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Integration leicht gemacht

Erasmustreffen in Budpest

Bericht von Benedikta D’Aló

„Wir haben eine unvergessliche Woche mit großartigen Menschen in Budapest erlebt!“, so formulieren die Teilnehmer des Mariengymnasiums in Warendorf ihre Eindrücke zum Erasmustreffen im Oktober in Ungarn. Im Rahmen des laufenden Projektes We promote integration trafen sich Lehrer und Schüler der sieben teilnehmenden Nationen am Budapester Fasori-Gymnasium, um gemeinsam daran zu arbeiten, wie die Integration von Migranten und Flüchtlingen zu verbessern sei. In Workshops und bei unterschiedlichen Vorträgen von ungarischen Hilfsorganisationen gab es viele Gelegenheiten, sich kritisch, aber dennoch konstruktiv mit dem sehr aktuellen Thema auseinanderzusetzen. Die Budapester Kollegen hatten zudem ein spannendes Rahmenprogramm organisiert, welches den Besuch in dem Felsenkrankenhaus-Atombunker Museum, eine Fahrradtour durch die Stadt entlang der Donau, die Führung durch das Parlamentsgebäude und einen Ausflug nach Szentendre, einer malerischen barocken Kleinstadt, vorsah. Ein multikultureller Abend in der Schule zum Abschied rundete den Besuch in der ungarischen Hauptstadt ab. Hier gab es kulinarische Spezialitäten aus allen beteiligten Ländern. Die Schüler lebten in der Woche in ungarischen Familien und konnten hautnah die großartige Gastfreundschaft der Ungarn erleben. Alle Beteiligten freuen sich schon jetzt auf das nächste Treffen im April in Panevezys in Litauen. Vorbereitend arbeiten die Europa-AGs an den Schulen an der Erstellung eines Handbuches, welches Vorschläge für ein besseres Einleben von Flüchtlingen und Migranten enthalten soll. Ein besonderes Anliegen des Projektes ist es, das soziale Engagement zu fördern. So werden die teilnehmenden Schüler mit Flüchtlingen in unterschiedlichen Bereichen zusammenarbeiten. Abschließend ist festzuhalten, dass Austausche wie diese für alle Beteiligten dazu beitragen, sich kulturell zu bereichern und sich als Europäer zu fühlen.

In Prag

Kursfahrt nach Prag

Bericht von Meret Pundsack

Um 5.30 Uhr morgens standen, entgegen der Erwartungen einiger Lehrer, am Montag, den 4.09.2017, alle Schüler des Pädagogik- und Mathe-Leistungskurses mit ihren Koffern bereit zur Abfahrt.
Gespannt fieberten die 42 Schülerinnen und Schüler dem Ziel entgegen, welches nach neunstündiger Busfahrt endlich erreicht wurde: Prag an der Moldau. Die vielbesuchte Touristenstadt war den meisten Schülern eher als die Stadt mit dem drittgrößten Club Europas bekannt, doch die vier mitgereisten Lehrer, Frau Bosse (LK Pädagogik), Herr Cormann und die beiden Stufenlehrer, Frau Bellingen (LK Mathe) und Herr Wening, schafften es, den Schülern die Kultur der Stadt nahezubringen.
Nach einer herausfordernden Stadtrallye ließ die Reisegruppe den ersten Tag mit einer abendlichen Bootstour ausklingen, bei der alle Prag bei Nacht bewundern konnten. Am Dienstag ging es dann historisch weiter, bei der Besichtigung verschiedener jüdischer Synagogen im Jossefov Viertel, welches in Zeiten des Nationalsozialismus als Ghetto für jüdische Einwohner galt. Besonders die unzähligen Namen der Toten an den Wänden der jüdischen Synagoge ließ viele Schüler verstummen. Am nächsten Tag ging es dann, anknüpfend an die Geschichte des Viertels während der Nazi-Okkupation, in das Konzentrationslager Theresienstadt sowie in die historische Stadt Lidice. Lidice wurde im Jahr 1942 aufgrund des unbegründeten Verdachts auf eine Verwicklung in den Anschlag auf den SS-Oberkommandant Heydrich vollständig zerstört und deren Einwohner in das nahliegende KZ Theresienstadt deportiert. Über 1400 weitere Menschen wurden somit grundlos von den Nazis getötet.
Nach diesen bedrückenden Besichtigungen durften die Schüler und Lehrer am Abend die freie Zeit nutzen und die Atmosphäre der Stadt genießen, bevor es am nächsten Tag dann auf zur Prager Burg ging. Nach einem einstündigen Fußmarsch mit einigen Pausen – da diverse Bilder geschossen werden mussten –  und dem Erklimmen der längsten Treppe, die einige Schüler je gesehen hatten, wurde dann doch die atemberaubende Aussicht genossen.
Zur Erkundung des Prager Nachtlebens verbrachte die gutgelaunte Reisegruppe den letzten gemeinsamen Abend dann tatsächlich, tatkräftig – insbesondere auf der Tanzfläche – unterstützt von dem ebenfalls angereisten Deutsch LK in Begleitung von Herrn Paul, in Europas drittgrößten Club.
Müde, aber um viele Eindrücke und Erlebnisse reicher machten sich die zukünftigen Abiturienten am Freitag auf den Weg nach Warendorf, sicher, dass die Studienfahrt eine unvergessliche Zeit bleiben wird.

Wie Römer an der Mosel

Trierfahrt der 8. Klassen

Bericht von Gerold Paul

Führten die Trierfahrten in den Jahren zuvor in den Ferienpark Himmelberg, ging es in diesem Jahr für die Lateinschüler der achten Klasse in die Unterkünfte des Center Parcs Bostalsee. Aufgrund der Insolvenz der alten Anlage mussten neue Häuser gefunden werden. Die Jugendlichen wurden in hellen Wohnungen mit eigenen Küchen untergebracht und konnten sich, wie auf den Trierfahrten seit Jahren üblich, selbst versorgen. Laut der Schülerin Pauline Kottenstede hat dies in den neuen Wohnungen auch funktioniert: „Meine Freundinnen und ich haben uns sehr gut verstanden und im Haushalt bestens zusammengearbeitet. Die Zimmer waren sehr schön eingerichtet.“ „Die Ferienanlage Himmelberg in Thalfang war etwas idyllischer und ruhiger gelegen“, räumte Lateinlehrerin Svenja Skall ein. Dass die Fahrt trotz der neuen Umgebung entspannt verlief, lag vor allem an der guten Kooperation zwischen Schülern und Lehrern. Diese präsentierten den Schülern ein vielseitiges Programm. Pauline haben vor allem der Besuch der Gladiatorenschule im antiken Amphitheater und die Ausstellungen im Landesmuseum gefallen. Sie erzählt, wie anschaulich der Schauspieler Jan Krüger in der Rolle eines Gladiators das Leben in der Arena und im Ludus dargestellt habe. In der Stadt selbst haben die Schüler Referate zu allen Baudenkmälern gehalten, die zum Unesco-Weltkulturerbe gehören. Außerdem wurde eine Bootsfahrt auf der Mosel von Cochem nach Beilstein unternommen. Denn die Schönheit der Mosel ist bereits von den Römern besungen worden.

Englandfahrt

Eltern-/Kindfahrt nach England

Liebe Eltern der Stufen 5 und 6 am Mariengymnasium Warendorf!

Auch im kommenden Jahr besteht für Schüler/-innen der Klassenstufen 5 und 6 (oder älterer Klassen) am Mariengymnasium Warendorf die Gelegenheit, zusammen mit ihren Eltern, Geschwistern und/oder Freunden an einer  viertägigen bis siebentägigen Englandfahrt teilzunehmen. Die Übernachtungen erfolgen in ausgesuchten Gastfamilien in Whitstable und Herne Bay (nahe Canterbury) in Südostengland.

Es werden 2017 mehrere Termine angeboten, zu denen sich Schüler/-innen des Mariengymnasiums und ihre Eltern anmelden können. Besonders die 5- und 7-Tage-Fahrten in den Oster- und Sommerferien oder auch die (erstmalige) reine Londonfahrt mit Unterbringung im Hotel (Herbstferien) dürften von besonderem Interesse sein. Die An- und Abreise erfolgt mit dem Bus ab Warendorf. Zu den Programmpunkten der Fahrt zählen mehrere Strandbesuche in Kent und ein bis zwei Aufenthalte in LONDON.

Die Fahrt erfolgt unter der Leitung von Herrn Hanns-Joachim Kraus, Englischlehrer am Pascal-Gymnasium Münster.

Sie sind hiermit herzlich eingeladen, am 7. November 2016 um 19. 30 Uhr, Raum 116/117 (Dauer ca. 45 Minuten), in unserer Schule vom Leiter der Fahrt, Herrn Kraus, nähere Informationen zu dieser Fahrt (Programm, Anmeldeformalitäten, Preise usw.) zu erfahren.

Mit freundlichem Gruß

P. Betting (Erprobungsstufenkoordinatorin)

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