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FREUNDSCHAFTEN IN PESARO VERTIEFT

Italienischschüler des Mariengymnasiums besuchen Austauschschule in Pesaro

Bericht von Lara Kühl und Gerold Paul

Im Februar hatten die italienischen Austauschschüler Warendorf besucht, kurz vor den Osterferien kam es zum Gegenbesuch der deutschen Schüler in Italien. Pesaro liegt an der Adriaküste. In Bologna endete daher die von Köln aus gestartete Flugreise, an Imola und Rimini vorbei ging es dann für die Warendorfer Gruppe, unter der Leitung der Lehrerinnen Benedikta D’Alò und Ulrike Lukassen, in östlicher Richtung nach Pesaro, wo die Gäste bereits erwartet und herzlich empfangen wurden.

Die Gastfamilien hatten für das der Ankunft folgende Wochenende ein umfangreiches Besuchsprogramm vorgesehen. Auch wenn einige Schülerinnen und Schüler, wie es an italienischen Gymnasien üblich ist, am Samstag zur Schule gehen mussten, ergab sich für viele von ihnen die Gelegenheit, nicht nur die Gegend von Pesaro, sondern auch Städte wie Rom und Venedig zu erkunden.

Der Montag wurde nach einigen Stunden Unterricht in der Schule für eine gemeinsame Stadtführung in Pesaro genutzt, bei der die Gäste einen besseren Eindruck von Pesaro bekommen konnten, eine Stadt mit langer Geschichte, die für ihre Kirchen und Paläste, unter anderem die großartige Fassade des herzoglichen Palastes berühmt ist. Daran schlosss sich eine spannende Führung durch die barocke Synagoge von Pesaro an, die sich im historischen jüdischen Viertel befindet. Am Dienstag stand ebenfalls Unterricht auf dem Programm, allerdings mit der Besonderheit, dass ein gemeinsames, von den italienischen Schülern zubereitetes Mittagessen in der preisgekrönten Kochschule Santa Marta eingenommen wurde, ein Drei-Gänge-Menü, das eindrucksvoll bewies, dass die Austauschschule den Schwerpunkt Kochen anbietet. Am Mittwoch besuchten die Warendorfer Bologna, die älteste Universitätsstadt Europas. Hier hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, sich die typischen Hörsäle anzusehen, unter anderem das holzgetäfelte anatomische Theater, mit den ringförmig angelegten, hoch aufsteigenden Zuschauerrängen, in dessen Mitte für alle sichtbar Sektionen vorgenommen wurden.

Am Donnerstag nahm die Gruppe zum letzten Mal am italienischen Unterricht teil, nutzte den Nachmittag für private Aktivitäten mit den Austauschpartnern, bevor sich alle am Abend zum gemeinsamen Bowling als Abschluss trafen. Wie schon der erste Teil des Austauschs in Warendorf wurde auch diese Woche zu einem außergewöhnlichen Erlebnis. Viele Freundschaften sind entstanden, die wahrscheinlich noch weit über den Austausch hinaus Bestand haben werden.

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