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Trauer um Bruno Kube

Das Mariengymnasium Warendorf trauert um Bruno Kube, der am 5.3.2021 im Alter von 91 Jahren gestorben ist. Von 1960 bis 1991 war er am Mariengymnasium als Lehrer der Fächer Biologie, Chemie und Physik tätig und ist sicherlich noch vielen seiner ehemaligen Schülerinnen und Schüler in guter Erinnerung.

Am 30.06.1929 wurde er in Westheim (Kreis Büren) geboren. Seine Schulzeit verbrachte er am evangelisch-stiftischen Gymnasium in Gütersloh. 1951 bis 1958 studierte an den Universitäten Marburg, Innsbruck und Göttingen die Fächer Biologie, Chemie und Physik und trat danach in das Referendariat ein, das er am städtischen Max-Planck-Gymnasium in Bielefeld absolvierte. Nach der Zweiten Staatsprüfung am 11.2.1960 begann er seine Lehrtätigkeit am Mariengymnasium, das damals ein Gymnasium nur für Mädchen war. 1963 wurde er zum Studienrat ernannt, 1968 wurde er zum Oberstudienrat und 1970 zum Studiendirektor befördert.

Lange Zeit war er am Mariengymnasium für die naturwissenschaftlichen Sammlungen und vor allem für Verwaltung und Stundenplanfragen zuständig. Stunden- und Vertretungsplan machte man damals ohne Computer. Stattdessen gab es eine große übersichtliche Stecktafel, mit deren Hilfe er dann mit Geschick und großer Kenntnis die jeweiligen Stundenpläne entwarf – es war eine gigantische Puzzlearbeit, die viel Zeit in Anspruch nahm. Stets war er gutgelaunt, freundlich und hilfsbereit. Wenn es eine Bitte zur Stundenplangestaltung gab, versuchte er, darauf einzugehen und, wenn es möglich war, den geäußerten Wunsch auch zu realisieren. Er war bekannt für sein Taktgefühl und seine Freundlichkeit. Auch bei den Schülerinnen und Schülern war er deshalb beliebt.

1991 trat er in den Ruhestand.

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