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Tag Archives: Fahrtenwoche

IN STRASSBURG UNTERWEGS

Straßburgfahrt der Französischkurse der Jahrgangsstufe 8

Bericht von Felicia Schirk

„Es sind Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen!“ Fast als hätte man sich diesen Ausspruch des französischen Schriftstellers Guy de Maupassant (1850–1893) zum Leitsatz gemacht, brechen die Französischkurse der achten Klassen jedes Jahr auf ins Elsass, um eben diese Begegnungen mit Franzosen, aber auch untereinander möglich zu machen. Unter der Begleitung von Frau Specker, Frau Tussing, Frau Schwedhelm und Herr Niemann hatten auch dieses Jahr die Beteiligten viel Spaß. Untergebracht in der schönen Jugendherberge in Breisach direkt am Ufer des Rheins, hatten die Schüler auf den zahlreichen Ausflügen nach Frankreich und in das Umland viele Chancen, Französisch zu sprechen und neue Freundschaften zu schließen.

Das Programm des ersten Tages nach der Anreise begann schon früh morgens. Der schnell bei allen Teilnehmern beliebte Busfahrer fuhr zum ersten Mal über die französische Grenze nach Straßburg. Jeder Kurs erhielt zunächst eine kleine Führung durch das historische Zentrum. Danach durften die Schülerinnen und Schüler die Stadt in Kleingruppen selbst erkunden und sich die Sehenswürdigkeiten wie die Kathedrale Notre-Dame mit ihrer astronomischen Uhr oder das schöne Gerberviertel „La Petite France“ anschauen. Ihre Französischkenntnisse konnten sie beim Bestellen des Mittagessens erproben. Am Nachmittag stand der Besuch des Europaparlaments auf dem Programm.

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VIEL SPASS BEI DEN LATEINKLASSEN

Fahrt der Lateinklassen zum Bostalsee

Bericht von Gerold Paul

Nohfelden am Bostalsee/Warendorf. Südöstlich von Trier, an den Ausläufern des Hunsrücker Hochwaldes liegt der Bostalsee, mit so viel Wasser und reizvollen Uferstreifen, dass er genug Gelegenheit zu Spiel und Erholung bietet. Fuhren die Lateinschüler der achten Klassen des Mariengymnasiums Warendorf traditionell Richtung Thalfang, östlich von Trier, bezogen sie in diesem Jahr zum zweiten Mal nach 2017 die südlicher gelegene, weitläufige Ferienanlage des Center Parcs Bostalsee. Selbstverständlich gehörte Trier und den Sehenswürdigkeiten der Antike ein fester Platz im Programm dieser Fahrt. Wer an der Trierfahrt teilnimmt, bekommt nicht nur das Amphitheater, sondern auch die kaiserliche Palastaula in der Konstantinbasilika, die Stadtwache in der Porta Nigra, das römische Badewesen in den Kaiserthermen zu Gesicht. Zum Teil wurden die Führungen von den Schülern durch Referate selbst übernommen, zum Teil durch für die Stadt Trier arbeitende Schauspieler im Römerkostüm zu spannenden Vorführungen gestaltet.

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In Prag

Kursfahrt nach Prag

Bericht von Meret Pundsack

Um 5.30 Uhr morgens standen, entgegen der Erwartungen einiger Lehrer, am Montag, den 4.09.2017, alle Schüler des Pädagogik- und Mathe-Leistungskurses mit ihren Koffern bereit zur Abfahrt.
Gespannt fieberten die 42 Schülerinnen und Schüler dem Ziel entgegen, welches nach neunstündiger Busfahrt endlich erreicht wurde: Prag an der Moldau. Die vielbesuchte Touristenstadt war den meisten Schülern eher als die Stadt mit dem drittgrößten Club Europas bekannt, doch die vier mitgereisten Lehrer, Frau Bosse (LK Pädagogik), Herr Cormann und die beiden Stufenlehrer, Frau Bellingen (LK Mathe) und Herr Wening, schafften es, den Schülern die Kultur der Stadt nahezubringen.
Nach einer herausfordernden Stadtrallye ließ die Reisegruppe den ersten Tag mit einer abendlichen Bootstour ausklingen, bei der alle Prag bei Nacht bewundern konnten.

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Full English breakfast

Der Leistungskurs Englisch ist von seiner Reise nach London zurück

Ein Reisebericht von Clara Menkhoff

Dauerhafter Nieselregen, die obligatorische tea time, lange Warteschlangen und das üppige English breakfast.
Mit welchem dieser Klischees würde sich der Englisch-Leistungskurs von Frau Vellmanns konfrontiert sehen auf seiner Studienfahrt in die britische Hauptstadt vom 4. bis 8. September 2017?
Nach scheinbar kurzer Anreise über den Land- und Luftweg erreichten wir, unser 25-köpfiger Englischkurs, Frau Vellmanns, Frau Bakker und Herr Ormeloh, das Hostel LSE Bankside im Herzen Londons, welches uns für die nächste Woche als Unterkunft dienen sollte. Kurz wurden die Zimmer bezogen, die Koffer ausgepackt und schon trafen wir uns vor dem Hostel, um zu einem gemeinsamen Spaziergang an der Themse mit anschließendem Picknick aufzubrechen. Glücklicherweise blieb uns ein Regenschauer erspart, wodurch wir den Abend durch eine Erkundung der Londoner Innenstadt in Kleingruppen abschließen konnten: die nächtliche Atmosphäre gab der Tower Bridge, dem Big Ben und dem Themseufer ein besonderes Flair.

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Studienfahrt nach Prag – eine Zeitreise

Die Leistungskurse Geschichte und Mathematik des Mariengymnasiums haben eine Studienfahrt nach Prag unternommen.
Bericht von Lorenz Menkhoff

Kaum waren die Schüler der Q2 in das entscheidende, letzte Schuljahr gestartet, erwartete sie im Anschluss an die Ferien bereits ein erstes Highlight: die Studienfahrt. Im Falle des Mathe-LKs und des Geschichte-LKs sollte die Reise in die wunderschöne tschechische Hauptstadt Prag gehen.

Am Montag, dem 29. August, verließ der Reisebus mit knapp 40 Schülerinnen und Schülern sowie den vier begleitenden Lehrkräften Verena Kaußen, Christina Kurpiers, Marina Mertens und Markus Welp das Schulviertel bereits um sechs Uhr früh, denn schon am Nachmittag standen einige Programmpunkte in Prag auf dem Plan. Kaum angekommen, bekamen die Schüler Papier und Stadtpläne ausgehändigt und durften auf einer Rallye die geschichtsträchtige Prager Innenstadt erkunden.

Am Dienstag nahmen die Kurse an einer Führung durch das jüdische Viertel Prags teil, welche neben der Erkundung des ehemaligen Ghettos auch den Besuch der Pinkas-Synagoge vorsah. Beeindruckend waren dabei vor allem die Wände der Synagoge, auf denen die Namen der etwa 78.000 tschechoslowakischen Juden zu sehen sind, die unter den Nationalsozialisten umgekommen sind. Es ist üblich, dass Jungen und Männer in einer Synagoge eine „Kippa“ tragen, die im Judentum übliche Kopfbedeckung. Durch das Tragen der Kippa wurde der Respekt vor dem jüdischen Glauben für die Schüler spürbar. Nachdem bei der Führung durch das Prager Ghetto bereits klar geworden war, wie sehr die Juden im Dritten Reich auch in der Tschechoslowakei gelitten hatten, besichtigten die Schüler am Mittwoch zwei Orte, die mahnend an die Schreckenstaten der Nazis erinnern: die Gedenkstätte Lidice sowie das KZ Theresienstadt.

Mit dem Bus erreichte die Gruppe zuerst Lidice, die Stadt, an deren Existenz heute nur noch die Gedenkstätte sowie ein multimediales Museum erinnern. Beim Rundgang durch dieses Museum faszinierte die meisten ein Film von älteren Zeitzeugen, die damals als Kinder durch ein Wunder die Verbrechen der Nationalsozialisten überlebt hatten. 1942 war die Stadt Lidice als Racheakt für den Mord am stellvertretenden Reichsprotektor Reinhard Heydrich dem Erdboden gleichgemacht und die Bewohner fast vollzählig ermordet worden.

In dem ehemaligen Konzentrationslager Theresienstadt, welches den Nationalsozialisten als Durchgangs- und Sammellager für Juden diente, wurden die Schüler durch die Sammelräume, Duschkabinen sowie die Einrichtungen für die Lageraufsicht geführt. Obwohl das gute Wetter an diesem Tag die fensterarmen Räumlichkeiten des KZs beinahe hell erscheinen ließ, wurde durch die Ausführungen des Guides klar, dass selbst hier, im sogenannten „Muster-Ghetto“, menschenunwürdige Lebensbedingungen herrschten.

Nach diesen bedrückenden Einsichten bot der Donnerstag ein Programm rund um den historischen Kern der Stadt. Bei sommerlicher Temperatur erkundeten die Kurse nun voneinander getrennt mit Hilfe von selbst erarbeiteten Referaten die Prager Burg, die historische Karlsbrücke und jene Gebäude, die in jedem Reiseführer zu finden sind. Der Rest des Tages stand den Schülern zur freien Verfügung, sodass sie noch ein letztes Mal das Prager Flair genießen konnten. Auch nach der langen Busfahrt am Freitag wurde die Studienfahrt von allen gelobt, und der ein oder andere äußerte den Wunsch, die Stadt noch einmal privat besuchen zu wollen.

Bonjour l’Alsace

Französischkurse der 8. Klassen im Elsass

Bonjour l’ Alsace! Unter diesem Motto stand die diesjährige Projektfahrt der Französischkurse der Jahrgangsstufe 8 vom 29. August bis 2. September. Untergebracht waren die 47 Schülerinnen und Schüler in der wunderschönen Jugendherberge Breisach direkt am Rhein.
Von hieraus wurden unter der Leitung von Alexandra Specker, Simon Niemann, Christiane Bergmann-Hinkel, Sabine Schwedhelm und Vivian Pereira verschiedene Ausflüge unternommen.

Der Dienstag stand nach einem Besuch der Stadt Colmar ganz im Zeichen der Auseinandersetzung mit der europäischen Vergangenheit. Das ehemalige KZ „Le Struthof“ demonstrierte den Schülerinnen und Schülern eindrucksvoll, welche menschenverachtenden Irrwege in der Vergangenheit in Europa beschritten wurden. Dieses einzige KZ auf französischem Boden hoch in den Vogesen ist bis heute ein herausragendes Mahnmal. Die Schüler waren sichtlich beeindruckt und werden diesen Besuch nicht so schnell vergessen. Am Mittwoch ging es nach Straßburg, der heimlichen Metropole Europas, wo die Schüler des MGW mit einem Stadtspiel die Innenstadt erkunden konnten und an einer Stadtführung teilnahmen. Anschließend blieb noch ausreichend Zeit zum „Shopping“.
Eine weitere Station in Straßburg war natürlich das Europaviertel mit Besuch des EU-Parlaments.
Den Abschluss dieser Projektfahrt bildete am Donnerstag ein ganztägiger Aufenthalt im Europapark Rust, ein Erlebnis so ganz nach dem Geschmack der jungen MGWler. Am Freitagmorgen hieß es dann Abschied nehmen.
Das Mariengymnasium als Europaschule freut sich mit den Schülern und Lehrern, dass so Europa nicht länger als ein abstraktes Gebilde wahrgenommen wird, sondern durch diese Fahrt hautnah vermittelt werden konnte.

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