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Archiv der Kategorie: Biologie

BIOTECHNIK HAUTNAH ERLEBEN

Der Q1-Biologieleistungskurs des Mariengymnasiums Warendorf hat das Mitmachlabor teutolab besucht.

Bericht von Dr. Rebecca Brebeck

„Es war sehr spannend, die Inhalte aus dem Unterricht selber praktisch durchführen zu können und einen Einblick in die Uni zu bekommen“, berichtet ein Schüler des Leistungskurses Biologie. Alle anderen nicken. Kein Wunder, denn der Q1-Biologieleistungskurs des Mariengymnasiums Warendorf war zur Universität Bielefeld aufgebrochen, um dort im Biotechnologielabor teutolab verschiedene gentechnische Verfahren praxisnah kennen zu lernen.

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LEBEN MIT HIV

Matthias Gerschwitz erzählt im Mariengymnasium über sein Leben als HIV-Positiver

Bericht von Gerold Paul

Der in Berlin lebende Autor Matthias Gerschwitz berichtet vor der Jahrgangsstufe 9 des Mariengymnasiums über sein Leben mit dem HI-Virus. Die Schüler hören aufmerksam zu, als er aus seinem 2011 erschienenen Buch „Endlich mal was Positives!“ vorträgt. Die an sechs Schulen im Kreis Warendorf veranstalteten Lesungen werden durch die AIDS-Hilfe Ahlen e.V. organisiert. Gerschwitz erzählt, wie er sich bei einem Freund durch ungeschützten Sex angesteckt hat. Wichtig ist es ihm, den Schülern klarzumachen, wie viele Wege der Ansteckung es gibt. Über fünf Körperflüssigkeiten erfolge die Ansteckung, hauptsächlich über Blut und Sperma. Notwendig sei es daher, an den Schutz zu denken. Gerschwitz ist bereit, alle bestehenden Unklarheiten bezüglich der HIV-Ansteckung zu klären, und fordert die Neuntklässler freundlich auf, Fragen zu stellen. Ob er normal leben könne, will einer wissen. Er müsse viele und teure Medikamente nehmen, dank deren Hilfe er halbwegs normal leben könne, sagt Gerschwitz. Durch die antiretrovirale Therapie (ART) sei es in seinem Fall gelungen, die Virenlast derart zu reduzieren, dass sie kaum nachweisbar ist. Gerschwitz, Leiter einer Werbeagentur, hat es sich seit vielen Jahren zur Aufgabe gemacht, über sein Leben als HIV-Positiver zu berichten.

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Sag Nein zum Rauchen!

Mariengymnasium nimmt zum 18. Mal an dem Nichtraucherwettbewerb „Be Smart – Don’t Start“ teil

Bericht von Gerold Paul

Dreizehn Klassen des Mariengymnasiums haben sich entschlossen, am Nichtraucherwettbewerb „Be Smart – Don’t Start“ teilzunehmen. Die Aufgabe ist es nun, für ein halbes Jahr lang als Klassengemeinschaft komplett Nein zu sagen zu Zigaretten, E-Zigaretten, Shishas, zu Rauchen in jeder Form. Außerdem beschäftigen sich die Schüler im Unterricht mit den gesundheitsschädlichen Folgen des Rauchens. Laut einer repräsentativen Befragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung im Jahr 2015 greifen Jugendliche zwar immer seltener zur Zigarette. 92 Prozent der 12- bis 17-Jährigen gaben an, noch nie geraucht zu haben. Die Umsatzzahlen bei den E-Zigaretten und E-Shishas steigen jedoch von Jahr zu Jahr. Das ist der Anlass, innerhalb des in diesem Jahr zum 21. Mal ausgetragenen Wettbewerbs auch auf die Gefahren der E-Zigaretten und E-Shishas hinzuweisen, deren Konsum keinesfalls gesund ist. „Wer nie mit dem Rauchen angefangen hat, muss auch später damit nicht aufhören. Klingt komisch – ist aber so – und der Kerngedanke von Be Smart – Don’t Start“, sagt Dr. Eckart von Hirschhausen, der Schirmherr der laufenden Kampagne. Das Mariengymnasium nimmt seit der Einführung des Wettbewerbs in NRW im Jahr 2000 daran teil.

 

 

Erfolgreiche Plastik-Emspiraten

Schüler des Mariengymnasiums haben erfolgreich am Wissenschaftsjahr „Meere und Ozeane: Plastikpiraten“ teilgenommen

Bericht von Dr. Sabine Schöneich

Pünktlich zum Jahreswechsel liegen die Ergebnisse der Jugendaktion Wissenschaftsjahr „Plastikpiraten“ vor, an der im letzten Schuljahr auch der Kurs „Naturwissenschaften“ der Jahrgangsstufe 9 des Mariengymnasiums erfolgreich teilgenommen hat. Hier ging es darum, dass die Schüler nicht nur „Wissenschaft spielten“, sondern an einem Wissenschaftsprojekt der Uni Kiel richtig teilgenommen haben. „Wir waren an der Ems am Lohwall und haben dort nach allen Sorten von Müll gesucht. Dafür haben wir Planquadrate abgesteckt, Ufersand gesiebt, Fotos und Protokolle erstellt. Wir haben die Fließgeschwindigkeit der Ems bestimmt und mit einem speziellen Oberflächenwassernetz nach Mikroplastikpartikeln gefischt“, berichten sie. Insgesamt haben sich über 300 Schulen in ganz Deutschland an dieser Citizen-Science-Aktion beteiligt und an verschiedenen Fließgewässern in ganz Deutschland Müll gesammelt, wissenschaftlich ausgewertet und damit einen kleinen Beitrag zum Schutz der Meere und Ozeane geleistet. Die Ergebnisse können jetzt im Internet eingesehen werden. Am Mariengymnasium kam nun das Dankesschreiben des Bundesministeriums für Bildung und Forschung an für die Leistung des Kurses als „Plastik-Emspiraten“. Die erhobenen Daten des Kurses und teilweise auch das Sammelgut wurden vom Kurs zur Forschungsstelle der Uni Kiel eingesendet. Dabei ging es nicht nur um die größeren Müllansammlungen, sondern der Kurs wurde leider auch bei der Suche nach Mikroplastik in der Ems fündig: In 3000 l Flusswasser schwimmt mindestens ein Mikroplastikpartikel einer maximalen Größe von 5 mm in der Ems. Mikroplastik ist neben dem größeren Plastikmüll, der über die Flüsse in die Meere gelangt, äußerst problematisch, da z. B. Fische die kleinen Plastikpartikel als „Nahrung“ aufnehmen, einlagern und daran verenden können. Über die Nahrungskette sind auch wir Menschen beim Verzehr von Fisch gefährdet, dass wir Mikroplastik aufnehmen.

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