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LEBENDIGER AUSTAUSCH MIT FRANKREICH

Drei Schülerinnen berichten vom Frankreichaustausch des Mariengymnasiums

Bericht von Gerold Paul

Das Mariengymnasium ist stolz darauf, von vielen Schulen anderer Städte und Länder besucht zu werden. Die Freude darüber bräuchte nicht weiter erwähnt zu werden, wäre der Europagedanke nicht integrativer Bestandteil des Schulprogramms. Insbesondere die seit vielen Jahren gepflegte Tradition des Schüleraustauschs kommt der Schule dabei zugute. Mit mehreren Schulen in Frankreich und Italien, mit dem renommierten Churcher’s College in Warendorfs Partnerstadt Petersfield bestehen langjährige, feste Beziehungen. Für die Schüler, die Französisch als weitere Fremdsprache gewählt haben, ist in der achten Klasse ein Austausch mit Etrépagny vorgesehen, einem kleinen Ort im Département Eure in der Normandie. Nachdem die französischen Schüler im März Warendorf besucht hatten, erfolgte im April der Gegenbesuch der deutschen Schüler in Frankreich. Für Karla Brinkmann, Mira Eggersmann und Luise Garthe war dieser Austausch – so das einhellige Urteil nach ihrer Rückkehr – „auf jeden Fall absolut empfehlenswert und ging viel zu schnell um.“

Ihre Eindrücke fassten die drei in folgendem Bericht zusammen: „Bald schon nach dem Besuch der Franzosen in Warendorf saßen wir Deutschen im Bus nach Etrépagny. Der Empfang war sehr herzlich, denn nun kannten wir alle uns schon und freuten uns, die anderen wiederzusehen. Auch in Frankreich haben die Familien das Wochenende selber gestaltet, doch in der Woche haben wir etwas mit den anderen Deutschen unternommen. An einem Tag waren wir in Rouen, der Hauptstadt der Normandie, ungefähr so groß wie Münster, wo wir das sehr interessante Jeanne-d’Arc-Museum und die großartige Kathedrale besichtigt haben. Die berühmten Gärten von Claude Monet haben das Programm eines anderen Tages ausgefüllt, und Paris durfte natürlich auch nicht fehlen: der riesige Eiffelturm, der majestätische Triumphbogen und die Kirche Sacre Cœur. Auf der Seine haben wir schließlich eine große Runde mit einem Boot gedreht, um auch noch Notre-Dame, das Grab von Napoleon und andere Sehenswürdigkeiten zu Gesicht zu bekommen. Der Abschied fiel uns allen sehr schwer, denn wir alle haben uns mit unseren Austauschpartnern super verstanden, und viele wollten gerne noch länger bei ihnen in Frankreich bleiben. Wir können allen diesen Austausch nur empfehlen, da man nicht nur die französische Sprache besser kennen lernt, sondern auch das Leben in der Familie und Frankreich an sich.“ Ulrike Meyerhof und Andrea Tussing, die den Austausch seit langen Jahren organisieren, sind sich in der Tat sicher – und nach diesen zufriedenen Reaktionen umso mehr –, dass der Schüleraustausch mit Frankreich weiter vertieft wird.

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