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DIE MOTTOWOCHE HAT BEGONNEN

Zwei Abschlussjahrgänge mussten coronabedingt starke Einschränkungen hinnehmen und konnten nicht so feiern, wie sie es gerne getan hätten. Doch in diesem Jahr kehrt ein wenig Normalität zurück – sehr zur Freude der Entlassschüler, die diesen einmaligen Moment im Leben fast ohne Einschränkungen genießen dürfen.

Von Ulrich Lieber: Westfälische Nachrichten vom 2. April 2022

Die Abiturjahrgänge mussten in den vergangenen Jahren auf ihre beliebte Mottowoche verzichten. Doch diesmal dürfen sie am Montag loslegen und ihre letzte Schulwoche feiern. „Sie dürfen etwas machen. Wir haben die Schülerinnen und Schüler aber gebeten, dass sie Masken tragen“, sagt Uta Schmitz-Molkewehrum, Schulleiterin des Mariengymnasiums. Denn auch wenn die Maskenpflicht nun gefallen sei, soll der gegenseitige Schutz aufrechterhalten werden. Außerdem wird darum gebeten, dass die Schüler, die keinen Immunitätsnachweis haben, einen Test machen, um die Schulgemeinschaft zu schützen. Zudem sollen die Aktionen nach Möglichkeit draußen auf dem Schulhof stattfinden.

Das ist auch am Laurentianum so geplant. „Anders als in den Vorjahren haben die Abiturienten in der letzten Woche keinen vollen Unterricht mehr, sondern nur noch in den Abifächern“, berichtet Schulleiter Malte Prigge. Mit den Abiturienten sie die Vereinbarung getroffen worden, dass nur das gemacht werde, was auch sinnvoll sei. „Die Mottowoche ist sehr strukturiert. Sie haben an jedem Tag ein Motto, aber sie sind nicht  den ganzen Tag hier.“ Alle Aktionen sollen dabei draußen stattfinden. Am Montag werden die Abiturientinnen und Abiturienten, die im ehemaligen AWG unterrichtet werden,  in der ersten großen Pause an Gebäude I erwartet.

An der Gesamtschule wird der zweite Abiturjahrgang verabschiedet. „Wir haben natürlich auch eine Mottowoche“, sagt Endrik Kremkus, stellvertretender Schulleiter. Jede Schule habe aber für sich eigene Regeln festgelegt.

Am Berufskolleg wird es etwas ruhiger zugehen. „Wir haben insgesamt 300 bis 400 Leute. Wenn wir das komplett öffnen, dann wird es schwierig“, erklärt Schulleiter Udo Lakemper. Darum werde es ein reduziertes Programm geben. „Wir können es nicht verbieten, aber es soll alles draußen stattfinden. Hier sind ja auch viele Berufsschüler, die in den Prüfungen stecken“, hofft er auf Verständnis. „Wir haben Sorge in Richtung Abschlussprüfung. Es sollen schließlich alle ihre Prüfungen schaffen.“ 

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