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DER LEONARDO-CAMPUS-RUN 2022!

Der Leonardo-Campus-Run 2022! Eine Unterrichtsreihe mit besonderem Ausklang

Von Felicia Schirk

Am 22. Juni 2022 nahmen drei Schülerinnen des Mariengymnasiums Warendorf aus dem Individualsportkurs von Julia Koch gemeinsam mit ihrer Lehrerin am 5-Kilometer-Lauf des Leonardo-Campus-Run in Münster teil. Der Wettbewerb diente als besonderes Ziel und Motivation für die letzte Unterrichtsreihe der Q1, bei der die Optimierung der Ausdauer im Vordergrund stand, auch wenn die Ergebnisse nicht mehr in die Notengebung einfließen konnten.

Im Unterricht in den Wochen zuvor hatte der Kurs die Möglichkeit, in gemeinsamen Laufeinheiten die Ausdauer zu verbessern, aber auch die langfristige Hausaufgabe, zu Hause eigenständig zu trainieren. Als wichtiger Grundsatz hierbei galt jedoch vor allem, individuelle Ziele zu setzen und sich in einem dem eigenen Leistungsstand angemessenen Tempo zu steigern. In den Sportstunden gewährleisteten zum Beispiel unterschiedliche Laufpläne die Einhaltung dieses Prinzips. Als Abwechslung beinhaltete die Unterrichtsreihe außerdem einen gemeinsamen Spaziergang zum Emssee, der dann im Laufen umrundet wurde. Auch von den Schülerinnen selbst vorbereitete Sportstunden stärkten mit kreativen Spielen und Übungen die Ausdauer des Kurses.

Zu einer Teilnahme am Lauf selbst entschieden sich schließlich jedoch nur drei Schülerinnen, Anjuli Oberbracht, Rike Trüschler und Anne Averbeck. Der restliche Kurs feuerte mit selbstgebastelten Schildern und Luftballons tatkräftig vom Rand der Strecke an.

Bei strahlendem Sonnenschein, wenn auch sehr hohen Temperaturen, bot das ehemalige Kasernengelände des Leonardo-Campus als Laufstrecke einen besonderen Charme. Trotz der vielen Kurven und dem hitzegeschuldeten Ausstieg von Anjuli Oberbracht gelang es Anne Averbeck, den ersten Platz in der Kategorie U18 zu erreichen, Rike Trüschler belegte den zweiten Platz. Doch nicht nur die aktiven Schülerinnen erhielten einen Preis für ihre Anstrengungen: Für die außerschulische Anwesenheit außerhalb der regulären Schulzeiten und die Unterstützung der Läuferinnen durfte sich der Kurs am nächsten Tag als Belohnung über zwei freie Sportstunden freuen.

KÄMPFERISCHE SPIELE BEIM FUSSBALLTURNIER

Die Zeugniswoche beginnt am Mariengymnasium mit dem Fußballturnier für die Fünft- und Sechstklässler

Von Gerold Paul

Kämpferische Spiele sahen die Zuschauer beim Fußballturnier der Schülervertretung des Mariengymnasiums. In einer angeregten Stimmung, die auf alle übergriff, egal ob Spieler oder Zuschauer auf der Tribüne, wurde aus dem Turnier das besondere Ereignis, welches die fünften und sechsten Klassen herbeigefiebert hatten. Der von der SV straff durchorganisierte Wettkampf wurde von insgesamt achtzehn Mannschaften ausgetragen. Jede Partie dauerte sechs Minuten. Nach dem Ende der Vorrunde gegen elf Uhr teilte Leonie Weitkamp, unter lautem Jubel von der Tribüne, die Mannschaften für das erste und das zweite Halbfinale mit. Schließlich standen nach mitreißenden Spielen auch die Teilnehmer der Finals fest: Die erste Mannschaft der Klasse 5E ging gegen die zweite Mannschaft der Klasse 5C auf den Platz, welche das Spiel nach Toren von Finn Boße und Matti Plaas für sich entscheiden konnte. Im Finale der Sechstklässler gewann die zweite Mannschaft der Klasse 6C gegen die erste Mannschaft derselben Klasse. Die letzte Woche vor den Sommerferien hat mit diesem Turnier einen spannenden Anfang genommen.

SONNE, SPASS UND HOCHMOTIVIERTE SPORTLER:INNEN

Beim Sportfest des Mariengymnasiums sind die Jüngsten schneller als die Ältesten

Von Gerold Paul

Kurz vor das Fronleichnamsfest fiel ein wichtiges sportliches Ereignis: das Sportfest der fünften und sechsten Klassen. An diesem Tag stellten sich die jüngsten Schülerinnen und Schüler des Mariengymnasiums entweder an der Weitsprunggrube oder an der 50m-Strecke oder auf dem mit großen Ziffern und Hütchen markierten Grün des Sportplatzes an, das an diesem Tag als Schlagballplatz diente. Und so waren zunächst überall längere Warteschlangen zu sehen, die sich an der Sprintstrecke beispielsweise aber wie von selbst in Wettkampfpaarungen aufteilten. Waren die Startsignale erst gegeben, waren die Läufer schnell hintereinander auf der Strecke. Umgekehrt waren die Startklappen umso schneller wieder zu hören. Ein leichter Rückenwind und das sommerliche Wetter sorgten bei einigen Wettkämpfern für sehr gute Zeiten unterhalb von acht Sekunden. „Heute haben wir optimales Leichtathletikwetter und Top-Ergebnisse, eine Schülerin beim 50m-Sprint sogar mit 6,5 Sekunden!“, berichtete Sportlehrerin Anna Gieseke, eine der Organisatoren des Sportfestes. „Der beste Wurf mit dem Schlagball liegt bei 44 Metern.“

Insgesamt neun Klassen traten, auf zwei Jahrgänge aufgeteilt, gegeneinander an. Wer es wollte und dazu in der Lage war, verkürzte sich die Zeit zwischen den einzelnen Disziplinen mit Handständen und Radschlägen. „Das Wetter ist fantastisch, die Kinder und Jugendlichen sind hochmotiviert und können sowohl die Wettkämpfe selbst als auch das entspannte Zuschauen genießen”, kommentierte Sportlehrer Merlin Marggraf die Atmosphäre während des Wettkampftages. „Auch wenn es manchmal etwas unübersichtlich ist, kann man sich immer gut mit den Läuferinnen und Läufern absprechen, so dass keinerlei Probleme auftreten!“, fasste Rike Trüschler, Sporthelferin aus der zwölften Jahrgangsstufe (Q1), ihre Eindrücke von der Sprintstrecke zusammen.

Pendelstaffel zum Abschluss

Den Höhepunkt des Tages bildete eine Pendelstaffel der fünf schnellsten Mädchen und fünf schnellsten Jungen jeder Klasse. Hierbei gelang es den schnellsten Sprintern der fünften und sechsten Klassen sogar, die Sporthelfer der Q1 mit reichlich Vorsprung zu schlagen.

Sportlehrerin Andrea Tussing dankte, bevor es zur Siegerehrung kam, den Schulsanitätern und den Sporthelfern für ihren großartigen Einsatz, ebenso dem Förderverein der Schule, der die Veranstaltung mit einer Spende unterstützte. Die Klasse 5E erreichte in ihrem Jahrgang den ersten Platz und freute sich laut jubelnd über die Siegerurkunde, die ihr von Andrea Tussing überreicht wurde. In der sechsten Jahrgangsstufe belegte die 6A den ersten Platz. Auch in dieser Klasse wurde die Siegerurkunde für das abschließende Foto stolz über die Köpfe gestreckt. Nicht nur aus der Sicht der Sieger war das Sportfest der Jüngsten des Mariengymnasiums ein voller Erfolg.

SPORTHELFERAUSBILDUNG GESTARTET

Nach langer Unterbrechung infolge der Covid-19-Pandemie wurden am MGW 14 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Q1 als Sporthelferinnen und Sporthelfern ausgebildet.

Von Merlin Marggraf/Thorben Mertins

Ob Pausensport, selbst gestaltete und durchgeführte Arbeitsgemeinschaften, Übermittagsbetreuung für Fünft- und Sechstklässler, Organisation von Sportfesten sowie Betreuung von Schülergruppen auf der Skifahrt – die Aufgabenbereiche der Sporthelfer sind breitgefächert und sollen das Schulleben am MGW bereichern. Im Fokus der Ausbildung und der alltäglichen Arbeit steht, dass Schüler Sportangebote für jüngere Mitschüler schaffen und die Sporthelfer dabei in verantwortungsvolle Aufgaben als Übungsleiter hineinwachsen.

In mehreren Modulen lernten die Schülerinnen und Schüler im Umfang von ca. 40 Unterrichtsstunden unter Anleitung der Lehrkräfte Merlin Marggraf, Thorben Mertins, Fabian Gill und Harald Kayser, wie man vor jungen Menschen in Sportgruppen auftritt, Sportstunden sinnvoll aufbaut, aber vor allem, wie man den Spaß am und beim Sporttreiben vermittelt. Als Höhepunkt der Ausbildung wurden die frischgebackenen Sporthelfer auf einer Skiausbildungsfahrt fortgebildet, in deren Verlauf sie die Inhalte und Methodik des modernen Skiunterrichts erlernt haben. So wurden sie in die Lage versetzt, selbst unter Aufsicht einer Lehrkraft Schülerinnen und Schülern Skianfängerunterricht zu erteilen.

Getreu dem Schulmotto „Menschlich – Gemeinschaftlich – Weltoffen“ stehen mit der „Menschlichkeit“ sowie der „Gemeinschaftlichkeit“ zwei wichtige Aspekte während der Sporthelferausbildung im Vordergrund.

SPORTHELFER IN DER SKIHALLE BISPINGEN

Sporthelfer des Mariengymnasiums bereiten sich in der Lüneburger Heide auf die Ausbildung der Neuntklässler im Skifahren vor

Von Rike Trüschler/Gerold Paul

Das linke Bein belasten, um nach rechts eine Kurve zu fahren? Annika, in der Pflugstellung, zeigt, wie es geht. Es ist eine Übung für Anfänger im Skisport und Teil einer Lehrprobe, die die sechszehnjährige Annika Meinert zusammen mit anderen Sporthelfern des Mariengymnasiums demonstriert. Wie ihre Mitschülerin Rike Trüschler berichtet, fuhren Mitte November achtzehn Schüler der elften Jahrgangsstufe des Mariengymnasiums, begleitet von den Sportlehrern Fabian Gill und Beate Krämer, zum Snow Dome Bispingen in die Lüneburger Heide, um den praktischen Teil ihrer Ausbildung zum Sporthelfer zu absolvieren. Ziel der Ausbildung ist die Betreuung und Anleitung der Neuntklässler des Mariengymnasiums auf der für Januar des kommenden Jahres geplanten gemeinsamen Skifahrt ins Skigebiet Nauders am Reschenpass in Tirol. Anfängern wie Fortgeschrittenen unter den jüngeren Schülern soll Einblick in professionelle Techniken des Skisports gegeben werden.

Aufgrund der fortbestehenden Coronavirus-Pandemie konnte die praktische Ausbildung allerdings nicht in Nauders selbst stattfinden, da die Corona-Vorschriften die Reise unmöglich machten. „Glücklicherweise gelang uns der Ausflug in die Skihalle, um unser eigentliches Vorhaben doch noch umsetzen zu können!“, kommentiert Rike Trüschler die kurzfristige Umbuchung. Zur Sporthelfer-Ausbildung im Skisport gehören Technikschulungen, Videoanalysen und die Lehrproben. Die Proben, d. h. die selbstständig erarbeiteten Unterrichtseinheiten, die verschiedene Methoden des Skisports zum Inhalt hatten, wurden von der gesamten Gruppe mit einer großen und angeregten Feedback-Runde beendet. Insgesamt entstanden in diesen Tagen Zusammenhalt und gemeinsames Verantwortungsgefühl, wovon die Schülerinnen und Schüler des Mariengymnasiums auch außerhalb der Skipiste profitierten.

NACH STARKER GRUPPENPHASE VIZEMEISTER!

Mariengymnasium verliert im Finale gegen das Kopernikus-Gymnasium Neubeckum

Von Thorben Mertins

Bei den Fußballkreismeisterschaften der Jungen in der Wettkampfklasse II (Jahrgänge 2006-2008) am 4. Oktober in Oelde belegte die Mannschaft des Mariengymnasiums einen hervorragenden zweiten Platz. Nachdem sich die junge Truppe souverän in der Gruppenphase als Gruppenerster mit zwei Siegen (9:0 und 4:2) für das Finale qualifiziert hatte, wartete im Finale die Schulmannschaft des Kopernikus-Gymnasiums aus Neubeckum. Während die erste Halbzeit noch sehr ausgeglichen gestalten werden konnte und die Führung durch einen satten Torschuss des stark aufspielenden Danny Töws in der Luft lag, drehten die Neubeckumer in der zweiten Halbzeit jedoch mächtig auf und entschieden das Finale mit 3:0 verdient für sich. Im Finale konnte sich der junge Torwart Matti Rößmann (Jahrgang 2008) durch starke Paraden auf der Linie auszeichnen, gegen die Tore war aber auch er machtlos. Das  1:0 fiel nach einer Ecke und dem 2:0 und 3:0 gingen starke Einzelaktionen der physisch starken Neubeckumer voraus. Jannis Siepelt, der als Sporthelfer aus der Jahrgangsstufe Q2 die Mannschaft zusammen mit dem Lehrer Thorben Mertins betreute, feuerte seine Mannschaft immer wieder von der Seitenlinie aus an und stellte die Mannschaft noch einmal um. Leider konnte das Spiel aber nicht mehr gedreht werden. Dennoch zeigte er sich mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden und lobte die spielerischen Akzente, die seine Mannschaft immer wieder setzen konnte.

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