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DIE CHEMIE DER MAGISCHEN STIFTE

Helena Breymayer, Ylenia Starke und Christina Uphoff erhalten Urkunden für ihre erfolgreiche Teilnahme an „Chem-pions“

Von Dr. Sabine Schöneich

Zaubermalstifte sind erstaunlich: Sie ändern die Farbe, wenn sie mit dem farblosen Magic-Pen übermalt werden, und führen wie durch Zauberei zu neuen Farberlebnissen. Aber steckt in diesen Stiften wirklich Magie? Natürlich nicht – handfeste Chemie!

Helena Breymayer, Ylenia Starke und Christina Uphoff aus der siebten Jahrgangsstufe des Mariengymnasiums nahmen im vergangenen Schuljahr, im Rahmen des MINT-Zweiges, am Landeswettbewerb „Chem-pions“ teil. Dafür experimentierten sie mit verschiedenen Sorten der sogenannten Zauberstifte. Im November bekamen die drei Mädchen jetzt für ihre Arbeit ihre Urkunden, die mit drei von möglichen vier Sternen bewertet wurden. Dies bedeutet, dass sie alle Beobachtungen notiert und ausgewertet haben, ihre Arbeit übersichtlich gestaltet und die Texte gut ausformuliert haben. Helena machten vor allem die praktischen Versuche Spaß: „Super war es, wie wir selber aus Zitronensaft, Backpulver und Co. einen Magic-Pen hergestellt haben, der auch funktionierte!“ Christina war begeistert davon, „wie wir mit einfachem Kaffeefilterpapier herausbekommen konnten, dass die meisten Zaubermalstifte aus verschiedenen Farben bestehen“. Laut Ylenia war es besonders spannend, geheime Nachrichten mit unsichtbarer Tinte zu schreiben.

Der Experimentalwettbewerb „Chem-pions“ ist für die Klassen 5 bis 8 aller Schulformen in NRW konzipiert worden. Erstmalig im Herbst 2017 angeboten, trat er in dieser Form die Nachfolge des Wettbewerbs „Chemie entdecken“ an, der die Experimentierfreude der Schülerinnen und Schüler seit seinem Start im Jahr 1998 immer wieder wecken konnte. Inhaltlich steht jeweils ein Alltagsprodukt oder ein Alltagsphänomen im Mittelpunkt, zu dem chemische Experimente durchzuführen sind, die mit einfachen Mitteln zu Hause oder in der Schule bewerkstelligt werden können. Diese Experimente sollen schriftlich dokumentiert werden. Für die höheren Jahrgänge gibt es Zusatzaufgaben, welche ebenfalls zu bearbeiten sind. „Chem-pions“ ist als Einzelwettbewerb gedacht, der zwar das Experimentieren im Team zulässt, aber von den Teilnehmer:innen einen selbstständig formulierten Versuchsbericht voraussetzt.

GRÜNE AUTOREIFEN AUS LÖWENZAHN-KAUTSCHUK?

Beim Chemiewettbewerb Dechemax ist mit Maybrit Peitz, Marie Peters und Leonie Weitkamp erneut ein Team des Mariengymnasiums unter die fünfzehn besten Teams Deutschlands gekommen

Von Gerold Paul

Wo produziert wird, wird weggeworfen. Wo viel produziert wird, wird besonders viel weggeworfen. Das Wegwerfzeitalter zwingt dazu, über Alternativen nachzudenken: nachhaltige, grüne Produkte. Doch auch über die grünen Ersatzstoffe muss nachgedacht werden, verrät Marie Peters vom Dechemax-Team des Mariengymnasiums Warendorf. Sie hat zusammen mit ihren Mitschülerinnen Maybrit Peitz und Leonie Weitkamp aus der Jahrgangsstufe EF im dritten Jahr in Folge erfolgreich am bundesweiten Chemiewettbewerb Dechemax teilgenommen. Im aktuellen Wettbewerb sollte der Frage nachgegangen werden, ob die Bioökonomie tatsächlich immer „dasselbe in Grün“ liefern könne. Klimawandel und Rohstoffknappheit machen das Nachdenken über Alternativen so wichtig, weiß Leonie Weitkamp. „Im letzten Jahr haben wir, in der zweiten Runde des Wettbewerbs, versucht, selbst Material für Autoreifen herzustellen, welche sowohl umweltfreundlich als auch für den Gebrauch im Straßenverkehr geeignet sein sollten“. An „grüne“ Autoreifen aus Löwenzahn-Kautschuk wurde dabei auch gedacht. In diesem Jahr sollte Recyclingpapier hergestellt werden. „Es war sehr interessant, zu erfahren, wie viele verschiedene Schritte es benötigt, Papier herzustellen. Obwohl kleinere Schwierigkeiten aufgetreten sind, haben wir es geschafft, unser eigenes recyceltes Papier herzustellen. Das Ergebnis konnte sich durchaus sehen lassen! Trotz der außergewöhnlichen Lage infolge der Corona-Pandemie haben wir es zuletzt geschafft, unser Protokoll einzureichen.“ Die Jury des Dechemax-Wettbewerbes belohnte die Schülerinnen des Mariengymnasiums, die zu den fünfzehn besten Teams Deutschlands in ihrer Jahrgangsstufe zählen, mit Urkunden und Buchgeschenken. Die Schülerinnen ergänzen zuletzt, dass ihr Dank auch an ihre Chemielehrerin Dr. Sabine Schöneich und an ihren ehemaligen Referendar Lukas Trammer geht, welche sie in allen Wettbewerbsrunden stets unterstützt hätten.


PLASTIKABRIEB BEI AUTOREIFEN

Erfolgreiche Finalisten am MGW beim Chemiewettbewerb „Dechemax macht mobil“

Von Dr. Sabine Schöneich

Neun Schülerinnen und ein Schüler des Mariengymnasiums aus den Klassen 8A und 9A haben erfolgreich die letzte Runde des Chemiewettbewerbs DECHEMAX abgeschlossen! Das Team von Maybritt Peitz, Marie Peters und Leonie Weitkamp aus der 8A schaffte sogar den Sprung unter die besten 15 Teams in Deutschland und wurde neben einer Urkunde zusätzlich mit einem Buchpreis für jeden geehrt.

Die Schülerinnen und Schüler der beiden Klassen haben in dieser zweiten Wettbewerbs-Runde Experimente rund um das Thema „Mobilität“ eigenständig durchgeführt, protokolliert und ausgewertet, wobei die heimische Küche zum Labor wurde. Die Teams führten Experimente durch zum Thema „Mikroplastik Adieu?“ Dabei stellten sie eigenständig biologisch abbaubare Kunststoffe her, die sie dann auf ihre mögliche Verwendung als Autoreifen testeten. Ausgangspunkt war hierbei die Tatsache, dass der Reifenabrieb der Autos die bei Weitem häufigste Quelle von Mikroplastik darstellt. Der kaum sichtbare Abrieb enthält leider oft Weichmacher und andere gefährliche Stoffe. Diese können über die Umwelt in die Nahrung von Tier und Mensch gelangen. Langzeitfolgen sind kaum absehbar, da Gummi durch die Vulkanisation bei der Produktion der Reifen nicht mehr natürlich abbaubar ist. Eine großartige Idee zur Verringerung von Mikroplastik wären also biologisch abbaubare Kunststoffe, wenn sie nicht schon während des Fahrbetriebs abgebaut würden. „Uns haben die Experimente viel Spaß gemacht“, beschreibt Tabea Haack ihre Erfahrungen. „Wir fanden die Experimente sehr spannend, besonders, als wir die selbstgemachten Reifen ausprobieren konnten. Wir waren überrascht, was man aus Quark und Milch herstellen kann und dass aus solchen Zutaten etwas so Stabiles herauskommt. Und nächstes Jahr wollen wir wieder mitmachen.“

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KITTEL AN UND SCHUTZBRILLE AUF!

Zehntklässler des Mariengymnasiums fuhren zum Schüler-Experimentier-Praktikum der Universität Duisburg

Von Johanna Oortmann

Bei einem vernünftigen Experiment im Chemielabor muss immer etwas explodieren, um Jugendliche zu beeindrucken? Weit gefehlt! Am 17. Mai besuchten die Chemiekurse der zehnten Klasse des Mariengymnasiums Warendorf die Universität Duisburg/Essen. Im Rahmen des Schüler-Experimentier-Praktikums „SEPP“ hatten sie die Möglichkeit, in einem komplett ausgestatteten Hochschullabor selber verschiedene Experimente zur Herstellung und Spaltung von Estern durchzuführen und gleichzeitig mehr über die Arbeitsweise eines Chemikers zu lernen. Denn auch für Fragen an die betreuenden Fachkräfte und Studenten der Chemie blieb Zeit, neben der praktischen Übung im Labor und der Auswertung der Ergebnisse. Dabei gelang es auch – ganz ohne Knalleffekt – durch Erhitzen und vorsichtiges Vermischen verschiedener Chemikalien faszinierende Fakten über die Ester und deren Entstehung zu erlangen: Fakten und Ergebnisse, die tatsächlich nicht bei Google zu finden sind, wie einer der Leiter des Projekts bemerkte! Für alle Teilnehmer also eine einmalige Chance!

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DECHEMAX MACHT MOBIL

13 Schüler des Mariengymnasiums aus den Klassen 8A und 9A haben erfolgreich an der ersten Runde des Chemiewettbewerbs DECHEMAX teilgenommen!

Bericht von Dr. Sabine Schöneich

Die Schülerinnen und Schüler der beiden Klassen haben in dieser ersten Wettbewerbs-Runde über acht Wochen jede Woche neue Fragen rund um das Thema „Mobilität“ beantwortet. Nun steht fest: Zwölf von ihnen haben alles korrekt beantwortet und dürfen an der zweiten Runde teilnehmen, bei der die Küche zum Labor wird und dort eigenständig Experimente durchgeführt, protokolliert und ausgewertet werden.

Der Wettbewerb beschäftigt sich in diesem Jahr mit dem dringlichen Problem der zunehmenden Mobilität in Deutschland. Wem sind nicht die folgenden Szenen bekannt? Morgens um 8.00 Uhr wälzen sich bereits die ersten Autolawinen im Schritttempo über die Autobahn, Fahrradfahrer und Fußgänger kämpfen sich durch den Feinstaub in den Städten, Parkplätze sind belegt, und an den Zapfsäulen fluchen viele, weil die Spritpreise schon wieder angestiegen sind. Im Zug ist die Klimaanlage ausgefallen – alle schwitzen. Bestimmt ist die Hitze auf den Klimawandel zurückzuführen, zu dem der Verkehr ebenfalls gehörig beiträgt.

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WIE FARBEN ENTSTEHEN

Jungchemiker des MGW und GLW gemeinsam im Teutolab Chemie

Bericht von Dr. Sabine Schöneich

Zwölf Schülerinnen und Schüler der Q2 des Mariengymnasiums unter Leitung von Frau Dr. Schöneich und sechs Schülerinnen und Schüler der Q2 des Gymnasium Laurentianum unter Leitung von Frau Dr. Siemer besuchten gemeinsam das Teutolab Chemie der Uni Bielefeld und verbrachten einen spannenden Tag im Labor mit vielen Experimenten zum Thema „Farbstoffe und Farbigkeit“. In drei Laboren wurden Experimente zu den Themen „Gewinnung von Lebensmittelfarbstoffen“, „Färben mit Lebensmittelfarbstoffen“ und „Analyse von Lebensmitteln auf Farbstoffe“ durchgeführt. Nebenbei wurden die Schülerinnen und Schüler, die alle kurz vorm dem Abitur stehen, von den Betreuern über das Chemiestudium und die verschiedenen Fachrichtungen informiert. Ermöglicht und finanziell unterstützt wurde diese außerschulische Weiterbildung für die Abiturienten vom zdi in Oelde. Das zdi ist eine Gemeinschaftsoffensive zur Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses in Nordrhein-Westfalen.


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