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LERNEN IN ZEITEN DER CORONA-KRISE

© UNICEF/UN0423970/Sokol

UNICEF-Aktion „Back to School Diaries“ macht auf die internationale Bildungskrise in Zeiten der Corona-Pandemie aufmerksam.

Von Gerold Paul

168 Millionen Kinder weltweit sind seit fast einem Jahr von ständigen Schulschließungen betroffen. Zwei Drittel der unter den Schulschließungen leidenden Länder gehören zu Lateinamerika und der Karibik, mit fast 98 Millionen Kindern. Von 214 Millionen Kindern ist bekannt, dass sie mehr als drei Viertel ihres Unterrichts verpasst haben. Das geht aus einer Studie hervor, welche am 3. März 2021 in New York am Sitz der Vereinten Nationen vom Kinderhilfswerk UNICEF veröffentlicht worden ist. „Während wir uns dem ersten Jahrestag der Covid-19-Pandemie nähern, werden wir erneut an die katastrophale Bildungskrise erinnert, die die weltweiten Lockdowns verursacht haben. Mit jedem Tag, der vergeht, bleiben Kinder, die keinen Zugang zu direktem Unterricht haben, weiter zurück, und die am meisten benachteiligten Kinder zahlen den höchsten Preis“, sagt Henrietta Fore, UNICEF-Exekutivdirektorin. Die UNICEF-Aktion „Back to School Diaries“ zeigt in kurzen Videoclips, wie schwer es geworden ist, in den Zeiten der Pandemie zu lernen, und wie groß die Freude ist, wenn die allgemeine gesundheitliche Lage die Rückkehr in den „normalen“ Schulbetrieb zulässt. Auch am Mariengymnasium Warendorf ist ein Videoclip aus der UNICEF-Reihe entstanden, den die Warendorfer Lehrerin und Dokumentarfotografin Irina Unruh erstellt hat. Mitgewirkt haben die Schülerinnen Yolanda Unruh und Jette Heitwerth. Der Film soll an dieser Stelle mit Erlaubnis der mitwirkenden Personen und der Urheberin gezeigt werden.

Es folgt ein Link zu weiteren Videos der UNICEF-Aktion:

Playlist „Back to School Diaries“

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