Home » Posts tagged 'Austausch'

Tag Archives: Austausch

Välkommen till Sveriges

Välkommen till Sveriges –
Willkommen in Schweden

3. Erasmus+-Projekttreffen des Mariengymnasiums in Strömstad

Bericht von Julia Kamermann

 

Die internationale Erasmus+-Gruppe
Vom 08. bis zum 14. Mai besuchten sieben Schüler und Schülerinnen der Q1, Abdullah Ibrahim, Hanna Hemkemeyer, Julia Kamermann, Lara Piche, Meret Pundsack, Anne Schulze-Terharn und Daniel Tiessen in Begleitung der Lehrerinnen Inka Coppenrath und Benedikta D’Alò das Strömstad Gymnasium in Schweden.

Unter dem Thema „Migration und Flüchtlingskrise“ bereitete jedes Land der sieben teilnehmenden Nationen Deutschland, Frankreich, Italien, Litauen, Portugal und Schweden eine Präsentation vor, in der wir alle Informationen rund um die Flüchtlingskrise im eigenen Land präsentierten. So hatte jeder Teilnehmer schnell einen Überblick über die Lage der anderen Länder. Des Weiteren waren alle Teilnehmer des Austausches Teil eines Simulationsspiels zur Flüchtlingskrise der EU. Dazu wurde jeder Teilnehmer einem neuen Land der EU zugeordnet, sodass sich Gruppen mit Mitgliedern unterschiedlicher Herkunftsländer bildeten. Zusammen informierten wir uns dabei über die wirtschaftliche Situation unseres zugeteilten Landes und suchten eine Möglichkeit zur Lösung des Flüchtlingskonflikts. Zudem konnten Länder nach Absprache kooperieren und sich so gegenseitig helfen und unterstützen. Dabei kamen alle EU Mitglieder gemeinsam zu dem Entschluss, dass den bedürftigen Ländern geholfen werden muss, indem Flüchtlinge besser nach Faktoren wie der Stärke der Wirtschaft verteilt werden und schwächeren Wirtschaften durch Unterstützungen geholfen werden müssen.

Neben dem EU Rollenspiel, das wir in der Schule in mehreren komplexen Phasen durchgeführt haben, erkundeten wir gemeinsam die Natur und Sehenswürdigkeiten von Strömstad. Zu den Programmpunkten gehörte eine Bootsfahrt zur naheliegenden Insel Koster.

Dort besuchte wir zunächst das Wassermuseum Naturum Kosterhavet und hatten nach einer anschaulichen Führung noch Zeit, in Kleingruppen die Landschaft der Insel zu erkunden.
Ein weiterer Höhepunkt der Reise war ein Konzert von Eltern, Schülern und Lehrern des Strömstad Gymnasiums, die im Chor so wie in Soloauftritten schwedische und englische Pop- und Volkslieder sangen. Außerdem hatten wir als Programmpunkt ein Treffen mit dem Bürgermeister von Strömstad, der uns die interessante Historie der Entstehung von Strömstad nahebrachte und uns unterhaltsam über die Architektur des historischen Rathauses aufklärte.

Gruppenbild mit dem Bürgermeister
Des Weiteren fuhren wir gemeinsam zum Vitlycke Museum und dem UNESCO Weltkulturerbe, den Felsbildern von Tanum, die vor über 3000 Jahren in der Bronzezeit auf Gräber gezeichnet worden sind.

Jeder der Schüler wohnte in einer schwedischen Familie bei einem gleichaltrigen Austauschpartner. Meist lebten in einer schwedischen Familie mehrere Austauschpartner verschiedener Nationen, sodass Kultur und Sitten ausgetauscht wurden. Das klingt beim ersten Lesen womöglich nach kulturellem Chaos, jedoch war dies ein höchstinteressantes Zusammenkommen, in dem internationale Freundschaften entstanden. Gemeinsame Sprache des Austausches war Englisch, sodass sich alle Nationen problemlos miteinander austauschen konnten und die englischen Kenntnisse tagtäglich gefördert wurden. Die schwedischen Austauschschüler organisierten für uns alle ein abwechslungsreiches Abendprogramm, wie einen gemeinsamen Restaurantbesuch oder einen Ausflug zu den Küsten der Kleinstadt in unserer Freizeit.

Smaklig maltid!
Insgesamt war der Austausch in Schweden eine ausgesprochen vielfältige Erfahrung in Sprache, Kultur und Geschichte für alle Teilnehmer. Zusammen erkundeten wir die vielfältige Landschaft der Stadt und lernten gemeinsam die Flüchtlingskrise aus anderen Blickrichtungen zu beleuchten und nehmen als wichtige Erfahrung aus dieser internationalen Begegnung mit, dass diese nur zusammen gelöst werden kann.

Hier der Link, um sich weitere Informationen und Berichte über unser laufendes Erasmus+-Projekt anzuschauen

www.we-make-integration.eu.

Es dauert noch bis Juni 2018.

 

Petersfield comes Warendorf

20170709-203026.jpg

Austausch mit Petersfield 
Bericht von Arne Haußknecht und Silas Klumpe

Vom 3. bis zum 10. April 2017 waren Schülerinnen und Schüler des Churcher’s College in Petersfield zum elften Mal am MGW in Warendorf zu Gast.
Am Montagnachmittag wurden die aufgeregtenEngländer von den nicht minder aufgeregten Gastfamilien empfangen. Nach der Begrüßung an der Schule sind alle nach Hause gefahren, um sich zunächst näher kennenzulernen.

Am nächsten Tag besuchten die englischen Schüler in den ersten vier Stunden den Unterricht. In den Pausen erwartete sie ein kleiner „Schock“, weil die Abiturienten ihre Mottowoche feierten. Nachmittags wurde die Austauschgruppe im Warendorfer Rathaus begrüßt, im Anschluss fand eine Stadtführung in Warendorf statt, die von Susan Bock, der ehemaligen Lehrerin am MGW, – organisiert wurde.

Am Mittwochmorgen ging es für die Austauschschüler in den Signal Iduna Park in Dortmund. Dort gab es zuerst eine Stadionführung, im Anschluss wurde das Deutsche Fußballmuseumerkundet.

Am Donnerstag stand für alle Schüler ein gemeinsamer Ausflug in das Phantasialand auf dem Programm. Gemeinsames Achterbahnfahren verbindet und mindert Sprachbarrieren, für alle ein sehr gelungener Tag und für viele das Highlight der Woche.

Am Freitag hatten die Gäste aus Petersfield zunächst wieder zwei Stunden Unterricht, bevor sie zum Schloss Nordkirchen gefahren sind. Am Abend fand dann für alle Teilnehmer eine Abschiedsparty in der Cafeteria des Mariengymnasiums statt.

Das Wochenende wurde von den Gastfamilien individuell gestaltet.

Am Montag mussten alle, trotz der Ferien, früh aufstehen, um die Petersfielder pünktlich um 8:30 Uhr zu verabschieden. Die Engländer hatten noch einige Stunden Freizeit in Düsseldorf vor sich, bevor es abends zurück nach Petersfield ging.

Abschließend kann man sagen, dass es eine rundum gelungene Woche war. Wir haben uns auf England gefreut!

Acht Wochen in Deutschland

Austauschprogramm Brigitte Sauzay hat zehnjährigen Bestand am Mariengymnasium

Bericht von Sabine Schwedhelm und Gerold Paul

Vor ihnen liegt das Abenteuer Deutschland. Sechs Schülerinnen und Schüler des Collège Aliénor d‘Aquitaine in Bordeaux haben die 15-stündige Fahrt nach Warendorf angetreten, um im Rahmen des Austauschprogramms Brigitte Sauzay acht Wochen am Mariengymnasium zu erleben. Seit genau zehn Jahren besteht dieser Austausch zwischen dem Mariengymnasium und seiner Partnerschule in Bordeaux. Es ist ein besonderer Austausch, bei dem die Jugendlichen sich auf eigene Faust um einen Austauschplatz bewerben und ins Nachbarland fahren. Der Austausch wird vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) getragen. Die betreuende Französischlehrerin Sabine Schwedhelm begrüßt die Initiative der Schüler: „Ich finde es sehr mutig von diesen sechs jungen Menschen, an dem Austausch teilzunehmen, und ich wünsche ihnen, dass sie viele positive Erfahrungen sammeln, neue Freundschaften schließen und eine schöne, aufregende Zeit bei uns in Warendorf verbringen.“ Die französischen Gäste Clara, Malo, Margot, Mathieu, Paul und Simon sehen den kommenden Wochen als einem ganz eigenen Teil ihres Lebens mit Spannung entgegen. Matthieu freut sich darauf, „die neue Kultur kennen zu lernen.“ Malo möchte seine Deutschkenntnisse verbessern. Die Gastgeber zeigen sich jedenfalls begeistert: Tom findet es super, dass sein Austauschpartner sportlich ist, denn „dann können wir viel Sport zusammen machen!“, und Leona und Mira freuen sich darauf, „viel mit den Austauschpartnern unternehmen zu können“.
 

Vive l’échange franco-allemand!

Schüleraustausch mit Etrépagny

Bericht von Gerold Paul

Mit mehreren Orten in Frankreich besteht am Mariengymnasium ein Schüleraustausch bzw. eine langjährige, feste Verbindung: mit Barentin, Bordeaux, Etrépagny, Strasbourg. Für die Schüler, die Französisch gewählt haben, ist in der achten Klasse ein Schüleraustausch mit Etrépagny vorgesehen. Nachdem die französischen Schüler im März Warendorf besucht hatten, erfolgte im April der Gegenbesuch der deutschen Schüler in Frankreich. Dieser Besuch gab allen Schülerinnen und Schülern Gelegenheit, Frankreich von einer persönlichen Seite her kennen zu lernen. Sie wurden von insgesamt 24 Gastfamilien aufgenommen. Die Gasteltern warteten zum Willkommen mit einem herzlichen Empfang auf: An langen Tischen hatte man typische Speisen der Region vorbereitet, wobei das normannische Nationalgetränk, der Cidre, gereicht wurde.
 
Die deutschen Gäste erfuhren zunächst etwas über den Tagesablauf französischer Schüler. Dann nahmen sie am Schulunterricht teil und wurden unter Anleitung des Deutschlehrers am Collège Louis Anquetin in Etrépagny, Thomas Mykita, mit den Besonderheiten des französischen Schulsystems bekannt gemacht. Die Schüler konnten sich in den Gesprächen mit den Gastgebern viele neue Vokabeln aneignen, lernten private, aber auch aktuelle öffentliche Themen aus dem laufenden Präsidentschaftswahlkampf in Frankreich kennen. An den Tagesausflügen zeigten die deutschen Gäste großes Interesse. Es ging an die Küste, an die Mündung der Seine, nach Honfleur mit seinem malerischen Hafen. In Etretat hatten die Schüler Pech: Die imposanten, ins Meer hineinragenden Felsentore bestanden an diesem Tag aus Nebel, man konnte kaum über die Steinklippen hinwegblicken. Ein weiterer Ausflug führte die Gruppe nach Rouen, in das Jeanne-d’Arc-Museum, in dem das Leben der Heiligen in aufwändigen 3-D-Animationen gezeigt wird. In Giverny, nur eine halbe Stunde von Étrépagny entfernt, ist die berühmte japanische Brücke zu finden, die Claude Monet unzählige Male in seinen Seerosenbildern festgehalten hat. Den Höhepunkt der Fahrt bildete der Besuch der französischen Hauptstadt. Mit einem festlichen Empfang des Bürgermeisters im Rathaus der Gemeinde endete die Woche.
 
Insgesamt war der Austausch eine wichtige und schöne Erfahrung: Die Achtklässler haben sich über die Chance gefreut, Nachbarn in Europa kennen zu lernen, Kontakte zu pflegen und echte Freundschaften entstehen zu lassen. Ulrike Meyerhof und Andrea Tussing, die den Austausch organisieren und begleiten, sind in jedem Fall glücklich, dass er auch in diesem Jahr wieder gut gelungen ist.

 

English Exchange

Schüleraustausch mit Frankreich

Sabine Schwedhelm, die das Programm betreut, freut sich über die vielfältigen Eindrücke, die die Schüler in Frankreich gewonnen haben.
„Eine tolle Erfahrung“ machten Franziska, Eric, Jonas, Lea, Lena und Nele aus der Jahrgangsstufe 8, die nach ihrem Austausch mit dem Collège Aliénor d’Aquitaine in Bordeaux wieder ins Mariengymnasium zurückgekehrt sind. Acht Wochen lang haben sie in der traditionsreichen, vor allem durch ihren Wein bekannten Stadt das französische Schulleben kennen gelernt. Gefördert wird der lebendige Austausch durch das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW). Das Programm trägt den Namen Brigitte Sauzays, die als Dolmetscherin für mehrere französische Präsidenten gewirkt hat und als Beraterin für Bundeskanzler Gerhard Schröder tätig war. Der Austausch wird von allen Schülern empfohlen, weil er persönliche Einblicke in das Nachbarland erlaubt. Nur die außerordentliche Dauer des französischen Schultags wirkte ernüchternd. Jonas: „Dieser Austausch war so super, dass ich gerne auch in Frankreich leben würde, aber erst nach dem Abitur, denn die Schule war mir in Frankreich zu lang. Bis 17:30 Uhr mussten wir zur Schule gehen!“ Franziska: „Mir hat die Zeit in Bordeaux richtig gut gefallen. Ich habe mein Französisch stark verbessert und hoffe, dass der Kontakt zu meiner Austauschschwester noch lange bestehen bleibt.“ Lena erinnert sich sehr gern an Frankreich: „Zunächst erschien die Zeit sehr lang, aber dann gingen die acht Wochen wie im Flug vorbei.“ Vorurteile, Ängste waren schnell überwunden, Sprachbarrieren spielten schon nach kurzer Zeit keine Rolle mehr. Auch Lea ist die Begeisterung für Frankreich anzumerken: „Für mich war es besonders interessant, das Leben in der französischen Familie sowie die Kultur unseres Nachbarlandes kennenzulernen.“ Nele ist zufrieden, inzwischen viel mehr Französisch zu verstehen. Eric hat sich in Bordeaux sehr wohl gefühlt: „Ich habe gute Erfahrungen in Frankreich gesammelt und fand die Innenstadt von Bordeaux super.“

 

Termine

Folge uns auf Twitter

Archiv