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Tag Archives: Frankreich

Acht Wochen in Deutschland

Austauschprogramm Brigitte Sauzay hat zehnjährigen Bestand am Mariengymnasium

Bericht von Sabine Schwedhelm und Gerold Paul

Vor ihnen liegt das Abenteuer Deutschland. Sechs Schülerinnen und Schüler des Collège Aliénor d‘Aquitaine in Bordeaux haben die 15-stündige Fahrt nach Warendorf angetreten, um im Rahmen des Austauschprogramms Brigitte Sauzay acht Wochen am Mariengymnasium zu erleben. Seit genau zehn Jahren besteht dieser Austausch zwischen dem Mariengymnasium und seiner Partnerschule in Bordeaux. Es ist ein besonderer Austausch, bei dem die Jugendlichen sich auf eigene Faust um einen Austauschplatz bewerben und ins Nachbarland fahren. Der Austausch wird vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) getragen. Die betreuende Französischlehrerin Sabine Schwedhelm begrüßt die Initiative der Schüler: „Ich finde es sehr mutig von diesen sechs jungen Menschen, an dem Austausch teilzunehmen, und ich wünsche ihnen, dass sie viele positive Erfahrungen sammeln, neue Freundschaften schließen und eine schöne, aufregende Zeit bei uns in Warendorf verbringen.“ Die französischen Gäste Clara, Malo, Margot, Mathieu, Paul und Simon sehen den kommenden Wochen als einem ganz eigenen Teil ihres Lebens mit Spannung entgegen. Matthieu freut sich darauf, „die neue Kultur kennen zu lernen.“ Malo möchte seine Deutschkenntnisse verbessern. Die Gastgeber zeigen sich jedenfalls begeistert: Tom findet es super, dass sein Austauschpartner sportlich ist, denn „dann können wir viel Sport zusammen machen!“, und Leona und Mira freuen sich darauf, „viel mit den Austauschpartnern unternehmen zu können“.
 

Vive l’échange franco-allemand!

Schüleraustausch mit Etrépagny

Bericht von Gerold Paul

Mit mehreren Orten in Frankreich besteht am Mariengymnasium ein Schüleraustausch bzw. eine langjährige, feste Verbindung: mit Barentin, Bordeaux, Etrépagny, Strasbourg. Für die Schüler, die Französisch gewählt haben, ist in der achten Klasse ein Schüleraustausch mit Etrépagny vorgesehen. Nachdem die französischen Schüler im März Warendorf besucht hatten, erfolgte im April der Gegenbesuch der deutschen Schüler in Frankreich. Dieser Besuch gab allen Schülerinnen und Schülern Gelegenheit, Frankreich von einer persönlichen Seite her kennen zu lernen. Sie wurden von insgesamt 24 Gastfamilien aufgenommen. Die Gasteltern warteten zum Willkommen mit einem herzlichen Empfang auf: An langen Tischen hatte man typische Speisen der Region vorbereitet, wobei das normannische Nationalgetränk, der Cidre, gereicht wurde.
 
Die deutschen Gäste erfuhren zunächst etwas über den Tagesablauf französischer Schüler. Dann nahmen sie am Schulunterricht teil und wurden unter Anleitung des Deutschlehrers am Collège Louis Anquetin in Etrépagny, Thomas Mykita, mit den Besonderheiten des französischen Schulsystems bekannt gemacht. Die Schüler konnten sich in den Gesprächen mit den Gastgebern viele neue Vokabeln aneignen, lernten private, aber auch aktuelle öffentliche Themen aus dem laufenden Präsidentschaftswahlkampf in Frankreich kennen. An den Tagesausflügen zeigten die deutschen Gäste großes Interesse. Es ging an die Küste, an die Mündung der Seine, nach Honfleur mit seinem malerischen Hafen. In Etretat hatten die Schüler Pech: Die imposanten, ins Meer hineinragenden Felsentore bestanden an diesem Tag aus Nebel, man konnte kaum über die Steinklippen hinwegblicken. Ein weiterer Ausflug führte die Gruppe nach Rouen, in das Jeanne-d’Arc-Museum, in dem das Leben der Heiligen in aufwändigen 3-D-Animationen gezeigt wird. In Giverny, nur eine halbe Stunde von Étrépagny entfernt, ist die berühmte japanische Brücke zu finden, die Claude Monet unzählige Male in seinen Seerosenbildern festgehalten hat. Den Höhepunkt der Fahrt bildete der Besuch der französischen Hauptstadt. Mit einem festlichen Empfang des Bürgermeisters im Rathaus der Gemeinde endete die Woche.
 
Insgesamt war der Austausch eine wichtige und schöne Erfahrung: Die Achtklässler haben sich über die Chance gefreut, Nachbarn in Europa kennen zu lernen, Kontakte zu pflegen und echte Freundschaften entstehen zu lassen. Ulrike Meyerhof und Andrea Tussing, die den Austausch organisieren und begleiten, sind in jedem Fall glücklich, dass er auch in diesem Jahr wieder gut gelungen ist.

 

Begeisterung für Frankreich wecken

Das FranceMobil macht Station am Mariengymnasium

Bericht von Tabea Abraham und Mieke Schlieker

Ihren privaten Renault gegen das FranceMobil, ebenfalls einen Renault, eingetauscht hatte Aglaé Coutand, um damit mehrere Französischklassen des Mariengymnasiums zu besuchen. Die Französin aus den Pays de la Loire besucht als Lektorin für die französische Sprache im Auftrag des Deutsch-Französischen Jugendwerkes, des Institut français Deutschland sowie der Robert Bosch Stiftung Schulen in ganz Nordrhein-Westfalen, um für die französische Sprache zu werben. Aglaé Coutand begrüßte die Schüler zunächst mit in Frankreich gängigen Begrüßungen. „Es war ein lockerer Einstieg in die Stunde“, sagte eine Schülerin. Weiter ging es mit einem Quiz über Frankreich und dessen Kultur. Dafür wurde der Kurs in drei Gruppen aufgeteilt, so dass die spannende Fragenrunde Wettbewerbscharakter bekam. Passend zu den Gruppennamen „croissants“, „baguettes“ und „crêpes“ wurden in diesem Spiel Klischees über Frankreich aufgedeckt. Essen alle Franzosen tatsächlich jeden Morgen ein Croissant zum Frühstück? Wird nirgendwo auf der Welt mehr Wein produziert als in Frankreich? Beide Fragen waren mit Nein zu beantworten. Im zweiten Teil des Spiels stellte Aglaé Coutand den Schülern eine musikalische Aufgabe. Die Gruppen mussten französische Lieder mit den dazugehörigen Textzeilen oder Bildern kombinieren. „Ich fand es gut, dass uns die französische Kultur unter anderem auch durch Musik näher gebracht wurde“, berichtete eine Schülerin. Am Schluss lobte Aglaé Coutand die Schülerinnen und Schüler, dass sie die gesamte Stunde, in der ausschließlich Französisch gesprochen wurde, verstanden hätten. Alles in allem wurde die Unterrichtsstunde ein voller Erfolg. Referendarin Vivian Pereira, die das FranceMobil an das Mariengymnasium geholt hatte, und ihre Kolleginnen bedankten sich bei Aglaé Coutand für diese besondere Erfahrung mit der französischen Sprache.

Frankreich unterwegs

Das FranceMobil kommt an unsere Schule!

In zwei Wochen wird unsere Schule eins der zwölf Automobile besuchen, mithilfe derer das Deutsch-Französische Jugendwerk, das Institut français Deutschland sowie die Robert Bosch Stiftung für die französische Sprache und Kultur werben. Eine französische Lektorin bringt im Gepäck des FranceMobil jede Menge Anschauungsmaterial mit, das geeignet ist, Begeisterung für Frankreich zu wecken. Die Lektorin wird ihr Material spielerisch und unterhaltsam präsentieren. Unter anderem ist daran gedacht, französische Chart Hits vorzustellen. Es soll eine ganz besondere Französischstunde werden! On verra bien!

Eingeladen sind die Schülerinnen und Schüler der siebten und neunten Jahrgangsstufe.

Termin:

Donnerstag, 2. Februar 2017,
3. – 6. Stunde (Raum 119).

Schüleraustausch mit Frankreich

Sabine Schwedhelm, die das Programm betreut, freut sich über die vielfältigen Eindrücke, die die Schüler in Frankreich gewonnen haben.
„Eine tolle Erfahrung“ machten Franziska, Eric, Jonas, Lea, Lena und Nele aus der Jahrgangsstufe 8, die nach ihrem Austausch mit dem Collège Aliénor d’Aquitaine in Bordeaux wieder ins Mariengymnasium zurückgekehrt sind. Acht Wochen lang haben sie in der traditionsreichen, vor allem durch ihren Wein bekannten Stadt das französische Schulleben kennen gelernt. Gefördert wird der lebendige Austausch durch das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW). Das Programm trägt den Namen Brigitte Sauzays, die als Dolmetscherin für mehrere französische Präsidenten gewirkt hat und als Beraterin für Bundeskanzler Gerhard Schröder tätig war. Der Austausch wird von allen Schülern empfohlen, weil er persönliche Einblicke in das Nachbarland erlaubt. Nur die außerordentliche Dauer des französischen Schultags wirkte ernüchternd. Jonas: „Dieser Austausch war so super, dass ich gerne auch in Frankreich leben würde, aber erst nach dem Abitur, denn die Schule war mir in Frankreich zu lang. Bis 17:30 Uhr mussten wir zur Schule gehen!“ Franziska: „Mir hat die Zeit in Bordeaux richtig gut gefallen. Ich habe mein Französisch stark verbessert und hoffe, dass der Kontakt zu meiner Austauschschwester noch lange bestehen bleibt.“ Lena erinnert sich sehr gern an Frankreich: „Zunächst erschien die Zeit sehr lang, aber dann gingen die acht Wochen wie im Flug vorbei.“ Vorurteile, Ängste waren schnell überwunden, Sprachbarrieren spielten schon nach kurzer Zeit keine Rolle mehr. Auch Lea ist die Begeisterung für Frankreich anzumerken: „Für mich war es besonders interessant, das Leben in der französischen Familie sowie die Kultur unseres Nachbarlandes kennenzulernen.“ Nele ist zufrieden, inzwischen viel mehr Französisch zu verstehen. Eric hat sich in Bordeaux sehr wohl gefühlt: „Ich habe gute Erfahrungen in Frankreich gesammelt und fand die Innenstadt von Bordeaux super.“

 

Au revoir la Normandie

Schüleraustausch mit Etrépagny

Bericht von Gerold Paul

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