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Archiv der Kategorie: Informatik

NEUE MEDIENSCOUTS

Neue Medienscouts erhalten ihre Zertifikate

Von Gerold Paul

Alle Zertifikate tragen das Siegel der Landesanstalt für Medien NRW. Sie bescheinigen den Empfängern, über die wichtigsten Themen der Mediennutzung wie beispielsweise Internet und Sicherheit, Soziale Netzwerke und Digitale Spiele qualifiziert beraten zu können. Als die sechs Schülerinnen und Schüler des Mariengymnasiums sich zum Foto aufgestellt haben, scheinen sie doch ein bisschen stolz zu sein, sich zertifizierte „Medienscouts“ nennen zu dürfen. In einer fünftägigen Fortbildung haben sie sich zusammen mit den beiden Beratungslehrerinnen Frau Dr. Brebeck und Frau Dr. Mertens auf ihre künftige Rolle am Mariengymnasium vorbereitet. Es sind die Siebt- und Achtklässler Lisa Höfel, Emma Hoppe, Carla Ernst, Eveline Maas, Luca Götz, Jannis Kühn und Sebastian Nolde, welche mit ihren Ideen und dem erworbenen Wissen das Medienprojekt des Landes in der Schule praktisch umsetzen werden. Die Förderung der Medienkompetenz bildet einen Schwerpunkt im Schulprogramm des Mariengymnasiums und wird durch die regelmäßig stattfindende Projektarbeit der Medienscouts nachhaltig unterstützt.

WENN DER COMPUTER ALLEINE SPIELEN WILL

Wenn der Computer mal alleine spielen will – Stephan Auf der Landwehr erfolgreich bei der SMIMS

Von Thorsten Schmolke

Die Schülerakademie Mathematik Informatik Münster (SMIMS) hat es sich zum Ziel gesetzt, Schülern des Jahrgangs 11 einen tieferen Einblick in diese Fächer zu ermöglichen. Da in der verhältnismäßig kurzen Zeit von nur fünf Tagen anspruchsvolle Themen behandelt werden, sind bereits die Zugangsvoraussetzungen entsprechend hoch. Die Chancen zur Teilnahme sind eher gering, wenn man nicht sowohl in Mathematik als auch in Informatik Bestnoten vorweisen kann. Glücklicherweise trifft dies auf Stephan Auf der Landwehr zu, der erfolgreich an der diesjährigen SMIMS teilgenommen hat. Im Rahmen der 5 Tage hat er das Konzept neuronaler Netzwerke, welche die Basis einer künstlichen Intelligenz (KI) bilden, kenngelernt und in Eigenleistung direkt eine solche KI programmiert. KI können durch Wiederholung von Anwendungsfällen lernen. Dadurch kann z. B. eine Bilderkennungssoftware mittels künstlicher Intelligenz auf das Erkennen bestimmter Muster trainiert werden. Zeigt man ihr z. B. tausende Röntgenbilder von Knochenfrakturen, so kann sie eine solche auf einem neuen Bild erkennen und somit eine ärztliche Diagnose unterstützen.

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EINEN SICHEREN STAND HABEN

„Einen sicheren Stand haben“ – analog und digital: Social Network Training am Mariengymnasium Warendorf

Von Sonja Behrens

Herausgehoben und angreifbar zu sein, das war eine der Erfahrungen, die die Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen des Mariengymnasiums am Montag am eigenen Leib erfahren konnten, indem Yao Houphouet, Dozent und Trainer des Vereins Ensible e. V. aus Schmallenberg, sie im wahrsten Sinne des Wortes auf einen wackeligen Stuhl stellte. Von den Mitschülerinnen und Mitschülern beschützt und aufgefangen zu werden, indem diese – ebenfalls ganz wörtlich – eine Schutzwand bilden und den angreifenden Dozenten aufhalten, das war eine ganz besondere körperliche Erfahrung.

Im Verlauf des Workshops konnte dieses Erlebnis anschaulich und einprägsam auf Erfahrungen in den sozialen Netzwerken der digitalen Welt übertragen werden, indem die Schülerinnen und Schüler In verschiedenen Spielsituationen mit den Auswirkungen beleidigender Kommunikation auf sich selbst und andere konfrontiert wurden. Auch die Tatsache, dass man durch die Nutzung bestimmter Apps seine persönlichen Daten und Bilder an Internet-Konzerne „verschenkt“ und dadurch die Kontrolle darüber verliert, was mit ihnen geschieht, gehörte zu den Themen, die in dem Workshop angesprochen wurden.

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DER KÜRZESTE WEG ZUR HALTESTELLE

Stephan Auf der Landwehr auch in der zweiten Runde des Bundeswettbewerbs Informatik erfolgreich

Von Thorsten Schmolke

Der Bundeswettbewerb Informatik (BWInf), der in gemeinsamer Trägerschaft von der Gesellschaft für Informatik e.V., dem Fraunhofer-Verbund IUK-Technologie und dem Max-Planck-Institut für Informatik veranstaltet wird, ist bereits in der ersten Runde durchaus anspruchsvoll und stellt Schüler aus der ganzen Bundesrepublik vor die Herausforderung, Lösungsstrategien für vorgegebene Probleme zu entwickeln und Programme zu schreiben, die diese Probleme auch in unterschiedlichen Varianten lösen können.

Stephan Auf der Landwehr hat offensichtlich Blut geleckt, da er nach erfolgreich bestrittener erster Runde des BWInf nun auch die zweite gemeistert hat und in dieser nicht nur eine, sondern gleich zwei Aufgaben bearbeitet hat. In der einen musste ein Programm geschrieben werden, das den kürzesten Weg zu einer Bushaltestelle berechnet. Leider steht dabei eine unbekannte Zahl von beliebig geformten Vielecken im Weg, welche umlaufen werden müssen, was die Aufgabe durchaus erschwert, da das Programm für beliebige Hindernisse und alle möglichen Anordnungen dieser funktionieren muss. Das diesem Bericht beigefügte Video zeigt, wie Stephans Programm Wege von rechts nach links geschickt auswählt und dabei nach und nach zu der optimalen Lösung gelangt. Die andere Aufgabe verlangte das geschickte Anordnen dreieckiger Grundstücke. Diese sind von unbekannter Größe und Anzahl und sollen alle an einer Straße liegen. Um das Ganze noch zu erschweren, mussten die Dreiecke so gedreht und angeordnet werden, dass sie möglichst wenig Platz einnehmen. Im Bild ist zu sehen, wie Stephans Programm dieses Problem gelöst hat.

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BEGABTER IT-NACHWUCHS AM MARIENGYMNASIUM

Fünf talentierte Informatiker am MGW ausgezeichnet

Bericht von Thorsten Schmolke

Aus den Informatikwettbewerben „Informatik Biber“, „Jugendwettbewerb Informatik“ und „Bundeswettbewerb Informatik“, die alle in gemeinsamer Trägerschaft von der Gesellschaft für Informatik e.V., dem Fraunhofer-Verbund IUK-Technologie und dem Max-Planck-Institut für Informatik veranstaltet werden, ist der letzte mit Abstand der anspruchsvollste. Hier wird neben soliden Programmierkenntnissen auch die Fähigkeit vorausgesetzt, Lösungsstrategien für komplexe Probleme entwickeln zu können. Nicht nur haben fünf Schüler des Mariengymnasiums mehrere Wochen ihrer Freizeit dafür geopfert, sich an diesen Aufgaben zu messen – Stephan Auf der Landwehr, René Hemesath, Amir Ibrahim, Tobias Marx und Domenic Scholz haben darüber hinaus gezeigt, dass sie ein tiefgehendes Verständnis für das Fachgebiet Informatik aufweisen. Auf die Frage, ob der Wettbewerb nicht unglaublich viel Zeit in Anspruch genommen habe, sagt Tobias trocken: „Man hat ja sonst nichts zu tun.“ Dabei unterschlägt er bescheiden, dass seine Aufgabe graphentheoretisches Wissen erfordert hat, das er sich für seine Lösung selber aneignen musste, und er dann auch noch die maximale Punktzahl geholt hat – womit er ganz nebenbei den Bundesschnitt um 25% übertroffen hat.

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MARIENGYMNASIUM WIEDER MEDIENSCOUTS-SCHULE NRW

Mariengymnasium erhält Abzeichen als Medienscouts-Schule für die besondere Arbeit im Bereich Medienkompetenz

Bericht von Dr. Rebecca Brebeck

„Ich finde die Arbeit als Medienscout sehr wichtig. Und man merkt, dass es etwas bringt.“ So fasst Amelie Borgstedt aus der Klasse 9B ihre Eindrücke zusammen. Neben ihr sind noch weitere zehn Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis 10 des Mariengymnasiums Ansprechpartner für Schüler, Eltern und Lehrer bezüglich Fragen und Problemen rund um das Thema Medien. Der Leitgedanke des Projektes ist es, dass die dafür ausgebildeten Jugendlichen als Ansprechpartner auf Augenhöhe für ihre Mitschüler zur Verfügung stehen. Häufige Themen hierbei sind urheberrechtliche Fragen, aber auch die Prävention und Bekämpfung von Cybermobbing. Bei dieser verantwortungsvollen Arbeit stehen den Medienscouts zwei ebenfalls ausgebildete Beratungslehrerinnen – Frau Dr. Brebeck und Frau Dr. Mertens – zur Seite. Seit 2016 nimmt das Mariengymnasium an dem NRW-weiten Projekt Medienscouts NRW der Landesanstalt für Medien NRW teil. Hierbei steht die Prävention an erster Stelle.

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