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Tag Archives: Schulchor

Weihnachtskonzert 2016

Konzert im Krankenhaus

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Schulchor hat Auftritt im Josephs-Hospital

Auf Einladung des Josephs-Hospitals Warendorf ist der Schulchor des Mariengymnasiums unter Leitung von Peter Behrens im Foyer des Krankenhauses aufgetreten. 45 Minuten lang gab der Chor ein Programm mit aktueller Popmusik.

Die Akustik in dieser Halle, mitten im Krankenhaus, war wunderbar. Nicht, dass sich das Foyer mitten im Krankenhausbetrieb mit einer großen Zuhörerschaft gefüllt hätte. Nein, nur ab und zu kam eine Gruppe dazu, ein Arzt, ein einzelner Patient, eine Pflegerin – diese blieben aber konzentriert stehen und lauschten.

Es war außerdem schön, zu dem Klang des Flügels zu singen, der seit Kurzem neu im Josephs-Hospital Warendorf aufgestellt worden ist. Der Flügel soll künftig für Konzerte an den Wochenenden Verwendung finden. Auch das Mariengymnasium verfügt über einen Konzertflügel, der jedoch seit einiger Zeit vom Pianohaus Micke in Neubeckum überholt wird. Für die Reparaturarbeiten konnte der Chor an diesem Tag zusätzliche Spenden erhalten. Dem Chor hat der Auftritt im Josephs-Hospital gefallen, und er würde gerne wiederkommen.

 

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Vom Tod einer Stubenfliege

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Vom Gregorianischen Choral zum Sprechgesang
WDR Rundfunkchor zu Gast

Bericht von Gerold Paul

Unterstützt vom Chor des Mariengymnasiums hat der WDR-Rundfunkchor am Mittwoch 400 Schüler und Lehrer mit auf eine musikalische Reise genommen. Der Auftritt war Teil des Projekts „Chor@School“. Durch das Programm führte WDR 5-Moderator Johannes Döbbelt.

Das Warendorfer Theater am Wall war erfüllt von einem üppig fließenden, hochkarätigen Chorklang. Auf den niedrigen, rotsamtnen Stühlen saßen annähernd 400 Schüler des Mariengymnasiums und ließen sich vom WDR Rundfunkchor, einem internationalen Spitzenensemble, in die Musikgeschichte entführen. Dabei wurde deutlich, wie stark sich die Chormusik seit ihrem Beginn gewandelt hat. Verblüffend einfach wirkte der einstimmig vorgetragene, bis ins vierte Jahrhundert n. Chr. zurückreichende Gregorianische Choral, der den Anfang machte. Bei diesem Gesang kommt es vor allem auf das richtige Atemholen und Aussprechen der liturgischen Texte an. Wie aus der Einstimmigkeit Mehrstimmigkeit wurde, demonstrierte der Chor dann schrittweise an Chorwerken von Josquin des Préz und Orlando di Lasso aus der Zeit der Renaissance. Hierbei trug der Chor geradlinig und meditativ einen Ausschnitt aus der „Missa pange lingua“ vor, bei der, wie von Josquin vorgesehen, die verschiedenen Chorstimmen als gleichberechtigte, einander imitierende Stimmen aufgefasst werden. Um die Wirkung von Orlando di Lassos Echogesang zu verstärken, verließ ein Quartett des Chores die Bühne und stellte sich hinten im Theater auf.

Ein Zeitsprung führte die Zuhörer über Johann Sebastian Bachs kunstvoll polyphone, durchsichtig strahlende Fuge aus dem „Magnificat“ in die Zeit des Barock. Die Zeit des Barock habe sich auf die Aufführung kirchlicher Werke konzentriert, erläuterte Johannes Döbbelt, der Moderator des WDR, den Zuhörern. Die Vokalmusik sei groß gewesen in der Zeit des Barock, und Johann Sebastian Bach habe sie auf ihren Höhepunkt gebracht. In der darauf folgenden Zeit der Klassik habe jedoch die weltliche, durch den vollen Orchesterklang unterstützte Instrumentalmusik zunehmend an Einfluss gewonnen. Es war fast so, erfuhren die Schüler, als ob die Vokalmusik aufgegeben worden sei.

Erst die Musik der Romantik war wieder ganz auf die menschliche Stimme abgestellt. Die Schüler wurden nun in die heiter-melancholische Stimmung zweier typischer Werke dieser Epoche einbezogen: „Auf dem See“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy und „Rosmarin“ von Johannes Brahms. Der Kölner Chor präsentierte die Werke nahezu perfekt, mit viel Gefühl für das Harmonisch-Rhythmische dieser Lieder.

Mit zwei zeitgenössischen Stücken endete die Reise durch die Musikgeschichte: Klaus Stahmers Sprechgesang „Süßer Tod“ handelt von dem unheimlichen Summen einer Stubenfliege, die taumelnd in einem Marmeladeglas verschwindet. Unheimlich still wurde es schließlich im Theater, als Eric Whitacre’s Weltmusik („The Seal Lullaby“), begleitet durch ein Klavier, zu Gehör gebracht wurde: Wie Orgeltöne baute die homophone Musik aufeinander auf und berührte das Publikum unmittelbar.

Im Vorprogramm führte der Schulchor des Mariengymnasiums unter der Leitung von Peter Behrens drei Stücke aus seinem aktuellen Programm vor. Der WDR Rundfunkchor gastierte unter der Leitung von Robert Blank.

 

WDR Rundfunkchor zu Gast

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Den ECHO Klassik Preis, einen der wichtigsten Musikpreise der Welt, hat der WDR Rundfunkchor schon mehrfach erhalten, zuletzt 2015 zusammen mit dem Beethoven Orchester Bonn für die Aufnahme von Maurice Ravel’s „Daphnis et Chloé“. Gleichviel, ob der Chor allein oder in Begleitung auftritt, immer sorgt er für einen außergewöhnlich homogenen, lebendigen Klang. Dabei ist der Umstand, dass dieser Chor zum öffentlichen Rundfunk gehört, mehr als nur ein institutioneller Zusatz. Er ist öffentlichkeitswirksam im besten Sinne des Wortes. Nun führt er die Chormusik auch an den Schulen vor: Mit dem Projekt „Chor@School“ wendet der WDR Rundfunkchor sich an weiterführende Schulen, die über einen eigenen Schulchor verfügen. Peter Behrens, Musiklehrer am Mariengymnasium, hat sich mit einem Video des Schulchores beim WDR beworben und eine Zusage für ein gemeinsames Konzert am 9. März 2016 erhalten. Ein Coaching des Schulchores durch den ersten Tenor des Rundfunkchores, Herrn Wolfgang Reisert, hat bereits stattgefunden.

Am 9. März (11:00 Uhr) wird es dann das gemeinsame Konzert im Theater am Wall geben. Der Schulchor wird als Vorgruppe zunächst drei Lieder aus seinem aktuellen Programm vorstellen. Der WDR Rundfunkchor wird Werke von Josquin, Lasso, Bach, Mendelssohn und Brahms aufführen und den Zuhörern einen kurzen Überblick über die Geschichte der Chormusik geben. Jedem Chorwerk geht eine kurze Einführung voraus, welche sich vor allem an Schüler richtet. Da der WDR Chor durch Rundfunkgebühren finanziert ist, werden keine Eintrittsgelder erhoben. Ein Großteil der Plätze wird für die Schüler des Mariengymnasiums reserviert sein, interessierte Erwachsene sind jedoch herzlich zu dieser außergewöhnlichen Veranstaltung eingeladen. Interessenten mögen Peter Behrens direkt in der Schule ansprechen oder unter der folgenden E-Mail-Adresse kontaktieren.

Kartenvorbestellung

  • psbehrens@yahoo.de

 

 

 

Das Weihnachtskonzert

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Weihnachten ist, wie man es besingt –
Das Weihnachtskonzert unserer Schule

Unter dem Titel „Lichtblicke in dunkler Zeit“ boten Chorensembles und Instrumentalisten des Mariengymnasiums in der gut gefüllten Christuskirche ihrem Publikum eine Mischung aus Popmusik, Spirituals, westfälischem Tannenbaum-Flair und Literarisch-besinnlichem. Weihnachten ist, was man dabei fühlt – und mit einem ansprechenden Potpourri drückten die Mitglieder des Unterstufenchores der Musikklassen und des Vokalensembles der 11. Jahrgangsstufe (Leitung: Sarin Ashrafi) sowie des Schulchores (Leitung: Peter Behrens) ihre Gefühle aus. Die Spirituals „This Light of Mine“, „Let my light shine bright“ und „Good news“ spannten den Bogen von den in den Südstaaten arbeitenden Sklaven über den alttestamentlichen Exodus und die Freude an dem gegenwärtigen Christus bis hin zu dem Lebensgefühl, das die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts bestimmt.

Die von Ricarda Reker-Nass verfasste Weihnachtsgeschichte „Neues vom Ankommen“ um Onkel Franz und Tante Mia, angenehm vorgetragen von Mara Dahlhues, Maja Lembeck und Vincent Haberstroh, fügte auf literarischer Ebene die Beziehung zwischen dem aramäischen Flüchtlingskind in Bethlehem vor 2000 Jahren und den arabischen Flüchtlingen des Jahres 2015 hinzu. Auch die Warendorfer „Aktion Kleiner Prinz“ wurde einbezogen: Sie ist Anlass für Onkel Franz, nach der Lektüre des Flüchtlingsschicksals „Akim rennt“ sein fremdenfeindliches Verhalten zu überdenken und seine eigenen Nachkriegserfahrungen mit den gegenwärtigen Anforderungen im Advent 2015 zu verbinden.

Tim Löbke, Gitarre und Gesang, interpretierte das Aufeinandertreffen der Welten des bürgerlichen „Sich-Heraushaltens“ und der nach Hilfe rufenden heruntergekommenen, verletzten Frau aus Phil Collins’ Ballade „Another Day in Paradise“ mit überzeugend einfühlsamem Timbre. In „I see fire“ , komponiert von Edward Sheeran, sang das Vokalensemble der Q1 vom Feuer, das zerstört und verzehrt. Sie wurden dabei unterstützt von Martin Höne, Richard Berger und Fine Kronshage am Flügel, Lars Frenzel mit root sticks am Schlagzeug, Cajetan Stracke mit kräftigen Untertönen am E-Bass, Katrin Kemker an der Querflöte, Finn Kilanowski am Cajon der amerikanischen Südstaaten. Das Programm schloss mit Mariah Carey’s „All I want for Christmas“ und Adele’s „Turning Tables“, wobei der Chor mühelos das hohe „e“ erreichte.
 
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AUFBAU WEST

Konzert an unserer Schule

Es ist soweit! AUFBAU WEST kommt in unsere Schule! Auf Einladung unserer Schule wird die Band AUFBAU WEST ein Konzert unter Mitwirkung von Schülerinnen und Schülern des Musikzweiges und des Schulchores geben.

Auch in diesem Jahr lädt der Musikzweig unserer Schule im Herbst zu einem Konzerthighlight ein. „Zweitbester“ heißt ihr Debütalbum selbstironisch, was die Gruppe AUFBAU WEST aus dem westfälischen Geseke seit dem vergangenen Jahr  betourt. Mit ihrer ersten EP „Schüsse in Öfen“ schaffte sie es 2012 ins PopCamp und stellte ihr großes Können Anfang 2013 als Tour-Support von „Jennifer Rostock“ unter Beweis. Im selben Jahr noch ging es für die Band dann in den Fernen Osten. Wohl durch die erste Single „Vietnam“ inspiriert, spielte AUFBAU WEST in Kooperation mit dem Goethe-Institut in Vietnam und leistete dort kulturelle Arbeit mit Schülern und Studierenden.

Abseits vom Mainstream

Möchte man den Stil der Band beschreiben, könnte man ihr eigenes Motto zitieren: „die Indiejungs, die sich am Hiphop versuchen“. Tatsächlich geht es AUFBAU WEST aber um Inhalte abseits vom Mainstreampop, und die Songs handeln vom Leben im beschaulichen Westfalen. Beste Voraussetzungen also, um mit unseren Schülern auf einer Wellenlänge zu sein!
Wie im vergangenen Jahr mit der Gruppe VOCALDENTE auch wird es im nächsten Monat verschiedene Workshops am Mariengymnasium geben, in denen die Band mit den Musikklassen und Musikgruppen der Schule ihre eigenen Songs einstudiert. Am Freitag, den 20.11.2015 um 19:00 Uhr folgt dann das abschließende Konzert in der Aula unserer Schule, in dem alle beteiligten Schüler ihren großen Auftritt mit der Band haben werden. 

Vorverkauf

Karten gibt es im Vorverkauf bei Musik Hoffmann, Gallitzinstr. 26, 48231 Warendorf (Telefon: 02581 63969), die Tickets kosten EUR 12,00 für Erwachsene und EUR 7,00 ermäßigt.
Mehr über die vier Jungs aus Geseke erfahren Sie unter dem folgenden Link:

 

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