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SIEGER BEIM CHEMIE-WETTBEWERB DECHEMAX

Dr. Sabine Schöneich, Laura Lewin, Rebekka Lütke Entrup, Lia Fichtner, Johanna Lütke Entrup, Jule Fichtner, Tabea Haack, Leonie Weitkamp, Marie Peters, Maybritt Peitz, Uta Schmitz-Molkewehrum (v. l.)

Jung-Chemikerinnen des Mariengymnasiums unter den 15 besten Teams Deutschlands in ihrer Altersstufe

Bericht von Dr. Sabine Schöneich

Nachdem viele Schülerinnen und Schüler des MGW aus den Klassen 7A, 7C und 8A die erste Runde des Chemiewettbewerbs DECHEMAX erfolgreich abgeschlossen hatten, bestanden drei Teams auch die zweite Wettbewerbsrunde, in der im Labor und der Küche experimentiert wurde.
Die Protokolle und Versuchsergebnisse von Tabea Haack, Johanna und Rebekka Lütke Entrup aus der 8A überzeugten die Jury der Dechema dabei so sehr, dass jede von ihnen außer einer Urkunde auch noch einen Buchpreis erhalten hat. Ihr Team zählt deutschlandweit zu den 15 besten ihrer Altersstufe.
Ebenfalls erfolgreich schnitten die beiden Gruppen aus der 7A ab. Jule und Lia Fichtner, Laura Lewin, Maybritt Peitz, Marie Peters und Leonie Weitkamp erhielten für ihre Ergebnisse Urkunden.
„Das Schreiben der Protokolle war schon recht viel Arbeit, aber die Experimente haben in der Gruppe viel Spaß gemacht und wir haben viel miteinander gelacht!“, berichtet Tabea Haack. Johanna Lütke Entrup ergänzt: „Die Experimente waren interessant, und man war auf die Ergebnisse richtig gespannt – gelernt hat man auch noch viel dabei!“.

Der Wettbewerb stand unter dem Motto „Pillen, Pulsschlag und Prothesen“. Dabei standen in diesem Schuljahr neben chemischen Fragestellungen auch solche aus der Pharmazie und Medizin bzw. Medizintechnik im Fokus. In der zweiten Runde wurden von den drei Teams zum einen aufwändige Experimente zum Bakterienwachstum und Infektionswegen von Krankheitserregern durchgeführt. Die Teams gingen z. B. der Frage nach, wie viele Bakterien den Touchscreen eines Smartphones besiedeln oder wie effektiv das Händewaschen mit Seife im Vergleich zum Desinfizieren ist. Dafür mussten Bakterien unter sterilen Bedingungen in Petrischalen angezüchtet werden. In der zweiten Versuchsreihe drehte sich alles um Aktivkohletabletten, die bei einer Reise in ferne Länder mit schlechterer Wasserqualität in der Reiseapotheke nicht fehlen sollten. Bei Experimenten mit blauen Smarties ging es um die Wirkungsweise von Kohletabletten, wie sie Giftstoffe aufsaugen und vor Krankheiten schützen können. Dabei durften die Smarties in den anderen Farben den Weg in die Mägen der Jungchemikerinnen finden. „Das zweite Thema hat das Experimentieren schon sehr versüßt!“, waren sich alle neun Schülerinnen des MGW lachend einig. Alle wollen im kommenden Schuljahr wieder beim Wettbewerb dabei sein.

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