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PENSIONÄRE TREFFEN SICH

Pensionärstreffen am Mariengymnasium

Von Gerold Paul

Die ehemaligen Lehrerinnen und Lehrer des Mariengymnasiums trafen sich am vergangenen Donnerstag, um sich über aktuelle Ereignisse im Schulleben zu informieren. Schulleiterin Uta Schmitz-Molkewehrum teilte zunächst über den Tag der offenen Tür mit, der ein positives Echo bei den Besuchern, den Grundschülern und ihren Eltern, gefunden habe. Die Schule habe ihr vielfältiges Angebot präsentiert und vor allem ihr Leitbild „Menschlich – Gemeinschaftlich – Weltoffen“ vermitteln können. Im kommenden Jahr stehe die erneute Rezertifizierung des Mariengymnasiums als Europaschule bevor. Die zahlreichen Besucher des Tages der offenen Tür hätten bereits die an den Glastüren der Schule neu angebrachten Schriftzüge bemerkt, die auf dieses wichtige Ereignis hinweisen. In allen Sprachen Europas werden die Schüler, Lehrer und Besucher des Mariengymnasiums jetzt willkommen geheißen. Uta Schmitz-Molkewehrum sprach außerdem die bauliche Erweiterung der Schule an. Laut Planung, die 2020 abgeschlossen wird, soll der Anbau als weiterer Flügel an das bestehende Gebäude angeschlossen werden. Mit der Bauphase soll 2021 begonnen werden. Stellvertretend für die Pensionäre sprach der ehemalige Schulleiter Hein Wilken seine Freude über die positive Entwicklung aus, die am Mariengymnasium zu erleben sei. Alte und neue Lehrer der Schule gedachten anschließend der vier ehemaligen Kolleginnen und Kollegen Gerhard Dietz, Gerd Kleine, Lieselotte Beckmann und Dr. Eckehard Gühne, die im Jahr 2019 verstorben sind. Das Pensionärstreffen klang mit intensiven, lebendigen Gesprächen aus, in denen nicht nur Erinnerungen an die Schulzeit thematisiert wurden.

Trauer um Dr. Maria Horstmann

Das Mariengymnasium trauert um die ehemalige Lehrerin und Kollegin Frau OStR Dr. Maria Horstmann, die am 25.03.2017 achtzigjährig verstarb. Frau Dr. Horstmann war in vielfacher Hinsicht dem Mariengymnasium verbunden. Nach ihrer Grundschulzeit in ihrem Heimatort Füchtorf verbrachte sie ihre Gymnasialzeit an der Marienschule, wo sie vor 60 Jahren im Jahr 1957 ihr Abitur bestand. Die Fächer katholische Theologie und Latein studierte sie in München und Münster. In Münster promovierte sie nach dem ersten Staatsexamen im Jahr 1969 über das Markusevangelium. Nach Studienabschluss kehrte sie in ihren Geburtsort Füchtorf heim. Ihre erste Stelle trat sie am Gymnasium Versmold an und wechselte danach zum Augustin-Wibbelt-Gymnasium. Doch es zog sie wieder an ihre alte Schule zurück. Es gelang ihr, im Jahr 1988 zum Mariengymnasium zurückzukommen. Dort unterrichtete sie viele Jahre lang mit Engagement und Elan. Im Religionsunterricht vertrat sie einen aufgeklärten kritischen Katholizismus und war stets offen für Wünsche und Fragen ihrer Schülerinnen und Schüler. Im Lateinunterricht gelang es ihr, bei Kindern und Jugendlichen das Interesse für diese Sprache zu wecken und die Sprachkompetenz zu entwickeln. In ihrer ruhigen und besonnenen Art brachte sie dabei auch viel Zeit und Geduld auf, wenn ihre Schülerinnen und Schüler sich mit den Schwierigkeiten des Lateinischen abmühten.

Im Kollegium war sie sehr geschätzt und galt als eine stets offene und angenehme Gesprächspartnerin. Im Jahre 2001 trat sie in den Ruhestand, blieb aber darüber hinaus ihrer Schule freundschaftlich verbunden.

Die Schulgemeinschaft wird ihr ein ehrendes Andenken bewahren.

 

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