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LEBEN MIT HIV

Matthias Gerschwitz erzählt im Mariengymnasium über sein Leben als HIV-Positiver

Bericht von Gerold Paul

Der in Berlin lebende Autor Matthias Gerschwitz berichtet vor der Jahrgangsstufe 9 des Mariengymnasiums über sein Leben mit dem HI-Virus. Die Schüler hören aufmerksam zu, als er aus seinem 2011 erschienenen Buch „Endlich mal was Positives!“ vorträgt. Die an sechs Schulen im Kreis Warendorf veranstalteten Lesungen werden durch die AIDS-Hilfe Ahlen e.V. organisiert. Gerschwitz erzählt, wie er sich bei einem Freund durch ungeschützten Sex angesteckt hat. Wichtig ist es ihm, den Schülern klarzumachen, wie viele Wege der Ansteckung es gibt. Über fünf Körperflüssigkeiten erfolge die Ansteckung, hauptsächlich über Blut und Sperma. Notwendig sei es daher, an den Schutz zu denken. Gerschwitz ist bereit, alle bestehenden Unklarheiten bezüglich der HIV-Ansteckung zu klären, und fordert die Neuntklässler freundlich auf, Fragen zu stellen. Ob er normal leben könne, will einer wissen. Er müsse viele und teure Medikamente nehmen, dank deren Hilfe er halbwegs normal leben könne, sagt Gerschwitz. Durch die antiretrovirale Therapie (ART) sei es in seinem Fall gelungen, die Virenlast derart zu reduzieren, dass sie kaum nachweisbar ist. Gerschwitz, Leiter einer Werbeagentur, hat es sich seit vielen Jahren zur Aufgabe gemacht, über sein Leben als HIV-Positiver zu berichten.

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