericht von Felicia Schirk

„Es sind Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen!“ Fast als hätte man sich diesen Ausspruch des französischen Schriftstellers Guy de Maupassant (1850–1893) zum Leitsatz gemacht, brechen die Französischkurse der achten Klassen jedes Jahr auf ins Elsass, um eben diese Begegnungen mit Franzosen, aber auch untereinander möglich zu machen. Unter der Begleitung von Frau Specker, Frau Tussing, Frau Schwedhelm und Herr Niemann hatten auch dieses Jahr die Beteiligten viel Spaß. Untergebracht in der schönen Jugendherberge in Breisach direkt am Ufer des Rheins, hatten die Schüler auf den zahlreichen Ausflügen nach Frankreich und in das Umland viele Chancen, Französisch zu sprechen und neue Freundschaften zu schließen.

Das Programm des ersten Tages nach der Anreise begann schon früh morgens. Der schnell bei allen Teilnehmern beliebte Busfahrer fuhr zum ersten Mal über die französische Grenze nach Straßburg. Jeder Kurs erhielt zunächst eine kleine Führung durch das historische Zentrum. Danach durften die Schülerinnen und Schüler die Stadt in Kleingruppen selbst erkunden und sich die Sehenswürdigkeiten wie die Kathedrale Notre-Dame mit ihrer astronomischen Uhr oder das schöne Gerberviertel „La Petite France“ anschauen. Ihre Französischkenntnisse konnten sie beim Bestellen des Mittagessens erproben. Am Nachmittag stand der Besuch des Europaparlaments auf dem Programm.

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FÜR ACHT WOCHEN IN WARENDORF

Schüleraustausch „Brigitte Sauzay“ am MGW

Marianne Cadot aus Rouen, Ines Chiron, Enzo Dallière und Rosalie Piat aus Bordeaux besuchen im Rahmen des Austauschprogramms „Brigitte Sauzay“ für acht Wochen das Mariengymnasium Warendorf. Der vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) getragene Austausch zeichnet sich dadurch aus, dass die Schüler sich auf eigene Initiative um einen Austauschplatz bewerben und ins Nachbarland fahren.

Bericht von Gerold Paul

Herzlich willkommen haben sich die vier französischen Austauschschüler gleich in Warendorf gefühlt. Fremd sollten ihnen die Stadt und die neue Umgebung nicht lange bleiben. In der ersten Woche stand Unterricht auf dem Programm: In Begleitung ihrer deutschen Gastgeberinnen Cora Horstmann, Leony König, Annika Meinert und Indira Wicke besuchten sie den Unterricht am Mariengymnasium und wurden mit den Besonderheiten des deutschen Schulsystems vertraut gemacht. In den anschließenden Pfingstferien wurde den Gästen ein vielseitiges Programm geboten: Deutschlandweite Fahrten führten einige von ihnen sogar bis in die Alpen. „Der erste Eindruck voneinander war sehr gut, und ich freue mich schon sehr auf die nächsten zwei Monate!“, bekannte Cora Horstmann am ersten gemeinsamen Schultag. Für alle Beteiligten ist der Austausch eine wichtige und schöne Erfahrung: Die Achtklässler bekommen die Chance, Kontakte mit Nachbarn in Europa zu pflegen und echte Freundschaften entstehen zu lassen. Das Mariengymnasium, bei der Begrüßung der Gäste vertreten durch die den Austausch betreuende Französischlehrerin Sabine Schwedhelm und Schulleiterin Uta Schmitz-Molkewehrum, wünscht den Schülern dazu viel Erfolg.

LEBENDIGER AUSTAUSCH MIT FRANKREICH

Drei Schülerinnen berichten vom Frankreichaustausch des Mariengymnasiums

Bericht von Gerold Paul

Das Mariengymnasium ist stolz darauf, von vielen Schulen anderer Städte und Länder besucht zu werden. Die Freude darüber bräuchte nicht weiter erwähnt zu werden, wäre der Europagedanke nicht integrativer Bestandteil des Schulprogramms. Insbesondere die seit vielen Jahren gepflegte Tradition des Schüleraustauschs kommt der Schule dabei zugute. Mit mehreren Schulen in Frankreich und Italien, mit dem renommierten Churcher’s College in Warendorfs Partnerstadt Petersfield bestehen langjährige, feste Beziehungen. Für die Schüler, die Französisch als weitere Fremdsprache gewählt haben, ist in der achten Klasse ein Austausch mit Etrépagny vorgesehen, einem kleinen Ort im Département Eure in der Normandie. Nachdem die französischen Schüler im März Warendorf besucht hatten, erfolgte im April der Gegenbesuch der deutschen Schüler in Frankreich. Für Karla Brinkmann, Mira Eggersmann und Luise Garthe war dieser Austausch – so das einhellige Urteil nach ihrer Rückkehr – „auf jeden Fall absolut empfehlenswert und ging viel zu schnell um.“

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FIT FÜR FRANKREICH

Vierzehn der siebzehn frisch diplomierten Französischschüler: Drei befinden sich derzeit im Frankreich-Austausch in der Normandie.

17 Schülerinnen und Schüler des Mariengymnasiums haben das französische Sprachdiplom DELF erhalten.

Bericht von Gerold Paul

Warendorf. Das DELF-Zertifikat dient dem Nachweis französischer Sprachkenntnisse in den französischsprachigen Ländern und wird als standardisierter Nachweis international anerkannt. Innerhalb des Europäischen Referenzrahmens werden sechs Kompetenzniveaus bescheinigt. Folgende Schüler erreichten die Zertifikatsstufe B1: Franziska Betting, 9B, Sophia Hermsen, 9B, Jonas Vollenberg, 9B, Lea Hagedorn, 9C. Folgende Schüler erhielten das Zertifikat der Stufe A2: Gerrit Termeer, 8A, Vincent von Schroetter, 8A, Linnea Wiesner, 8B, Alina Hartmann, 8C, Channah Pelke, 8D. Besonders freute es die vorbereitende Lehrerin Christiane Bergmann-Hinkel, dass acht Schüler der 7. Jahrgangsstufe sich mutig zu der 80 Minuten dauernden schriftlichen Prüfung und der sich anschließenden fünfminütigen mündlichen Prüfung angemeldet und das Niveau A1 bescheinigt bekommen haben: Annika Meinert, 7A, Moritz Ohnmacht, 7A, Annika Jaß, 7B, Michalina Chrobot, 7C, Greta Lintemeier, 7C, Leonie Wittenberg, 7C, Felicia Schirk, 7D, Michelle Reinker, 7D. Allen Schülern wurden Aufgaben aus den Bereichen Hörverstehen, Leseverstehen, Schreiben und Sprechen gestellt. Den Aufgaben lagen in der Regel Alltagsfragen zugrunde: Wie erfragt man sich ein Ticket für die Pariser Metro in französischer Sprache? Wie kommt man in einer französischen Bücherei an einen Ausweis? Auf die Frage, was ihm leicht gefallen sei, musste Jonas nicht lange überlegen: „Für mich war das Sprechen der leichteste Bestandteil der Prüfung!“ Lea musste in der Prüfung darstellen, wie sie sich die Schule der Zukunft vorstellt. Ihrer Ansicht nach ist der mündliche Teil schwieriger als der schriftliche Teil der Prüfung gewesen. Ihre Diplomurkunden haben die Schülerinnen und Schüler noch nicht erhalten. Die werden ihnen am letzten Schultag vor den Sommerferien im Rahmen einer besonderen Ehrung überreicht.

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