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Archiv der Kategorie: Wettbewerbe

GRÜNE AUTOREIFEN AUS LÖWENZAHN-KAUTSCHUK?

Beim Chemiewettbewerb Dechemax ist mit Maybrit Peitz, Marie Peters und Leonie Weitkamp erneut ein Team des Mariengymnasiums unter die fünfzehn besten Teams Deutschlands gekommen

Von Gerold Paul

Wo produziert wird, wird weggeworfen. Wo viel produziert wird, wird besonders viel weggeworfen. Das Wegwerfzeitalter zwingt dazu, über Alternativen nachzudenken: nachhaltige, grüne Produkte. Doch auch über die grünen Ersatzstoffe muss nachgedacht werden, verrät Marie Peters vom Dechemax-Team des Mariengymnasiums Warendorf. Sie hat zusammen mit ihren Mitschülerinnen Maybrit Peitz und Leonie Weitkamp aus der Jahrgangsstufe EF im dritten Jahr in Folge erfolgreich am bundesweiten Chemiewettbewerb Dechemax teilgenommen. Im aktuellen Wettbewerb sollte der Frage nachgegangen werden, ob die Bioökonomie tatsächlich immer „dasselbe in Grün“ liefern könne. Klimawandel und Rohstoffknappheit machen das Nachdenken über Alternativen so wichtig, weiß Leonie Weitkamp. „Im letzten Jahr haben wir, in der zweiten Runde des Wettbewerbs, versucht, selbst Material für Autoreifen herzustellen, welche sowohl umweltfreundlich als auch für den Gebrauch im Straßenverkehr geeignet sein sollten“. An „grüne“ Autoreifen aus Löwenzahn-Kautschuk wurde dabei auch gedacht. In diesem Jahr sollte Recyclingpapier hergestellt werden. „Es war sehr interessant, zu erfahren, wie viele verschiedene Schritte es benötigt, Papier herzustellen. Obwohl kleinere Schwierigkeiten aufgetreten sind, haben wir es geschafft, unser eigenes recyceltes Papier herzustellen. Das Ergebnis konnte sich durchaus sehen lassen! Trotz der außergewöhnlichen Lage infolge der Corona-Pandemie haben wir es zuletzt geschafft, unser Protokoll einzureichen.“ Die Jury des Dechemax-Wettbewerbes belohnte die Schülerinnen des Mariengymnasiums, die zu den fünfzehn besten Teams Deutschlands in ihrer Jahrgangsstufe zählen, mit Urkunden und Buchgeschenken. Die Schülerinnen ergänzen zuletzt, dass ihr Dank auch an ihre Chemielehrerin Dr. Sabine Schöneich und an ihren ehemaligen Referendar Lukas Trammer geht, welche sie in allen Wettbewerbsrunden stets unterstützt hätten.

EUROPA – DA MACHE ICH MIT!

Bild: Bezirksregierung Münster

Begegnung mit Osteuropa – Schülerinnen des Mariengymnasiums Warendorf gewinnen Wettbewerb

„Europa – da mache ich mit!“.  So lautet der Slogan des diesjährigen internationalen Schülerwettbewerbs zur Begegnung mit Osteuropa, der jährlich von der Landesregierung Nordrhein-Westfalen und der Bezirksregierung Münster durchgeführt wird. Nach einer solchen Ansage war klar, dass sich auch das Mariengymnasium Warendorf als Europaschule mit einigen Schülergruppen an diesem Wettbewerb beteiligen wollte.  Teilnahmeberechtigt waren bei diesem Wettbewerb alle Schülerinnen und Schüler Nordrhein-Westfalens ab der Grundschule. Alle Teilnehmer wurden aufgefordert, sich auf kreative Art und Weise mit den Ländern Osteuropas auseinandersetzen, z. B. in den Bereichen Literatur, Politik oder Geografie. Thomas Ormeloh, Lehrer für Erdkunde, Sozialwissenschaften und Politik am Mariengymnasium Warendorf, kam der Aufforderung gerne nach und ermunterte seinen Grundkurs Sozialwissenschaften der elften Jahrgangsstufe dazu, Projekte zu diesem Thema in seinem Unterricht zu erstellen.

Legenden über Europas Vergangenheit

Die Schülerinnen Pia Flötotte, Sophia Hermsen, Nele Hopfner, Johanna Oortmann und Julia Vages-Schmitz erlebten jetzt eine freudige Überraschung. Mit ihrem Projekt „Traumtänzer“ gewannen sie einen ersten Preis, der für einen guten Zweck gespendet werden soll. In einer Geschichte, die die Welt der Illusion, mit Fabelwesen in dunklen Wäldern, Zauberei und vielen Geheimnissen mit der Wirklichkeit verbindet, erzählen die Schülerinnen von der schicksalhaften Begegnung zweier junger Menschen, deren Familien bereits durch ihre Vergangenheit verbunden sind. Im Hinterkopf immer die Frage: Wie viel Wahrheit steckt in den alten Legenden verschiedener Regionen und Länder – haben sie einen Bezug zur heutigen Zeit oder auch nur zur Realität? Quasi nebenbei enthält ihr Wettbewerbsbeitrag auch Spannendes über Europas Geschichte und Politik und, in einem besonderen Teil, etwas über den Eisernen Vorhang, der Europa einst geteilt hat. Kurz, die Schülerinnen des Mariengymnasiums engagierten sich mit Spaß und Fantasie bei einem Projekt, das ihnen noch lange in Erinnerung bleiben wird.


LEKTÜRE ZUM VERGNÜGEN

Zum neunzehnten Mal bereits wird der deutsch-französische Lesewettbewerb ausgetragen

Von Gerold Paul

An den Élysée-Vertrag, das Symbol deutsch-französischer Freundschaft, erinnerten Valérie Gammal und Esther Rotermund als Verantwortliche des diesjährigen deutsch-französischen Lesewettbewerbs, der, wie immer am letzten Januarwochenende, in diesem Jahr zum ersten Mal in der Bischöflichen Realschule ausgetragen wurde. Schulleiterin Claudia Tennstedt betonte die Bedeutung lebenslanger Lektüre, einer „Lektüre zum Vergnügen, die sich von der Alltagslektüre unterscheidet“. „Sprache verbindet –“, hob Bürgermeister Axel Linke im Hinblick auf die deutsch-französische Aussöhnung hervor und lobte den großen Wert, den der ehrenamtliche Austausch zwischen Warendorf und seinen Partnerstädten Barentin und Pavilly seit über fünfzig Jahren ausmacht. Auch der Lesewettbewerb wird seit vielen Jahren durch Maria Kunstleve, die Geschäftsführerin des Vorstandes der Deutsch-französischen Gesellschaft Warendorf, hervorragend betreut und von vielen Mitwirkenden mit großem Einsatz getragen. Im jährlichen Wechsel fahren die Partner für ein Wochenende einmal nach Warendorf oder nach Barentin und Pavilly, um den Schülerinnen und Schülern der französischen und deutschen Schulen Gelegenheit zum fremdsprachigen Lesen vor Publikum zu geben.

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KLASSE GELESEN!

Sieger des Vorlesewettbewerbs 2019 stehen fest

Von Benedikta D‘Alò

Genau einen Tag vor Nikolaus fand der diesjährige Vorlesewettbewerb für die Sechstklässler des Mariengymnasiums statt. Um bei der Jury, die aus Mitgliedern der Schülervertretung bestand, zu punkten, musste man die richtige Lesetechnik, eine überzeugende Interpretation und natürlich auch eine gute Textauswahl vollzogen haben. Kompetenzen, die zuvor auch im Deutschunterricht trainiert worden sind. Insgesamt zehn Schülerinnen und Schüler aus fünf Klassen traten an, um den besten Vorleser, die beste Vorleserin auf der Schulebene zu ermitteln. Um dieses Ziel zu erreichen, mussten zwei Runden überstanden werden: In der ersten konnten die Teilnehmer aus einem Buch ihrer Wahl vorlesen, in der zweiten war die Lektüre vorgegeben. „Es war unglaublich schwer, dieses Jahr eine Entscheidung zu finden, da sehr viele Teilnehmer ganz hervorragend gelesen haben!“, äußerte sich die engagierte Jury der Schülervertretung. Alle Teilnehmer hatten sich ausnahmslos gut vorbereitet und gingen mit Elan und Begeisterung ans Werk bzw. Buch. Nach zwei Stunden standen die Sieger dann fest. Dieses Jahr stellte die 6A gleich zwei der besten Leser. So belegte Lando Köster (6A) den 3. Platz; er las aus Todd Calgi Gallicanos „Der Fluch des Greifen“; der 2. Platz ging an Hedda Werner (6A), sie entschied sich für einen Ausschnitt aus dem Buch „Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär“ von Walter Moers. Leni Keller (6B) mit einer Lesung aus dem bekannten Jugendbuch „Auf der Arche um acht“ von Ulrich Hub erreichte die höchste Bewertung und wird so als Siegerin auf der Schulebene an den Stadt- bzw. Kreisentscheiden im Januar teilnehmen. Vielleicht sehen wir sie im Finale im Juni in Berlin. Wir als Schule und die den Vorlesewettbewerb koordinierenden Deutschlehrerinnen Frau D‘Alò und Frau Wöstmann drücken fest die Daumen.  

DIE GEOMETRIE DER GIRLANDEN

Zehn Schülerinnen und Schüler haben an der Regionalrunde der bundesweiten Mathematikolympiade teilgenommen. Nicht abgebildet ist Aaron Großmann aus der 6E.

Am Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium Telgte wurde die Regionalrunde der diesjährigen, bundesweiten Mathematikolympiade ausgerichtet.

Von Gerold Paul

Amelie, Barbara, Clara und die beiden Jungen David und Erik setzen sich nebeneinander auf einer Bank so auf fünf Plätze, dass keine zwei Mädchen und keine zwei Jungen nebeneinander sitzen. Wie viele mögliche Sitzordnungen gibt es? Ähnliche Aufgaben zu der Besetzung von Ruderbooten oder zu Girlanden, die zwischen Bäumen in der Form von Dreiecken aufgespannt werden, stellten einen Teil der Aufgaben dar, die in der zweiten Runde, der Regionalrunde der diesjährigen Mathematikolympiade zu lösen waren. Ausgerichtet wurde die Runde am Freitag, dem 15.11.2019, in diesem Jahr am Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium Telgte. Zehn Schülerinnen und Schüler des Mariengymnasiums Warendorf wurden in der vergangenen Woche dafür mit Urkunden ausgezeichnet. Eine Urkunde erhielten Christina Uphoff aus der 5A, Charlotte Gaida und Klara Ohnmacht aus der 5B und Viktoria Witt aus der 5C. Urkunden gingen außerdem an Maik Keller, 6A, Alva Teipel, 6D und Aaron Großmann, 6E. Schließlich bekamen Vanessa Erdmann und Greta Leson aus der 7A und Tio Thoben aus der Klasse 9E ihre Urkunden aus der Hand von Mathematiklehrerin Stefanie Bellingen überreicht. Das Mariengymnasium Warendorf wünscht allen Teilnehmern weiterhin viel Freude an der Mathematik.

WENN DER COMPUTER ALLEINE SPIELEN WILL

Wenn der Computer mal alleine spielen will – Stephan Auf der Landwehr erfolgreich bei der SMIMS

Von Thorsten Schmolke

Die Schülerakademie Mathematik Informatik Münster (SMIMS) hat es sich zum Ziel gesetzt, Schülern des Jahrgangs 11 einen tieferen Einblick in diese Fächer zu ermöglichen. Da in der verhältnismäßig kurzen Zeit von nur fünf Tagen anspruchsvolle Themen behandelt werden, sind bereits die Zugangsvoraussetzungen entsprechend hoch. Die Chancen zur Teilnahme sind eher gering, wenn man nicht sowohl in Mathematik als auch in Informatik Bestnoten vorweisen kann. Glücklicherweise trifft dies auf Stephan Auf der Landwehr zu, der erfolgreich an der diesjährigen SMIMS teilgenommen hat. Im Rahmen der 5 Tage hat er das Konzept neuronaler Netzwerke, welche die Basis einer künstlichen Intelligenz (KI) bilden, kenngelernt und in Eigenleistung direkt eine solche KI programmiert. KI können durch Wiederholung von Anwendungsfällen lernen. Dadurch kann z. B. eine Bilderkennungssoftware mittels künstlicher Intelligenz auf das Erkennen bestimmter Muster trainiert werden. Zeigt man ihr z. B. tausende Röntgenbilder von Knochenfrakturen, so kann sie eine solche auf einem neuen Bild erkennen und somit eine ärztliche Diagnose unterstützen.

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