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Tag Archives: Erasmus+

EIN LETZTES MAL DIE KOFFER GEPACKT

Schüler des Mariengymnasiums trafen sich in Bordeaux zum Abschlusstreffen des derzeitigen Erasmusprojektes

Bericht von Benedikta D‘ Aló

Zwei Jahre lang haben die Beteiligten neben dem regulären Unterricht Statistiken erstellt, Dokumente gewälzt, Interviews geführt, kurzum, sich auf unterschiedlichen Wegen mit dem Thema We make integration auseinandergesetzt. Anfang Juni trafen sich nun alle sieben teilnehmenden Nationen in Bordeaux, um das Ende des Projektes gebührend zu feiern. Die französischen Kollegen des Collège Alienor D’Aquitaine, allen voran Monsieur Franck Curely, hatten alles aufgeboten, um die Woche unvergesslich werden zu lassen. So besuchte man Saint Michel, eine dem Erzengel Michael geweihte Basilika, eine Station des Jakobswegs, seit 1998 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörig, und Saint Emilion, eine mittelalterliche Kleinstadt des Gironde – des Weiteren den Planète Bordeaux, hier gab es für alle eine Einführung in den Wein der Region, den Bordeaux. Natürlich durfte auch die größte Wanderdüne Europas, die Dune du Pilat bei Arcachon in dem Besuchsprogramm nicht fehlen. Neben diesen touristischen Zielen gab es aber auch vielfältige Veranstaltungen im schulischen Bereich. So nahmen die Schüler am Unterricht und an Sportwettkämpfen teil. Am Ende der gemeinsamen Woche gab es ein großartiges multikulturelles Fest an der französischen Mittelschule, mit der das Mariengymnasium in vielfältiger Hinsicht verbunden ist. Jede der beteiligten Nationen gab etwas zum Besten. So ging nicht nur eine unglaublich schöne Woche in Frankreich zu Ende, sondern auch ein Projekt, in dem das Herzblut von allen Beteiligten steckt. Aber, in jedem Ende lieg bekanntlich ein Anfang. Ein neues Erasmusprojekt ist bereits in Arbeit.

INTERVIEWS MIT FLÜCHTLINGEN GEFÜHRT

Abschluss des Erasmus-Projekts: „Day of Flight and Migration“

Bericht von Adrian Grimpe (WN vom Dienstag, 10.07.2018)

Warendorf. In der Aula des Mariengymnasiums veranstalteten das MGW und das Paul-Spiegel-Berufskolleg gemeinsam den „Day of Flight and Migration“. Organisiert von den Lehrkräften Benedikta D’Aló, Inka Coppenrath und Thomas Ormeloh, galt der Tag als Abschlussveranstaltung des zweijährigen Erasmus-Europaprogramms. Von 2016 bis 2018 nahmen daran Schüler aus sieben Nationen (Deutschland, Frankreich, Schweden, Italien, Portugal, Litauen und Ungarn) auf freiwilliger Basis teil.
Kaum ein Thema beherrschte die öffentliche Debatte in den vergangenen Jahren so sehr wie die Flüchtlingsfrage. Mittlerweile hat die Thematik auch Einzug in die Schulen gehalten: Es gibt Klassen, in denen Flüchtlinge unterrichtet werden, und es gibt Projekte, um den Austausch mit Flüchtlingen zu fördern. Eines dieser Projekte, das auch europaweit in Schulen angeboten wird, ist das „Erasmus +“ Programm, das am Montag seinen Abschluss fand. Im Rahmen des Projektes gestalteten sie eigene Beiträge zum Thema „We Make Integration“. Am Montag wurden die Arbeiten präsentiert.

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ÜBERWÄLTIGENDE GASTFREUNDSCHAFT IN LITAUEN ERFAHREN

Gruppe des Mariengymnasiums reist im Rahmen des Erasmus+-Projektes nach Litauen

Bericht von Benedikta D’Alò

Manchmal übertrifft die Realität alle Erwartungen. Die unglaubliche Gastfreundschaft der Litauer hat uns am meisten beeindruckt, formulieren Franziska und Dorothee begeistert ihre Eindrücke von dem einwöchigen Aufenthalt in dem baltischen Land im Rahmen des Erasmusprojektes „We promote integration“. Eine Delegation des Mariengymnasiums hat sich auf den Weg zum Panevezio Kazimiero Paltaroko Gimnazija in Panevezys gemacht, um sich dort mit den fünf an dem Projekt teilnehmenden Nationen zu treffen.

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Integration leicht gemacht

Erasmustreffen in Budpest

Bericht von Benedikta D’Aló

„Wir haben eine unvergessliche Woche mit großartigen Menschen in Budapest erlebt!“, so formulieren die Teilnehmer des Mariengymnasiums in Warendorf ihre Eindrücke zum Erasmustreffen im Oktober in Ungarn. Im Rahmen des laufenden Projektes We promote integration trafen sich Lehrer und Schüler der sieben teilnehmenden Nationen am Budapester Fasori-Gymnasium, um gemeinsam daran zu arbeiten, wie die Integration von Migranten und Flüchtlingen zu verbessern sei. In Workshops und bei unterschiedlichen Vorträgen von ungarischen Hilfsorganisationen gab es viele Gelegenheiten, sich kritisch, aber dennoch konstruktiv mit dem sehr aktuellen Thema auseinanderzusetzen.

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Välkommen till Sveriges

Välkommen till Sveriges –
Willkommen in Schweden

3. Erasmus+-Projekttreffen des Mariengymnasiums in Strömstad

Bericht von Julia Kamermann

 

Die internationale Erasmus+-Gruppe
Vom 08. bis zum 14. Mai besuchten sieben Schüler und Schülerinnen der Q1, Abdullah Ibrahim, Hanna Hemkemeyer, Julia Kamermann, Lara Piche, Meret Pundsack, Anne Schulze-Terharn und Daniel Tiessen in Begleitung der Lehrerinnen Inka Coppenrath und Benedikta D’Alò das Strömstad Gymnasium in Schweden.

Unter dem Thema „Migration und Flüchtlingskrise“ bereitete jedes Land der sieben teilnehmenden Nationen Deutschland, Frankreich, Italien, Litauen, Portugal und Schweden eine Präsentation vor, in der wir alle Informationen rund um die Flüchtlingskrise im eigenen Land präsentierten. So hatte jeder Teilnehmer schnell einen Überblick über die Lage der anderen Länder. Des Weiteren waren alle Teilnehmer des Austausches Teil eines Simulationsspiels zur Flüchtlingskrise der EU. Dazu wurde jeder Teilnehmer einem neuen Land der EU zugeordnet, sodass sich Gruppen mit Mitgliedern unterschiedlicher Herkunftsländer bildeten. Zusammen informierten wir uns dabei über die wirtschaftliche Situation unseres zugeteilten Landes und suchten eine Möglichkeit zur Lösung des Flüchtlingskonflikts. Zudem konnten Länder nach Absprache kooperieren und sich so gegenseitig helfen und unterstützen. Dabei kamen alle EU Mitglieder gemeinsam zu dem Entschluss, dass den bedürftigen Ländern geholfen werden muss, indem Flüchtlinge besser nach Faktoren wie der Stärke der Wirtschaft verteilt werden und schwächeren Wirtschaften durch Unterstützungen geholfen werden müssen.

Neben dem EU Rollenspiel, das wir in der Schule in mehreren komplexen Phasen durchgeführt haben, erkundeten wir gemeinsam die Natur und Sehenswürdigkeiten von Strömstad. Zu den Programmpunkten gehörte eine Bootsfahrt zur naheliegenden Insel Koster.

Dort besuchte wir zunächst das Wassermuseum Naturum Kosterhavet und hatten nach einer anschaulichen Führung noch Zeit, in Kleingruppen die Landschaft der Insel zu erkunden.
Ein weiterer Höhepunkt der Reise war ein Konzert von Eltern, Schülern und Lehrern des Strömstad Gymnasiums, die im Chor so wie in Soloauftritten schwedische und englische Pop- und Volkslieder sangen. Außerdem hatten wir als Programmpunkt ein Treffen mit dem Bürgermeister von Strömstad, der uns die interessante Historie der Entstehung von Strömstad nahebrachte und uns unterhaltsam über die Architektur des historischen Rathauses aufklärte.

Gruppenbild mit dem Bürgermeister
Des Weiteren fuhren wir gemeinsam zum Vitlycke Museum und dem UNESCO Weltkulturerbe, den Felsbildern von Tanum, die vor über 3000 Jahren in der Bronzezeit auf Gräber gezeichnet worden sind.

Jeder der Schüler wohnte in einer schwedischen Familie bei einem gleichaltrigen Austauschpartner. Meist lebten in einer schwedischen Familie mehrere Austauschpartner verschiedener Nationen, sodass Kultur und Sitten ausgetauscht wurden. Das klingt beim ersten Lesen womöglich nach kulturellem Chaos, jedoch war dies ein höchstinteressantes Zusammenkommen, in dem internationale Freundschaften entstanden. Gemeinsame Sprache des Austausches war Englisch, sodass sich alle Nationen problemlos miteinander austauschen konnten und die englischen Kenntnisse tagtäglich gefördert wurden. Die schwedischen Austauschschüler organisierten für uns alle ein abwechslungsreiches Abendprogramm, wie einen gemeinsamen Restaurantbesuch oder einen Ausflug zu den Küsten der Kleinstadt in unserer Freizeit.

Smaklig maltid!
Insgesamt war der Austausch in Schweden eine ausgesprochen vielfältige Erfahrung in Sprache, Kultur und Geschichte für alle Teilnehmer. Zusammen erkundeten wir die vielfältige Landschaft der Stadt und lernten gemeinsam die Flüchtlingskrise aus anderen Blickrichtungen zu beleuchten und nehmen als wichtige Erfahrung aus dieser internationalen Begegnung mit, dass diese nur zusammen gelöst werden kann.

Hier der Link, um sich weitere Informationen und Berichte über unser laufendes Erasmus+-Projekt anzuschauen

www.we-make-integration.eu.

Es dauert noch bis Juni 2018.

 

Europa nicht aus den Augen verlieren –

Freuen sich auf das erste Erasmus+ Projekt: Benedikta D’Alò, Hanna Otte, Lara Piche, Meret Pundsack, Inka Coppenrath, Abdullah Ibrahim.
Neues Erasmus+ Projekt am MGW hilft Brücken zu bauen

Weltoffenheit war und ist für das Mariengymnasium als Europaschule immer ein wichtiges Anliegen. Die derzeitige politische Lage lässt keinen Zweifel daran aufkommen, dass vieles im europäischen Zusammenleben im Argen liegt, dass viele Schieflagen zu beklagen sind. So ist länderübergreifende Zusammenarbeit wichtiger denn je. Deshalb freut sich das MGW, dass die bereits seit über 15 Jahren bestehende Tradition der Comenius, jetzt Erasmus+ Projekte fortgeführt werden kann. Der Pädagogische Austauschdienst (PAD) hat der zertifizierten Europaschule für die nächsten zwei Jahre ein neues, spannendes Projekt mit dem Titel „Wir fördern Integration“ genehmigt.
 

 
Schüler und Lehrer aus Panevezys (Litauen), Bordeaux (Frankreich), Bergamo (Italien), Budapest (Ungarn), Santa Maria da Feira (Portugal), Strömstad (Schweden) und Warendorf arbeiten zeitgleich in Kursen und Klassen an den Aufgaben. Jetzt im November findet das erste internationale Treffen in Portugal statt. Hier werden die am Projekt beteiligten Schüler in portugiesischen Gastfamilien wohnen und eine Woche lang gemeinsam leben, lernen und arbeiten. Begleitet wird die Delegation vom Mariengymnasium von Frau Coppenrath und Frau D’Alò.

 

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