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PRINZESSINNEN UND RAMBOS

Prinzessinnen und Zicken, Weicheier und Rambos? Projekttage gegen Rollenklischees und für Selbstbestimmung von Jungen und Mädchen

Von Andrea Tussing

Was für ein Junge oder Mädchen bin ich und will ich sein? Was wird von mir erwartet? Wie grenze ich mich ab? Mit diesen Fragen setzten sich vom 4. – 7. Februar die Jungen und Mädchen der Jahrgangsstufe 7 des Mariengymnasiums in getrennten Gruppen auseinander. Die Mädchen trafen sich mit ihrer Trainerin Katharina Geiken im Jugendhaus von „MINDFUL“ an der Beckumer Straße. Die Jungen arbeiteten in der Gymnastikhalle der Schule mit dem Jungentrainer Jens Micke.  Finanziell unterstützt wird das Projekt u. a. durch den Förderverein des Mariengymnasiums. An beiden Orten ging es letztlich um Selbstbehauptung: eigene Bedürfnisse selbstbewusst zu spüren und sich angemessen dafür einzusetzen. Das ist schwieriger, als es scheint, bedeutet es doch, sich selbst und das Gegenüber gut wahrzunehmen und einzuschätzen.   

In den „Kampfesspielen®“, die dem Bewegungsbedürfnis vieler Jungen entgegenkommen, ging es in der Gymnastikhalle um ein faires Kräftemessen der Jungen: ohne Gewalt und Grenzüberschreitung.  Dabei wurden auch Themen wie Selbstachtung, Angst vor drohendem Gesichtsverlust und angemessener Schutz vor Übergriffen angesprochen. Kaan und Paul aus der 7B: „Uns haben die Rollenspiele zum Thema Sexismus und Diskriminierung besonders gut gefallen!“ In Gesprächen, u. a. über das Thema sexuelle Gewalt, in Rollenspielen und Übungen zur Selbstverteidigung konnten die Mädchen an diesem Tag ihren Mut stärken, sich zur Wehr zu setzen. Sie erlernten Strategien dafür, sich abzugrenzen, sich durchzusetzen und als Mädchenteam zusammenzuhalten. Romy und Jana (7B): „Das Haus von MINDFUL war ein schöner Raum für dieses Training. Ich habe viele neue Tricks und Tipps zur Selbstverteidigung gelernt!“  

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