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BOGEN, SPIKEBALL-SETS UND MEHR ZU VERLEIHEN

Förderverein unterstützt die Sporthelfer am Mariengymnasium

Von Thorben Mertins

„Die Sporthelfer sind voll nett, und ich finde es richtig cool, dass die größeren Schüler auch mal mit uns gemeinsam Sport in der Pause machen!“, freut sich ein Fünftklässler am Ende der großen Pause, und die Augen leuchten.

Der Pausen- und Übermittagssport ist seit zwei Jahren nicht mehr vom Schulhof des Mariengymnasiums wegzudenken. Die sportbegeisterten Schüler der Erprobungsstufe greifen gerne auf das Angebot zurück, das ihnen die Sporthelfer aus der Oberstufe anbieten. Pünktlich mit dem Pausengong zur ersten großen Pause um 9.20 Uhr kommen die jüngeren Schülerinnen und Schüler zum Treffpunkt der Sporthelfer, um dort Sportmaterial wie beispielsweise Fußbälle, Volley- und Basketbälle, Tischtennisschläger, Crocket- und Minigolfschläger oder die beliebten Holzwurfspiele Kubb oder Mölki auszuleihen. Bereits vor zwei Jahren hat sich der Förderverein des Mariengymnasiums bei der Erstausstattung mit Sportmaterialien finanziell engagiert, und auch in diesem Jahr war er wiederum bereit, dieses Sportangebot der Schule mit einem Geldbetrag in Höhe von EUR 1.000 zu unterstützen. Aus diesem Grund haben sich die Sporthelfer der Jahrgangsstufe Q1 mit Merlin Marggraf und Thorben Mertins, den beiden Betreuungslehrern innerhalb der Sporthelferausbildung, zusammengesetzt und überlegt, welche zusätzlichen Materialien und Sportangebote angeschafft werden sollten.

Neben drei Spikeball-Sets, einer recht jungen Freizeitballsportart aus den USA, und verschiedenen neuen Bällen wurden auch mobile Volleyballnetze, die, in der Höhe verstellbar, zu Badminton- und Tennisnetzen umfunktioniert werden können, angeschafft. Zuletzt wurden vier Anlagen zum Bogenschießen gekauft. Um schwerwiegende Verletzungen zu verhindern, werden dabei sicherheitsunbedenkliche Pfeile mit Saugnäpfen verwendet.

In den Pausen bleibt es jedoch nicht nur bei der reinen Ausgabe der Sportmaterialien. Vielmehr veranstalten die engagierten Sporthelfer selbst eigene kleine Klassenwettkämpfe für die Fünft- und Sechstklässler. In der Zeit vor der Corona-Pandemie waren die Auswahlmöglichkeiten für die Sportwettkämpfe aufgrund des möglichen Körperkontaktes selbstverständlich größer. In den Beratungen über die Neuanschaffungen spielten daher auch Überlegungen eine Rolle, mit welchen Sportmaterialien kontaktlose Bewegungsangebote möglich sind. Die Ideen, die die Sporthelfer dabei entwickelten, waren sehr kreativ und erweitern das Sport-Portfolio im Bereich des Pausen- und Übermittagssport am Mariengymnasium in erheblichem Maße.

KONTAKTLOSER PAUSENSPORT

Kontaktloser Pausensport in den Zeiten von „Corona“ am MGW

Von Jonas Vollenberg

Nach dem Lockdown im März kehrte der Schulalltag unter der Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln mit „Präsenztagen“ an den Schulen zurück. Dies war auch am Mariengymnasium in Warendorf nicht anders. Zum Schulalltag gehören aber nicht nur der Unterricht, sondern auch die Pausen. Um vor allem die Mindestabstände in den Pausen einhalten zu können, wurden der gesamte Schulhof und die umliegenden Grünflächen in Parzellen unterteilt, die jeweils einer Lerngruppe zur Verfügung standen. Und in diesem Zusammenhang kamen nun die Sporthelfer des MGW und zusätzlich eine „Hygiene-Security“ zum Einsatz, die aus Schülerinnen und Schülern der Q1 zusammengestellt worden war. Jüngere Schüler wurden auf diese Weise betreut und bewegt. Ziel dieser Betreuung war es, auf die durch die Covid-19-Pandemie bedingten Einschränkungen zu achten und gleichzeitig die Schüler mit kleineren Spielen und kontaktlosen Aktivitäten zu bewegen und zu unterhalten. Und das kam insbesondere bei den Jüngsten gut an: Pantomine-Spiele und Tic-Tac-Toe-Staffeln machten ihnen besonders viel Spaß, die Größeren fanden dagegen die Fitness-Einheiten gegen den Homeschooling-Speck klasse, das ausgleichende Gegenprogramm zum Sitzen im Unterricht auf festen Plätzen. Diese Pausenprogramm-Idee soll im nächsten Schuljahr wiederaufgenommen werden, wenn weiter mit Abstand unterrichtet werden sollte.

DAS ABZEICHEN NACH DEM SPORTFEST


80 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 6 und 7 bekommen das Deutsche Sportabzeichen verliehen

Von Julia Koch

Bereits im Juli 2019, beim Sportfest der fünften und sechsten Klassen des Mariengymnasiums, schwitzten sie, um innerhalb ihrer Klassenteams ihr Können in den leichtathletischen Disziplinen Sprint, Weitsprung und Wurf unter Beweis zu stellen. Wer in allen drei Disziplinen mindestens „Bronze“ erreicht hatte, dem „fehlte“ nur noch die schwimmerische Disziplin, um das Deutsche Sportabzeichen zu erlangen. Aus den vier Gruppen Ausdauer – Kraft – Schnelligkeit – Koordination muss nämlich jeweils eine Leistung absolviert werden, wobei der Nachweis der Schwimmfertigkeit Pflicht ist.  Durchgeführt wurde das dafür noch anstehende Ausdauerschwimmen im Rahmen des Schwimmunterrichts in allen Schulklassen, die im auf das Sportfest folgende Winterhalbjahr laut Lehrplan Schwimm-Unterricht hatten.

Die Fachschaft Sport freut sich sehr, den Schülerinnen und Schülern die Urkunden nun mit den anstehenden Zeugnissen überreichen zu dürfen! Über das Abzeichen Gold dürfen sich freuen: Carla Ernst, Tim Püning, Mira Peter, Marlene Vogel, Sofie Blümel, Jonah Schulz, Inken Mikkeline Samlaus, Preethiga Sajeevan und Paula Nennstiehl. Silber erreichten 49, Bronze 21 Schülerinnen und Schüler. Madeline Garder und Alexander Focht bekommen das Deutsche Sportabzeichen bereits zum 6. Mal überreicht. Herzlichen Glückwunsch!

Ein großer Dank gilt dem Stadtsportverband Warendorf für das kostenlose Ausstellen der Urkunden!

Leider muss das diesjährige Sportfest der fünften und sechsten Klassen coronabedingt ausfallen – wir hoffen auf eine Fortsetzung im Jahr 2021!


SPORTFEST OHNE MÜLL

Beim Sportfest des Mariengymnasiums wird Müllsammeln zur neuen Disziplin

Von Gerold Paul

Zuerst ging es für die Klasse 5B, die Bläserklasse des Mariengymnasiums, zur 50 m-Sprintstrecke. Ein leichter Rückenwind sorgte bei manchen Sprintern für sehr gute Zeiten unterhalb von neun Sekunden. Insgesamt 213 Schülerinnen und Schüler traten an, um die besten Klassenteams in den Disziplinen Sprint, Weitwurf und Weitsprung zu ermitteln. Das Sportfest der fünften und sechsten Klassen des Mariengymnasiums, das jedes Jahr kurz vor die Sommerferien fällt, war in diesem Jahr sogar mit einem Müllsammelwettbewerb verbunden worden. Und so wurde die Müllzange zu einem weiteren Sportgerät, mit dem die Schülerinnen und Schüler dann im Gelände verschwanden. Kaum waren die Sieger aus diesem Wettbewerb ermittelt, traten die Klassen beim abschließenden Höhepunkt des Tages, einer Pendelstaffel der fünf schnellsten Mädchen und fünf schnellsten Jungen jeder Klasse, gegeneinander an.

Sportlehrer Fabian Gill, neben seinem Kollegen Merlin Marggraf Hauptverantwortlicher der Veranstaltung, teilte die begeisterten Klassen schnell in zwei Hälften, die außerhalb der Strecken Aufstellung nehmen mussten. Die in allen Disziplinen überragende Klasse 5A und die Klasse 6B erreichten bei der Pendelstaffel unter lauten Anfeuerungsrufen die ersten Plätze und wurden, nach der Berechnung der Klassenmittelwerte in den anderen Disziplinen, auch zu den Gesamtsiegern erklärt. Die zweiten Plätze erreichten die Klassen 5E und 6D, die Klassen 5C und 6A die dritten Plätze.

Am Ende hatten alle Teilnehmer sehr spannende Wettkämpfe erlebt und außerdem für ein komplett müllfreies Gelände rund um den Sportplatz gesorgt. Sportlehrer Fabian Gill dankte den Schulsanitätern und den zahlreichen engagierten Sporthelfern aus den neunten, zehnten und elften Jahrgangsstufen, schließlich auch der Fairtrade-Gruppe der Schule, die während der Pausen dank einer Spende des Fördervereins und der Warendorfer Fairtrade-Steuerungsgruppe fair gehandelte Lebensmittel anbieten konnte.

REKORD RUND UM DEN EMSSEE

Rekordstrecke beim Hoffnungslauf zurückgelegt

Von Gerold Paul

Warendorf. Wenige Minuten vor dem Start begann das Aufwärmtraining abseits der Strecke. 2348 Teilnehmer insgesamt begaben sich am Samstag auf den „Hoffnungslauf“ der Aktion Kleiner Prinz, darunter auch über 30 Schülerinnen und Schüler des Mariengymnasiums, um für Kinderhilfsprojekte zu sammeln. Eltern, die sich der Gruppe von Fünft-, Sechst- und Achtklässlern angeschlossen hatten, gingen, wie es von Sportlehrerin Julia Koch angeleitet wurde, ebenfalls in die Knie, um sich aufzuwärmen. Sabine Schwedhelm, Klassenlehrerin der 5B, sorgte, unterstützt von der Aufschrift „Motivationswunder“ auf ihrem T-Shirt, für zusätzlichen Ansporn bei ihren laufbegeisterten Schülern. Jeder Kilometer des Spendenlaufs wurde durch die Sparkasse Münsterland-Ost mit EUR 1,00 gesponsert. „Wer also nur die kurze Strecke von 1,5 km läuft, hat damit bereits ein Not leidendes Kind für zwei Tage mit Mahlzeiten versorgt!“, rechnete Klaus Chmiel, Moderator des Hoffnungslaufes, Kindern und Erwachsenen vor. „Denn 70 Cent reichen für zwei Mahlzeiten am Tag.“ Die meisten Schüler aber legten mehr als das Vierfache der Kurzstrecke zurück. Die am Himmel aufziehenden Wolken hielten den Regen die meiste Zeit zurück, nur manchmal sorgte ein leichter Nieselregen für eine angenehme Abkühlung bei den Läufern. Der Spendenlauf, der auch für die Gruppe des Mariengymnasiums zu einem besonderen Gemeinschaftserlebnis wurde, ergab zuletzt die Rekordsumme von EUR 19.495.

SPINNING: AUSDAUER VERBESSERN

Sportkurs des Mariengymnasiums probiert Trendsportart aus

Von Monja Krahl und Gerold Paul

Warendorf. Auf Indoor Bikes wird „gefahren“, auch wenn der Fahrer dabei nicht vom Fleck kommt. Eine Reihe dieser fest montierten Räder steht im Warendorfer Gesundheitsstudio „Aktiv und Gesund“ an der Freckenhorster Straße. Kraft und Ausdauer waren gefragt, als sich Elftklässler des Mariengymnasiums in der letzten Woche unter der Anleitung von Sportlehrerin Julia Koch auf diese Räder setzten. Finanziell unterstützt wurde die Aktion vom Förderverein der Schule. Im Rahmen der Unterrichtsreihe „Optimierung der Ausdauer“ sollten die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe neben Laufen und Schwimmen die Trendsportart Indoor Cycling kennen lernen, auch „Spinning“ genannt. Für die meisten Schüler war es eine neue Erfahrung. Nicht wie im Freien umweht von Zugluft und Wind, sondern gefordert von der im Takt drängenden Musik im Studio traten sie in die Pedale, probierten verschiedene Positionen aus, stiegen aus dem Sattel und traten im Stand. Leerlauf gab es nicht. Berg- und Talfahrten wurden simuliert. Auch die Spiegel des Studios fingen die Dynamik der Gruppe ein. „Es war anstrengend, aber es hat Spaß gemacht!“, hieß es abschließend von den Schülern, als alle von den Pedalen herunter waren.

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