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DECHEMAX MACHT MOBIL

13 Schüler des Mariengymnasiums aus den Klassen 8A und 9A haben erfolgreich an der ersten Runde des Chemiewettbewerbs DECHEMAX teilgenommen!

Bericht von Dr. Sabine Schöneich

Die Schülerinnen und Schüler der beiden Klassen haben in dieser ersten Wettbewerbs-Runde über acht Wochen jede Woche neue Fragen rund um das Thema „Mobilität“ beantwortet. Nun steht fest: Zwölf von ihnen haben alles korrekt beantwortet und dürfen an der zweiten Runde teilnehmen, bei der die Küche zum Labor wird und dort eigenständig Experimente durchgeführt, protokolliert und ausgewertet werden.

Der Wettbewerb beschäftigt sich in diesem Jahr mit dem dringlichen Problem der zunehmenden Mobilität in Deutschland. Wem sind nicht die folgenden Szenen bekannt? Morgens um 8.00 Uhr wälzen sich bereits die ersten Autolawinen im Schritttempo über die Autobahn, Fahrradfahrer und Fußgänger kämpfen sich durch den Feinstaub in den Städten, Parkplätze sind belegt, und an den Zapfsäulen fluchen viele, weil die Spritpreise schon wieder angestiegen sind. Im Zug ist die Klimaanlage ausgefallen – alle schwitzen. Bestimmt ist die Hitze auf den Klimawandel zurückzuführen, zu dem der Verkehr ebenfalls gehörig beiträgt.

Was tun? In diesem Wettbewerb setzen sich die Schüler auch mit Lösungsansätzen für die so mobil gewordene Welt auseinander: Welche Möglichkeiten bietet beispielsweise die E-Mobilität? Welche neuen, synthetischen Treibstoffe sind verfügbar? Warum ist der Reifenabrieb auf dem Asphalt so problematisch? Diese und weitere Fragen rund um den Verkehr wurden in der ersten Wettbewerbsrunde behandelt.

In der zweiten Runde führen die Schülerinnen und Schüler nun in vier Teams Experimente durch zum Thema „Mikroplastik Adieu?“ Dabei stellen sie eigenständig biologisch abbaubare Kunststoffe her, die sie dann auf ihre mögliche Verwendung als Autoreifen testen. Ausgangspunkt ist hierbei die Tatsache, dass der Reifenabrieb der Autos die bei weitem häufigste Quelle von Mikroplastik darstellt. Der kaum sichtbare Abrieb enthält leider oft Weichmacher und andere gefährliche Stoffe. Diese können über die Umwelt in die Nahrung von Tier und Mensch gelangen. Langzeitfolgen sind kaum absehbar, da Gummi durch die Vulkanisation bei der Produktion der Reifen nicht mehr natürlich abbaubar ist. Eine großartige Idee zur Verringerung von Mikroplastik wären also biologisch abbaubare Kunststoffe, wenn sie nicht schon während des Fahrbetriebs abgebaut würden.

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