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BESUCH AUS ETRÉPAGNY

Eine Woche Schüleraustausch mit Etrépagny

Bericht von Gerold Paul

Neben einigen Französischschülern der achten und neunten Klassen des Mariengymnasiums sitzen neuerdings Gäste aus Frankreich. Freundlich stellen sie sich vor, es sind Teilnehmer des deutsch-französischen Schüleraustausches mit Etrépagny, einem kleinen Ort in der Normandie. Mit mehreren Orten in Frankreich besteht am Mariengymnasium ein Schüleraustausch bzw. eine langjährige, feste Verbindung: mit Barentin, Bordeaux, Etrépagny, Strasbourg. Im Frühjahr findet der Austausch mit Etrépagny statt. Für den März ist der Besuch der Gäste in Warendorf vorgesehen, im April erfolgt der Gegenbesuch in Etrépagny. 21 Gäste sind in Begleitung ihrer Lehrer Clémence Constantin, Muriel Pic und Thomas Mykita seit der letzten Woche in Warendorf.

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VORTRÄGE AM MARIENGYMNASIUM

Ankündigung

Wir freuen uns am kommenden Donnerstag, dem 21.02.2019, folgende Personen am Mariengymnasium begrüßen zu dürfen:

Eine Überlebende des Ghettos Theresienstadt berichtet

Liesel Binzer, geb. Michel, ist 1942 als Tochter jüdischer Eltern mit fünf Jahren von Münster nach Theresienstadt deportiert worden. Zusammen mit ihren Eltern überlebte sie die Shoah und kehrte nach Freckenhorst zurück. Sie besuchte die damalige Marienschule in Warendorf, an der sie 1957 das Abitur ablegte. Heute lebt sie in der Nähe von Frankfurt am Main.

Aus Anlass einer Sonderausstellung im Westpreußischen Landesmuseum „Vergessen Sie uns nicht.“ Die Malerin Julie Wolfthorn (Thorn 1864 – 1944 Theresienstadt) berichtet Liesel Binzer am 20. Februar 2019 von ihrer Kindheit im Ghetto und ihrer Schulzeit im Münsterland.

Am 21.02.2019 wird dann unseren Schülerinnen und Schülern der gesamten Jahrgangstufe EF in der 3. und 4. Stunde in Raum 116/117 die Möglichkeit gegeben, Liesel Binzers Geschichte kennenzulernen und insbesondere zu erfahren, wie an unserer Schule mit der NS-Vergangenheit umgegangen wurde. Die Moderation des Zeitzeugengesprächs übernimmt in diesem Jahr der Historiker Matthias M. Ester vom Geschichtskontor Münster.

Foto: Sarah Conzen da Silva / WDR

Der ARD-Fernsehkorrespondent Mathias Werth wird einen Vortrag über „Frankreich aktuell. Wohin steuert Macron sein Land?“ halten.

Mathias Werth ist seit Oktober 2014 Fernsehkorrespondent der ARD in Paris und analysiert die dortige politische Lage und zieht eine Bilanz der bisherigen Regierungszeit von Staatspräsident Macron. Ein Schwerpunkt wird dabei auf der Europa- und Deutschlandpolitik des jungen Präsidenten liegen.

Am 21.02.2019 erhalten dann unsere Schülerinnen und Schüler der gesamten Jahrgangstufe Q1 in der 5. und 6. Stunde in Raum 116/117 die Möglichkeit, mit einem Experten über die französische Wirtschaftspolitik zu diskutieren sowie daraus resultierende gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft Warendorf statt. Darüber hinaus ist die Volkshochschule Warendorf für beide ausgewiesene Veranstaltungen Kooperationspartner.

IN STRASSBURG UNTERWEGS

Straßburgfahrt der Französischkurse der Jahrgangsstufe 8

Bericht von Felicia Schirk

„Es sind Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen!“ Fast als hätte man sich diesen Ausspruch des französischen Schriftstellers Guy de Maupassant (1850–1893) zum Leitsatz gemacht, brechen die Französischkurse der achten Klassen jedes Jahr auf ins Elsass, um eben diese Begegnungen mit Franzosen, aber auch untereinander möglich zu machen. Unter der Begleitung von Frau Specker, Frau Tussing, Frau Schwedhelm und Herr Niemann hatten auch dieses Jahr die Beteiligten viel Spaß. Untergebracht in der schönen Jugendherberge in Breisach direkt am Ufer des Rheins, hatten die Schüler auf den zahlreichen Ausflügen nach Frankreich und in das Umland viele Chancen, Französisch zu sprechen und neue Freundschaften zu schließen.

Das Programm des ersten Tages nach der Anreise begann schon früh morgens. Der schnell bei allen Teilnehmern beliebte Busfahrer fuhr zum ersten Mal über die französische Grenze nach Straßburg. Jeder Kurs erhielt zunächst eine kleine Führung durch das historische Zentrum. Danach durften die Schülerinnen und Schüler die Stadt in Kleingruppen selbst erkunden und sich die Sehenswürdigkeiten wie die Kathedrale Notre-Dame mit ihrer astronomischen Uhr oder das schöne Gerberviertel „La Petite France“ anschauen. Ihre Französischkenntnisse konnten sie beim Bestellen des Mittagessens erproben. Am Nachmittag stand der Besuch des Europaparlaments auf dem Programm.

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EIN LETZTES MAL DIE KOFFER GEPACKT

Schüler des Mariengymnasiums trafen sich in Bordeaux zum Abschlusstreffen des derzeitigen Erasmusprojektes

Bericht von Benedikta D‘ Aló

Zwei Jahre lang haben die Beteiligten neben dem regulären Unterricht Statistiken erstellt, Dokumente gewälzt, Interviews geführt, kurzum, sich auf unterschiedlichen Wegen mit dem Thema We make integration auseinandergesetzt. Anfang Juni trafen sich nun alle sieben teilnehmenden Nationen in Bordeaux, um das Ende des Projektes gebührend zu feiern. Die französischen Kollegen des Collège Alienor D’Aquitaine, allen voran Monsieur Franck Curely, hatten alles aufgeboten, um die Woche unvergesslich werden zu lassen. So besuchte man Saint Michel, eine dem Erzengel Michael geweihte Basilika, eine Station des Jakobswegs, seit 1998 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörig, und Saint Emilion, eine mittelalterliche Kleinstadt des Gironde – des Weiteren den Planète Bordeaux, hier gab es für alle eine Einführung in den Wein der Region, den Bordeaux. Natürlich durfte auch die größte Wanderdüne Europas, die Dune du Pilat bei Arcachon in dem Besuchsprogramm nicht fehlen. Neben diesen touristischen Zielen gab es aber auch vielfältige Veranstaltungen im schulischen Bereich. So nahmen die Schüler am Unterricht und an Sportwettkämpfen teil. Am Ende der gemeinsamen Woche gab es ein großartiges multikulturelles Fest an der französischen Mittelschule, mit der das Mariengymnasium in vielfältiger Hinsicht verbunden ist. Jede der beteiligten Nationen gab etwas zum Besten. So ging nicht nur eine unglaublich schöne Woche in Frankreich zu Ende, sondern auch ein Projekt, in dem das Herzblut von allen Beteiligten steckt. Aber, in jedem Ende lieg bekanntlich ein Anfang. Ein neues Erasmusprojekt ist bereits in Arbeit.

FÜR ACHT WOCHEN IN WARENDORF

Schüleraustausch „Brigitte Sauzay“ am MGW

Marianne Cadot aus Rouen, Ines Chiron, Enzo Dallière und Rosalie Piat aus Bordeaux besuchen im Rahmen des Austauschprogramms „Brigitte Sauzay“ für acht Wochen das Mariengymnasium Warendorf. Der vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) getragene Austausch zeichnet sich dadurch aus, dass die Schüler sich auf eigene Initiative um einen Austauschplatz bewerben und ins Nachbarland fahren.

Bericht von Gerold Paul

Herzlich willkommen haben sich die vier französischen Austauschschüler gleich in Warendorf gefühlt. Fremd sollten ihnen die Stadt und die neue Umgebung nicht lange bleiben. In der ersten Woche stand Unterricht auf dem Programm: In Begleitung ihrer deutschen Gastgeberinnen Cora Horstmann, Leony König, Annika Meinert und Indira Wicke besuchten sie den Unterricht am Mariengymnasium und wurden mit den Besonderheiten des deutschen Schulsystems vertraut gemacht. In den anschließenden Pfingstferien wurde den Gästen ein vielseitiges Programm geboten: Deutschlandweite Fahrten führten einige von ihnen sogar bis in die Alpen. „Der erste Eindruck voneinander war sehr gut, und ich freue mich schon sehr auf die nächsten zwei Monate!“, bekannte Cora Horstmann am ersten gemeinsamen Schultag. Für alle Beteiligten ist der Austausch eine wichtige und schöne Erfahrung: Die Achtklässler bekommen die Chance, Kontakte mit Nachbarn in Europa zu pflegen und echte Freundschaften entstehen zu lassen. Das Mariengymnasium, bei der Begrüßung der Gäste vertreten durch die den Austausch betreuende Französischlehrerin Sabine Schwedhelm und Schulleiterin Uta Schmitz-Molkewehrum, wünscht den Schülern dazu viel Erfolg.

LEBENDIGER AUSTAUSCH MIT FRANKREICH

Drei Schülerinnen berichten vom Frankreichaustausch des Mariengymnasiums

Bericht von Gerold Paul

Das Mariengymnasium ist stolz darauf, von vielen Schulen anderer Städte und Länder besucht zu werden. Die Freude darüber bräuchte nicht weiter erwähnt zu werden, wäre der Europagedanke nicht integrativer Bestandteil des Schulprogramms. Insbesondere die seit vielen Jahren gepflegte Tradition des Schüleraustauschs kommt der Schule dabei zugute. Mit mehreren Schulen in Frankreich und Italien, mit dem renommierten Churcher’s College in Warendorfs Partnerstadt Petersfield bestehen langjährige, feste Beziehungen. Für die Schüler, die Französisch als weitere Fremdsprache gewählt haben, ist in der achten Klasse ein Austausch mit Etrépagny vorgesehen, einem kleinen Ort im Département Eure in der Normandie. Nachdem die französischen Schüler im März Warendorf besucht hatten, erfolgte im April der Gegenbesuch der deutschen Schüler in Frankreich. Für Karla Brinkmann, Mira Eggersmann und Luise Garthe war dieser Austausch – so das einhellige Urteil nach ihrer Rückkehr – „auf jeden Fall absolut empfehlenswert und ging viel zu schnell um.“

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Zur Broschüre der BIT 2019:

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