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BIOTECHNIK HAUTNAH ERLEBEN

Der Q1-Biologieleistungskurs des Mariengymnasiums Warendorf hat das Mitmachlabor teutolab besucht.

Bericht von Dr. Rebecca Brebeck

„Es war sehr spannend, die Inhalte aus dem Unterricht selber praktisch durchführen zu können und einen Einblick in die Uni zu bekommen“, berichtet ein Schüler des Leistungskurses Biologie. Alle anderen nicken. Kein Wunder, denn der Q1-Biologieleistungskurs des Mariengymnasiums Warendorf war zur Universität Bielefeld aufgebrochen, um dort im Biotechnologielabor teutolab verschiedene gentechnische Verfahren praxisnah kennen zu lernen.

An diesem Labortag ging es darum, vier verschiedene Orchideenarten anhand eines Markergens unterscheiden zu können. Die Schülerinnen und Schüler hatten hierbei die Gelegenheit, ihre theoretischen Kenntnisse zu den Verfahren DNA-Isolierung aus Pflanzen, Gelelektrophorese, Polymerase-Chain-Reaction und zur bioinformatischen Auswertung von Sequenzierergebnissen praktisch anzuwenden. Am Vormittag des etwa sechsstündigen Praktikumstages lernte der Kurs zunächst, wie Orchideenarten, die sich zum Teil vom Aussehen her nicht sicher auseinanderhalten lassen, anhand ihrer DNA-Sequenz unterschieden werden können. Anschließend erhielt jede Schülergruppe ein Orchideenblatt mit dem Auftrag, auf der Grundlage der DNA-Sequenz die Art zu bestimmen. Dafür wurde die DNA erst extrahiert und anschließend mithilfe der Polymerase-Chain-Reaction vervielfältigt. Nach der Mittagspause erfuhren die Schülerinnen und Schüler dann noch, wie weit das Feld der Biotechnologie ist, welche beruflichen Perspektiven die Biotechnologie bietet und wie ein Studium in diesem Bereich abläuft. Am Ende wurden dann die vervielfältigten DNA-Proben zur Auftrennung mittels Gelektrophorese angesetzt. Alle Forschungsergebnisse werden im Rahmen des Unterrichts ausgewertet.

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