ZEHN JAHRE ABITUR AM MARIENGYMNASIUM

Der Abiturjahrgang 2016 trifft sich zum Wiedersehen in der ehemaligen Schule und im Restaurant Middendorf.
Von Gerold Paul
Inzwischen arbeitet Lorenz in Georgsmarienhütte und Lea in München. Und Jonas? Die im Jahr 2016 herausgegebene Abiturzeitschrift – das offizielle Organ der Stufe – vermutet, dass er Teil des Asozialen Netzwerkes geworden sei und sich in Berlin mit einem gewissen Känguru herumschlagen könnte. Philipp, den die damalige Schülerumfrage zum Lieblingsschwiegersohn kürte, hat sich inzwischen ernsthaft zu einem solchen Liebling seiner Schwiegermutter entwickelt. Und seit Kurzem ist er selbst ein überglücklicher Vater.
Das Jubiläumstreffen des Abiturjahrgangs, das am vergangenen Samstag, dem 19. September, zunächst in der ehemaligen Schule eröffnet und dann im Restaurant Middendorf fortgesetzt wurde, bot reichlich Gelegenheit dazu, verstreute, aber unvergessliche Geschehnisse der vergangenen zehn Jahre sowie Episoden aus der Schulzeit davor in Erinnerung zu rufen: Was ist etwa aus Herrn Meisel geworden? Und hat Frau Rösel tatsächlich ein Rad im Lehrerzimmer geschlagen?
Stefanie Bellingen und Thorben Mertins, die ehemaligen Stufenleiter, frischten die Erinnerung mit zahlreichen Fotos auf, die die Ehemaligen in ihrer Kindheit und in Jugendtagen zeigten. Außerdem gaben sie die zehn Jahre gesperrten Abiturklausuren zur Begutachtung frei. Lea stapfte übrigens als Einzige quer über den Hof des Mariengymnasiums, als die im weiten Kreis aufgestellte Gruppe der Auftrag erhielt: „Wer inzwischen einen TikTok-Account hat, der wechsle im Kreis den Platz!”. Lorenz entschied sich später bei Middendorf, noch länger zu bleiben, denn es war so nett und er hatte eine Mitfahrgelegenheit für den Heimweg gefunden.
Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.