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Wie Römer an der Mosel

Trierfahrt der 8. Klassen

Bericht von Gerold Paul

Führten die Trierfahrten in den Jahren zuvor in den Ferienpark Himmelberg, ging es in diesem Jahr für die Lateinschüler der achten Klasse in die Unterkünfte des Center Parcs Bostalsee. Aufgrund der Insolvenz der alten Anlage mussten neue Häuser gefunden werden. Die Jugendlichen wurden in hellen Wohnungen mit eigenen Küchen untergebracht und konnten sich, wie auf den Trierfahrten seit Jahren üblich, selbst versorgen. Laut der Schülerin Pauline Kottenstede hat dies in den neuen Wohnungen auch funktioniert: „Meine Freundinnen und ich haben uns sehr gut verstanden und im Haushalt bestens zusammengearbeitet. Die Zimmer waren sehr schön eingerichtet.“ „Die Ferienanlage Himmelberg in Thalfang war etwas idyllischer und ruhiger gelegen“, räumte Lateinlehrerin Svenja Skall ein. Dass die Fahrt trotz der neuen Umgebung entspannt verlief, lag vor allem an der guten Kooperation zwischen Schülern und Lehrern. Diese präsentierten den Schülern ein vielseitiges Programm. Pauline haben vor allem der Besuch der Gladiatorenschule im antiken Amphitheater und die Ausstellungen im Landesmuseum gefallen. Sie erzählt, wie anschaulich der Schauspieler Jan Krüger in der Rolle eines Gladiators das Leben in der Arena und im Ludus dargestellt habe. In der Stadt selbst haben die Schüler Referate zu allen Baudenkmälern gehalten, die zum Unesco-Weltkulturerbe gehören. Außerdem wurde eine Bootsfahrt auf der Mosel von Cochem nach Beilstein unternommen. Denn die Schönheit der Mosel ist bereits von den Römern besungen worden.

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