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WARENDORF MITGESTALTEN

Streetart im Wohngebiet Düsternstraße/Diekamp

Von Angelika Rauf

Der EF-Kurs „Kunst“ des Mariengymnasiums Warendorf hat, auf Anfrage der Fördergemeinschaft des Wohngebietes Düsternstraße/Diekamp e. V., Entwürfe für zwei Glasfaserschaltkästen angefertigt. In der letzten Woche trafen sich die Mitglieder der Jury, um die Gewinner auszuwählen: Astrid Wesserling, selbst freischaffende Künstlerin aus Telgte und Vorsitzende des Kunstkreises Warendorf e. V., Werner Schweck und Hartmut Gispert als Vertreter der Fördergemeinschaft, die stellvertretende Schulleiterin Dr. Sabine Schöneich und die Kunstlehrerinnen Sonja Behrens und Angelika Rauf begutachteten eingehend die Entwürfe der Schüler, um zu einem gemeinsamen Urteil zu kommen.

Von insgesamt 20 Arbeiten wurden zwei Entwürfe ausgewählt, die noch vor den Sommerferien auf die neu aufgestellten Schaltkästen am Pattkamp und in der Düsternstraße übertragen werden sollen. Die Entwürfe von Joleen Wilmer und Elisabeth Demidov überzeugten durch die gelungene Bezugnahme auf den Standort und die künstlerische Ausarbeitung. Darüber hinaus sprach die Jury ein besonderes Lob an Lena Nennstiel und Claire Krämer aus, die fein ausgearbeitete, facettenreiche Entwürfe präsentierten. Die Jury dankte allen Schülerinnen und Schüler für ihr Engagement und gratulierte den beiden Gewinnern zu ihren gelungenen Entwürfen.

SPOTLIGHT – THEATER GEGEN MOBBING

Mit Theater für ein wichtiges Thema sensibilisieren

Bericht von Dr. Marina Mertens

Wo sind lockere Sprüche über andere – über deren Aussehen, Verhalten und Eigenarten – nur so zum Spaß und wo fängt gezieltes Ausgrenzen und systematisches Fertigmachen an? Wer kann in einer Mobbingsituation überhaupt agieren und vor allem wie? Diesen Fragen gingen in der vergangenen Woche die Sechstklässler des Mariengymnasiums zusammen mit den Beratungslehrinnen und Beratungslehrern nach.

Der Projekttag zum Thema Mobbing, der seit mehreren Jahren im Rahmen der gewaltpräventiven Arbeit am MGW durchgeführt wird, begann in diesem Jahr mit einem Novum: Mit der Darstellung dreier Szenen, die einzelne Schlaglichter auf die Stadien eines Mobbingprozesses warfen und die erstmalig von Schülerinnen und Schülern des Wahlpflichtkurses Kunst-Musik-Darstellen von Frau Aschrafi einstudiert und präsentiert wurden. Dabei haben sich die „Theaterspieler“ aus der Jahrgangsstufe 8 auf ein „interaktives“ Theater eingelassen, bei dem die „Zuschauer“ quasi zum Teil des Stückes werden konnten und damit auch den Ausgang der Szenen mitbestimmten. Das erforderte nicht nur Improvisationstalent der Darsteller, sondern war auch ein ganz spezielles Theatererlebnis für die Sechstklässler.

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NIE WIEDER AUSCHWITZ

Bericht über die Reise des Projektkurses nach Krakau/Gedenkstätte Auschwitz vom 4.9. – 8.9.2018

Im September hat der Projektkurs „Nie wieder Auschwitz – Erinnern gegen das Vergessen“ der Q1 des MGW eine Reise nach Krakau mit dem Besuch der Gedenkstätten Auschwitz und Auschwitz-Birkenau unternommen.

Bericht von Jossi Pelke, Dominik Blagojevic und Stine Schöning

Den ersten Abend, nachdem wir am Hostel eingecheckt hatten, verbrachten wir alle gemeinsam und gingen Essen. Dabei durften wir traditionelle jüdische Spezialitäten in einem Restaurant kennen lernen.
Am nächsten Tag ging es schon früh los. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg Richtung Gedenkstätte Auschwitz. In Anbetracht dieses Besuches stellten sich viele von uns Fragen. Wie soll man reagieren, was soll man denken oder sagen und wie werden wir reagieren. Somit gingen alle mit gemischten Gefühlen zum Eingang. Nachdem wir den Sicherheitscheck durchlaufen hatten, ging die insgesamt sechsstündige Führung los. Das erste, was uns erwartete, war der große Schriftzug „Arbeit macht frei“. So wurde aus den Schwarz-Weiß-Bildern des Geschichtsbuches Realität. Alle lauschten aufmerksam der Dame, die die Führung machte. Ein mulmiges Gefühl machte sich bei uns breit, als wir das Eingangstor durchquerten. Der erste Eindruck war eine gepflegte Anlage und Sonnenstrahlen, die zwischen den Blocks hervorkamen. Das genaue Gegenteil zu der Geschichte und zu dem, was wir zuerst erwartet hatten. Jedoch verschwand das Gefühl mit dem Betreten der Blocks, in denen verschiedene Ausstellungen gezeigt wurden. Mit zunehmender Zeit in dem Stammlager wurde einem bewusst, welches Ausmaß diese Geschichte hatte. Schlagartig kam die Bedrücktheit, die man vorher erwartet hatte, als wir einen Raum betraten, in dem die Haare der Menschen lagen, die im KZ gelebt hatten und zu Tode gekommen waren und die zu einem hohen Berg aufgetürmt wurden. Unvorstellbar für manche, dass diese Haare Menschen gehört haben, die sinnlos, brutal und einfach nur erschreckend zu Tode gekommen sind. Nach und nach durchliefen wir weitere Räume, in denen Prothesen, Töpfe, Bilder von Angehörigen und andere Wertgegenstände der Gefangenen auf einem großen Berg lagen.

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Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe

Willkommen bei der Flüchtlingshilfe Westkirchen: Ali Hazrathy und Channah Pelke.

Lernen durch Engagement in den achten Klassen

Von Cordula Mense-Frerich

Zur Abschlussfeier des Projekts „Lernen durch Engagement“ hatten auch in diesem Jahr wieder viele Eltern der Achtklässler den Weg in das Mariengymnasium gefunden. Motiviert und überzeugend präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihre Erfahrungen, die sie in einer Einrichtung ihrer Wahl (z. B. Fußballverein, Bücherei, Flüchtlingshilfe, Hundeasyl) gemacht hatten und ernteten dabei viel Lob für ihren Einsatz. Als besondere Belohnung schmeckte allen trotz der eisigen Temperaturen das Eis vom Eiswagen.

Es folgt der Bericht von Channah Pelke:

Im Rahmen des Sozialen Lernens habe ich mich bei der Flüchtlingsinitiative Westkirchen engagiert. In Westkirchen kamen im Jahr 2015 45 Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan, dem Kosovo, Georgien, Armenien, Albanien und dem Irak an. Es leben hauptsächlich Familien und vier alleinreisende Geschwister aus dem Irak in unserer Gemeinde. Die Familien aus Albanien, Armenien, Georgien und dem Kosovo sind in ihre Heimatländer zurückgekehrt, da sie keine Chance auf Asyl hatten. Die Flüchtlingsinitiative entstand auf Initiative der Kolpingsfamilie und organisiert gemeinsame Treffen. So zum Beispiel das Flüchtlingscafe, bei dem sich Flüchtlinge und Ehrenamtliche einmal im Monat im Pfarrheim der Gemeinde treffen. Es werden Spiele gespielt, Kontakte geknüpft und Kaffee getrunken und Kuchen gegessen. An den meisten Treffen habe ich auch teilgenommen. Fast alle Menschen waren sehr offen und freundlich. Ich habe sehr engagierte Helfer getroffen. Die meiste Zeit habe ich mit den Kindern gespielt.

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