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Tag Archives: Biologie

OHNE MOOS NIX LOS!

Neun Schülerinnen und ein Schüler des MGW erfolgreich beim Wettbewerb „Bio-logisch!“ 

Von Dr. Sabine Schöneich

Vor den Sommerferien reichten neun Schülerinnen und ein Schüler aus dem Kurs Naturwissenschaften des Jahrgangs 9 des Mariengymnasiums bei Frau Dr. Schöneich ihre umfangreichen Projektmappen zum Thema „Ohne Moos nix los“ für den Wettbewerb „Bio-logisch!“ ein und erhielten nun für ihre erfolgreiche Teilnahme Urkunden. Joel Tissen und Hannah Leson wurde eine besonders erfolgreiche Teilnahme attestiert, da ihnen eine Platzierung unter die Besten ihres Jahrgangs gelang. Die Schülerinnen und Schüler untersuchten für den Wettbewerb mit Lupe, Mikroskop und Binokular Moospflanzen und die verschiedenen Tiere in einem Moospolster, z. B. Asseln. Hiervon wurden detailreiche Zeichnungen angelegt und sich über die Bedeutung der Moose in der Natur und der darin lebenden Kleinstlebewesen informiert. Experimentell erforschten sie, wieviel Wasser trockene Moospflänzchen mit Hilfe ihrer speziell gebauten Zellen aufnehmen können. Der Einzelwettbewerb für Schülerinnen und Schüler fördert die Neugierde an biologischen Fragestellungen und Phänomenen.  Neben theoretischen Aufgabenteilen gilt es jedes Jahr auch experimentelle Fragestellungen unter einem Leitthema  zu lösen.

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PLANKTONFORSCHUNG

Exkursion des Biologie-LK zum Heiligen Meer 

Von Carolin Ruhe und Constantin Woywod

Im Rahmen der Unterrichtsreihe „Ökologie“ besuchte der Biologie-Leistungskurs der Jahrgangsstufe Q1 des Mariengymnasiums das Naturschutzgebiet Heiliges Meer des LWL-Museums für Naturkunde. Innerhalb von drei Tagen wurde den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geboten, das Ökosystem See hautnah zu erkunden und das im Unterricht Erlernte praktisch anzuwenden. Das Naturschutzgebiet Heiliges Meer ist ein interessantes Ziel für Schulexkursionen, da die dort vorhandenen Seen als einzige in NRW natürlich entstanden sind und seit circa 100 Jahren unter Naturschutz stehen. So kann die natürliche Entwicklung eines Sees, die Sukzession, nachvollzogen werden.

Am Montag wurde, nach einer interessanten theoretischen Einführung, ein erster Rundgang in das Gebiet unternommen, bei dem aus Brunnen Grundwasserproben entnommen und Messungen durchgeführt wurden. Am folgenden Tag ging es auf den See. Verteilt auf zwei Boote führten die Schüler diverse biochemische Untersuchungen und Messungen durch, z. B. zum Nährstoffgehalt, pH-Wert und zur Temperatur. Außerdem wurden weitere Grundwasserproben auf einem Feld entnommen. Dadurch konnte der Einfluss der Landwirtschaft auf die Natur veranschaulicht werden und der Nutzen von Naturschutzmaßnahmen beurteilt werden.

Am letzten Tag wurde durch die Untersuchung von Plankton der Einfluss der im See herrschenden Verhältnisse auf die Lebewesen veranschaulicht, indem u. a. das Plankton im See mit Filtern gefischt und anschließend mikroskopisch untersucht wurde. So lernten die Schüler das Ökosystem See in seiner Ganzheitlichkeit zu begreifen. Die Schülerin Theresa brachte es auf den Punkt: „Die Fahrt bringt mich dazu, auch in meinem sonstigen Leben achtsamer und nachhaltiger mit der Natur umzugehen.“ Am Ende bedankten sich alle Teilnehmer der Exkursion für eine großartige Erfahrung.

PFERD STATT RIND IN DER LASAGNE?

Biologie-Leistungskurs des MGW hat das Teutolab der Universität Bielefeld besucht.

Zum wiederholten Male nahm der Biologie-Leistungskurs der Q1 des Mariengymnasiums an einem Projekttag des Teutolabs für Biotechnologie an der Universität Bielefeld teil. Auch einige besonders interessierte Schüler des Grundkurses begleiteten den LK.

Während des halbtägigen Praktikums hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, in einem modernen biotechnologischen Labor Versuche zu biologischen Fragestellungen durchzuführen. Unter fachlicher Leitung der Mitarbeiter des Teutolabs wurden u. a. tierische DNA isoliert, mit Restriktionsenzymen gearbeitet, eine PCR durchgeführt und Ergebnisse mittels Gelelektrophorese sichtbar gemacht. Auch konnten die Schüler die Arbeit mit einem Elektronenmikroskop kennen lernen. So wurde zum Beispiel der Frage nachgegangen, ob die im Voraus gekaufte Lasagne aus dem zu erwartenden Rindfleisch oder eventuell doch aus Pferdefleisch bestand. Während einer Mittagspause hatten alle Teilnehmer die Möglichkeit, die Mensa der Uni Bielefeld zu besuchen, um so einen ersten Einblick in das studentische Leben außerhalb des Hörsaals zu bekommen.

Bei der abschließenden Evaluation wurde deutlich, dass dieser Tag im Labor als besonders hilfreich im Hinblick auf die Abiturvorbereitung empfunden wurde. Auch der Spaß kam nicht zu kurz.

REDUCE, REUSE UND RECYCLE

„REDUCE, REUSE UND RECYCLE“
Multivisionsshow REdUSE zum weltweiten Ressourcenverbrauch am Gymnasium Laurentianum und Mariengymnasium

Bericht von Dr. Sabine Schöneich

Warendorf. „REDUCE, REUSE UND RECYCLE“ – zu dieser Thematik fanden am Gymnasium Laurentianum und am Mariengymnasium Multivisionsveranstaltungen des Projekts „REdUSE“ für die Jahrgangsstufen 5, 7, 8, 9, EF und Q1 mit dem Titel „Über unseren Umgang mit den Ressourcen der Erde“ statt.
Inhaltlich wurde den Schülerinnen und Schülern auf eine spannende, informative, aber auch aufrüttelnde Art und Weise nahegebracht, wie wir in Deutschland von Rohstoffen aus aller Welt, Wasser und Energie abhängig sind, um weiterhin so konsumieren zu können wie bisher. Viele Ressourcen sind bei steigender Nachfrage aber heute schon übernutzt – in Europa und weltweit.
Der Deutsche Erdüberlastungstag 2018 war am 2. Mai. Wäre der Ressourcenverbrauch der Weltbevölkerung so groß wie in Deutschland, dann hätte sie schon bis zu diesem Zeitpunkt die regenerierbaren Ressourcen verbraucht, die ihr für das gesamte Jahr zur Verfügung stehen. Um einen solchen Verbrauch nachhaltig zu decken, bräuchten wir drei Erden. Dies hat die Schülerinnen und Schüler nachhaltig beeindruckt, wie man ihren Kommentaren nach der Veranstaltung entnehmen konnte.

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BIOTECHNIK HAUTNAH ERLEBEN

Der Q1-Biologieleistungskurs des Mariengymnasiums Warendorf hat das Mitmachlabor teutolab besucht.

Bericht von Dr. Rebecca Brebeck

„Es war sehr spannend, die Inhalte aus dem Unterricht selber praktisch durchführen zu können und einen Einblick in die Uni zu bekommen“, berichtet ein Schüler des Leistungskurses Biologie. Alle anderen nicken. Kein Wunder, denn der Q1-Biologieleistungskurs des Mariengymnasiums Warendorf war zur Universität Bielefeld aufgebrochen, um dort im Biotechnologielabor teutolab verschiedene gentechnische Verfahren praxisnah kennen zu lernen.

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Erfolgreiche Plastik-Emspiraten

Schüler des Mariengymnasiums haben erfolgreich am Wissenschaftsjahr „Meere und Ozeane: Plastikpiraten“ teilgenommen

Bericht von Dr. Sabine Schöneich

Pünktlich zum Jahreswechsel liegen die Ergebnisse der Jugendaktion Wissenschaftsjahr „Plastikpiraten“ vor, an der im letzten Schuljahr auch der Kurs „Naturwissenschaften“ der Jahrgangsstufe 9 des Mariengymnasiums erfolgreich teilgenommen hat. Hier ging es darum, dass die Schüler nicht nur „Wissenschaft spielten“, sondern an einem Wissenschaftsprojekt der Uni Kiel richtig teilgenommen haben. „Wir waren an der Ems am Lohwall und haben dort nach allen Sorten von Müll gesucht. Dafür haben wir Planquadrate abgesteckt, Ufersand gesiebt, Fotos und Protokolle erstellt. Wir haben die Fließgeschwindigkeit der Ems bestimmt und mit einem speziellen Oberflächenwassernetz nach Mikroplastikpartikeln gefischt“, berichten sie. Insgesamt haben sich über 300 Schulen in ganz Deutschland an dieser Citizen-Science-Aktion beteiligt und an verschiedenen Fließgewässern in ganz Deutschland Müll gesammelt, wissenschaftlich ausgewertet und damit einen kleinen Beitrag zum Schutz der Meere und Ozeane geleistet. Die Ergebnisse können jetzt im Internet eingesehen werden. Am Mariengymnasium kam nun das Dankesschreiben des Bundesministeriums für Bildung und Forschung an für die Leistung des Kurses als „Plastik-Emspiraten“. Die erhobenen Daten des Kurses und teilweise auch das Sammelgut wurden vom Kurs zur Forschungsstelle der Uni Kiel eingesendet. Dabei ging es nicht nur um die größeren Müllansammlungen, sondern der Kurs wurde leider auch bei der Suche nach Mikroplastik in der Ems fündig: In 3000 l Flusswasser schwimmt mindestens ein Mikroplastikpartikel einer maximalen Größe von 5 mm in der Ems. Mikroplastik ist neben dem größeren Plastikmüll, der über die Flüsse in die Meere gelangt, äußerst problematisch, da z. B. Fische die kleinen Plastikpartikel als „Nahrung“ aufnehmen, einlagern und daran verenden können. Über die Nahrungskette sind auch wir Menschen beim Verzehr von Fisch gefährdet, dass wir Mikroplastik aufnehmen.

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