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STARK GEGEN AUSGRENZUNG

Mit Theater für ein wichtiges Thema sensibilisieren

Von Dr. Marina Mertens

Wo sind lockere Sprüche über andere – über deren Aussehen, Verhalten und Eigenarten – nur so zum Spaß und wo fängt gezieltes Ausgrenzen und systematisches Fertigmachen an? Wer kann in einer Mobbingsituation überhaupt agieren und vor allem wie? Welchen Umgang pflegen wir in sozialen Netzwerken miteinander? Diesen Fragen gingen in den vergangenen zwei Wochen die Fünft- und Sechstklässler des Mariengymnasiums zusammen mit den Beratungslehrinnen und Beratungslehrern und den Medienscouts nach.

Während es in den fünften Klassen schwerpunktmäßig um die Stärkung der Klassengemeinschaft und den Umgang mit sozialen Medien ging, arbeiteten die Sechstklässler an ihrem Projekttag zum Thema Mobbing. Beide Projekttage werden seit mehreren Jahren erfolgreich im Rahmen der gewaltpräventiven Arbeit am MGW durchgeführt. 

Was bei den Fünftklässlern besonders gut ankam: Nicht Lehrer oder Lehrerinnen sprechen mit ihnen über den Stellenwert von sozialen Netzwerken und den Umgang mit diesen, sondern Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe, die als zertifizierte Medienscouts an der Schule tätig sind. Zusammen erarbeiteten sie für die Klasse Regeln für Chat-Gruppen, lernen wichtige Funktionen zum Daten- und Privatsphärenschutz und rechtliche Rahmenbedingungen kennen.

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VERANTWORTUNG ÜBERNEHMEN

Achtklässler des Mariengymnasiums stellen Eltern, Lehrern und Mitschülern ihren Einsatz beim Projekt „Lernen durch Engagement“ vor.

Bericht von Gerold Paul

Der Schüler des Mariengymnasiums sieht seinem ersten Tag als ehrenamtlicher Helfer der Aktion Kleiner Prinz mit gemischten Gefühlen entgegen. Angesichts der vielen Regale in der Halle des Vereins für Kinder in Not ist Santhosh Kulasegaram, Schüler der Klasse 8E, zunächst besorgt, den Überblick zu verlieren. Unzählig viele Spenden, Spielzeug, Kleidung, Möbelstücke, warten darauf, an hilfsbedürftige Kinder in den Kriegs- und Katastrophengebieten der Welt verteilt zu werden. Was wird direkt mit auf den Transport genommen, zum Beispiel bei der Weihnachtspäckchenaktion, was wird auf dem alljährlichen Flohmarkt umgesetzt, um Geld für Spenden zu erhalten? Für welches Alter und Geschlecht sind die Spielzeuge geeignet, sind sie intakt? „Es ist wichtig, dass jemand die Sachen vorher sortiert!“, blickt Santhosh auf seine Tätigkeit bei der Aktion Kleiner Prinz zurück. Sein ehrenamtlicher Einsatz hat sich in seinen Augen auch für ihn persönlich gelohnt. Bei jedem weiteren Mal in den vergangenen Wochen habe er gelernt, mehr Verantwortung zu übernehmen.

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Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe

Willkommen bei der Flüchtlingshilfe Westkirchen: Ali Hazrathy und Channah Pelke.

Lernen durch Engagement in den achten Klassen

Von Cordula Mense-Frerich

Zur Abschlussfeier des Projekts „Lernen durch Engagement“ hatten auch in diesem Jahr wieder viele Eltern der Achtklässler den Weg in das Mariengymnasium gefunden. Motiviert und überzeugend präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihre Erfahrungen, die sie in einer Einrichtung ihrer Wahl (z. B. Fußballverein, Bücherei, Flüchtlingshilfe, Hundeasyl) gemacht hatten und ernteten dabei viel Lob für ihren Einsatz. Als besondere Belohnung schmeckte allen trotz der eisigen Temperaturen das Eis vom Eiswagen.

Es folgt der Bericht von Channah Pelke:

Im Rahmen des Sozialen Lernens habe ich mich bei der Flüchtlingsinitiative Westkirchen engagiert. In Westkirchen kamen im Jahr 2015 45 Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan, dem Kosovo, Georgien, Armenien, Albanien und dem Irak an. Es leben hauptsächlich Familien und vier alleinreisende Geschwister aus dem Irak in unserer Gemeinde. Die Familien aus Albanien, Armenien, Georgien und dem Kosovo sind in ihre Heimatländer zurückgekehrt, da sie keine Chance auf Asyl hatten. Die Flüchtlingsinitiative entstand auf Initiative der Kolpingsfamilie und organisiert gemeinsame Treffen. So zum Beispiel das Flüchtlingscafe, bei dem sich Flüchtlinge und Ehrenamtliche einmal im Monat im Pfarrheim der Gemeinde treffen. Es werden Spiele gespielt, Kontakte geknüpft und Kaffee getrunken und Kuchen gegessen. An den meisten Treffen habe ich auch teilgenommen. Fast alle Menschen waren sehr offen und freundlich. Ich habe sehr engagierte Helfer getroffen. Die meiste Zeit habe ich mit den Kindern gespielt.

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