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Tag Archives: Frankreich

Fit für Frankreich

Vierzehn der siebzehn frisch diplomierten Französischschüler: Drei befinden sich derzeit im Frankreich-Austausch in der Normandie.

17 Schülerinnen und Schüler des Mariengymnasiums haben das französische Sprachdiplom DELF erhalten.

Bericht von Gerold Paul

Warendorf. Das DELF-Zertifikat dient dem Nachweis französischer Sprachkenntnisse in den französischsprachigen Ländern und wird als standardisierter Nachweis international anerkannt. Innerhalb des Europäischen Referenzrahmens werden sechs Kompetenzniveaus bescheinigt. Folgende Schüler erreichten die Zertifikatsstufe B1: Franziska Betting, 9B, Sophia Hermsen, 9B, Jonas Vollenberg, 9B, Lea Hagedorn, 9C. Folgende Schüler erhielten das Zertifikat der Stufe A2: Gerrit Termeer, 8A, Vincent von Schroetter, 8A, Linnea Wiesner, 8B, Alina Hartmann, 8C, Channah Pelke, 8D. Besonders freute es die vorbereitende Lehrerin Christiane Bergmann-Hinkel, dass acht Schüler der 7. Jahrgangsstufe sich mutig zu der 80 Minuten dauernden schriftlichen Prüfung und der sich anschließenden fünfminütigen mündlichen Prüfung angemeldet und das Niveau A1 bescheinigt bekommen haben: Annika Meinert, 7A, Moritz Ohnmacht, 7A, Annika Jaß, 7B, Michalina Chrobot, 7C, Greta Lintemeier, 7C, Leonie Wittenberg, 7C, Felicia Schirk, 7D, Michelle Reinker, 7D. Allen Schülern wurden Aufgaben aus den Bereichen Hörverstehen, Leseverstehen, Schreiben und Sprechen gestellt. Den Aufgaben lagen in der Regel Alltagsfragen zugrunde: Wie erfragt man sich ein Ticket für die Pariser Metro in französischer Sprache? Wie kommt man in einer französischen Bücherei an einen Ausweis? Auf die Frage, was ihm leicht gefallen sei, musste Jonas nicht lange überlegen: „Für mich war das Sprechen der leichteste Bestandteil der Prüfung!“ Lea musste in der Prüfung darstellen, wie sie sich die Schule der Zukunft vorstellt. Ihrer Ansicht nach ist der mündliche Teil schwieriger als der schriftliche Teil der Prüfung gewesen. Ihre Diplomurkunden haben die Schülerinnen und Schüler noch nicht erhalten. Die werden ihnen am letzten Schultag vor den Sommerferien im Rahmen einer besonderen Ehrung überreicht.

Cinéfête. Französisches Kino in Münster

Warendorf. Münster. Der Französischkurs der EF des Mariengymnasiums unter der Leitung von Julia Koch sieht sich am Montag, dem 19.2., den mehrfach ausgezeichneten Film „Jamais contente“ von Emilie Deleuze in Münster an.

Bericht von Gerold Paul

Vielleicht ist es das Kino an der Warendorfer Straße. Seine über fünfzigjährige Geschichte. Die bequeme Ausstattung mit Café. Der Vintage Style, der den Schülern sofort ins Auge sticht. Außerdem tourt das französische Filmfestival „Cinéfête“ durch Deutschland und macht vom 8. bis zum 21. Februar 2018 Station in diesem Theater. Als der mehrfach ausgezeichnete Film „Jamais contente“ von Emilie Deleuze gezeigt wird, ist das „Cinema“ in Münster jedenfalls von sehr motivierten Schülern besetzt. Das „Cinema“ nimmt sich seit vielen Jahren mit viel Engagement des Schulkinos an. Die besondere Atmosphäre, die bei jeder Veranstaltungsreihe entsteht, kann durch keine im Unterricht gezeigte DVD erzeugt werden. „Man fühlt sich hier sofort wohl“, stellen die Schülerinnen und die zwei Jungen in ihrem Französischkurs fest, „und man nimmt den Film viel besser auf als in der Schule! Dieses Kino sollte viel mehr Aufmerksamkeit bekommen, es bietet viele fremdsprachige und weniger bekannte Filme an.“ Der Film selbst handelt von einem dreizehnjährigen, intelligenten und selbstbewussten jungen Mädchen, das mit nichts in seiner Umgebung zufrieden ist. Aurore (Léna Magnien) ist genervt von ihren Eltern, ihren Geschwistern, ihren Freunden, ihrer Band, vielleicht sogar von sich selbst. „Sie kämpft mit den Problemen, die Jugendliche haben, wenn sie erwachsen werden, und treibt dabei ihre Umgebung fast in den Wahnsinn!“ Ein sehenswerter Film, der keine Lösung vorgibt und die Zuschauer die alltäglichen Probleme aus den Augen einer Anderen wahrnehmen lässt. Bereits zum 18. Mal tourt das französische Schulfilmfestival im Schuljahr 2017/2018 durch rund 100 deutsche Kinos. Acht sorgfältig ausgewählte Filme ermöglichen Schülern aller Altersklassen einen Einblick in französische Kultur und Filmkunst.

Acht Wochen in Deutschland

Austauschprogramm Brigitte Sauzay hat zehnjährigen Bestand am Mariengymnasium

Bericht von Sabine Schwedhelm und Gerold Paul

Vor ihnen liegt das Abenteuer Deutschland. Sechs Schülerinnen und Schüler des Collège Aliénor d‘Aquitaine in Bordeaux haben die 15-stündige Fahrt nach Warendorf angetreten, um im Rahmen des Austauschprogramms Brigitte Sauzay acht Wochen am Mariengymnasium zu erleben. Seit genau zehn Jahren besteht dieser Austausch zwischen dem Mariengymnasium und seiner Partnerschule in Bordeaux. Es ist ein besonderer Austausch, bei dem die Jugendlichen sich auf eigene Faust um einen Austauschplatz bewerben und ins Nachbarland fahren. Der Austausch wird vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) getragen. Die betreuende Französischlehrerin Sabine Schwedhelm begrüßt die Initiative der Schüler: „Ich finde es sehr mutig von diesen sechs jungen Menschen, an dem Austausch teilzunehmen, und ich wünsche ihnen, dass sie viele positive Erfahrungen sammeln, neue Freundschaften schließen und eine schöne, aufregende Zeit bei uns in Warendorf verbringen.“ Die französischen Gäste Clara, Malo, Margot, Mathieu, Paul und Simon sehen den kommenden Wochen als einem ganz eigenen Teil ihres Lebens mit Spannung entgegen. Matthieu freut sich darauf, „die neue Kultur kennen zu lernen.“ Malo möchte seine Deutschkenntnisse verbessern. Die Gastgeber zeigen sich jedenfalls begeistert: Tom findet es super, dass sein Austauschpartner sportlich ist, denn „dann können wir viel Sport zusammen machen!“, und Leona und Mira freuen sich darauf, „viel mit den Austauschpartnern unternehmen zu können“.
 

Vive l’échange franco-allemand!

Schüleraustausch mit Etrépagny

Bericht von Gerold Paul

Mit mehreren Orten in Frankreich besteht am Mariengymnasium ein Schüleraustausch bzw. eine langjährige, feste Verbindung: mit Barentin, Bordeaux, Etrépagny, Strasbourg. Für die Schüler, die Französisch gewählt haben, ist in der achten Klasse ein Schüleraustausch mit Etrépagny vorgesehen. Nachdem die französischen Schüler im März Warendorf besucht hatten, erfolgte im April der Gegenbesuch der deutschen Schüler in Frankreich. Dieser Besuch gab allen Schülerinnen und Schülern Gelegenheit, Frankreich von einer persönlichen Seite her kennen zu lernen. Sie wurden von insgesamt 24 Gastfamilien aufgenommen. Die Gasteltern warteten zum Willkommen mit einem herzlichen Empfang auf: An langen Tischen hatte man typische Speisen der Region vorbereitet, wobei das normannische Nationalgetränk, der Cidre, gereicht wurde.
 
Die deutschen Gäste erfuhren zunächst etwas über den Tagesablauf französischer Schüler. Dann nahmen sie am Schulunterricht teil und wurden unter Anleitung des Deutschlehrers am Collège Louis Anquetin in Etrépagny, Thomas Mykita, mit den Besonderheiten des französischen Schulsystems bekannt gemacht. Die Schüler konnten sich in den Gesprächen mit den Gastgebern viele neue Vokabeln aneignen, lernten private, aber auch aktuelle öffentliche Themen aus dem laufenden Präsidentschaftswahlkampf in Frankreich kennen. An den Tagesausflügen zeigten die deutschen Gäste großes Interesse. Es ging an die Küste, an die Mündung der Seine, nach Honfleur mit seinem malerischen Hafen. In Etretat hatten die Schüler Pech: Die imposanten, ins Meer hineinragenden Felsentore bestanden an diesem Tag aus Nebel, man konnte kaum über die Steinklippen hinwegblicken. Ein weiterer Ausflug führte die Gruppe nach Rouen, in das Jeanne-d’Arc-Museum, in dem das Leben der Heiligen in aufwändigen 3-D-Animationen gezeigt wird. In Giverny, nur eine halbe Stunde von Étrépagny entfernt, ist die berühmte japanische Brücke zu finden, die Claude Monet unzählige Male in seinen Seerosenbildern festgehalten hat. Den Höhepunkt der Fahrt bildete der Besuch der französischen Hauptstadt. Mit einem festlichen Empfang des Bürgermeisters im Rathaus der Gemeinde endete die Woche.
 
Insgesamt war der Austausch eine wichtige und schöne Erfahrung: Die Achtklässler haben sich über die Chance gefreut, Nachbarn in Europa kennen zu lernen, Kontakte zu pflegen und echte Freundschaften entstehen zu lassen. Ulrike Meyerhof und Andrea Tussing, die den Austausch organisieren und begleiten, sind in jedem Fall glücklich, dass er auch in diesem Jahr wieder gut gelungen ist.

 

Begeisterung für Frankreich wecken

Das FranceMobil macht Station am Mariengymnasium

Bericht von Tabea Abraham und Mieke Schlieker

Ihren privaten Renault gegen das FranceMobil, ebenfalls einen Renault, eingetauscht hatte Aglaé Coutand, um damit mehrere Französischklassen des Mariengymnasiums zu besuchen. Die Französin aus den Pays de la Loire besucht als Lektorin für die französische Sprache im Auftrag des Deutsch-Französischen Jugendwerkes, des Institut français Deutschland sowie der Robert Bosch Stiftung Schulen in ganz Nordrhein-Westfalen, um für die französische Sprache zu werben. Aglaé Coutand begrüßte die Schüler zunächst mit in Frankreich gängigen Begrüßungen. „Es war ein lockerer Einstieg in die Stunde“, sagte eine Schülerin. Weiter ging es mit einem Quiz über Frankreich und dessen Kultur. Dafür wurde der Kurs in drei Gruppen aufgeteilt, so dass die spannende Fragenrunde Wettbewerbscharakter bekam. Passend zu den Gruppennamen „croissants“, „baguettes“ und „crêpes“ wurden in diesem Spiel Klischees über Frankreich aufgedeckt. Essen alle Franzosen tatsächlich jeden Morgen ein Croissant zum Frühstück? Wird nirgendwo auf der Welt mehr Wein produziert als in Frankreich? Beide Fragen waren mit Nein zu beantworten. Im zweiten Teil des Spiels stellte Aglaé Coutand den Schülern eine musikalische Aufgabe. Die Gruppen mussten französische Lieder mit den dazugehörigen Textzeilen oder Bildern kombinieren. „Ich fand es gut, dass uns die französische Kultur unter anderem auch durch Musik näher gebracht wurde“, berichtete eine Schülerin. Am Schluss lobte Aglaé Coutand die Schülerinnen und Schüler, dass sie die gesamte Stunde, in der ausschließlich Französisch gesprochen wurde, verstanden hätten. Alles in allem wurde die Unterrichtsstunde ein voller Erfolg. Referendarin Vivian Pereira, die das FranceMobil an das Mariengymnasium geholt hatte, und ihre Kolleginnen bedankten sich bei Aglaé Coutand für diese besondere Erfahrung mit der französischen Sprache.

Frankreich unterwegs

Das FranceMobil kommt an unsere Schule!

In zwei Wochen wird unsere Schule eins der zwölf Automobile besuchen, mithilfe derer das Deutsch-Französische Jugendwerk, das Institut français Deutschland sowie die Robert Bosch Stiftung für die französische Sprache und Kultur werben. Eine französische Lektorin bringt im Gepäck des FranceMobil jede Menge Anschauungsmaterial mit, das geeignet ist, Begeisterung für Frankreich zu wecken. Die Lektorin wird ihr Material spielerisch und unterhaltsam präsentieren. Unter anderem ist daran gedacht, französische Chart Hits vorzustellen. Es soll eine ganz besondere Französischstunde werden! On verra bien!

Eingeladen sind die Schülerinnen und Schüler der siebten und neunten Jahrgangsstufe.

Termin:

Donnerstag, 2. Februar 2017,
3. – 6. Stunde (Raum 119).

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