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Archiv der Kategorie: Leseförderung

LEKTÜRE ZUM VERGNÜGEN

Zum neunzehnten Mal bereits wird der deutsch-französische Lesewettbewerb ausgetragen

Von Gerold Paul

An den Élysée-Vertrag, das Symbol deutsch-französischer Freundschaft, erinnerten Valérie Gammal und Esther Rotermund als Verantwortliche des diesjährigen deutsch-französischen Lesewettbewerbs, der, wie immer am letzten Januarwochenende, in diesem Jahr zum ersten Mal in der Bischöflichen Realschule ausgetragen wurde. Schulleiterin Claudia Tennstedt betonte die Bedeutung lebenslanger Lektüre, einer „Lektüre zum Vergnügen, die sich von der Alltagslektüre unterscheidet“. „Sprache verbindet –“, hob Bürgermeister Axel Linke im Hinblick auf die deutsch-französische Aussöhnung hervor und lobte den großen Wert, den der ehrenamtliche Austausch zwischen Warendorf und seinen Partnerstädten Barentin und Pavilly seit über fünfzig Jahren ausmacht. Auch der Lesewettbewerb wird seit vielen Jahren durch Maria Kunstleve, die Geschäftsführerin des Vorstandes der Deutsch-französischen Gesellschaft Warendorf, hervorragend betreut und von vielen Mitwirkenden mit großem Einsatz getragen. Im jährlichen Wechsel fahren die Partner für ein Wochenende einmal nach Warendorf oder nach Barentin und Pavilly, um den Schülerinnen und Schülern der französischen und deutschen Schulen Gelegenheit zum fremdsprachigen Lesen vor Publikum zu geben.

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GESCHENKE FÜR KOPF UND HERZ

BÜCHER FÜR DEN GABENTISCH

Zu Weihnachten möchte die Fachschaft Deutsch des Mariengymnasiums Buchempfehlungen aussprechen, auch deshalb weil Bücher einen schweren Stand unter all den anderen Gaben haben, die das Fest mit sich bringt. Empfohlen und besprochen werden nur Bücher, die die aufgeführten Lehrerinnen und Lehrer selbst gelesen haben.

David Walliams: Gangsta-Oma

Etwas Schlimmeres, als Zeit mit seiner Oma zu verbringen, kann Ben sich nicht vorstellen. Ihr Fernseher ist kaputt. Ihr Hörgerät nervt. Ihre Fürze stinken nach Kohl. Und sie will die ganze Zeit nur Scrabble spielen. Da legt Ben dann so Wörter wie „langweilig“, „Saublödspiel“, „uralt“ oder „Hilfe“. Bis Ben, als er sich einen Keks aus Omas Küche holen will, zufällig eine Dose findet – randvoll mit Diamanten. Und er entdeckt etwas Unfassbares: Seine Oma ist eine Juwelendiebin und plant einen großen Coup – den Diebstahl der britischen Kronjuwelen. „Gangsta-Oma“ ist ein ganz wunderbares Buch, voll von hinreißenden Einfällen, schrägem britischen Humor und famosen Slapstick-Einlagen. Und doch leuchtet hinter all dem glitzernden und glänzend inszenierten Klamauk dieser feinen Gangsterstory eine ernste Seite hervor. Denn Ben merkt, dass all die Vorurteile, die er gegenüber seiner Oma hatte, gar nicht stimmen, und dass es ein Riesenspaß sein kann, sich in ein Enkel-Oma-Abenteuer zu schmeißen und die gemeinsame Zeit zu genießen, solange man noch kann. Ein wirklich großer Lesespaß und zauberschönes Kopfkino.

Johannes Fundermann

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