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LAMBDA-PHAGEN AUF DER SPUR

Projekttag des Biologie-Leistungskurses des Mariengymnasiums im Teutolab der Universität Bielefeld

Auch Bakterien haben Feinde. Die so genannten Bakteriophagen infizieren die Bakterienzelle dabei auf recht unterschiedliche Weise. „Gemäßigt“ gehen zum Beispiel temperente Bakteriophagen wie die Lambda-Phagen vor, indem sie ihr Genom in die Wirtszelle abgeben. Das Genom wird in die Bakterien-DNA integriert, bei jeder Zellteilung vermehrt, so dass neue Viren gebildet werden. Um genau dieses Virus nachzuweisen, besuchte der Biologie-Leistungskurs der Q1 des Mariengymnasiums am Dienstag der letzten Januarwoche das Mitmach- und Experimentierlabor der Universität Bielefeld.

Das Teutolab, ein auf dem neuesten Stand der Technik ausgestattetes Labor, bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, die Arbeitstechniken der Molekularbiologie und Biotechnologie auf experimentelle Art und Weise kennen zu lernen. In diesem Fall sollte der Lambda-DNA durch gentechnische Methoden wie die Restriktionsspaltung, die Polymerase-Kettenreaktion und die DNA-Gelelektrophorese auf die Spur gekommen werden. Die Lambda-Phagen wurden dabei im Elektronenmikroskop betrachtet.

Die Schülerinnen und Schüler erhielten spannende und faszinierende Einblicke in den Forschungsalltag, durften Theorie und Praxis verbinden und lernten nebenbei das Berufsbild der Biotechnologie kennen. Abgerundet wurde der Tag durch Einblicke in das Studentenleben an der Universität Bielefeld, wozu auch der Besuch der Mensa zählte.

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