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Tag Archives: Chemie

ERDÖL. MACHT. MÜLL.

Ausstellung „ERDÖL. MACHT. MÜLL.“
Ein Gemeinschaftsprojekt der Plastikemspiraten des Mariengymnasiums und der Steuerungsgruppe „Fairtrade-Stadt Warendorf“

Bericht von Inge Seelige und Dr. Sabine Schöneich

Das Fazit ist erschreckend. Wie viel Plastikmüll sogar schon in bzw. an der Ems zu finden ist, stimmt nicht nur die Schüler der Jahrgangsstufe 9 aus dem Wahlkurs Naturwissenschaften des Mariengymnasiums Warendorf nachdenklich. Die Menge von Plastikmüll ist weltweit zu einem Umwelt-Problem ungeheuren Ausmaßes geworden und macht auch nicht Halt vor der Emsstadt Warendorf. Die Neuntklässler haben an der Aktion „Plastikpiraten – Das Meer beginnt hier!“ im Rahmen des BMBF-Forschungsschwerpunkts „Plastik in der Umwelt“ teilgenommen. Hierfür gingen die Jugendlichen als „Plastikemspiraten“ auf eine „wissenschaftliche Expedition“ an die Ems. Im September 2018 sammelten sie Müll und Mikroplastik an und in der Ems und werteten ihre Funde akribisch aus, um die Müll- und insbesondere die Plastikbelastung zu untersuchen. Ihre Ergebnisse für die Ems in Warendorf sind mittlerweile auf einer digitalen Deutschlandkarte dokumentiert. Ihre Untersuchung nimmt damit Teil an der bundesweiten Citizen-Science-Aktion des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

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SIEGER BEIM CHEMIE-WETTBEWERB DECHEMAX

Dr. Sabine Schöneich, Laura Lewin, Rebekka Lütke Entrup, Lia Fichtner, Johanna Lütke Entrup, Jule Fichtner, Tabea Haack, Leonie Weitkamp, Marie Peters, Maybritt Peitz, Uta Schmitz-Molkewehrum (v. l.)

Jung-Chemikerinnen des Mariengymnasiums unter den 15 besten Teams Deutschlands in ihrer Altersstufe

Bericht von Dr. Sabine Schöneich

Nachdem viele Schülerinnen und Schüler des MGW aus den Klassen 7A, 7C und 8A die erste Runde des Chemiewettbewerbs DECHEMAX erfolgreich abgeschlossen hatten, bestanden drei Teams auch die zweite Wettbewerbsrunde, in der im Labor und der Küche experimentiert wurde.
Die Protokolle und Versuchsergebnisse von Tabea Haack, Johanna und Rebekka Lütke Entrup aus der 8A überzeugten die Jury der Dechema dabei so sehr, dass jede von ihnen außer einer Urkunde auch noch einen Buchpreis erhalten hat. Ihr Team zählt deutschlandweit zu den 15 besten ihrer Altersstufe.
Ebenfalls erfolgreich schnitten die beiden Gruppen aus der 7A ab. Jule und Lia Fichtner, Laura Lewin, Maybritt Peitz, Marie Peters und Leonie Weitkamp erhielten für ihre Ergebnisse Urkunden.
„Das Schreiben der Protokolle war schon recht viel Arbeit, aber die Experimente haben in der Gruppe viel Spaß gemacht und wir haben viel miteinander gelacht!“, berichtet Tabea Haack. Johanna Lütke Entrup ergänzt: „Die Experimente waren interessant, und man war auf die Ergebnisse richtig gespannt – gelernt hat man auch noch viel dabei!“.

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PILLEN, PULSSCHLAG UND PROTHESEN

45 Schülerinnen und Schüler des MGW aus den Klassen 7A, 7D und 8A haben erfolgreich an der ersten Runde des Chemiewettbewerbs DECHEMAX teilgenommen!

Bericht von Dr. Sabine Schöneich

Die Schüler der drei Klassen haben in dieser ersten Wettbewerbsrunde über 8 Wochen jede Woche neue Fragen rund um das Thema „Gesundheit“ beantwortet. Nun steht fest: Alle haben alles korrekt beantwortet und dürfen an der zweiten Runde teilnehmen, bei der die Küche zum Labor wird und dort eigenständig Experimente durchgeführt, protokolliert und ausgewertet werden.
Womit beschäftigt sich der Wettbewerb in diesem Jahr? Recht einfach bekämpfen wir heutzutage Krankheiten, die für die Menschen noch vor hundert Jahren den sicheren Tod bedeutet hätten. Mit Impfungen können wir vorbeugen. Und um Kopfschmerzen und Fieber muss man sich auch keinen Kopf machen – sie sind sehr schnell und einfach besiegt mit vielen unterschiedlichen Pillen aus den Chemielaboren. Auch kompliziertere Dinge sind nicht mehr unmöglich: Wir können selbst dann überleben, wenn Organe ausfallen. Mit Gentests lassen sich sogar Krankheiten voraussagen.

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Dr. Ruth Horstmann gestorben

Das Mariengymnasium Warendorf trauert um seine ehemalige Chemie- und Physiklehrerin Frau Dr. Ruth Horstmann, die am 11.3.2018 verstorben ist.

Frau Horstmann wurde am 25.6.1929 in Münster geboren. Ihr Abitur machte sie nach der Kriegs- und Notzeit im Jahr 1949 in Krefeld und studierte in den Jahren 1949 bis 1955 an den Universitäten Köln und Münster Lebensmittelchemie. In den Jahren danach arbeitete sie an ihrer Promotion, die sie im Jahre 1957 erfolgreich abschloss. Nach einer familienbedingten Unterbrechung unterrichtete sie ab 1967 an der Berufsfachschule Josefshaus Münster und am Gymnasium Johanneum Ostbevern, bis sie sich zu einer vertieften Ausbildung im Lehrberuf entschied. Nach erfolgreichem Abschluss ihrer Referendarzeit am Schillergymnasium Münster begann sie am 1.8.1974 direkt am Mariengymnasium Warendorf (damals Marienschule) ihre Lehrtätigkeit in den Fächern Chemie und Physik.

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Vitamin C, Carbonsäuren und Co.

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Exkursion des Kurses Chemie (EF) zur Universität Duisburg-Essen

Man wundert sich vielleicht nicht darüber, dass eine rote Paprika mehr Vitamin C enthält als eine gelbe oder eine grüne. Die ausgereifte, rote Paprika ist für ihren hohen Vitamin C-Gehalt bekannt. Keine Zitrone enthält so viel Vitamin C wie die Paprika. Wie verhält es sich aber im Vergleich dazu mit der Vitamin C-Brausetablette? Um dieser Frage nachzugehen und sich eingehender mit den Carbonsäuren zu beschäftigen, hat sich der Chemie-Grundkurs der 10. Jahrgangsstufe zum Fachbereich Chemie der Universität Duisburg-Essen begeben. Dort konnte die Gruppe einen spannenden und aufschlussreichen Tag im Schülerlabor verbringen. Dazu kam, dass die Schüler eine Hochschule von innen erkunden konnten. Die Schüler hatten daher Gelegenheit, unterschiedlichste Fragen zu den allgemeinen Studienbedingungen zu stellen. Ermöglicht wurde die Fahrt durch die Kooperation des Mariengymnasium mit der Didaktik des Fachbereichs Chemie an der Universität Duisburg-Essen. Begleitet wurde der Kurs von Dr. Rebecca Brebeck und Sebastian Glatz, Chemie- und Biologielehrer am MGW.

 

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