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KINDERBUCHAUTOR ZU BESUCH

Foto: Krall / Die Glocke

Am Welttag des Kinderbuchs hatten die Sechstklässler des Mariengymnasiums gestern interessanten Besuch: Kinderbuchautor Jörg Isermeier hat aus seinem Buch „Alles andere als normal“ vorgelesen.

Bericht von Sophie Krall und Hans-Jörg Kraneburg: Die Glocke vom 3. April 2019

Lukas ist zwölf, und, wie er meint, ein ganz normaler und langweiliger Typ. Das ändert sich, als er die wilde Jule trifft und sie gemeinsam einer Gruppe von organisierten Fahrraddieben auf die Schliche kommen. Das ist das Thema seines Romans, den Jörg Isermeier am Dienstag den Jungen und Mädchen vortrug. Schon nach den ersten Zeilen hatte der Autor die volle Aufmerksamkeit der Kinder für sich gewonnen. Im Raum war alles leise, die Sechstklässler lauschten gespannt den Worten Isermeiers. der sie oft zum Lachen brachte. Dementsprechend positive Resonanz gab es auch: „Ich fand es echt lustig und interessant. Schon wenn man den Klappentext liest, will man sofort weiterlesen“, so eine Schülerin.

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LEHRERS LIEBLING

Lehrer des Mariengymnasiums überließen sich am Vorlesetag begeistert der Lektüre ihrer Kindheit: Florian Hesemann, Nina Schlösser, Dr. Marina Mertens, Markus Welp, Benedikta D’Alò (hintere Reihe v. links); Patrick Droste, Julia Bosse, Jana Oberrecht (vordere Reihe v. links).

Das Mariengymnasium nimmt am 15. bundesweiten Vorlesetag teil

Bericht von Gerold Paul

Geschichten stärken die Einbildungskraft, das Gedächtnis und machen meist gute Laune. Das galt an diesem Freitag umso mehr, weil die Geschichten vorgelesen wurden. In den fünften und sechsten Klassen des Mariengymnasiums setzten zehn Lehrerinnen und Lehrer am 15. bundesweiten Vorlesetag ein Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens, indem sie aus den Lieblingsbüchern ihrer Kindheit vorlasen. Und so saßen Gruppen von Fünftklässlern und Sechstklässlern, entweder nur konzentriert lauschend oder dabei mit dem Malen eines Bildes beschäftigt, vor ihren Lehrern, um den Geschichten des Zauberlehrlings Krabat oder den Abenteuern der berühmten Fünf Freunde zu folgen, um nur zwei schöne Beispiele zu nennen. Die Aktion trug den Titel „Lehrers Liebling – Lehrer lesen aus den Lieblingsbüchern ihrer Kindheit vor“. Auch zwei Englischlehrerinnen schlossen sich mit ihren Lieblingstexten an. Der alljährlich im November stattfindende Vorlesetag hat eine lange Geschichte. Seit fünfzehn Jahren laden die Wochenzeitschrift „Die Zeit“, die Stiftung Lesen und die Deutsche Bahn Stiftung dazu ein, sich an diesem Tag Zeit für das Vorlesen zu nehmen. „Schön war’s!“, fasste Deutschlehrer Markus Welp seine Erfahrungen des Tages zusammen. Er hatte aus den Abenteuern der Fünf Freunde vorgetragen. Das Mariengymnasium plant, sich auch im kommenden Jahr an dem Vorlesetag zu beteiligen.

STIMME DER 68ER-BEWEGUNG

Rudi Dutschke am MGW

Ulrich Chaussy spricht mit Q1-Schülern über die Ikone der deutschen 68er-Bewegung

Bericht von David Feldkämper

Als das berühmte Attentat auf Rudi Dutschke verübt wurde, war Autor Ulrich Chaussy erst 15 Jahre alt – nur wenig jünger als die Marienschüler, mit denen er am Tag vor den Herbstferien über die politische Ausnahmepersönlichkeit spricht. Im Rahmen des Kooperationsprojektes zwischen der Volkshochschule Warendorf und dem Mariengymnasium stellt Ulrich Chaussy den angehenden Abiturienten sein neuestes Werk „Rudi Dutschke: Die Biografie“ und die Bedeutung der Revolutionsikone für die deutsche Geschichte vor. Dabei lässt er Rudi Dutschke in aufgezeichneten Interviews immer wieder selbst zu Wort kommen.

Besonders interessant für die anwesenden Oberstufenschüler: Der politische Werdegang Rudi Dutschkes zeichnet sich bereits während der Schulzeit in der damaligen DDR ab. Für seinen Abituraufsatz sei dem jungen Rudi für die Auseinandersetzung mit einem Artikel des Grundgesetzes vom korrigierenden Lehrer besondere „politische Reife“ bescheinigt worden. Da Dutschkes Ansichten allerdings stets im Diskurs mit der DDR-Ideologie standen, sei sein Zeugnis um eine gesamte Note herabgestuft worden.

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Drei Stunden lang gelesen

Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels 2017

Bericht von Benedikta D’Alò

Am Dienstagmorgen ging es am Mariengymnasium nach der dritten Stunde für die sechsten Klassen nur ums Lesen. Um die richtige Lesetechnik, die überzeugendste Interpretation und natürlich auch um eine gute Textauswahl. Acht Schülerinnen und Schüler aus vier sechsten Klassen waren angetreten, um den besten Vorleser auf Schulebene zu ermitteln. Zwei Runden mussten überstanden werden: In der ersten konnten die Teilnehmer aus einem Buch ihrer Wahl vorlesen, in der zweiten war die Lektüre vorgegeben. Der Jury, bestehend aus drei Mitgliedern der Schülervertretung, fiel die Wahl nicht leicht. „Ihr habt alle großartig gelesen und uns einen spannenden Vormittag beschert“, kommentierte Ansgar Ravensberg abschließend.

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