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Archiv der Kategorie: Beratung

TRÄUME – NICHT NUR IM FILM!

Start der Berufsinformationstage am Montag, dem 2. März 2020, um 11.30 Uhr, im Mariengymnasium, Raum: 116/117

Auftaktveranstaltung mit Johannes Austermann, Betreiber der „Scala“, der Filmtheater in Warendorf

Von Stefanie Kusche

Vom 2. bis zum 12. März 2020 finden zum 15. Mal die Berufsinformationstage (BIT) statt, die vom Rotary Club Warendorf, Lions Club Warendorf und der Agentur für Arbeit veranstaltet werden.

Traditionell werden die Informationstage mit einer Auftaktveranstaltung begonnen, bei der eine ortsbekannte Persönlichkeit vom eigenen beruflichen Werdegang berichtet. Die Wahl fiel in diesem Jahr auf den 23jährigen Betreiber der Scala-Filmtheater Warendorf, Johannes Austermann. Johannes Austermann ist mit seinen 23 Jahren der jüngste Kinobetreiber Deutschlands. Die Filmwelt und das Kino übten schon seit seiner Kinder- und Jugendzeit eine ganz besondere Faszination auf ihn aus. Doch das Drehbuch seiner eigenen beruflichen Laufbahn hatte zunächst etwas ganz anderes mit ihm vor. Nach dem Hauptschulabschluss ging er weiter zur Realschule, von dort zum Berufskolleg, wo er sein Fachabitur mit dem Schwerpunkt Betriebswirtschaft ablegte. Nach der Ausbildung zum Bankkaufmann übte er diesen Beruf knapp ein Jahr lang aus. Dann wurde ihm klar: Das war nicht der Traumjob für ihn!

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NEU IM BERATUNGSTEAM

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

mein Name ist Marina Jaros, und ab dem 01.04.2019 gehöre ich als Nachfolgerin von Carolin Mertenskötter dem Beratungsteam der Schule an.

Ich bin staatlich anerkannte Sozialarbeiterin B. A. und Erzieherin und freue mich Ihnen und Euch in persönlichen, schulischen und familiären Krisen und Konfliktsituationen als Ansprechpartnerin zur Verfügung zu stehen. Zu finden bin ich Montag und Mittwoch von 8.00 bis 13.00 Uhr im Beratungsraum der Schule (Raum 125). Zur Vereinbarung von Terminen bin ich telefonisch über das Sekretariat der Schule erreichbar.

Ich freue mich auf ein Kennenlernen und eine gute Zusammenarbeit.

Marina Jaros

XXL-MEMORY FÜR ACHTKLÄSSLER

Foto: Gerold Paul.

Talente-Check für Achtklässler

Die Achtklässler des Mariengymnasiums lernen bei der Potenzialanalyse ihre Stärken im Hinblick auf ihren späteren Berufs- und Lebensweg kennen.

Bericht von Gerold Paul

Die Struktur des auf dem Hof der VHS ausgelegten Memorys ist nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Es geht offenbar darum, dass die Schüler der Klasse 8E des Mariengymnasiums, die an diesem Spiel beteiligt sind, Teamgeist zeigen und sich strategisch-abwägend mit der Frage beschäftigen, wie die Kartenpärchen des Spiels am schnellsten zu finden seien. Zwei Gruppen mit jeweils vier Personen treten gegeneinander an. Immer wieder läuft jemand mit schnellen Schritten zu den Riesenkarten, im besten Fall nicht ohne den Plan im Sinn, der zuvor im Team gemeinsam für die Suche entwickelt worden ist. „Es kommt nicht darauf an, wer gewinnt!“, teilen die Mitarbeiter des mit der Potenzialanalyse beauftragten Instituts für Bildungskooperation Münster mit. Wichtig seien vielmehr die strukturierte Arbeit im Team, die Kommunikationsfähigkeit der Achtklässler und ihre Kreativität bei der Herangehensweise. Die Schülerinnen und Schüler schätzen sich nach jeder Übung selber ein. Was sind meine Stärken? Was fällt mir leicht? Arbeite ich lieber allein oder in der Gruppe? Die Diagnose der eigenen Stärken und Fähigkeiten umfasst an diesem Tag wie vorgesehen sechs Stunden und beinhaltet neben den Übungen „XXL Memory“, „Ei aus dem Nest“ und „Brückenbau“ auch einen computergestützten Berufsinteressencheck. Die Potenzialanalyse steht in dieser Woche für alle achten Klassen des Mariengymnasiums auf dem Programm. Sie bildet den offiziellen Auftakt zur begleitenden Berufsorientierung in der Schule. Die Ergebnisse des Talente-Checks werden zeitversetzt, zu einem späteren Termin in der Schule gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern erörtert, in dreißigminütigen Reflexionsgesprächen, zu denen auch die Eltern eingeladen sind.

Es ist normal, verschieden zu sein!

Projekttag zu sexuellen Orientierungen

Bericht von Andrea Tussing

Weil Aufklärung über sexuelle Themen im schulischen Rahmen schwierig durchzuführen ist, begaben sich alle Klassen der 9. Jahrgangsstufe des Mariengymnasiums je einen Tag lang in das Jugend.haus Warendorf. Dort ging es im Gespräch mit den Pädagogen Katharina von Geiken und Oliver Bokelmann um sexuelle Orientierungen, „aber anders als im Biologieunterricht!“ – so einige Schülerinnen der 9D. In der Schule besteht die Gefahr, dass schulische Leistungserwartungen und intime Fragen miteinander vermengt werden. „Es war gut, dass wir nicht in der Schule waren und keine Lehrer dabei waren. So konnten wir mal ganz frei und offen über alles reden!“, beschreibt Irma die Atmosphäre an diesem Tag. Alle möglichen Aspekte des Themenkomplexes „Sexuelle Orientierungen“ konnten offen erörtert und klar beantwortet werden. Und Spaß hätten die Diskussionen gemacht, sei es anlässlich des „Homosexuelle-Prominente-Ratens“, sei es anlässlich der Film Clips über ein Coming-out, darin waren sich alle Teilnehmer einig. Eigentlich ging es um Grundlegendes, um Offenheit und Toleranz, um die Fragen: Inwieweit bin ich bereit, verschiedene sexuelle Orientierungen zu respektieren und wertzuschätzen? Oder will ich an meinen eingefahrenen Vorurteilen festhalten? „Ich habe an diesem Tag viel gelernt und über mich selber nachgedacht!“, fasst einer der Schüler „seinen“ Tag zusammen. Das von Mindful, der gemeinnützigen Gesellschaft für Jugendhilfe, angebotene Projekt wurde finanziell getragen durch die Unterstützung des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien und durch die Sparkasse Münsterland-Ost.
 

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