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Tag Archives: Projekttage

KAMPFESSPIELE UND SELBSTBEHAUPTUNG

Foto: Gerold Paul

Projekttage für die siebten Klassen des Mariengymnasiums

Bericht von Andrea Tussing

Im Februar fanden wie jedes Jahr die Jungen- und Mädchentage der Jahrgangsstufe 7 am Mariengymnasium Warendorf statt. Die Mädchen und Jungen der vier Klassen der Jahrgangstufe 7 hatten vom 12. – 15. Februar 2019 jeweils einen Tag die Gelegenheit, ihre Kraft und innere Stärke zu spüren. Finanziell unterstützt wird das Projekt u. a. vom Förderverein des MGW und dem Kreis Warendorf.

Die Jungen erprobten ihre Kraft nach der Methode der „Kampfesspiele“, einer Kombination aus Kampf, Ritual und Spiel. Es geht dabei um ein faires Kräftemessen – ohne Gewalt und Grenzüberschreitung. Achtung und Wertschätzung des „Gegners“ stehen dabei im Vordergrund. Außerdem wurden jungenspezifische Themen besprochen wie z. B. die Angst, als unmännlich zu gelten oder der Wunsch der Jungen nach echter innerer Stärke. Jens Micke, ausgebildeter Jungentrainer in der Methode „Kampfesspiele“, gestaltete diesen Tag mit den Jungen im Sinne einer gewaltpräventiven Arbeit in der Gymnastikhalle des Mariengymnasiums.

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Spotlight – Theater gegen Mobbing

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Mit Theater für ein wichtiges Thema sensibilisieren

Bericht von Marina Mertens

Wo sind lockere Sprüche über andere – über deren Aussehen, Verhalten und Eigenarten – nur so zum Spaß, und wo fängt gezieltes Ausgrenzen und systematisches Fertigmachen an? Dieser Frage ging am vergangenen Montag das theaterpädagogische Team des Arbeitskreises Soziale Bildung und Beratung, asb Münster, zusammen mit den Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 des Mariengymnasiums nach. Der Projekttag zum Thema Mobbing begann in der Aula mit einem Theaterstück, das einzelne Schlaglichter auf die Stadien eines Mobbingprozesses warf. Die Situation am Ende des Stückes schien für die Figuren so verfahren, dass die Regisseurin auf die Bühne trat und die 114 Schülerinnen und Schüler im Publikum um Hilfe bitten musste.
In den einzelnen Klassen wurden anschließend die vielen Ideen zu Wegen aus der Mobbingfalle gesammelt und anhand einer Szene des Stückes konkret erprobt. Einzelne Schülerinnen und Schüler schlüpften dabei in die Rollen der Figuren des Stücks und erfuhren auf diese Weise, wie sich ihre Vorschläge für alternative Handlungsmöglichkeiten anfühlten, wie es um die Macht der Zuschauer und Mitläufer bestellt ist und was in den Tätern und Opfern vorgeht.

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Im Anschluss wurde die konkrete Situation in den Klassen beleuchtet. Die Jungen und Mädchen arbeiteten dabei in getrennten Gruppen: Wie empfinde ich die Situation in meiner Klasse? Wie gut ist unsere Klassengemeinschaft? Was wünsche ich mir für die Zukunft?
In der letzten Stunde trafen sich alle wieder in der Aula, um das Ende des Stückes zu sehen, das den Schülerinnen und Schülern eindringlich mögliche Konsequenzen für die Opfer von Mobbing vor Augen führte. Die Theaterpädagogen verabschiedeten sich, nicht ohne zu betonen, dass es nun an den Schülerinnen und Schülern liege, ein positives, von wechselseitigem Respekt geprägtes Klassenklima zu bewahren und bei Mobbingprozessen frühzeitig zu intervenieren. Eine Schülerin meldete zurück, sie sei froh, dass an diesem Tag nicht nur allgemein, sondern auch ganz konkret und offen über das Thema gesprochen wurde, so dass Missverständnisse und schwelende Konflikte in der Klasse aus dem Weg geräumt werden konnten.
Der Projekttag, der seit mehreren Jahren im Rahmen der gewaltpräventiven Arbeit am MGW durchgeführt wird, wird großzügig finanziell unterstützt vom Förderverein.

Wir im Web

Bericht von Katharina Kiskemper und Marie Kottenstede

Wie gestaltet man eine ansprechende Homepage, die unsere Schule im Internet würdig vertritt? Dieser Aufgabe stellte sich der Projektkurs „Wir im Web“ im Rahmen der Projektwoche vom 22. bis zum 24. Juni 2015 in den mit WLAN versorgten Räumen unserer Schule.

Produktive Arbeitsteilung

Doch bevor die Schüler im Web kreativ tätig werden konnten, mussten zunächst wichtige Grundlagen – nicht nur zum Gestalten, sondern auch zum Texten im Web – vom projektleitenden Lehrer Gerold Paul vermittelt werden. In den üblichen Redaktionssitzungen plante das Projektteam dann das weitere Vorgehen und gab sich gegenseitig Anregungen zu bereits erstellten Texten. Produktive Arbeitsteilung führte zur ständigen Erweiterung unserer neuen Homepage. Dabei wurde stets mit den Teilnehmern anderer Projekte, wie der Gruppe, die die Projekttage dokumentiert, zusammengearbeitet. Schon schnell wurde allen Beteiligten klar, wie umfangreich die Gestaltung und Instandhaltung einer Homepage ist. Trotzdem nahmen die Schüler die Aufgabe mit Begeisterung an. Zudem wurde ein besonderes Augenmerk auf die Frage gelegt, wie sich die Schülerschaft im Internet präsentieren möchte. Ein schönes Beispiel hierfür bietet das fiktive Tagebuch eines Schülers unserer Schule.

Letztendlich konnten die Schüler des Projektkurses neu erworbene Kenntnisse im Bereich des Gestaltens von Websites und schließlich auch eine zeitgemäße Homepage für unsere Schule vorweisen. Diese ist auf den folgenden Seiten zu bestaunen.

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