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Archiv der Kategorie: Wettbewerbe

NACH STARKER GRUPPENPHASE VIZEMEISTER!

Mariengymnasium verliert im Finale gegen das Kopernikus-Gymnasium Neubeckum

Von Thorben Mertins

Bei den Fußballkreismeisterschaften der Jungen in der Wettkampfklasse II (Jahrgänge 2006-2008) am 4. Oktober in Oelde belegte die Mannschaft des Mariengymnasiums einen hervorragenden zweiten Platz. Nachdem sich die junge Truppe souverän in der Gruppenphase als Gruppenerster mit zwei Siegen (9:0 und 4:2) für das Finale qualifiziert hatte, wartete im Finale die Schulmannschaft des Kopernikus-Gymnasiums aus Neubeckum. Während die erste Halbzeit noch sehr ausgeglichen gestalten werden konnte und die Führung durch einen satten Torschuss des stark aufspielenden Danny Töws in der Luft lag, drehten die Neubeckumer in der zweiten Halbzeit jedoch mächtig auf und entschieden das Finale mit 3:0 verdient für sich. Im Finale konnte sich der junge Torwart Matti Rößmann (Jahrgang 2008) durch starke Paraden auf der Linie auszeichnen, gegen die Tore war aber auch er machtlos. Das  1:0 fiel nach einer Ecke und dem 2:0 und 3:0 gingen starke Einzelaktionen der physisch starken Neubeckumer voraus. Jannis Siepelt, der als Sporthelfer aus der Jahrgangsstufe Q2 die Mannschaft zusammen mit dem Lehrer Thorben Mertins betreute, feuerte seine Mannschaft immer wieder von der Seitenlinie aus an und stellte die Mannschaft noch einmal um. Leider konnte das Spiel aber nicht mehr gedreht werden. Dennoch zeigte er sich mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden und lobte die spielerischen Akzente, die seine Mannschaft immer wieder setzen konnte.

SCHREIBTALENT ENTDECKT BEIM ECKENROTHER NACHWUCHSPREIS

Charlotte Sophia Klein ist Preisträgerin des diesjährigen Literaturpreises der Eckenroth Stiftung

Von Gerold Paul

Warendorf. Nicht immer ergibt sich die Gelegenheit zum literarischen Schreiben im Unterricht. Ein Buch über das Leben des Jungen Pierre-Anton, die 2010 erschienene Parabel „Nichts“ der dänischen Schriftstellerin Janne Teller, hat für die heute fünfzehnjährige Charlotte Sophia Klein im Religionsunterricht am Mariengymnasium den Auslöser bedeutet, sich mit ihren eigenen Gedanken über die Bedeutung des Lebens in selbst erfundenen Geschichten auseinanderzusetzen. Wie leicht ihr das gelingt, macht die sprechende Elster aus ihrer ersten Erzählung deutlich. Der Ich-Erzähler entdeckt in einem Baum hinter sich eine Elster: „Ich blickte den Vogel lange an. Seine klaren Augen spiegelten die Sonne wider und schienen mich genauso zu mustern. Ich lächelte – der Vogel lächelte zurück.“ Krächzend argumentierend macht der schwarz-weiße Vogel darauf dem Ich-Erzähler klar, dass nichts im Leben eine Bedeutung hat, worauf dieser sich zu einem folgenschweren Schritt entschließt.

Gerold Paul, Charlotte Sophias Lehrer am Mariengymnasium, gefiel ihre Erzählung dermaßen gut, dass er der literarisch interessierten Schülerin ein halbes Jahr später vorschlug, einen weiteren Text als Beitrag für den bundesweit ausgeschriebenen Nachwuchspreis der Eckenroth Stiftung in Rheinland-Pfalz einzureichen. Die Vierzehnjährige wählte das Thema „Freundschaft kennt keine Grenzen“. Die Geschichte, die dabei entstand, ist kompliziert, denn erzählt wird von Gewalt, Missbrauch und psychischer Erkrankung, Erfahrungen, die eine Freundschaft auseinanderbringen können. Einhellig überzeugt zeigte sich die Jury der Eckenroth Stiftung von diesem Beitrag und erklärte Charlotte Sophia neben fünf weiteren Schülerinnen und Schülern zur Preisträgerin des Wettbewerbs. Die Preisverleihung fand am 28. August statt.

Förderung des literarischen Nachwuchses seit 1998

Inzwischen hat Charlotte Sophia Klein auf Einladung der Stiftung an einem literarischen Schreibtraining im idyllisch gelegenen Stiftungshaus in Eckenroth teilgenommen, bei welchem sie einige Kniffe professioneller Autoren kennenlernen und sich mit Gleichgesinnten austauschen konnte. Das intensive Schreibtraining kann die Marienschülerin nur empfehlen: „Es war eine unglaublich tolle Erfahrung, und dieser kleine Ort hat schon fast etwas Magisches an sich! Bei dem Training habe ich dann mit einer anderen Gewinnerin das Schreiben geübt und einige Tipps und Tricks gelernt – wir haben die Gedanken fließen lassen.“ Das Mariengymnasium gratuliert Charlotte Sophia herzlich zu ihrem ersten literarischen Preis. Die Geschichten der Preisträger sind auf der Internetseite der Stiftung zu finden:

https://www.eckenroth.art

Geschichten der Preisträger

GRÜNE AUTOREIFEN AUS LÖWENZAHN-KAUTSCHUK?

Beim Chemiewettbewerb Dechemax ist mit Maybrit Peitz, Marie Peters und Leonie Weitkamp erneut ein Team des Mariengymnasiums unter die fünfzehn besten Teams Deutschlands gekommen

Von Gerold Paul

Wo produziert wird, wird weggeworfen. Wo viel produziert wird, wird besonders viel weggeworfen. Das Wegwerfzeitalter zwingt dazu, über Alternativen nachzudenken: nachhaltige, grüne Produkte. Doch auch über die grünen Ersatzstoffe muss nachgedacht werden, verrät Marie Peters vom Dechemax-Team des Mariengymnasiums Warendorf. Sie hat zusammen mit ihren Mitschülerinnen Maybrit Peitz und Leonie Weitkamp aus der Jahrgangsstufe EF im dritten Jahr in Folge erfolgreich am bundesweiten Chemiewettbewerb Dechemax teilgenommen. Im aktuellen Wettbewerb sollte der Frage nachgegangen werden, ob die Bioökonomie tatsächlich immer „dasselbe in Grün“ liefern könne. Klimawandel und Rohstoffknappheit machen das Nachdenken über Alternativen so wichtig, weiß Leonie Weitkamp. „Im letzten Jahr haben wir, in der zweiten Runde des Wettbewerbs, versucht, selbst Material für Autoreifen herzustellen, welche sowohl umweltfreundlich als auch für den Gebrauch im Straßenverkehr geeignet sein sollten“. An „grüne“ Autoreifen aus Löwenzahn-Kautschuk wurde dabei auch gedacht. In diesem Jahr sollte Recyclingpapier hergestellt werden. „Es war sehr interessant, zu erfahren, wie viele verschiedene Schritte es benötigt, Papier herzustellen. Obwohl kleinere Schwierigkeiten aufgetreten sind, haben wir es geschafft, unser eigenes recyceltes Papier herzustellen. Das Ergebnis konnte sich durchaus sehen lassen! Trotz der außergewöhnlichen Lage infolge der Corona-Pandemie haben wir es zuletzt geschafft, unser Protokoll einzureichen.“ Die Jury des Dechemax-Wettbewerbes belohnte die Schülerinnen des Mariengymnasiums, die zu den fünfzehn besten Teams Deutschlands in ihrer Jahrgangsstufe zählen, mit Urkunden und Buchgeschenken. Die Schülerinnen ergänzen zuletzt, dass ihr Dank auch an ihre Chemielehrerin Dr. Sabine Schöneich und an ihren ehemaligen Referendar Lukas Trammer geht, welche sie in allen Wettbewerbsrunden stets unterstützt hätten.


EUROPA – DA MACHE ICH MIT!

Bild: Bezirksregierung Münster

Begegnung mit Osteuropa – Schülerinnen des Mariengymnasiums Warendorf gewinnen Wettbewerb

„Europa – da mache ich mit!“.  So lautet der Slogan des diesjährigen internationalen Schülerwettbewerbs zur Begegnung mit Osteuropa, der jährlich von der Landesregierung Nordrhein-Westfalen und der Bezirksregierung Münster durchgeführt wird. Nach einer solchen Ansage war klar, dass sich auch das Mariengymnasium Warendorf als Europaschule mit einigen Schülergruppen an diesem Wettbewerb beteiligen wollte.  Teilnahmeberechtigt waren bei diesem Wettbewerb alle Schülerinnen und Schüler Nordrhein-Westfalens ab der Grundschule. Alle Teilnehmer wurden aufgefordert, sich auf kreative Art und Weise mit den Ländern Osteuropas auseinandersetzen, z. B. in den Bereichen Literatur, Politik oder Geografie. Thomas Ormeloh, Lehrer für Erdkunde, Sozialwissenschaften und Politik am Mariengymnasium Warendorf, kam der Aufforderung gerne nach und ermunterte seinen Grundkurs Sozialwissenschaften der elften Jahrgangsstufe dazu, Projekte zu diesem Thema in seinem Unterricht zu erstellen.

Legenden über Europas Vergangenheit

Die Schülerinnen Pia Flötotte, Sophia Hermsen, Nele Hopfner, Johanna Oortmann und Julia Vages-Schmitz erlebten jetzt eine freudige Überraschung. Mit ihrem Projekt „Traumtänzer“ gewannen sie einen ersten Preis, der für einen guten Zweck gespendet werden soll. In einer Geschichte, die die Welt der Illusion, mit Fabelwesen in dunklen Wäldern, Zauberei und vielen Geheimnissen mit der Wirklichkeit verbindet, erzählen die Schülerinnen von der schicksalhaften Begegnung zweier junger Menschen, deren Familien bereits durch ihre Vergangenheit verbunden sind. Im Hinterkopf immer die Frage: Wie viel Wahrheit steckt in den alten Legenden verschiedener Regionen und Länder – haben sie einen Bezug zur heutigen Zeit oder auch nur zur Realität? Quasi nebenbei enthält ihr Wettbewerbsbeitrag auch Spannendes über Europas Geschichte und Politik und, in einem besonderen Teil, etwas über den Eisernen Vorhang, der Europa einst geteilt hat. Kurz, die Schülerinnen des Mariengymnasiums engagierten sich mit Spaß und Fantasie bei einem Projekt, das ihnen noch lange in Erinnerung bleiben wird.


LEKTÜRE ZUM VERGNÜGEN

Zum neunzehnten Mal bereits wird der deutsch-französische Lesewettbewerb ausgetragen

Von Gerold Paul

An den Élysée-Vertrag, das Symbol deutsch-französischer Freundschaft, erinnerten Valérie Gammal und Esther Rotermund als Verantwortliche des diesjährigen deutsch-französischen Lesewettbewerbs, der, wie immer am letzten Januarwochenende, in diesem Jahr zum ersten Mal in der Bischöflichen Realschule ausgetragen wurde. Schulleiterin Claudia Tennstedt betonte die Bedeutung lebenslanger Lektüre, einer „Lektüre zum Vergnügen, die sich von der Alltagslektüre unterscheidet“. „Sprache verbindet –“, hob Bürgermeister Axel Linke im Hinblick auf die deutsch-französische Aussöhnung hervor und lobte den großen Wert, den der ehrenamtliche Austausch zwischen Warendorf und seinen Partnerstädten Barentin und Pavilly seit über fünfzig Jahren ausmacht. Auch der Lesewettbewerb wird seit vielen Jahren durch Maria Kunstleve, die Geschäftsführerin des Vorstandes der Deutsch-französischen Gesellschaft Warendorf, hervorragend betreut und von vielen Mitwirkenden mit großem Einsatz getragen. Im jährlichen Wechsel fahren die Partner für ein Wochenende einmal nach Warendorf oder nach Barentin und Pavilly, um den Schülerinnen und Schülern der französischen und deutschen Schulen Gelegenheit zum fremdsprachigen Lesen vor Publikum zu geben.

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KLASSE GELESEN!

Sieger des Vorlesewettbewerbs 2019 stehen fest

Von Benedikta D‘Alò

Genau einen Tag vor Nikolaus fand der diesjährige Vorlesewettbewerb für die Sechstklässler des Mariengymnasiums statt. Um bei der Jury, die aus Mitgliedern der Schülervertretung bestand, zu punkten, musste man die richtige Lesetechnik, eine überzeugende Interpretation und natürlich auch eine gute Textauswahl vollzogen haben. Kompetenzen, die zuvor auch im Deutschunterricht trainiert worden sind. Insgesamt zehn Schülerinnen und Schüler aus fünf Klassen traten an, um den besten Vorleser, die beste Vorleserin auf der Schulebene zu ermitteln. Um dieses Ziel zu erreichen, mussten zwei Runden überstanden werden: In der ersten konnten die Teilnehmer aus einem Buch ihrer Wahl vorlesen, in der zweiten war die Lektüre vorgegeben. „Es war unglaublich schwer, dieses Jahr eine Entscheidung zu finden, da sehr viele Teilnehmer ganz hervorragend gelesen haben!“, äußerte sich die engagierte Jury der Schülervertretung. Alle Teilnehmer hatten sich ausnahmslos gut vorbereitet und gingen mit Elan und Begeisterung ans Werk bzw. Buch. Nach zwei Stunden standen die Sieger dann fest. Dieses Jahr stellte die 6A gleich zwei der besten Leser. So belegte Lando Köster (6A) den 3. Platz; er las aus Todd Calgi Gallicanos „Der Fluch des Greifen“; der 2. Platz ging an Hedda Werner (6A), sie entschied sich für einen Ausschnitt aus dem Buch „Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär“ von Walter Moers. Leni Keller (6B) mit einer Lesung aus dem bekannten Jugendbuch „Auf der Arche um acht“ von Ulrich Hub erreichte die höchste Bewertung und wird so als Siegerin auf der Schulebene an den Stadt- bzw. Kreisentscheiden im Januar teilnehmen. Vielleicht sehen wir sie im Finale im Juni in Berlin. Wir als Schule und die den Vorlesewettbewerb koordinierenden Deutschlehrerinnen Frau D‘Alò und Frau Wöstmann drücken fest die Daumen.  

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