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Erasmus+

Europa nicht aus den Augen verlieren –


Neues Erasmus+ Projekt am MGW hilft Brücken zu bauen


Freuen sich auf das erste Erasmus+ Projekt: Benedikta D’Alò, Hanna Otte, Lara Piche, Meret Pundsack, Inka Coppenrath, Abdullah Ibrahim.

Weltoffenheit war und ist für das Mariengymnasium als Europaschule immer ein wichtiges Anliegen. Die derzeitige politische Lage lässt keinen Zweifel daran aufkommen, dass vieles im europäischen Zusammenleben im Argen liegt, dass viele Schieflagen zu beklagen sind. So ist länderübergreifende Zusammenarbeit wichtiger denn je. Deshalb freut sich das MGW, dass die bereits seit über 15 Jahren bestehende Tradition der Comenius, jetzt Erasmus+ Projekte fortgeführt werden kann. Der Pädagogische Austauschdienst (PAD) hat der zertifizierten Europaschule für die nächsten zwei Jahre ein neues, spannendes Projekt mit dem Titel „Wir fördern Integration“ genehmigt. Schüler und Lehrer aus Panevezys (Litauen), Bordeaux (Frankreich), Bergamo (Italien), Budapest (Ungarn), Santa Maria da Feira (Portugal), Strömstad (Schweden) und Warendorf arbeiten zeitgleich in Kursen und Klassen an den Aufgaben. Jetzt im November findet das erste internationale Treffen in Portugal statt. Hier werden die am Projekt beteiligten Schüler in portugiesischen Gastfamilien wohnen und eine Woche lang gemeinsam leben, lernen und arbeiten. Begleitet wird die Delegation vom Mariengymnasium von Frau Coppenrath und Frau D’Alò.

Klicken Sie auf den folgenden Link, um sich weitere Informationen und Berichte über unser laufendes Erasmus+-Projekt anzuschauen

www.we-make-integration.eu.

Das Projekt dauert noch bis Juni 2018.

Välkommen till Sveriges –
Willkommen in Schweden

3. Erasmus+-Projekttreffen des Mariengymnasiums in Strömstad

Bericht von Julia Kamermann

Die internationale Erasmus+-Gruppe

Vom 08. bis zum 14. Mai besuchten sieben Schüler und Schülerinnen der Q1, Abdullah Ibrahim, Hanna Hemkemeyer, Julia Kamermann, Lara Piche, Meret Pundsack, Anne Schulze-Terharn und Daniel Tiessen des Mariengymnasium Warendorfs in Begleitung der zwei Lehrerinnen Inka Coppenrath und Benedikta D’Alò das Strömstad Gymnasium in Schweden.

Unter dem Thema „Migration und Flüchtlingskrise“ bereitete jedes Land der sieben teilnehmenden Nationen Deutschland, Frankreich, Italien, Litauen, Portugal und Schweden eine Präsentation vor, in der wir alle Informationen rund um die Flüchtlingskrise im eigenen Land präsentierten. So hatte jeder Teilnehmer schnell einen Überblick über die Lage der anderen Länder. Des Weiteren waren alle Teilnehmer des Austausches Teil eines Simulationsspiels zur Flüchtlingskrise der EU. Dazu wurde jeder Teilnehmer einem neuen Land der EU zugeordnet, sodass sich Gruppen mit Mitgliedern unterschiedlicher Herkunftsländer bildeten. Zusammen informierten wir uns dabei über die wirtschaftliche Situation unseres zugeteilten Landes und suchten eine Möglichkeit zur Lösung des Flüchtlingskonflikts. Zudem konnten Länder nach Absprache kooperieren und sich so gegenseitig helfen und unterstützen. Dabei kamen alle EU Mitglieder gemeinsam zum dem Entschluss, dass den bedürftigen Ländern geholfen werden muss, indem Flüchtlinge besser nach Faktoren wie der Stärke der Wirtschaft verteilt werden und schwächeren Wirtschaften durch Unterstützungen geholfen werden müssen.

Neben dem EU Rollenspiel, das wir in der Schule in mehreren komplexen Phasen durchgeführt haben, erkundeten wir gemeinsam die Natur und Sehenswürdigkeiten von Strömstad. Zu den Programmpunkten gehörte eine Bootsfahrt zur naheliegenden Insel Koster.

Dort besuchte wir zunächst das Wassermuseum Naturum Kosterhavet und hatten nach einer anschaulichen Führung noch Zeit in Kleingruppen die Landschaft der Insel zu erkunden.
Ein weiterer Höhepunkt der Reise war ein Konzert von Eltern, Schülern und Lehrern des Strömsad Gymnasiums, die im Chor so wie in Solo Auftritten schwedische und englische Pop- und Volkslieder sangen. Außerdem hatten wir als Programmpunkt ein Treffen mit dem Bürgermeister von Strömstad, der uns die interessante Historik der Entstehung von Strömstad nahebrachte und uns unterhaltsam über die Architektur des historischen Rathauses aufklärte.

Gruppenbild mit dem Bürgermeister

Des Weiteren fuhren wir gemeinsam zum Vitlycke Museum und dem UNESCO Weltkulturerbe, den Felsbildern von Tanum, die vor über 3000 Jahren in der Bronzezeit auf Gräber gezeichnet worden sind.

Jeder der Schüler wohnte in einer schwedischen Familie bei einem gleichaltrigen Austauschpartner. Meist lebten in einer schwedischen Familie mehrere Austauschpartner verschiedener Nationen, sodass Kultur und Sitten ausgetauscht wurden. Das klingt beim ersten Lesen womöglich nach kulturellem Chaos, jedoch war dies ein höchstinteressantes Zusammenkommen, in dem internationale Freundschaften entstanden. Gemeinsame Sprache des Austausches war Englisch, sodass sich alle Nationen problemlos miteinander austauschen konnten und die englischen Kenntnisse tagtäglich gefördert wurden. Die schwedischen Austauschschüler organisierten für uns alle ein abwechslungsreiches Abendprogramm, wie einen gemeinsamen Restaurantbesuch oder einen Ausflug zu den Küsten der Kleinstadt in unserer Freizeit.

Smaklig maltid!

Insgesamt war der Austausch in Schweden eine ausgesprochen vielfältige Erfahrung in Sprache, Kultur und Geschichte für alle Teilnehmer. Zusammen erkundeten wir die vielfältige Landschaft der Stadt und lernten gemeinsam die Flüchtlingskrise aus anderen Blickrichtungen zu beleuchten und nehmen als wichtige Erfahrung aus dieser internationalen Begegnung mit, dass diese nur zusammen gelöst werden kann.

Integration leicht gemacht

4. Erasmus+-Projekttreffen des Mariengymnasiums in Budapest

Bericht von Benedikta D’Aló

„Wir haben eine unvergessliche Woche mit großartigen Menschen in Budapest erlebt!“, so formulieren die Teilnehmer des Mariengymnasiums in Warendorf ihre Eindrücke zum Erasmustreffen im Oktober in Ungarn. Im Rahmen des laufenden Projektes We promote integration trafen sich Lehrer und Schüler der sieben teilnehmenden Nationen am Budapester Fasori-Gymnasium, um gemeinsam daran zu arbeiten, wie die Integration von Migranten und Flüchtlingen zu verbessern sei. In Workshops und bei unterschiedlichen Vorträgen von ungarischen Hilfsorganisationen gab es viele Gelegenheiten, sich kritisch, aber dennoch konstruktiv mit dem sehr aktuellen Thema auseinanderzusetzen. Die Budapester Kollegen hatten zudem ein spannendes Rahmenprogramm organisiert, welches den Besuch in dem Felsenkrankenhaus-Atombunker Museum, eine Fahrradtour durch die Stadt entlang der Donau, die Führung durch das Parlamentsgebäude und einen Ausflug nach Szentendre, einer malerischen barocken Kleinstadt, vorsah. Ein multikultureller Abend in der Schule zum Abschied rundete den Besuch in der ungarischen Hauptstadt ab. Hier gab es kulinarische Spezialitäten aus allen beteiligten Ländern. Die Schüler lebten in der Woche in ungarischen Familien und konnten hautnah die großartige Gastfreundschaft der Ungarn erleben. Alle Beteiligten freuen sich schon jetzt auf das nächste Treffen im April in Panevezys in Litauen. Vorbereitend arbeiten die Europa-AGs an den Schulen an der Erstellung eines Handbuches, welches Vorschläge für ein besseres Einleben von Flüchtlingen und Migranten enthalten soll. Ein besonderes Anliegen des Projektes ist es, das soziale Engagement zu fördern. So werden die teilnehmenden Schüler mit Flüchtlingen in unterschiedlichen Bereichen zusammenarbeiten. Abschließend ist festzuhalten, dass Austausche wie diese für alle Beteiligten dazu beitragen, sich kulturell zu bereichern und sich als Europäer zu fühlen.

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Besuch des museum of the cold war in Samogitia in Nordlitauen. Das Thema ist leider keine Geschichte

Glücklich Samstag Nacht in Panevezys (Nordlitauen) bei strahlendem Sonnenschein angekommen. Heute Präsentation der Ergebnisse zum Handbuch. Interessante Einblicke gewonnen. Viele Grüße von der Erasmusprojektgruppe des MGW

Wir wünschen dem #ErasmusPlus Team vom Mariengymnasium Warendorf @_Warendorf eine gute Zeit und viele spannende Eindrücke in 🇱🇹Litauen! https://t.co/ymIRwHPM6C

In wenigen Tagen geht es mit dem Erasmusprojekt nach Litauen, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Kurz nach Ostern sind dreizehn Schülerinnen und Schüler im Alter von 13 – 14 Jahren aus Petersfield nach Warendorf gereist, um im Austausch mit Schülern des Mariengymnasiums und als Gäste in deren Familien Deutschland aus der Nähe zu erkunden. https://t.co/Ar8XEdzZ6t

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