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Q1 STÄRKT SOZIALE KOMPETENZEN UND MACHT SICH FIT FÜRS LERNEN

Jahrgangsstufe Q1 des Mariengymnasiums reist für drei Tage zum Bielefelder Bildungszentrum Haus Neuland

Von Moritz Bause und Felicia Schirk

Nachdem die 10. Jahrgangsstufe (EF) des Mariengymnasiums im vergangenen Monat nach ihrer Reise zum Haus Neuland so begeistert war, reiste jetzt auch die Jahrgangsstufe Q1 für drei Tage zu dem Bielefelder Bildungszentrum. Aufgrund der unterschiedlichen Interessen innerhalb der Stufe wurden parallel zueinander gleich zwei Seminare angeboten, zwischen denen sich die Schüler:innen im Voraus entscheiden durften.

Das erste Seminar „Soziale Kompetenzen stärken“ legte den Fokus auf Kommunikation und Arbeit im Team. Nachdem zunächst morgens die Themen Kommunikation, digitale Kommunikation und Teamrollen erarbeitet wurden, sowie Selbst- und Fremdwahrnehmung verglichen wurden, standen am Nachmittag Spiele zur Stärkung des Teams im Vordergrund. Besonders gefiel den Schülern das „Hausspiel“, bei dem es darum ging, die Informationen aller Schüler logisch zusammenzutragen, um im Endeffekt eine spezielle Fragestellung beantworten zu können. Die komplexe Koordination machte Schülerin Katrin Garschin so viel Spaß, dass sie sich eine Wiederholung des Spiels für den zweiten Tag wünschte. Ein Wunsch, den die zuständige Teamerin gerne erfüllte.

Das zweite Seminar „Fit fürs Lernen, Fit fürs Leben – Begeistern für politische Themen“ stellte neue Lernmethoden vor, die den Schulalltag erleichtern sollten. Dabei stand das Thema Dystopie im Vordergrund, anhand dessen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Techniken erarbeiteten. Texte über Dystopie-Darstellungen in Literatur und Filmen sollten etwa mit einer neuen Lesemethode bearbeitet werden, die einen schnellen Filter wichtiger Informationen ermöglichte.
„Mir hat besonders die Kopfstandmethode viel Spaß gemacht“, erklärte Leonie Fichter. Des Weiteren lernte die Gruppe die Eigenschaften guter Referate kennen, indem eine möglichst schlechte Präsentation gehalten wurde, was für viel Erheiterung sorgte.

Sehr positiv wurde von den Schüler:innen auch aufgenommen, dass man die Abende zur freien Verfügung hatte, so wurde beispielsweise der Donnerstagabend von mehr als 20 Schüler:innen zum gemeinsamen Fernsehschauen genutzt: Ein Erlebnis, dass sehr viel Spaß gemacht hat, wie Schülerin Cora Horstmann anmerkte. Aufgrund des angesagten Sturms musste die Stufe bereits am Freitagmorgen zurückfahren, weshalb der letzte Teil der Seminare leider ausfallen musste. Obwohl die meisten viel Spaß bei den Seminaren hatten, waren auch alle froh, wieder zu Hause zu sein.

KEINER WOLLTE HIN – KEINER WOLLTE WIEDER NACH HAUSE ZURÜCK

Jahrgangsstufe EF des Mariengymnasiums unternimmt dreitägige Stufenfahrt zum Bielefelder Bildungszentrum Haus Neuland

Von Paola Feldhues und Kim Hälker

Mit gemischten Gefühlen sahen die Schülerinnen und Schüler der zehnten Jahrgangsstufe (EF) des Mariengymnasiums Warendorf ihrer Stufenfahrt zum bei Bielefeld-Sennestadt gelegenen Bildungszentrum Haus Neuland entgegen, viele vermutlich wegen der innerhalb einer großen Gruppe bestehenden Ansteckungsgefahr. In dieser Stimmung betrat die Gruppe in Begleitung der Stufenleiter Sarin Aschrafi und Alexander Cormann den Doppeldeckerbus, der am Montag, dem 17. Januar 2022, vor der Schule für sie bereitstand. Doch die Stimmung änderte sich schnell, da innerhalb des Hauses die Hygieneregeln leicht eingehalten werden konnten. „Ich war positiv überrascht!“, äußerte sich Schülerin Wiebke Bresser. Und auch wenn das Gelände wortwörtlich irgendwo im Nirgendwo lag, stellte sich die ruhige und besondere Atmosphäre als schöne Abwechslung zum Schulalltag heraus.

Das insgesamt über drei Tage sich erstreckende Programm war mit Angeboten gefüllt, deren Ziel insbesondere die Entwicklung sozialer Kompetenzen war. Diese beinhalteten hauptsächlich praktische Übungen zu den Bereichen Kommunikations-, Team- und Kritikfähigkeit. Die Stufe war zuvor in kleinere Gruppen aufgeteilt worden, die jeweils von Mitarbeiter:innen des Bielefelder Bildungshauses betreut wurden. Zur Aufgabe wurde den Gruppen beispielsweise gestellt, im Team möglichst effektive Greifarme aus Haushaltsgegenständen herzustellen. Solche Challenges wurden abschließend größeren Gruppen vorgestellt. Die Abende hingegen konnten die Schüler und Schülerinnen selbst gestalten. Dabei standen nicht nur Gesellschafts- und Kartenspiele hoch im Kurs, auch der mit einer Tischtennisplatte und einem Tischkicker ausgestattete Freizeitraum des Hauses wurde viel und gern genutzt. Die Stufe konnte sich besser kennenlernen und auch die sie begleitenden Lehrerinnen und Lehrer zeigten unbekannte Seiten. Als treuer Dortmund-Fan erwies sich Stufenleiter Alexander Cormann, den die schwarz-gelbe Pokalniederlage gegen St. Pauli besonders traf. Der letzte Tag bot nochmals die Gelegenheit, das leckere und abwechslungsreiche Essen zu genießen, bevor mittags die Rückfahrt nach Warendorf anstand. Zuletzt waren sich alle, so Schülerin Jana Henning, einig, dass „die Fahrt hätte länger sein können“.

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