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Archiv der Kategorie: Ehemalige

TRAUER UM ERICH STRATMANN

Am 3. April 2022 verstarb Erich Stratmann, der lange Zeit als Lehrer am Mariengymnasium Warendorf unterrichtete und bei Ehemaligen und im Kollegium in guter Erinnerung ist.

Von Walter Schmalenstroer


Erich Stratmann wurde am 22. März1948 in Warendorf geboren und verbrachte dort seine Kindheit und Jugend. Sein Abitur machte er am 5. Juli 1967 am Laurentianum, das damals ein reines Jungengymnasium war. Nach dem Wehrdienst studierte er an der WWU Münster die Fächer Physik und Mathematik. Nach der ersten Staatsprüfung in beiden Fächern unterrichtete er in den Jahren 1974–1975 als Lehrer im Angestelltenverhältnis am Gymnasium Laurentianum. Anschließend absolvierte er von 1975–1977 sein Referendariat in Münster und wurde im Jahr 1977 Studienrat z. A. am Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium in Münster. Ein Jahr später wurde er zum Studienrat auf Lebenszeit ernannt und kehrte im Jahr 1979 nach Warendorf zurück, wo er ab Sommer am Mariengymnasium in Warendorf unterrichtete. Sein besonderes Engagement galt dabei der Physiksammlung, die er bis zu seinem Ruhestand mit viel Hingabe betreute. Außerdem war er viele Jahre Vorsitzender der Fachkonferenz Physik. Seine Kolleginnen und Kollegen schätzten seine entgegenkommende Art und seine Hilfsbereitschaft. Seine Schülerinnen und Schüler mochten seine Freundlichkeit, sein Taktgefühl und seine Verlässlichkeit. Im Jahr 2000 erkrankte er schwer und musste 2001 vorzeitig in den Ruhestand eintreten.
Seine Familie war ihm in dieser Zeit eine wichtige Stütze. Das Mariengymnasium trauert mit der Familie um Erich Stratmann.

TRAUER UM DR. FRIEDRICH-KARL MAHN

Das Mariengymnasium Warendorf trauert um Dr. Friedrich-Karl Mahn, der am 16.1.2022 im Alter von 81 Jahren verstorben ist

Von 1971 bis 2005 war Dr. Mahn am Mariengymnasium als Lehrer der Fächer Physik, Mathematik und Informatik tätig und ist sicherlich noch vielen seiner ehemaligen Schülerinnen und Schülern und Kolleginnen und Kollegen mit seiner verlässlichen, zuvorkommenden, freundlichen,  aber gelegentlich auch unkonventionellen Art in guter Erinnerung.

Er wurde am 25.08.1940 in Kiel geboren. Seine Schulzeit schloss er mit dem Abitur am 20.02.1960 an der Oberschule zum Dom in Lübeck ab. In den Jahren 1960 bis 1967 studierte er die Fächer Physik und Mathematik an der Westfälischen-Wilhelms-Universität in Münster. Dort promovierte er im Fach Mathematik über das Thema „Über die Strukturunabhängigkeit des Begriffs der primitiv-rekursiven Funktionen“. Diese Funktionen spielen heute in der Informatik eine wichtige Rolle.

Nach seiner Promotion war er  in der Zeit von Februar 1971 bis  Januar 1973 als Studienassessor am Mariengymnasium tätig. Anschließend blieb er am MGW und wurde am 1.02.1973 zum Studienrat ernannt. Am 28.11.1978 wurde er zum Oberstudienrat befördert. Im Jahr 1988 nahm er an einem Zertifikatskurs „Informatik in der Oberstufe“ teil und unterrichtete anschließend dieses Fach.

Während seiner Zeit am Mariengymnasium betreute er neben dem Unterricht Arbeitsgemeinschaften für Astronomie, Physik und Informatik. Insbesondere die Astronomie-AG lag ihm am Herzen. Einige seiner Schülerinnen und Schüler erinnern sich sicherlich noch an den Blick durchs große Schulteleskop, wo ein Blick auf die Sterne, Planeten und Monde und Galaxien möglich wurde. Auch die faszinierenden Monde des Jupiters und die Ringe des Saturns waren sehr eindrucksvoll. Nicht nur im Unterricht, sondern gerade auch in den Arbeitsgemeinschaften konnte er Wissbegierde und genaues Beobachten fördern. In den Fächern Mathematik und Physik hatte er den Fachvorsitz. Sein frühzeitiger Einsatz für das Fach Informatik hat dieser Disziplin am Mariengymnasium neue Wege eröffnet.

Als Lehrer hat er von Schülerinnen und Schülern viel verlangt und sie im selbständigen Denken weit gebracht. Verständnis für seine Schülerinnen und Schüler stand bei aller Leidenschaft für seine Fächer stets im Vordergrund.  Er förderte begabte Kinder und kümmerte sich um die weniger begabten geduldig. Am 31.07.2005 wurde er pensioniert.

PENSIONÄRE TREFFEN SICH

Pensionärstreffen am Mariengymnasium

Von Gerold Paul

Die ehemaligen Lehrerinnen und Lehrer des Mariengymnasiums trafen sich am vergangenen Donnerstag, um sich über aktuelle Ereignisse im Schulleben zu informieren. Schulleiterin Uta Schmitz-Molkewehrum teilte zunächst über den Tag der offenen Tür mit, der ein positives Echo bei den Besuchern, den Grundschülern und ihren Eltern, gefunden habe. Die Schule habe ihr vielfältiges Angebot präsentiert und vor allem ihr Leitbild „Menschlich – Gemeinschaftlich – Weltoffen“ vermitteln können. Im kommenden Jahr stehe die erneute Rezertifizierung des Mariengymnasiums als Europaschule bevor. Die zahlreichen Besucher des Tages der offenen Tür hätten bereits die an den Glastüren der Schule neu angebrachten Schriftzüge bemerkt, die auf dieses wichtige Ereignis hinweisen. In allen Sprachen Europas werden die Schüler, Lehrer und Besucher des Mariengymnasiums jetzt willkommen geheißen. Uta Schmitz-Molkewehrum sprach außerdem die bauliche Erweiterung der Schule an. Laut Planung, die 2020 abgeschlossen wird, soll der Anbau als weiterer Flügel an das bestehende Gebäude angeschlossen werden. Mit der Bauphase soll 2021 begonnen werden. Stellvertretend für die Pensionäre sprach der ehemalige Schulleiter Hein Wilken seine Freude über die positive Entwicklung aus, die am Mariengymnasium zu erleben sei. Alte und neue Lehrer der Schule gedachten anschließend der vier ehemaligen Kolleginnen und Kollegen Gerhard Dietz, Gerd Kleine, Lieselotte Beckmann und Dr. Eckehard Gühne, die im Jahr 2019 verstorben sind. Das Pensionärstreffen klang mit intensiven, lebendigen Gesprächen aus, in denen nicht nur Erinnerungen an die Schulzeit thematisiert wurden.

DREI KOLLEGINNEN DES MARIENGYMNASIUMS VERABSCHIEDET

Cordula Mense-Frerich und Sigrid Schmalenstroer wurden in den Ruhestand, Silvia Laaß nach Süddeutschland verabschiedet.

Bericht von Dr. Sabine Schöneich und Gerold Paul

Auf dem Sommerfest des Lehrerkollegiums des Mariengymnasiums wurden drei Kolleginnen verabschiedet. Mit der Studiendirektorin Cordula Mense-Frerich wurde ein wahres „Urgestein“ des Kollegiums in den Ruhestand verabschiedet, die bereits ihr Referendariat am MGW absolvierte. Insgesamt unterrichtete sie 38 Jahre am Mariengymnasium die Fächer Deutsch, Geschichte und Politik mit Herzblut und hat viele Schülergenerationen in Warendorf auch als Klassenlehrerin durch die Schulzeit begleitet.

„Das MGW hat so ein schönes Motto, für das es sich einzusetzen lohnt: menschlich, gemeinschaftlich, weltoffen“, wandte sie sich im Garten des Mariengymnasiums an das Kollegium. In diesem Sinne hat Cordula Mense-Frerich Anfang der neunziger Jahre „Formen des Selbstständigen Arbeitens am MGW“ (SESAM) und das Methodentraining mit entwickelt. Ab 2003 nahm sie es in die Hand, die Schülerbücherei neu zu organisieren und stellte zusammen mit Birgit Lücke als Leiterin der Stadtbücherei Warendorf erstmalig die Kooperation zwischen der Stadtbücherei Warendorf und den angeschlossenen Schulbibliotheken als „Best practice-Beispiel“ für Bildungspartnerschaften auf einem Kongress des Bibliothekenverbandes vor. 2008 wurde das Mariengymnasium „Europaschule in NRW“. Cordula Mense-Frerich war mit großem Engagement als Leiterin der Schulprogrammgruppe daran beteiligt, die Voraussetzungen für die Zertifizierung und die Rezertifizierung, im Jahr 2014, zu schaffen.

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Trauer um Ursula Thier

Das Mariengymnasium trauert um Ursula Thier

Am 18. Oktober 2017 verstarb Frau Oberstudienrätin Ursula Thier. Frau Thier unterrichtete 24 Jahre lang am Mariengymnasium die Fächer Deutsch und Biologie. Das Mariengymnasium hat mit ihr eine geschätzte ehemalige Kollegin verloren.
Frau Thier wurde am 22.5.1938 in Oelde geboren. Dort wuchs sie in einer kinderreichen Familie auf. Schon in ihrer Kindheit entwickelte sie bei Wanderungen mit ihrem Vater eine große Liebe zur Natur. Nach ihrem Abitur am priv. Mädchengymnasium St. Michael in Ahlen im Jahr 1958 studierte sie dementsprechend das Fach Biologie. Ihr Interesse an Literatur bestimmte ihr zweites Studienfach Deutsch.

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