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POTENZIALANALYSE: LOS GEHT’S!

Die Achtklässler des Mariengymnasiums starten mit dem Programm zur beruflichen Orientierung

Von Gerold Paul

Ein Schüler erklärt mir: „Also dieser Tennisball stellt ein Vogelei dar, das aus seinem Nest gefallen ist. Irgendwie ist das Ei an einem Felsvorsprung liegen geblieben und muss zurück ins Nest.“ Die Aufgabe muss von den Schülergruppen, die sich auf dem Hof der VHS aufgestellt haben, mithilfe von dünnen Schnüren bewältigt werden, die in Zweierbündeln unter das Ei gelegt werden. „Dabei müssen die Gruppen aber einen bestimmten Abstand zum Ei einhalten, damit es keinen Menschengeruch annimmt!“, erklärt mir der Schüler wieder. Die Aufgabe erfordert Absprache in den Teams, Fingerfertigkeit und Koordination der Bewegungsabläufe.

„Es kommt nicht darauf an, welche der Gruppen die Aufgabe am schnellsten löst oder welche den Tennisball womöglich fallen lässt!“, erläutert ein Mitarbeiter des Instituts für Bildungskooperation Münster die Übung, welche einen Teilbereich der Potenzialanalyse für Achtklässler abdeckt. Die Schülerinnen und Schüler des Mariengymnasiums werden nach jeder Übung gebeten, sich selbst zu beurteilen: Was sind meine Stärken? Was fällt mir leicht? Arbeite ich lieber allein oder in der Gruppe? Weitere Übungen wie das „XXL Memory“ und der „Brückenbau“ sowie ein computergestützter Check der eigenen beruflichen Interessen ergänzen das Tagesprogramm. Es wird in dieser Woche, im Gebäude der VHS, dem Kooperationspartner der Schule, von allen vier achten Klassen des Mariengymnasiums absolviert. Die vom Lehrer David Feldkämper koordinierte Potenzialanalyse bildet den Auftakt zur begleitenden Berufsorientierung. Die Ergebnisse werden in der Schule gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern erörtert, in dreißigminütigen Reflexionsgesprächen, zu denen auch die Eltern eingeladen sind.

XXL-MEMORY FÜR ACHTKLÄSSLER

Foto: Gerold Paul.

Talente-Check für Achtklässler

Die Achtklässler des Mariengymnasiums lernen bei der Potenzialanalyse ihre Stärken im Hinblick auf ihren späteren Berufs- und Lebensweg kennen.

Bericht von Gerold Paul

Die Struktur des auf dem Hof der VHS ausgelegten Memorys ist nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Es geht offenbar darum, dass die Schüler der Klasse 8E des Mariengymnasiums, die an diesem Spiel beteiligt sind, Teamgeist zeigen und sich strategisch-abwägend mit der Frage beschäftigen, wie die Kartenpärchen des Spiels am schnellsten zu finden seien. Zwei Gruppen mit jeweils vier Personen treten gegeneinander an. Immer wieder läuft jemand mit schnellen Schritten zu den Riesenkarten, im besten Fall nicht ohne den Plan im Sinn, der zuvor im Team gemeinsam für die Suche entwickelt worden ist. „Es kommt nicht darauf an, wer gewinnt!“, teilen die Mitarbeiter des mit der Potenzialanalyse beauftragten Instituts für Bildungskooperation Münster mit. Wichtig seien vielmehr die strukturierte Arbeit im Team, die Kommunikationsfähigkeit der Achtklässler und ihre Kreativität bei der Herangehensweise. Die Schülerinnen und Schüler schätzen sich nach jeder Übung selber ein. Was sind meine Stärken? Was fällt mir leicht? Arbeite ich lieber allein oder in der Gruppe? Die Diagnose der eigenen Stärken und Fähigkeiten umfasst an diesem Tag wie vorgesehen sechs Stunden und beinhaltet neben den Übungen „XXL Memory“, „Ei aus dem Nest“ und „Brückenbau“ auch einen computergestützten Berufsinteressencheck. Die Potenzialanalyse steht in dieser Woche für alle achten Klassen des Mariengymnasiums auf dem Programm. Sie bildet den offiziellen Auftakt zur begleitenden Berufsorientierung in der Schule. Die Ergebnisse des Talente-Checks werden zeitversetzt, zu einem späteren Termin in der Schule gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern erörtert, in dreißigminütigen Reflexionsgesprächen, zu denen auch die Eltern eingeladen sind.

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