SCHULE DER ZUKUNFT

Bild: Nelos/Adobe Stock

Verantwortung für die Zukunft übernehmen

In welcher Welt wollen wir leben? Wie können wir eine für alle lebenswerte Zukunft gestalten? Diese Fragen stellen sich junge Menschen nicht erst seit der Bewegung „Fridays for future“. Bei der Findung von Antworten unterstützt uns das Landesprogramm „Schule der Zukunft“, an dem wir uns seit fast zehn Jahren beteiligen. Das Landesprogramm ist eine gemeinsame Initiative des Schulministeriums und des Umweltministeriums und unterstützt Schulen dabei, Bildung für nachhaltige Entwicklung zum Bestandteil ihrer Unterrichts- und Schulentwicklung zu machen.

Das Mariengymnasium in der SdZ-Familie: Profilseite

Die 17 Nachhaltigkeitsziele sind in großem Einklang mit unserem Schulmotto „Menschlich, Gemeinschaftlich, Weltoffen“. In zahlreichen Angeboten und Projekten lernen unsere Schülerinnen und Schüler Zusammenhänge zu verstehen und Lösungsansätze für Probleme lokal und global umzusetzen:

Grenzenlos gemeinsam – wir setzen uns für Gesundheit und Bildung in Uganda ein.

Ein solches Projekt ist unser Uganda-Projekt, das zurzeit im Mittelpunkt steht. Durch die Zusammenarbeit mit unserer Partnerschule in Obiya Palaro wird es deutlich, wie wichtig eine gesunde Ernährung und ausreichende medizinische Versorgung für eine gute Schulausbildung sind. Denn mit leeren Magen und krank kann man nicht lernen. So unterstützen unsere Schülerinnen und Schüler mit dem Erlös aus unterschiedlichen Spendenaktionen, z. B. Spendenschwimmen, Trödelmarkt, Aktionstag für Afrika, unter anderem landwirtschaftliche Projekte und eine kleine Medizinstation im Ort in Zusammenarbeit mit der „Uganda-Hilfe St. Mauritz e.V.“

Lokal und global

Das globale Lernen steht im Mittelpunkt in unseren Europa-Projekten. Unsere Schule ist seit über zehn Jahren Europaschule, außerdem wurden wir im Februar 2023 wiederholt als Erasmus+ Schule akkreditiert. Für das aktuelle Erasmus+ Programm planen wir bereits mehrere Nachhaltigkeitsprojekte mit unseren europäischen Partnerschulen, vor allem in den Bereichen nachhaltige Mobilität, Digitalisierung, Demokratie und Inklusion.

Die nächste Reise geht nach Litauen, so nachhaltig wie möglich, wo eine Schülergruppe vom Mariengymnasium sich mit litauischen Schülern trifft, um die Möglichkeiten eines nachhaltigen Tourismus und Mobilität zu diskutieren.

Mit der Unterstützung unserer Partnerschule in Höfn, Island, können zwei Schüler aus dem Mariengymnasium ihr zweiwöchiges Berufspraktikum in Island absolvieren. Sie werden dabei helfen, traditionelle Lebensweisen auf Island zu erforschen für das örtliche Museum zu dokumentieren. Dabei können sie auch beobachten, wie wichtig eine nachhaltige Lebensweise unter rauen klimatischen Bedingungen ist.

Für eine gesunde Biosphäre

Für eine gesunde Umwelt setzten wir uns in unterschiedlichen Aktionen ein. Die selbst angelegte Bienenwiese bietet nicht nur Insekten Nahrung, sie ist auch für uns Menschen eine Augenweide. Der von der Schülervertretung organisierte Müllpickdienst, an dem jede Klasse sich nach einem Jahresplan beteiligt, sorgt für ein möglichst müllfreies Schulgelände. Die Aquarien-, Terrarien- und Umwelt AG beschäftigt sich mit artgerechter Tierhaltung und der Pflege eines naturnahen, vielfältigen Schulgartens. Geplant ist eine Zusammenarbeit mit dem Schulbauernhof „Emshof“, um den Schulgarten zu einem noch nachhaltigeren kleinen Paradies zu entwickeln.

Energiesparen macht Schule

Seit 2004 macht unsere Schule am Projekt „Energiesparen macht Schule“  der Stadt Warendorf mit, in Zusammenarbeit mit dem e&u Energiebüro aus Bielefeld. Das Energiesparen wird auch mit einer Erfolgsprämie belohnt. Wir haben schon mehr als 5000 Euro erwirtschaftet, die wir für weitere Nachhaltigkeitsprojekte einsetzten können.

Menschlich und gemeinschaftlich

Die Ausschwitzfahrt in der Qualifikationsphase und die Stolpersteinverlegung zur Erinnerung der Opfer des Nationalsozialismus sind nicht nur Blicke in die Vergangenheit, sondern auch ein Ausdruck der Hoffnung für eine Welt ohne Diskriminierung und Unterdrückung. Mit den Projekten „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage und der Ausarbeitung eines neuen Programms für Demokratiebildung über mehrere Jahrgänge hinweg arbeiten wir für diese Zukunft. Dazu gehört auch Frieden im Netz: unsere ausgebildeten und mehrfach preisgekrönten Medienscouts informieren in unterschiedlichen Veranstaltungen ihre Mitschüler über die Gefahren, Möglichkeiten und einen Verhaltenskodex im Netz.

Die jährlichen Veranstaltungen „Stark gegen Mobbing“und„Jungen und Mädchen stärken“ in Zusammenarbeit mit „Mindful Warendorf“, einer Gesellschaft für Jugendhilfe, fördern Geschlechtergerechtigkeit und ein faires Miteinander in der Schulgemeinschaft und außerhalb.

In dem etablierten und preisgekrönten Projekt Lernen durch Engagement zeigen Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 jedes Jahr, wie sie ihre Fähigkeiten für andere einsetzen können. Das Projekt ist eingebettet in das Studium- und Berufswahlkonzept des Mariengymnasiums.

Gesund und munter

Eine gesunde Lebensweise wird am besten früh eingeübt. Be smart, dont’t start! macht stark gegen Rauchen, die Sporthelfer helfen beim Fitbleiben und falls etwas doch schiefgeht, eilen unsere Schulsanitäter zur Hilfe.