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Tag Archives: Projekte

Marienschüler bemalen DB-Schaltkasten

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Ein schön gestalteter Schaltkasten der Deutschen Bundesbahn wird bald das Osttor in Warendorf zieren. Aktuell wurden die besten Entwürfe für die Bemalung des Kasten ausgewählt.

Bericht von Werner Schweck

Bereits vor drei Jahren startete die Fördergemeinschaft Wohngebiet Düsternstr./Diekamp das Projekt „Street art“ in ihrem Nachbarschaftsviertel. Alle achtzehn Strom- und Telefonverteilerkästen wurden nach und nach von Schülerinnen und Schüler der drei Warendorfer Gymnasien und Nachbarn des Wohngebietes bemalt und so das Viertel verschönert. Viele positive Rückmeldungen der Anwohner haben die Fördergemeinschaft zu der Idee veranlasst, auch den relativ neuen – und leider schon von Sprayern wild besprühten – großen Schaltkasten der DB am Osttor künstlerisch zu gestalten.

Schülerinnen und Schüler zweier neunter Klassen der Marienschule haben sich spontan bereit erklärt, diese schöne Aufgabe zu übernehmen. Bei einem nun anberaumten Jurytermin wurden die Entwürfe der beiden Schulklassen gesichtet und bewertet. Daran nahmen Renate Schulze Versmar und Liesel Tertilt vom Kunstkreis Warendorf, Sebastian Brinkmann und Simone Gaßmann von der Deutschen Bundesbahn, sowie Hartmut Gispert, Vorsitzender, und Werner Schweck, stellvertretender Vorsitzender der Fördergemeinschaft des Wohngebietes, teil. Alle waren sich einig, dass die Schüler wahrlich gute Vorschläge eingereicht haben.
Dr. Sabine Schöneich begrüßte als stellv. Schulleiterin die Jury-Gruppe. Nachdem Werner Schweck, stellv. Vorsitzender der Fördergemeinschaft, den beteiligten Klassen und insbesondere auch ihrer Lehrerin Inka Coppenrath für das großartige Engagement gedankt hatte, gab es von Hartmut Gispert Teilnahmeurkunden und als kleinen Obulus jeweils ein großes Eis. Gespannt sind alle schon auf die Umsetzung des Projektes am Osttor, dass die DB finanziell unterstützt. Hierzu erfolgt ein weiterer Bericht.

 

Es ist normal, verschieden zu sein!

Projekttag zu sexuellen Orientierungen

Bericht von Andrea Tussing

Weil Aufklärung über sexuelle Themen im schulischen Rahmen schwierig durchzuführen ist, begaben sich alle Klassen der 9. Jahrgangsstufe des Mariengymnasiums je einen Tag lang in das Jugend.haus Warendorf. Dort ging es im Gespräch mit den Pädagogen Katharina von Geiken und Oliver Bokelmann um sexuelle Orientierungen, „aber anders als im Biologieunterricht!“ – so einige Schülerinnen der 9D. In der Schule besteht die Gefahr, dass schulische Leistungserwartungen und intime Fragen miteinander vermengt werden. „Es war gut, dass wir nicht in der Schule waren und keine Lehrer dabei waren. So konnten wir mal ganz frei und offen über alles reden!“, beschreibt Irma die Atmosphäre an diesem Tag. Alle möglichen Aspekte des Themenkomplexes „Sexuelle Orientierungen“ konnten offen erörtert und klar beantwortet werden. Und Spaß hätten die Diskussionen gemacht, sei es anlässlich des „Homosexuelle-Prominente-Ratens“, sei es anlässlich der Film Clips über ein Coming-out, darin waren sich alle Teilnehmer einig. Eigentlich ging es um Grundlegendes, um Offenheit und Toleranz, um die Fragen: Inwieweit bin ich bereit, verschiedene sexuelle Orientierungen zu respektieren und wertzuschätzen? Oder will ich an meinen eingefahrenen Vorurteilen festhalten? „Ich habe an diesem Tag viel gelernt und über mich selber nachgedacht!“, fasst einer der Schüler „seinen“ Tag zusammen. Das von Mindful, der gemeinnützigen Gesellschaft für Jugendhilfe, angebotene Projekt wurde finanziell getragen durch die Unterstützung des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien und durch die Sparkasse Münsterland-Ost.
 

Mission possible

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Agenten am Mariengymnasium ausgebildet

Im Rahmen der Zusammenlegung der Klassen in der Jahrgangsstufe 7 am Mariengymnasium organisierte die Sportlehrerin Sarah Vonhausen an den vier vergangenen Wochenenden ein besonderes erlebnispädagogisches Programm. Jeweils an einem Wochenende stand für die Schülerinnen und Schüler der neu zusammengesetzten Klassen und ihre Klassenlehrerinnen die Ausbildung zu Agenten auf dem Plan. Los ging es am Freitagnachmittag. Bereits kurz nach Schulschluss schleppten die Schülerinnen und Schüler Kissen, Isomatten, Schlafsäcke, Essensvorräte und lange Stöcke in den Flur des Klassentraktes – die Einrichtung der Schlafquartiere in den Räumen, in denen sie normalerweise Englisch oder Mathe lernen, konnte beginnen. Im Headquarter wurde anschließend in einem kurzen Briefing das gemeinsame Ziel festgelegt: Eine neue Klassengemeinschaft soll entstehen. Dafür galt es allerdings, bis zum Samstagabend gemeinsam vier Missionen erfolgreich zu meistern. Die erste Mission – die Eignungsprüfung – fand in der Sporthalle der Franziskusschule statt: Das berüchtigte Takeshis Castle war nur mit einer guten Strategie zu erobern. Von der Sporthalle ging es direkt zum Lagerfeuer in das grüne Klassenzimmer: Zum Abendbrot gab es selbstgemachtes Stockbrot und Würstchen. Zum Dessert durften Marshmallows natürlich nicht fehlen. Um für die nächsten Missionen am folgenden Tag gerüstet zu sein, konnte am Abend beim großen Vorbild abgeschaut werden: James Bond.

Eine Lizenz zum Helfen

Der nächste Morgen stand im Zeichen des Vertrauens. Schon beim gemeinsamen Frühstück musste man sich auf den Nachbarn verlassen können, schließlich waren einige Agentenanwärter blind, andere taub oder stumm. Auch die zweite Mission – die Trainingsmission – ließ sich nur bewältigen, wenn man gute Absprachen trifft: Ein Laserfeld musste entschärft werden. Beim anschließenden Mittagessen konnten sich die Agenten für die noch anstehenden Missionen stärken. Die dritte Mission erforderte von den Schülerinnen und Schülern genaue Überlegungen und eine gute Zusammenarbeit: Wie soll man ein rohes Ei nur mithilfe einer Klopapierrolle und einigen Bögen Papier aus dem ersten Stock werfen, ohne dass es zerbricht? In Kleingruppen waren verschiedene Aufgaben solcher Art zu bewältigen, für die es jeweils Hinweise gab. Je mehr Hinweise die Agentenanwärter ergatterten, desto eher konnte die gefährliche Bombe entschärft werden, die ein „Bösewicht“ in der Schule versteckt hatte. Für die letzte Mission ging es schließlich wieder zur Sporthalle: Beim Schwertkampf mit Poolnudeln konnten sich die Schülerinnen und Schüler richtig auspowern und schließlich den „Endgegner“ besiegen. Mit der anschließenden Verleihung der Agentenausweise und des Doppelnullstatus Mit der „Lizenz zum Helfen“ ging ein aufregendes Wochenende für die Schülerinnen und Schüler zu Ende.

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