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Archiv der Kategorie: Abitur

HELDEN VERLASSEN DIE SCHULE

96 Schülerinnen und Schüler haben ihr Abitur bestanden. Das Mariengymnasium gratuliert allen „Maryvengers“ zum erfolgreichen Abschluss:

Nils Abeck, Lejla Ahmetović, Hannah Arendt, Maximilian Bach, Kris Baggeroer, Emine Bas, Daniel Baumheuer, Hannah Beitelhoff, Nick Belender, Jana Bergmann, Rike Böcker, Amelie Borgstedt, Karla Brinkmann, Pia Brunsmann, Mats Burchardt, Charlotte Burholz, Eliza Carneim, Namid Conrad, Mara Dahlhues, Sophie Decker, Mone Dilla, Jan Dorgeist, Franziska Duck, Madelaine Duwe, Mira Eggersmann, Lisa Fartmann, Lotte Frommer, Luise Garthe, Colin Gembries, Bea Gerdener, Felix Greiser, Tabea Haack, Vincent Haberstroh, Lars Hanhart, Tom Hankmann, Jette Heitwerth, Yannick Himler, Tom Hofene, Mailin Holzkamp, Luise Hüsemann, Izzat Ibrahim, Jarod Janz, Alina Jochim, Niko Klassen, Ilayda Kocak, Leona Köster, Pauline Kottenstede, Jule Kremer, Lucia Kremkus, Anastasia Lepp, Hannah Leson, Johanna Lütke Entrup, Rebekka Lütke Entrup, Lina-Marie Marschan, Jule Marx, Luzia Mersmann, Linus Möser, Nicolas Müller, Jeremy Nickel, Klara Niehaus, Florian Niemerg, Julia Nöh, Elisa Nolle, Sven Ottens, Channah Pelke, Laurin Pier, Lana Raab, Jathursiga Rasanathan, Aileen Reeken, Linus Rieping, Leonie Rose, Finn Rößmann, Florian Sallermann, Daan Schlieker, Charlotte Schulze Zurmussen, Alina Schwab, Charlotte Seiler, Jannis Siepelt, Oskar Spänle, Leon Stange, Levin Stracke, Gerrit Termeer, Joel Tissen, Seyran Tumay, Lenz Vartmann, Valeria Vaznicenko, Kai von Brevern, Amelie Voß, Tilo Wagner, Lilly Wemhoff, Pauline Westhoff, Luca Finn Wicke, Emily Wiemann, Linnea Wiesner, Moritz Willner, Corinna Winter.

DAS MÜNDLICHE RÜCKT NÄHER

Die mündliche Abiturprüfung rückt näher – und das Theaterstück „Creeps“ auch!

Von Gerold Paul

Die schriftlichen Abiturprüfungen sind abgeschlossen, und die schönen Tage, die dieser Monat gerade bietet, sollten zur Vorbereitung auf die mündliche Prüfung genutzt werden, die Prüfung im vierten Fach. Wer möchte beim Anblick der Bücher und Hefte die guten Vorsätze nicht lieber auf sich beruhen lassen, um nicht länger lustlos Papier und Karteikarten zu füllen, und stattdessen im Freien, von der Last des Lernens befreit, die Sonne entlang den hoch schwingenden Maibäumen genießen können?

Probenarbeit für „Creeps“ wieder aufgenommen

Doch dieser sommerliche Mai ist für einige Abiturientinnen des Mariengymnasiums Warendorf nicht nur von der Arbeit am Schreibtisch bestimmt. Die Corona-Bestimmungen des vergangenen Jahres haben die Literaturkurse des Mariengymnasiums dazu gezwungen, ihre Theateraufführungen ausfallen zu lassen. In einer kleinen Gruppe ist daher der Vorsatz gereift, das nachzuholen, was im letzten Jahr aufgegeben werden musste. Anfang Juni soll an vier Abenden im Theater am Wall unter der Leitung von Joachim Holling das Jugendtheaterstück „Creeps“ von Lutz Hübner aufgeführt werden. „Wir proben bereits seit Anfang der Q2. Natürlich setzen wir jetzt wieder neu mit den Proben ein, da wir vor den Klausuren absolut keine Zeit dazu hatten, nebenher noch Text zu lernen“, berichtet Emily Wiemann, eine der Darstellerinnen. „Dafür proben wir jetzt umso häufiger. Keine von uns steht aber das erste Mal auf der Bühne, wir haben schon durch ähnliche Projekte, zum Beispiel im Fach Kunst-Musik-Darstellen (KuMuDa), Erfahrung gesammelt.“ Das Jugendtheaterstück „Creeps“, auf der Idee eines Castings beruhend, zeigt, wie drei Jugendliche sich einfallsreich um die Stelle einer Moderatorin bewerben, die das Publikum durch „Creeps“, das neue Format eines Musiksenders, führen soll. Das neue Gesicht der Sendung soll selbstverständlich großartig und selbstbewusst sein, dazu gut aussehen; doch was der Sender wirklich will, stellt sich erst während des langen, nervenaufreibenden Castings heraus.

Vier Aufführungen im Dachtheater

Die eigens für dieses Stück gegründete Theatergruppe des Mariengymnasiums Warendorf wird das Stück zweimal am Donnerstag, dem 2. Juni (18.00 Uhr) und 9. Juni (20.00 Uhr), und dann am Dienstag, dem 14. Juni (20.00 Uhr), und schließlich am Mittwoch, dem 15. Juni 2022 (19.00 Uhr), spielen. Aufführungsort ist immer das Dachtheater im Theater am Wall. Der Eintrittspreis beträgt EUR 6,00.

DIE MOTTOWOCHE HAT BEGONNEN

Zwei Abschlussjahrgänge mussten coronabedingt starke Einschränkungen hinnehmen und konnten nicht so feiern, wie sie es gerne getan hätten. Doch in diesem Jahr kehrt ein wenig Normalität zurück – sehr zur Freude der Entlassschüler, die diesen einmaligen Moment im Leben fast ohne Einschränkungen genießen dürfen.

Von Ulrich Lieber: Westfälische Nachrichten vom 2. April 2022

Die Abiturjahrgänge mussten in den vergangenen Jahren auf ihre beliebte Mottowoche verzichten. Doch diesmal dürfen sie am Montag loslegen und ihre letzte Schulwoche feiern. „Sie dürfen etwas machen. Wir haben die Schülerinnen und Schüler aber gebeten, dass sie Masken tragen“, sagt Uta Schmitz-Molkewehrum, Schulleiterin des Mariengymnasiums. Denn auch wenn die Maskenpflicht nun gefallen sei, soll der gegenseitige Schutz aufrechterhalten werden. Außerdem wird darum gebeten, dass die Schüler, die keinen Immunitätsnachweis haben, einen Test machen, um die Schulgemeinschaft zu schützen. Zudem sollen die Aktionen nach Möglichkeit draußen auf dem Schulhof stattfinden.

Das ist auch am Laurentianum so geplant. „Anders als in den Vorjahren haben die Abiturienten in der letzten Woche keinen vollen Unterricht mehr, sondern nur noch in den Abifächern“, berichtet Schulleiter Malte Prigge. Mit den Abiturienten sie die Vereinbarung getroffen worden, dass nur das gemacht werde, was auch sinnvoll sei. „Die Mottowoche ist sehr strukturiert. Sie haben an jedem Tag ein Motto, aber sie sind nicht  den ganzen Tag hier.“ Alle Aktionen sollen dabei draußen stattfinden. Am Montag werden die Abiturientinnen und Abiturienten, die im ehemaligen AWG unterrichtet werden,  in der ersten großen Pause an Gebäude I erwartet.

An der Gesamtschule wird der zweite Abiturjahrgang verabschiedet. „Wir haben natürlich auch eine Mottowoche“, sagt Endrik Kremkus, stellvertretender Schulleiter. Jede Schule habe aber für sich eigene Regeln festgelegt.

Am Berufskolleg wird es etwas ruhiger zugehen. „Wir haben insgesamt 300 bis 400 Leute. Wenn wir das komplett öffnen, dann wird es schwierig“, erklärt Schulleiter Udo Lakemper. Darum werde es ein reduziertes Programm geben. „Wir können es nicht verbieten, aber es soll alles draußen stattfinden. Hier sind ja auch viele Berufsschüler, die in den Prüfungen stecken“, hofft er auf Verständnis. „Wir haben Sorge in Richtung Abschlussprüfung. Es sollen schließlich alle ihre Prüfungen schaffen.“ 

DER ABITURJAHRGANG VON SEINER KÜNSTLERISCHEN SEITE

Die Abiturientia des Mariengymnasiums zeigt ihre Talente bei einem besonderen Kulturabend

Von Gerold Paul

In der Aula des Mariengymnasiums Warendorf hatte sich das Publikum versammelt, um dem Kulturabend des diesjährigen Abiturjahrgangs zu folgen. Zu diesem vom Drumset und anderen Instrumenten auf der Bühne bestimmten Bild – bevor Rike Böcker und Vincent Haberstroh den Abend eröffneten – kam ein zweites: Die Technik-AG, zuständig für Licht und Ton auf der Bühne, hatte sich bereit erklärt, die Veranstaltung zusätzlich über den YouTube-Account der Schule zu streamen und so live ins Bild zu setzen. Diesmal kam es, anders als bei der Podiumsdiskussion zur Landtagswahl am vergangenen Montag, zu keiner Unterbrechung. Die Leitung stand, trotz der schwachen Internetverbindung der Schule. Über 500 Zuschauer hatten am nächsten Tag die Veranstaltung gesehen.

Was kein Aprilscherz war – es hatte geschneit an diesem Freitag, dem 1. April. Freundlich begrüßte Moderator Vincent Haberstroh die Menge, wobei er zunächst für ihr Kommen trotz des erneuten Wintereinbruchs dankte. Co-Moderatorin Rike Böcker führte kurz in das Programm ein und erläuterte den zusätzlichen Zweck der Veranstaltung: „Wir stehen kurz vor dem Abitur und sind auf Spenden angewiesen, insbesondere für den Abiball. Die Hälfte der Einnahmen aber soll angesichts der aktuellen politischen Lage für die Ukraine-Hilfe gespendet werden. Die Aktion Kleiner Prinz hat ein Spendenkonto für die Ukraine-Hilfe eingerichtet. Dahin soll das Geld gehen.“

Sag Nein zum Krieg!

Das Publikum verstand diesen ernsten Beginn sofort. Dass es um den Krieg ging, ging auch aus dem ersten künstlerischen Vortrag des Abends hervor. Karla Brinkmann, Lana Raab und Moritz Willner trugen Zeilen aus Wolfgang Borcherts 1947 entstandenem Antikriegsmanifest „Da gibt es nur eins!“ vor. Dessen bekannteste Zeile lautet: „Sag NEIN!“ Die Mütter der Welt werden aufgefordert, keins ihrer Kinder dem Krieg zu schenken.

Was in dem rund zweistündigen Programm folgte, war eine sympathische Mischung aus Theater, Musik, Quiz, Torwandschießen und Tanz, wobei Lehrer und Eltern einbezogen wurden. Schüler Jeremy Nickel mimte ein Pokerface, Musiklehrer Peter Behrens Barbies Partner Ken. Mira Eggersmann und Tabea Haack setzten sich zu sensibel begleiteten Duetts vor die Bühne. Zuletzt wurde der sorgfältig einstudierte Tanz der bevorstehenden Mottowoche vorgestellt. Der Abschlussjahrgang stellte mit diesem Abend unter Beweis, dass er auch in künstlerisch-darstellerischer Hinsicht die Vorbereitungen auf das Abitur umzusetzen versteht. Das Publikum in der Aula des Mariengymnasiums zeigte sich von dieser, insbesondere angesichts der Einschränkungen durch die Pandemie bewundernswerten Leistung beeindruckt und spendete mehrfach begeistert Applaus.

STOLZ ÜBER EIN BESONDERES ABSCHLUSSJAHR

Mariengymnasium überreicht die Abschlusszeugnisse an den Abiturjahrgang 2021

Von Gerold Paul

Leichte Unterschiede zum Vorjahr zeichneten sich bereits auf dem Schulhof ab. Während der Hof bei der Abiturfeier des vergangenen Jahres nur als Parkplatz diente, hatten tatkräftige Schülerinnen der Q1 in diesem Jahr mit Tischen und Pavillons dafür gesorgt, dass er für einen Sektempfang im Freien bereitstand. Die neue Coronaschutzverordnung erlaubte wegen der geringen Inzidenzen den gemeinsamen Aufenthalt für alle Gäste im Freien.

Die Zeugnisse selbst wurden in der Sporthalle des Mariengymnasiums überreicht. Schulleiterin Uta Schmitz-Molkewehrum begrüßte 90 Schülerinnen und Schüler, von denen Abschied genommen wurde. Uta Schmitz-Molkewehrum hob die besonderen Leistungen im vergangenen Jahr hervor, die die Schulgemeinde insgesamt an den Tag gelegt habe, trotz mancher technischen Abstürze im Homeschooling, womit sie auf das Motto der diesjährigen Abiturientia anspielte: „Marysoft Teams. Wir hatten die meisten Abstürze“. 87 Abiturzeugnisse und drei Zeugnisse der Fachhochschulreife aber könnten nach diesem Abschlussjahr trotz der anfänglichen berechtigten Sorgen auf Seiten der Eltern und Schüler überreicht werden – „39 davon mit einer Eins vor dem Komma.“ Doris Kaiser, als Stellvertreterin des Bürgermeisters, bekundete ihre Anerkennung für die Reife, die die Schülerinnen und Schüler darin bewiesen hätten, dass sie die schulischen Herausforderungen unter den erschwerten Bedingungen gemeistert hätten.

In gleicher Weise anerkennende Worte fanden die übrigen Redner der Feier, Dr. Stephan Klumpe als Vertreter der Eltern, Michael Amsbeck vom Förderverein der Schule. Auf Seiten der Schülerschaft schlossen sich Max Bach, Paul Lietmann, Keanu Nagel und Patricia Aßmann mit Grußworten an, denen der Stolz und die Freude über das Erreichte anzumerken waren. Freude und Stolz vermehrten sich beim anschließenden Sektempfang auf dem Schulhof und abends in einer Feier zusammen mit den Lehrerinnen und Lehrern der Leistungskurse: „Wir haben das Ding einfach durchgezogen!“

Weitere Beiträge aus der Presse:

„Wir haben diese Krise bewältigt“

MGW-Abiturientia: Neben Freude über Zeugnisse gab es auch kritische Töne

Von Stephan Ohlmeier: WN vom 21. Juni 2021

„Wir haben es geschafft. Wir haben diese Krise bewältigt“, treffender hätten Patricia Aßmann und Keanu Nagel die Gefühle ihrer Mitschüler am Samstag nicht zusammenfassen können. In einer Feierstunde entließ das Mariengymnasium die erste Abiturientia, die ein vollständiges Jahr unter Corona-Bedingungen zu bewältigen hatte. Stellvertretend für den Umstieg auf Homeschooling und Distanzunterricht steht das Abi-Motto „Marysoft Teams – wir hatten die meisten Abstürze“.

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ABITURIENTEN UNTERSTÜTZEN UGANDA-HILFE

Abschlussjahrgang 2020 gibt Abiturkasse an Hilfsvereine weiter

Von Gerold Paul

Die Corona-Bestimmungen hatten den Abschlussjahrgang 2020 des Mariengymnasiums dazu gezwungen, den üblichen feierlichen Abiturball ausfallen zu lassen. Eine beträchtliche Summe war dadurch übrig geblieben, Geld, das die Abiturienten in den Monaten zuvor in vielen Aktionen gesammelt hatten. Die ehemaligen Schülerinnen und Schüler des Mariengymnasiums haben sich darauf entschlossen, das Geld wohltätigen Zwecken zu spenden. Verschiedene Hilfsvereine in Warendorf und Umgebung wurden dafür ausgewählt. Für das Entwicklungsprojekt „Uganda-Hilfe St. Mauritz e.V.“, mit dem das Mariengymnasium seit 2019 partnerschaftlich verbunden ist, sind EUR 900,00 vorgesehen. Peter Behrens, als Vertreter der Schule, nahm das Geld für das Partnerschaftsprojekt mit großem Dank entgegen.

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