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MENSCHLICH – GEMEINSCHAFTLICH – WELTOFFEN

Tag der offenen Tür am MGW

Von Joe Rieder: Die Glocke vom 3. Dezember 2019

Sie hatten die Veranstaltung bestens vorbereitet, die Lehrenden und Lernenden des Mariengymnasiums (MGW). Damit all jene, die beim „Tag der offenen Tür“ einen Eindruck von der Schule und ihren Möglichkeiten erhalten wollten, sich bestens zurechtfinden, waren die Räume farblich gekennzeichnet, viele Lotsen halfen bei der Orientierung, und selbst ein Sanitätsdienst stand für den Fall der Fälle parat.

Zu Beginn gab es Begrüßungsworte, nicht nur von Seiten des Kollegiums, sondern auch der Schülervertretung. Die Schulband spielte, und es herrschte trotz der vielen Besucher gleich von Beginn an eine familiäre Atmosphäre. Menschliche Nähe werde hier gesucht und geschätzt, verkündete Lehrer Gerold Paul. Die Abkürzung „MGW“ stehe nicht allein für Mariengymnasium Warendorf, sondern auch für Menschlichkeit, Gemeinschaft und Weltoffenheit. Davon wollten sich sehr viele Eltern und potenzielle neue Schüler ein Bild machen. Auf den Fluren und in den Klassenzimmern herrschte, je nach Angebot, Gedränge, mitunter aber auch eine gewisse Leere, denn da, wo es raucht, knallt und zischt, scheint es zunächst einmal interessanter. Entsprechend waren die Naturwissenschaften stärker frequentiert als beispielsweise der Themenbereich „Philosophie“, wenngleich es auch dort um spannende Fragen ging.

Ein viertelstündiger Schnupperunterricht in Deutsch, Englisch und Mathematik, Einblicke in das MINT-Modul, wo die praktische Umsetzung vielfältiger spannender Versuche sowie die Arbeit mit Computern und Robotern im Vordergrund stehen, und für musikalisch Interessierte Informationen über die „Bläserklasse“ – ein breites Informationsangebot wurde in der gesamten Schule geboten. Die Eltern hatten teils ganz praktische Fragen, denn die Gymnasiallandschaft weist deutliche Unterschiede auf. Neben seiner Kompetenz in vielen Bereichen punktet das MGW unter anderem als Europaschule, die in besonderer Weise europaorientierte Kenntnisse und interkulturelle Kompetenzen fördert, Die Schule wird als Halbtagsgymnasium, ab dem Schuljahr 2019/20 als G9 (Abitur nach 13 Schuljahren), geführt – rückwirkend auch für die Fünftklässler des Schuljahres. Das Gymnasium mit Übermittagsbetreuung und Nachmittagsangeboten fordert und fördert die Lernenden individuell nach ihren Stärken und Schwächen. Neben dem regulären Unterricht existiert ein vielfältiges Programmangebot.

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