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Tag Archives: Beruf

ÜBER VIELE HÜRDEN ZUM ZIEL

Foto: Paul

Start der Berufsinformationstage am Montag, dem 11.03.2019, um 11.30 Uhr

Mariengymnasium, Raum: 116/117.

Auftaktveranstaltung:
„Über viele Hürden zum Ziel“

Kristina Ankerhold, Leiterin des NRW Landgestütes Warendorf

Für die begeisterte und erfolgreiche Reiterin Kristina Ankerhold war ihre Laufbahn wie ein Parcours mit einigen Wendepunkten und Herausforderungen. Nach ihrem Abitur machte sie zunächst zwei vollständige Berufsausbildungen zur Pferdewirtin in den Bereichen „Zucht und Haltung“ sowie „Pferd und Reiten“. Doch dann eine totale Neuorientierung: In Hannover und Münster absolvierte sie das Studium der Rechtswissenschaften und landete als Juristin am Finanzamt Bochum und wurde mit Steuerstrafsachen und Steuerfahndung betraut. Dann kam die Chance: Die Stelle für die Leitung des NRW Landgestütes in Warendorf wurde ausgeschrieben und die Bewerbung verlief erfolgreich! Ihre verschiedenartigen und vielfältigen bisherigen Berufserfahrungen versetzten die Referentin in ein völlig neues Berufsfeld mit Alleinstellungscharakter: Verantwortliche Leitung eines landeseigenen Betriebes, dessen Bedeutung in der Pferdezucht auch international anerkannt ist. Die Referentin kann aufgrund ihrer vielfältigen beruflichen und persönlichen Erfahrungen mit Sicherheit auch jüngeren Menschen wertvolle Informationen und Anregungen für deren eigene Zukunftsgestaltung geben.

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KNALLGASPROBEN UND ANDERE EXPERIMENTE

Besuch des Hochschultages

Am Donnerstag, dem 8. November, veranstaltete die Universität Münster den Hochschultag. Die gesamte elfte Jahrgangsstufe des Mariengymnasiums hat daran teilgenommen.

Bericht von Felizia Vornhusen

Tritt bei der Erwärmung von Wasserstoff im Reagenzglas ein explosionsartiges Geräusch auf, liegt Knallgas vor. Auch an diesem Tag knallte es. Sogar ein roter Ballon ging an der Tafel des Hörsaals in Flammen auf. Die versammelten Schülerinnen und Schüler folgten dem Experiment und der sich anschließenden Erklärung durch Prof. Dr. Glorius mit großem Interesse, obwohl ihnen die Probe bereits aus der Schule bekannt war. Im Rahmen des Hochschultages konnten sich Schüler der Oberstufen nicht nur am Fachbereich Chemie umschauen, sondern insgesamt 459 Studiengänge und fünf Hochschulen erkunden und einen Einblick in mögliche zukünftige Tätigkeitsbereiche gewinnen. Jeder konnte auf individuelle Weise den Studienort Münster kennen lernen und je nach Interessenlage eigenständig an Vorlesungen, Führungen und Beratungen teilnehmen. Ob Design, Architektur, Lehramt oder Naturwissenschaften, das Angebot der fünf beteiligten Hochschulen war riesig.

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BERUFSFELDER ERKUNDEN

© Christian Schwier / Fotolia

Berufsfelder erkunden – ein Test im Echtbetrieb

Informationen zum Berufsfelderkundungstag am Mariengymnasium

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte, liebe Schülerinnen und Schüler,

im Zeitraum vom 12. bis 15. Februar 2019 werden die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 des Mariengymnasiums im Rahmen des Landesprogramms „Kein Abschluss ohne Anschluss“ eine eintägige Berufsfelderkundung durchführen.

Was ist „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA)?

Die Schule bereitet Jugendliche auf den Übergang in Ausbildung und Studium vor. Dafür steht das Landesprogramm „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA). In der Jahrgangsstufe 8 setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit ihren individuellen Interessen und Stärken auseinander (Potenzialanalyse). Auf dieser Grundlage wählen sie anschließend Berufsfelder aus, die sie näher kennenlernen möchten (Berufsfelderkundung). Betriebspraktika schließen sich später im Rahmen der systematischen Berufsorientierung an. Ziel ist, dass alle mit einer klaren beruflichen Orientierung die Schule verlassen.

Berufsfelder erkunden – ein Test im Echtbetrieb

Ab der Jahrgangsstufe 8 lernen alle Schülerinnen und Schüler Unternehmen und Berufe in drei verschiedenen Berufsfeldern kennen – zwei Berufsfelder im Rahmen des „Girls‘&Boys‘-Day“ und des Projekts „Lernen durch Engagement“, ein drittes am Berufsfelderkundungstag. Durch Berufsfelderkundungen bekommen sie eine Vorstellung davon, was sie in Berufswelt, Betriebsalltag und Ausbildung erwarten könnte. Schülerinnen und Schüler besuchen Arbeitsplätze, erleben Tätigkeiten und Betriebsabläufe. Sie sprechen mit Ausbildern, Auszubildenden und Mitarbeitern und bekommen selbst kleinere Arbeitsaufträge.

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XXL-MEMORY FÜR ACHTKLÄSSLER

Foto: Gerold Paul.

Talente-Check für Achtklässler

Die Achtklässler des Mariengymnasiums lernen bei der Potenzialanalyse ihre Stärken im Hinblick auf ihren späteren Berufs- und Lebensweg kennen.

Bericht von Gerold Paul

Die Struktur des auf dem Hof der VHS ausgelegten Memorys ist nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Es geht offenbar darum, dass die Schüler der Klasse 8E des Mariengymnasiums, die an diesem Spiel beteiligt sind, Teamgeist zeigen und sich strategisch-abwägend mit der Frage beschäftigen, wie die Kartenpärchen des Spiels am schnellsten zu finden seien. Zwei Gruppen mit jeweils vier Personen treten gegeneinander an. Immer wieder läuft jemand mit schnellen Schritten zu den Riesenkarten, im besten Fall nicht ohne den Plan im Sinn, der zuvor im Team gemeinsam für die Suche entwickelt worden ist. „Es kommt nicht darauf an, wer gewinnt!“, teilen die Mitarbeiter des mit der Potenzialanalyse beauftragten Instituts für Bildungskooperation Münster mit. Wichtig seien vielmehr die strukturierte Arbeit im Team, die Kommunikationsfähigkeit der Achtklässler und ihre Kreativität bei der Herangehensweise. Die Schülerinnen und Schüler schätzen sich nach jeder Übung selber ein. Was sind meine Stärken? Was fällt mir leicht? Arbeite ich lieber allein oder in der Gruppe? Die Diagnose der eigenen Stärken und Fähigkeiten umfasst an diesem Tag wie vorgesehen sechs Stunden und beinhaltet neben den Übungen „XXL Memory“, „Ei aus dem Nest“ und „Brückenbau“ auch einen computergestützten Berufsinteressencheck. Die Potenzialanalyse steht in dieser Woche für alle achten Klassen des Mariengymnasiums auf dem Programm. Sie bildet den offiziellen Auftakt zur begleitenden Berufsorientierung in der Schule. Die Ergebnisse des Talente-Checks werden zeitversetzt, zu einem späteren Termin in der Schule gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern erörtert, in dreißigminütigen Reflexionsgesprächen, zu denen auch die Eltern eingeladen sind.

KNIGGE-KNIFFE FÜR DEN ERSTEN EINDRUCK

(v. l.) Tom Brösing (Barmer), Anna Misztal (Barmer), Tina Wegmeth (Technotrans), Maria Rabert (LVM), Tim Ansorge (Barmer) und David Feldkämper (Mariengymnasium). Foto: Gerold Paul.

Marienschüler trainieren Kontaktaufnahmen mit Unternehmen

Bericht von David Feldkämper

Warendorf. Bewerben wie ein Profi – ein hoch gestecktes Ziel für viele Aspiranten auf einen Ausbildungs- oder Praktikumsplatz. Die richtigen Knigge-Kniffe haben die Marienschüler am vergangenen Donnerstag aus erster Hand von Experten aus regionalen Unternehmen mit auf den Weg bekommen. Tina Wegmeth (Technotrans), Anna Misztal, Tom Brösing und Tim Ansorge (Barmer GEK) und Maria Rabert (LVM) simulierten in einem dreistündigen Programm mit allen vier 9. Klassen – anknüpfend an den Deutschunterricht – die optimale Gestaltung von Bewerbungsschreiben, die erste Kontaktaufnahme, Auswahlgespräche und allgemeine Verhaltensregeln in Betrieben. Das Bewerbungstraining bildete zusammen mit dem Besuch der Berufsorientierungsmesse (BOM) den Abschluss Berufsorientierungsmaßnahmen in der Jahrgangsstufe 9 und gleichzeitig den vorbereitenden Auftakt zur Bewerbungsphase für das zweiwöchige Berufsorientierungspraktikum am Ende des kommenden Schuljahrs.

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Bewerben wie ein Profi

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Die Bewerbungsprofis Jonas Reckmann (2. v.l.), Robin Dittmann (3. v.l.) und Justine Westkamp (4. v.l.) mit den beiden Schulkoordinatoren für Studien- und Berufsorientierung Stefanie Kusche (l.) und David Feldkämper (r.).

Marienschüler trainieren Kontaktaufnahmen mit Unternehmen

Bericht von David Feldkämper

Forsch oder zurückhaltend? Fest oder Waschlappen? Fein oder Casual? Beim ersten Gespräch, dem ersten Händedruck oder der Auswahl der Kleidung ist es häufig der erste Eindruck, der über Erfolg oder Misserfolg entscheidet. Richtig bewerben will gelernt sein. Wie das funktioniert, haben Marienschüler in der letzten Schulwoche mit Profis aus der Wirtschaft trainiert.

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