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Wer die Vergangenheit nicht kennt …

„Wer die Vergangenheit nicht kennt, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen“

Studienreise nach Krakau und Auschwitz

Bericht von Clara Krieft und Vivian Termeer

Vielen ist der Begriff „Nationalsozialismus“ zwar bekannt, jedoch reicht dieses grobe Wissen nicht aus, die Vergangenheit zu verstehen und zu verinnerlichen.
Wir, 19 Schülerinnen und Schüler des Geschichte-Projektkurses am Mariengymnasium Warendorf machten uns in Begleitung unserer Lehrerinnen Sandra Benteler und Cordula Mense-Frerich am 05.09. auf den Weg nach Krakau in Polen, um die Vergangenheit besser auffassen zu können. Unter dem Motto „Nie wieder Auschwitz – Erinnern gegen das Vergessen“, erkundeten wir, gefördert vom Kulturreferat für Westpreußen, Posener Land und Mittelpolen (BKM), innerhalb von vier Tagen die Stadt sowie die erhaltenen Beweise des Geschehenen, unter anderem das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau.
Um einen ersten Eindruck von der polnischen Kultur zu erhalten, besuchten wir bereits am ersten Abend ein typisch polnisches Restaurant. Auch wenn das Essen nicht jedermanns Geschmack entsprach, so war es dennoch eine schöne Erfahrung für uns. Am zweiten Tag besichtigten wir nach einem Spaziergang durch das alte jüdische Ghetto, das in Krakau gelegene Schindler-Museum. Insgesamt waren unsere Eindrücke des Museums positiv, allerdings war es für uns schockierend, alle Fakten noch einmal so ausführlich bestätigt zu sehen. Danach besuchten wir einige umliegende Synagogen und hörten uns kurze Vorträge über die Geschichten an, die uns die Hintergründe der Gebäude erschlossen.
Der nächste Morgen startete mit einer Besichtigung des Wawelschlosses. Daraufhin besuchten wir die Marienkirche, welche von innen noch majestätischer wirkte als von außen. Besonders der berühmte Altar von Veit Stoß beeindruckte uns sehr. Am späten Nachmittag hatten wir eine Führung durch das Collegium Maius, die älteste polnische Hochschule.
Der vierte Tag bildete mit dem Besuch von Auschwitz den Höhepunkt unserer Reise. Wir wurden sechs Stunden durch das Stammlager und das Vernichtungslager geführt und wurden während der Führung mit reichlich Informationen versorgt. Zu hören, was dort in der Vergangenheit passiert war und die erhalten gebliebenen Spuren zu sehen, war für uns eine prägende Erfahrung, die uns alle zum Nachdenken brachte. Es machte uns die Vergangenheit bewusst, und uns wurde deutlich, wie schrecklich der industriell betriebene Massenmord war. Das Zitat von George Santayana, das wir als Überschrift gewählt haben, stammt ebenfalls aus Auschwitz. Wir haben es während unserer Besichtigung gesehen und waren der Meinung, dass es zu hundert Prozent der Wahrheit entspricht und betont, wie wichtig es ist, das Vergangene zu kennen. Wir finden, dass man die Vergangenheit kennen und verstehen muss, damit aus den begangenen Fehlern gelernt werden kann. Daher halten wir auch solche Projektfahrten für sehr gut geeignet, um die Geschichte zu verarbeiten und zu verinnerlichen.
Die gesamte Projektfahrt war für uns alle ein spannendes, allerdings auch schockierendes Erlebnis, wodurch uns die Vergangenheit näher gebracht wurde, als es in der Schule möglich gewesen wäre.
Wir sind sehr dankbar für die Möglichkeit an der Projektfahrt teilgenommen haben zu dürfen. Unser besonderer Dank gilt der Kulturreferentin Magdalena Oxfort, ihrem Assistenten Georgios Paroglou, die diese Fahrt erst möglich gemacht haben und dass sie sich vor Ort um alles Organisatorische gekümmert und uns zudem noch mit Informationen versorgt haben!

 

Exkursion zum Erdfallsee

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Fahrt zum Naturschutzgebiet „Heiliges Meer“

Bericht von Max Wienströer

In der Außenstelle des LWL-Museums für Naturkunde hat der Leistungskurs Biologie unter der Leitung von Frau Benteler an einem dreitägigen Kurs über das Ökosystem See teilgenommen. Die Fahrt dauerte von Mittwoch, 31. Mai bis Freitag, 2. Juni 2017.

Nach gut einer Stunde Anreise kam der Kurs am Naturschutzgebiet an. Nach kurzer Besichtigung der Zimmer absolvierte der Kurs den ersten Praxisteil. Dort konnte man die ersten Eindrücke vom Naturschutzgebiet sammeln und bekam eine Einführung in das Naturschutzgebiet „Heiliges Meer“. Dort besuchten wir zuerst den jüngsten der drei Seen. Dieser See entstand erst 1913 und ist ein so genannter „Erdfallsee“. Erdfallseen entstehen durch eine Senke an der Erdoberfläche, durch das Einbrechen eines natürlichen Hohlraumes im Untergrund, der sich dann mit Wasser füllt.

Nach der Mittagspause machten die Schüler einen kompletten Rundgang durchs Gebiet, nahmen Wasserproben und untersuchten diese auf Leitfähigkeit, pH-Wert, Eisen, Nitrat und Temperatur. Sie sahen auch viele verschiedene Tierarten und Pflanzen, die ganz oben auf der „Roten Liste“ stehen. Die weltweit veröffentliche Liste dokumentiert die vom Aussterben gefährdeten Tier- und Pflanzenarten.

Am zweiten Tag bekam der Kurs eine Einführung in das Ökosystem See und wurden mit den verschiedenen Wasserzonen vertraut gemacht. Danach paddelten die Schüler auf das „Große Heilige Meer“. Dieser See, der größere der beiden Erdfallseen, ist schon über 1000 Jahre alt. Hier erstellten die Schüler ein Vertikalprofil des Sees. Zum wissenschaftlichen Arbeiten gehörten Messungen der Sichttiefe, des Chlorophylls, der Sauerstoff- und Kohlenstoffdioxidkonzentration, der Wassertemperatur, des pH-Wertes u.v.m. Nach dem Mittagessen wurden die Ergebnisse analysiert und Diagramme erstellt. Die Freizeit am Abend verbrachte man zusammen und die ein oder andere Runde „Werwölfe“ gespielt.

Am letzten Tag fuhren die Schüler ein letztes Mal kurz auf den See hinaus und fischten mit Spezialwerkzeug Plankton, welches anschließend mikroskopiert wurde. Sie waren alle fasziniert über die Vielfalt an Lebewesen in einem Tropfen Wasser.

Die Fahrt zum „Heiligen Meer“ wird allen Schülern durch die naturkundlichen Beobachtungen, die nicht nur in wissenschaftlicher Hinsicht, sondern auch sonst interessanten Informationen und letztendlich auch durch den Spaß und die Freude an der Fahrt noch sehr lange im Gedächtnis bleiben.

 

Auf den Spuren des Westfälischen Friedens

© Gerold Paul.

Geschichtskurs des MGW zu Besuch im Historischen Rathaus in Münster

Bericht von Friederike Thiel

Schon auf dem Weg zum Historischen Rathaus der Stadt Münster hatten die Marienschüler die ersten Friedenszeichen entdeckt. Immer wieder tauchten Kanaldeckel auf, welche an das 350-jährige Jubiläum des Westfälischen Friedens erinnern. Dieser Frieden zwischen dem Kaiser, dem Reich, Schweden und Frankreich einerseits und zwischen Spanien und den niederländischen Generalstaaten andererseits wurde zwischen dem 15. Mai und dem 24. Oktober 1648 in Osnabrück und Münster besiegelt und beendete damit den Dreißigjährigen Krieg und den Achtzigjährigen Unabhängigkeitskrieg der Niederlande. Außerdem passierten die Schüler das Haus der Niederlande, in welchem zu Zeiten der Friedensverhandlungen die niederländischen Gesandten untergebracht waren.

Mittags kam die Schülergruppe im Rathaus und im Friedenssaal an, in dem europäische Geschichte geschrieben wurde und der zugleich der wichtigste Empfangsraum der Stadt Münster ist. Die Schüler waren beeindruckt von den vielen detailreichen Schnitzereien in den prächtigen hölzernen Renaissancevertäfelungen und von den zahlreichen Originalporträts der am Friedensvertrag beteiligten Diplomaten. Unter anderem bekamen die Schüler darunter ein Gemälde des damals elfjährigen Ludwig XIV. zu Gesicht, was die Schüler besonders faszinierte. Dass heute noch Teile der Originalausstattung zu bewundern sind, ist der rechtzeitigen Auslagerung der Objekte zu verdanken, welche auf diese Weise den 2. Weltkrieg überstanden haben. Als ein weiteres Symbol des Friedens gilt der vergoldete Hahnenpokal, der auch als Trinkgefäß bei zeremoniellen Anlässen dient.

Nach der Führung durch den Friedenssaal versammelte sich die Gruppe im Rathausinnenhof bei den Chillida-Bänken, dem Werk des spanischen Bildhauers Eduardo Chillida aus dem Jahr 1992 mit dem Titel „Toleranz durch Dialog“. Dort entstand auch das Gruppenbild, mit welchem die Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren Lehrern Kerstin van den Boom und Andreas Wening ein Zeichen des Friedens setzen wollten: Sich die Hände reichen, besonders an diesem Tag, an dem anlässlich des im Rathaus stattfindenden Neujahrsempfangs der AfD auf dem Prinzipalmarkt wütende Proteste erwartet wurden. Darauf versammelten sich alle Marienschüler im Stadtmuseum, wo die Erkundung fortgeführt wurde. Die ständige Ausstellung im Museum präsentiert die Siedlungsgeschichte Münsters bis zur Gegenwart. Im Raum zum Westfälischen Frieden konnten die Schüler ihr Wissen mit zusätzlichen Fakten erweitern. Außerdem lieferten die begleitenden Lehrer noch weitere interessante Informationen zu diesem Thema und beantworteten die Fragen der neugierigen Schüler. Um 14 Uhr endete die Exkursion, welche die Erwartungen der Schüler voll und ganz erfüllt hat. Es war ein gelungener Ausflug auf den Spuren des Westfälischen Friedens.

Natur erleben

Fahrt zum Naturschutzgebiet „Heiliges Meer“

In der Außenstelle des LWL-Museums für Naturkunde hat der Leistungskurs Biologie unter der Leitung von Frau Dr. Schöneich an einem dreitägigen Kurs über das Ökosystem See teilgenommen. Die Fahrt dauerte von Mittwoch, 08. Juni, bis Freitag, 10. Juni 2016. Die Schüler des Kurses berichten:

Am ersten Tag sind wir zunächst in das Naturschutzgebiet „Heiliges Meer“ eingeführt worden. Hierbei wurden wir u. a. über das Alter der vier bei Hopsten im Kreis Steinfurt gelegenen Seen aufgeklärt. Zwei der Seen sind so genannte „Erdfallseen“, einer ist 100 Jahre alt, der andere an die 1000 Jahre. Unser erster Gang führte uns an den jüngeren, 1913 entstandenen Erdfallsee. Dort haben wir mehrere Wasserproben genommen und in Bezug auf Temperatur, Leitfähigkeit, pH-Wert, Nitrat und Eisen untersucht.

Nach der Mittagspause haben wir dann einen Rundgang durch das Gebiet des Großen Heiligen Meeres, des 1000 Jahre alten Erdfallsees, gemacht und unsere Untersuchungen fortgeführt. Wir bekamen viele Tiere zu Gesicht, verschiedene Großlibellen, Moorfrösche und auch die rätselhaften, mit den Heidschnucken verwandten „Muffelschnucken“. Herr Trappmann, der Biologe, der uns am ersten Tag begleitete, erklärte uns ausführlich und mit großer Sachkenntnis, wie der tausendjährige See entstanden ist, welche Pflanzen in dieser seltenen Landschaft wachsen und mit welchen Naturschutzmaßnahmen der Nährstoffeintrag von den umliegenden Maisfeldern eingedämmt werden soll. Deutlich konnten wir die Unterschiede zwischen den beiden Erdfallseen erkennen.

Danach ging es in die Heide mit kleinen Tümpeln, an deren Rändern Sonnentau, eine fleischfressende Pflanze, in der Sonne glitzerte. Gegen 18:00 Uhr war unsere Tour beendet, und wir machten uns einen schönen und lustigen Abend in der Station. Werwölfe gingen um…

Der zweite Tag begann mit einem reichhaltigen Frühstück. Danach begrüßte uns Herr Berlemann, der Biologe, der uns für die nächsten zwei Tage betreuen sollte. Dieser stellte uns zunächst im Labor das Ökosystem See mit den verschiedenen Wasserzonen vor. Anschließend paddelten wir aus eigener Kraft auf das Große Heilige Meer, um ein Vertikalprofil des Sees zu erstellen. Dazu gehörten Messungen der Sichttiefe, des Chlorophylls, der Sauerstoff- und Kohlenstoffdioxidkonzentration, der Wassertemperatur, des pH-Wertes u.v.m. Auf diese Weise lernten wir das wissenschaftliche Arbeiten kennen. Einige Mutige unter uns probierten sogar die Mudde des Seebodens, welche sich als äußerst eisenhaltig herausstellte und wie Blut schmeckte. Keiner fiel in den See…

Am Nachmittag analysierten wir die Forschungsergebnisse und werteten sie aus und erstellten das bereits erwähnte Vertikalprofil in Form eines großen Diagramms. Am Abend ging ein anstrengender und lehrreicher Tag zuende, der von 9:00 Uhr morgens bis 19:00 Uhr abends mit Programm gefüllt gewesen war! Aber auch wenn wir müde waren, der Abend war wieder sehr lustig, und Dilara bewies ihre künstlerischen Fertigkeiten bei der Gestaltung des Gästebuchs!

Plankton: die Basis des Lebens

Der letzte Tag war kurz, stellte aber dennoch etwas Besonderes dar. Nach einer kurzen Einführung in die interessante Welt des Planktons – Kleinstlebewesen, die nur mit Hilfe der Strömung dahintreiben – setzten wir uns wieder in die Boote, diesmal bei strahlendem Sonnenschein. Wir fischten einiges an Plankton, um dieses später zu mikroskopieren. Anschließend begutachteten wir den Aufbau einer Seerose und beobachteten ein Haubentaucherpärchen auf seinem Schwimmnest. Zurück im Labor untersuchten wir dann die Wasserproben und lernten viele verschiedene Arten von pflanzlichem und tierischem Plankton kennen. Plankton zu klassifizieren, stellte sich als gar nicht so einfach heraus. Schließlich mussten wir noch das Seeungeheuer identifizieren, das nur nachts aus der Mudde an die Oberfläche kommt…

Aufgrund dieser naturkundlichen Beobachtungen, die nicht nur Wissen vermittelten, sondern auch sehr viel Spaß machten, wurde die Kursfahrt an das Heilige Meer zu etwas Einzigartigem.

Erinnern gegen das Vergessen

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Eintauchen in die Geschichte Krakaus

  • Exkursion in das Westpreußische Landesmuseum in Warendorf

 

Bericht von Adrian Grimpe

Im August ist es so weit. Unter dem Motto „Erinnern gegen das Vergessen“ besuchen 14 Schülerinnen und Schüler des Mariengymnasiums die Stadt Krakau in Polen. Dabei soll es vor allem um die systematische Vernichtungspolitik der Nationalsozialisten gehen, insbesondere um die Ermordung der jüdischen Bewohner dieser Stadt. Auch in Krakau, wie in Warschau und in vielen weiteren Städten Polens, befand sich ein Ghetto. Als Vorbereitung für die geplante Reise haben die Schüler am vergangenen Donnerstag an einer Exkursion in das Westpreußische Landesmuseum in Warendorf teilgenommen. Nachdem einige organisatorische Fragen zur Fahrt im August geklärt waren, hörten sie einen spannenden Vortrag über die Sehenswürdigkeiten und Geschichte der zweitgrößten Stadt Polens.

Geschichte hautnah in einer von ihrer Vergangenheit geprägten Stadt

Als Kulturreferentin für Westpreußen organisiert und begleitet Frau Magdalena Oxfort die Reise zusammen mit den Geschichtslehrern Cordula Mense-Frerich und David Feldkämper. Für die Schüler der 10. Klasse bietet die Exkursion die Möglichkeit, aus erster Hand zu erfahren, wie die Polen unter der Herrschaft des Nationalsozialisten lebten. Geplant sind eine Fahrt nach Auschwitz, ein Besuch des Schindler-Museums sowie gemeinsame Besichtigungen verschiedener Sehenswürdigkeiten in Krakau. Viel Freizeit für eigene Erkundungen soll es aber auch geben. Die Unterkunft befindet sich in Kazimierz, einem jüdischen Stadtviertel. Die Exkursion wird vom 30. August bis zum 3. September dauern. Die An- und Abreise erfolgen mit dem Flugzeug.

Eine Zeit von prachtvollen Bauten und verheerenden Kriegen

In 90 Minuten führte Magdalena Oxfort die Schüler dann in die Vergangenheit der einstigen Hauptstadt Polens ein. Nach der Gründung im 10. Jahrhundert sah sich die Stadt immer wieder schweren Kriegen gegenüber. Mehrmals musste sie sich gegen Angreifer behaupten, wie den Deutschen Orden, die Tataren, die Schweden oder später auch die Nationalsozialisten. Erst im 15. Jahrhundert kam es infolge der Renaissance zu einem kulturellen und ökonomischen Aufschwung. Dieser Zeit entstammten auch große Baudenkmäler wie die Marienkirche oder das Schloss auf dem Wawel-Hügel. Allerdings blieb auch Krakau nicht von den verheerenden Folgen der Pest verschont. Das wohl dunkelste Kapitel der Stadt beginnt im Jahr 1939 mit der Besatzung durch die Nationalsozialisten, deren Vernichtungspolitik mehrere Millionen Juden zum Opfer fielen.

Trotz vieler Kriege sind die meisten historischen Bauwerke heute noch erhalten, weshalb man in ihnen die Geschichte Krakaus an anschaulichen Beispielen nachvollziehen kann. Untermalt wurde Frau Oxforts Vortrag von Bildern verschiedener Sehenswürdigkeiten, die den Schülern einen Einblick in die Atmosphäre der Stadt boten.

Im Dialog mit der Vergangenheit

Sowohl bei Lehrern als auch bei Schülern kam die Präsentation sehr gut an. Eine der Schülerinnen, Anne Schulze-Terharn, sagt: „Jetzt habe ich auf jeden Fall Lust, Krakau zu besuchen. Man hat vor allem das Gefühl, dass sich Frau Oxfort sehr gut mit der Geschichte auskennt.“
In einer AG sollen die Schüler die Exkursion vor- und nachbereiten. Das Treffen am vergangenen Donnerstag war das erste Vorbereitungstreffen für die Fahrt im August. In der kommenden Woche folgen noch zwei weitere Veranstaltungen: ein Zeitzeugengespräch mit der Holocaust-Überlebenden Erna de Vries und ein Workshop zum Thema „Erinnern gegen das Vergessen“. Für die 14 Schülerinnen und Schüler geht es nach der Fahrt aber noch weiter. Die Erfahrungen sollen im Museum und in der Schule in einer Ausstellung dokumentiert werden.
 

Klassik macht Ah!

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Fahrt der Musikzweige zum Funkhauskonzert des WDR

Statt in den Klassen saßen 60 Schüler der Musikzweige der 5. bis 7. Klassen des Mariengymnasiums im großen Sendesaal des WDR Funkhauses in Köln. Das Konzert, welches am 4. März 2016 veranstaltet und für das Fernsehen mitgeschnitten wurde, hieß „Klassik macht Ah!“. Das WDR Funkhausorchester setzte damit eine Idee der NDR Radiophilharmonie fort, einem jüngeren Publikum die Zusammensetzung und den Klang eines klassischen Orchesters zu präsentieren. Shary Reeves und Ralph Caspers, Moderatoren des beliebten Wissenschaftsmagazins „Wissen macht Ah!“, halfen durch witzige Dialoge mit, den Schülern einen lebendigen Eindruck von den Möglichkeiten eines klassischen Orchesters zu vermitteln. Händel, Mozart und Brahms, aber auch Filmmusik, zum Beispiel die Musik aus „Harry Potter“ waren zu hören. Zum Schluss erhob sich der ganze Saal, um zu den Klängen des Welthits „Happy“ zu singen und zu tanzen.

Hier geht es zum Konzert-Mitschnitt:

Klassik macht Ah! (Sendung vom 4. März 2016)

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